Wie der Titel schon alles verrät... Ist es möglich mit einen solchen Comparator: http://www.analog.com/static/imported-files/images/functional_block_diagrams/ADCMP370_fbl.png Einen Subtrahierer zu gestalten? Ich würde einen pull Up an den Ausgang legen und dann an minus rückkoppeln. Geht das?
Martin D. schrieb: > Geht das? Warum nimmst du keinen OPV? Komparatoren sind nur bedingt für analoge Funktionen geeignet. Was willst du also konkret machen? LG Christian
Einen Komparator wuerde ich nicht als OPAmp missbrauchen. Ein Komparator ist gegenkoppelst. OPs sind meistens intern schon so kompensiert das sie dabei nicht Anfangen zu schwingen.
Konkret gesagt möchte ich den internen Komparator nutzen der noch über (ungenutzt) ist. http://www.st.com/web/en/resource/technical/document/datasheet/CD00187085.pdf Und klar, in meinem testaufbau hatte ich einen opv. Ich wollte nur wissen ob das geht. Damit spare ich mir dann ein paar Bauteile.
@Helmut: Ergänzt man die Komparatorschaltung um eine positive Rückkopplung (Mitkopplung), so erhält man einen sogenannten Schmitt-Trigger, der im Prinzip das gleiche macht wie der Komparator, aber zufolge der Rückkopplung noch schlagartiger umschaltet. Kopiert aus Google... Ich finde nirgends eine Angabe das ein Komparator intern rückgekoppelt ist. Was ich gelesen habe ist das eine kleine Kapazität am Ausgang ein schwingen hervorrufen kann. Wo ist denn genau gesagt der Unterschied zum opv?
Martin D. schrieb: > Ich finde nirgends eine Angabe das ein Komparator intern rückgekoppelt > ist. Ist er auch nicht. Nur ist er intern nicht Frequenzkompensiert und damit schneller. Aber genau das macht ja das Problem. Wenn du den Komparator jetzt aussen Gegenkoppelst faengt das Teil meistens an zu schwingen an. > Was ich gelesen habe ist das eine kleine Kapazität am Ausgang ein > schwingen hervorrufen kann. Wo ist denn genau gesagt der Unterschied zum > opv? Einen Kondensator am Ausgang vom OP zu GND verringert die Phasenreserve des OPs. Bei hoehren Frequenzen ist es nicht mehr so das der positive Eingang 0 Grad und der negative 180 Grad Phase hat sondern es kommt noch eine Frequenzbezogene Komponente dazu. So wandert die Phase von 180 Grad beim negativen Eingang langsam zu 360 Grad. Der Rest der noch bis zu dieser Phaselage fehlt nennt man Phasenreserve. Und so wird dann aus einer Gegenkopplung eine Mitkopplung und das Teil schwingt. Beim Op ist es jetzt so das durch interne Massnahmen (Kondensator) die Verstaerkung bei dieser kritischen Frequenz schon kleiner 1 geworden ist und das damit verhindert wird. Beim Komparator fehlt diese Massnahme in der Innenschaltung. Dort ist die Verstaerkung groesser 1 bei der kritischen Frequenz und das Teil kann zu schwingen anfangen.
Vielen vielen Dank, die Antwort ist klasse und trifft genau auf den Punkt. Dann kann ich ja nachher los basteln ohne viel haarverlust ;) Beste Grüße Martin
Martin D. schrieb: > Dann kann ich ja > nachher los basteln ohne viel haarverlust ;) Ist es denn schon so schlimm? :=)
Manche Tage frage ich mich schon wieso die schönen rechenergebnisse mit der Schaltung nicht im geringsten was gemeinsam haben...
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