Hallo Zusammen, ich habe eine für mich wichte Fachfrage. Vielleicht kann mir jemand weiterhelfen... Ist es möglich von einem Medium der seinen Widerstand verändert einen Ohmschen Wert abzugreifen und per Funk (ca. 0,5 - 1m) in einem Sekundentakt zu übertragen ? Betriebspannung sollte 1,5-3V sein. Wenn ja ist hier die Frage ob man dieses in einer Zylinderform 6mm Durchmesser und einer Länge von 50mm unterbekommt... leider hab ich nur eckige Platinen mit mehr als 30mm Seitenlänge als Funksender gefunden. Vllt. kann mir ja jemand einen Tipp geben wo man sowas erwerben könnte. Danke im Vorraus für eure Mühen das Hirn zu matern. Gruß, Stefan
Hier ist leider keine Sichtverbindung möglich, da der Sender gekapselt untergebracht werden muss.
Stefanannonym schrieb: > die Frage ob man dieses in einer Zylinderform 6mm Durchmesser und einer > Länge von 50mm unterbekommt... Incl. Versorgung? Oder ist die anderweitig gewährleistet?
Incl. Versorgung.... ein paar mm kann ich sicherlich noch in der Länge rausschinden, aber der Durchmesser mit 6mm ist eine fixe Konstante. Als Versorgung sollen 2 Knopfzellen dienen.
Stefanannonym schrieb: > Als Versorgung sollen 2 Knopfzellen dienen. Und wie lange soll das Ganze laufen?
Es müsste eine relativ kurze Laufzeit sein. ca 2-3 h pro 1-2 oder 3 Knopfzellen sollten reichen. Länger wäre komfortabler wäre aber nicht notwendig. Das wäre momentan die Knopfzelle die ich im Auge habe. http://www.hueckmann-shop.de/produkte/batterien/uhrenbatterien/varta/varta_uhrenbatterie_v337 1,65mm hoch baut diese auf. Hat leider nur 8 mAh Leistungsdauer. Eventuell kann man hier eventuell eine andere Spannungsversorgung auf kleinster Bauform finden, da bin ich noch nicht gebunden. Aber das war jetzt mein erster Ansatzpunkt.
Naja, im Prinzip brauchst Du nur nen Oszillator mit ner Antenne ausstatten und per Ein-Aus die Bits hinübermorsen ... wie das aber rechtlich ausschaut, keine Ahnung. Oszillatoren gibts in SMD-Bauformen mit 3 x 5mm
Oszillator direkt auf eine Antenne wäre eine Möglichkeit, aber da ich in dem Bereich Null Erfahrung habe weiß ich nicht ob ich einen Verstärker dazwischen bräuchte. Aber erstmal Danke für die Idee...werd mal versuchen mich da einzulesen...
Nimm Dir z.B. einen Tiny85 für die ADC-Erfassung und verheirate ihn mit einem RFM70 Funkmodul (Maße (LxBxH): 16,8x12,8x3 mm).
Geht vielleicht auch eine Kommunikation über ein Optolink, d.h., eine preiswerte Plastikfiber mit Sender und Empfänger für die üblichen Audioanwendungen? Die Sendeseite könnte bedarfsweise wasserdicht verklebt werden.
Uups hab' ich doch glatt cm gelesen :-P Dann wird's schwierig was fertiges zu finden ...
Das ist ein Auftrag für jemanden aus dem Bereich der Hörgerätehersteller. Da passt alles. Hörgeräte kommunizieren mittlerweile per Funk untereinander. Laufzeit (mehrere Tage)kommt hin. Baugröße sowieso, bei "In Ear" Geräten. Messwertwandlung von Ohm zu digital ist ne Abwandlung von Schall zu digital.
Es gibt eine "Tablette" mit Kamera und Funk, die sendet Bilder aus dem Verdauungstrakt. Jenen Hersteller kannst Du mal fragen.
Es gibt sehr kleine, fertig aufgebaute WLAN + Bluetooth-Module Z.B. Taiyo Yuden WYSBMVGXB 13.1 mm x 6.1 mm x 1.35 mm (ohne Antenne) Noch kleinere fertig aufgebaute und zertifizierte Funk-Module sind mir nicht bekannt. So was http://www.silabs.com/products/mcu/Pages/RFtoUSBRD.aspx könnte für diesen Zweck (eigenes Layout etc.) angepasst werden. (Restbestände dieses Eval-Kits gibt's noch bei Digi-Key)
Erstmal herzlichen Dank für die ganzen Anregungen und eure Mühen, jetzt hab ich erstmal ne Menge zu lesen und zu verarbeiten... Aber der Tip mit den Hörgerät scheint mir sehr plausibel als Lieferant für eine Schaltung zu sein. Aber wir werden sehen welchen Weg ich beschreiten muss. DANKE vielmals :)
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