Streufeld-Kurzschlusswindung ?
Dein Sreufeld ist im Wesentlichen an den Schnittkanten bzw. im
Luftspalt.
Wenn Du einen Kern hast bei dem der Luftspalt im Mittelschenkel
geschliffen ist und nicht über Isolierstoffeinlagen über alle Schenkel
geht, ist dein Streufeld eher ein Problem der Erwärmung der
Kupferwicklung im Luftspaltbereich (innen).
So oder so ist Dein Luftspalt Streufeld irgendwo ganz weit oben über der
Elektronik.
Ein RM Kern ist da schon eine recht dankbare Geschichte.
Also das was ich an Kupferbändern um Kerne kenne ist:
a:
Vollständig die Wicklung bedeckend (volle Windung), aber elektrisch
isoliert, so das es nicht zu einem Stromfluss durch die Folie kommt.
Wahlweise potentialfrei oder an GND / PE etc.
Erhöht aber brutal die Windungskapazität.
Das Schließen der Windung wäre tatsächlich ein Kurzschluss.
b:
Vollständig geschlossen, nicht isoliert, aber außen um den Kern herum so
das es nicht als Windung wirkt.
Das würde ich in diesem Fall machen und das Kupfer auf GND Potential
bringen.
c:
Bei SELV Geräte als Erdungswicklung (nicht el. geschlossen) zwischen
prim / sek
Bei dieser ganzen Kupferwickelgeschichte erhöht man die Kapazität der
Wicklung, was unter Umständen alles nur noch schlimmer macht.
Gegen Magnetfelder hilft Kupfer auch nicht wirklich.
Ich denke Dein Layout wird bei 30-50A eher der ausschlaggebende Punkt
sein.
Probier es einfach aus, die ganze Theorie macht Dich irgendwann matschig
und es passiert dann doch was will.
Das meiste passiert Leitungsgebunden und vieles davon entzieht sich all
den Überlegungen die man gemacht hat und ist noch nicht mal auf den Oszi
zu fangen.
Unter 100Mhz Oszi kannst Du übrigens vergessen.
Die 20Mhz Teile zeigen Dir schöne Kurven. Die wirklich wichtigen Infos
stecken aber in den ganz schnellen Ereignissen.