Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Belasteter Transformator sec. Spannung bestimmen ohne DGL System


von Jan R. (Gast)


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Hallo,

Wollte fragen, ob es eine Möglichkeit gibt , die sekundär Spannung an 
einem reellen Transformators ohne das Maschen DGL System zu lösen 
berechnenbar ist. Denn das U1/U2=N1/N2 gilt ja da nichtmehr...


Danke schonmal.

von Horst (Gast)


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Ich habe ja noch keinen Transformator mit Imaginärteil gesehen. Oder 
spllte es real heißen?

von Jan R. (Gast)


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Horst schrieb:
> Ich habe ja noch keinen Transformator mit Imaginärteil gesehen. Oder
> spllte es real heißen?

Ein Beispiel mit komplexen zählen, wäre hilfreich, aber wie wäre ein mit 
komplexen Zahlen benutzbares Schaltbild ..

von Rainer Z. (razi)


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Hai!

Horst schrieb:

> Ich habe ja noch keinen Transformator mit Imaginärteil gesehen.

Noch nie was von "Streu-Induktivitaet" gehoert?

SCNR

Grusz,
Raienr

von Ulrich (Gast)


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Erster Näherung hat man beim realen Transformator die 
Wicklungswiderstände die dafür sorgen das die Spannung bei Belastung 
sinkt. Üblich ist ein etwa gleicher Anteil von primär und 
Sekundärwicklung (gleich viel Kupfer in beiden Hälften).

von Jan R. (Gast)


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Rainer Ziegenbein schrieb:
> Hai!
>
> Horst schrieb:
>
>> Ich habe ja noch keinen Transformator mit Imaginärteil gesehen.
>
> Noch nie was von "Streu-Induktivitaet" gehoert?
>
> SCNR
>
> Grusz,
> Raienr

Was ist eine Streuinduktivität?
http://www.energie.ch/at/trafo/trafo.gif
Ist das ein brauchbares ersatzschaltbild.
Wie bestimmt man Lh?
@Ulrich

Ja aber der wicklungswiderstand ist ja gerade das größte Problem ich 
kann ja nicht sagen R1+R2

von Horst (Gast)


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Rainer Ziegenbein schrieb:
> Hai!
>
> Horst schrieb:
>
>> Ich habe ja noch keinen Transformator mit Imaginärteil gesehen.
>
> Noch nie was von "Streu-Induktivitaet" gehoert?
>
> SCNR
>
> Grusz,
> Raienr

Naja, da ist der Transformator zwar nicht komplex, sondern Elemente des 
Ersatzschaltbildes, was ja wohl nicht das gleiche ist.
Und wenn man komplexe Bauelemente im ESB meinte, dann ist Lh ja wohl 
auch komplex, sodass bei einem reellen kein Lh existiert und der 
Transformator damit nicht funktioniert.

Ansonsten, schon was vom T-Ersatzschaltbild und komplexer 
Wechselstromrechnung gehört?

von Horst (Gast)


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Und KS- und LL-Versuch für Bestimmung der Elemente des ESBs?

Ulrich schrieb:
> Erster Näherung hat man beim realen Transformator die
> Wicklungswiderstände die dafür sorgen das die Spannung bei Belastung
> sinkt. Üblich ist ein etwa gleicher Anteil von primär und
> Sekundärwicklung (gleich viel Kupfer in beiden Hälften).

Naja, in der Näherung geht man davon aus, dass der primärseitige 
Wicklungswiderstand gleich groß ist wie der auf die Primärseite 
transformierte sekundärseitige Wicklungswiderstand.

von Horst (Gast)


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von Peter S. (psavr)


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>Wollte fragen, ob es eine Möglichkeit gibt , die sekundär Spannung an
>einem reellen Transformators ohne das Maschen DGL System zu lösen
>berechnenbar ist. Denn das U1/U2=N1/N2 gilt ja da nichtmehr...

Auch bei einem reellen Trafomodel (inkl Streuinduktivität und Verlusten) 
brauchst Du keine DGL zu lösen, das ist ein lineares AC-Netzwerk.

(Es sei denn, Du betreibst den Trafo derart in Sättigung, dass Du schon 
massiv Oberwellen erzeugst, dann ist der Trafo aber falsch 
dimensioniert)

von Jan R. (Gast)


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In den spannungsgleicjen 2 Gmeichungen 4 Variablen I2 I1 U'34 Ih

Wie bekomme ich das auf 2 Runter ??

von Jan R. (Gast)


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Ich meine u'34 ist Easy einfach I2*RLast aber der Ih was ist das 
eigentlich und wie bekomme ich den aus aus I1 und i2 hin.. Und wie 
bekomme ich den Wert für induktivität Lh

von Horst (Gast)


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Wenn man nicht weiß, was du gegeben hast und was du berechnen möchtest, 
dann kann man dir wahrscheinlich nicht wirklich weiterhelfen.

von Jan R. (Gast)


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Eingansspannung 230V Trafo Sulen 4H und der Lastwiderstand 10Ohm N1=100 
N2=10

von Horst (Gast)


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Und wie soll man da ohne weitere Kenndaten (zB Leerlauf oder 
Kurzschluss-Versuch wie gesagt, oder aber die Größe der 
Streuinduktivitäten oder ...) irgendwas reales und nicht idealisiertes 
berechnen können?!

von Jan R. (Gast)


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Horst schrieb:
> Und wie soll man da ohne weitere Kenndaten (zB Leerlauf oder
> Kurzschluss-Versuch wie gesagt, oder aber die Größe der
> Streuinduktivitäten oder ...) irgendwas reales und nicht idealisiertes
> berechnen können?!

Ich wusste, dass ich was vergaß die wicklungswiderstände sind je 3 Ohm..

von Dietrich L. (dietrichl)


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Jan R. schrieb:
> Ich wusste, dass ich was vergaß die wicklungswiderstände sind je 3 Ohm.

Dann fehlt jetzt nur noch die Streuinduktivität ...

von Horst (Gast)


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Dietrich L. schrieb:
> Jan R. schrieb:
>> Ich wusste, dass ich was vergaß die wicklungswiderstände sind je 3 Ohm.
>
> Dann fehlt jetzt nur noch die Streuinduktivität ...

... und die Frequenz...

von Jan R. (Gast)


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Streuinduktivität so weit ich weiß 10uH 50Hz

von Horst (Gast)


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Na dann komme ich auf
. Einfach das Primärseitig bezogene ESB und dann zweimal komplexer 
Spannungsteiler.

von Horst (Gast)


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Hmm, irgendwie geht will Latex nicht so wie ich...

Dann halt so: 22,86 V mal e hoch j 0,14 Grad

von Jan R. (Gast)


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Rechenwege??

Hast du nicht die Formeln aus dem Dokument oben genommen.

Welches ersatzschaltbild hast du benutzt? Dass, dass ich oben gepostet 
habe..

von Jan R. (Gast)


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Horst schrieb:
> Na dann komme ich auf
.
> Einfach das Primärseitig bezogene ESB und dann zweimal komplexer
> Spannungsteiler.

Sagt mir voll viel was meinst du mit primärseitiges ersatzschaltbild.
Komplexer spannungsteiler ist ja einfach aber wo und wie wird das da 
angewandt..


Der Strom i2 muss doch noch in i2' gewandelt werden eine Lösung bringt 
mir als nichts..

Wie hast du genau gerechnet

Was ist mit den Maschengleichungen aus dem PDF von oben U34' ist doch 
die Spannung am Lastwideretand..

Aber wie ich die 3. Variable nämlich Ih mit nur 2 Gleichungen bestimme 
ist mir jetzt auch noch nicht klar.

Oder hast du dass Mit dem ersatzschaltbild berechnet, wie eine ganz 
normale parallellschaltung ersmalmalles zusammengefasst, dann den 
gesammtwirkungsgrad berechnet anschließend Gesamtmmtstrom dann U34 dann 
U34'?
Auf Aufklärung hoffend

Macman2010

von Jan R. (Gast)


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???

von Fabi O. (efpegea)


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So, jetzt ist der Horst auch mal angemeldet ;)

Okay, scheinbar fehlen ja einige Grundlagen. Dann versuche ich es mal 
etwas ausführlicher:

Soweit verstanden mit der Transformation auf die Primärseite hast du es 
aber, sodass die Elemente dann folgendermaßen dimensioniert sind ?
Dabei hängt
 hinten an den Klemmen 3 und 4, sodass über ihm
 abfällt.

Dann kann über den ersten komplexen Spannungsteiler
 berechnet werden. Damit der nicht ganz so hässlich wird, definiere eine 
neue Impedanz:

Damit erhält man:

Dann nochmal einen Spannungsteiler, und schon ist die gesuchte Spannung 
fast bekannt:

Zu letzt noch eben die transformierte Größe zurück auf die Sekundärseite 
über den idealen Übertrager transformieren, und fertig ist die Kiste:

Was habe ich mir jetzt verdient, nachdem ich deine Hausaufgaben gemacht 
habe?

von Jan R. (Gast)


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Fabi FPGA schrieb im Beitrag #3294321:

>
> Okay, scheinbar fehlen ja einige Grundlagen. Dann versuche ich es mal
> etwas ausführlicher:
Naja Komplexer Spannungsteiler, Stromteiler, usw. Ist mir alles Klar.
Nur das ESB des Trafos halt nicht und wo genau U`und U liegt.
Aber nach dieser ausführlichen erklärung jetzt natürlich schon..
Mache das halt alles im Selbststudium..... Deshalb auch die Frage hier 
im Forum.


> Was habe ich mir jetzt verdient, nachdem ich deine Hausaufgaben gemacht
> habe?

Wie gesagt Selbststudium nicht für Studium oder ähliches.
Wenn es mit Dokumenten von Universitäten FHs usw. nicht hinhaut, komme 
ich ins Forum, da ich weiß, dass es da jemand weis..

Also vielen vielen dank an alle die mir hier geholfen haben.....

von Jan R. (Gast)


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Fabi o. schrieb:
Hallo, in einem andern kontext, bin ich hier nochmal auf meinen eigenen 
Thread gestoßen.
Und entdeckt, das siese Rechnung wohl Falsch ist.
>
>
Quatsch auch dieser Widerstand, muss mit ü^2 multipliziert werden.
>
Doppelt Quatsch. Die Streuinduktivität wurde mit 10uH angegeben und muss 
mit ü^2 Multipliziert werden.
>
Richtig
>
Richtig
>
>

http://www.hst.e-technik.tu-dortmund.de/cms/de/Lehre/Praktika/BEET04_Anleitung.pdf

Wie kam der Autor dazu, diese größen nicht zu Transformieren, die 
Rechnungen, beziehen sich doch auf das im Skript gezeigte 
Ersatzschaltbild...  Der Reine Rechenweg, ist richtig. Also nurnoch 
diese Größen ebenfals transformieren, und die rechnung ist richtig oder?

von Jan R. (Gast)


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