Hallo, Ich habe einen alten SunnyBoy Wechselrichter ergattern können, von dem ich nicht weiß ob und wenn ja was daran defekt ist. Aus diesem Grund möchte ich ihn mit einem simulierten Photovoltaikmodul testen. Soweit ich weiß, verhält sich eine normale Spannungsquelle ja anders als so ein Modul. Ließe sich deshalb so ein Modul mit den nötigen innenwiderständen zum testen nachbauen? Viele Grüße Peter
Okay, es handelt sich bei dem Wechselrichter um folgenden Typ: http://www.solar-schmidt.de/documents/sma_swr2000-02-ad0801.pdf Ich habe mir dazu überlegt, dass ich einfach die 230V über einen trenntrafo und einem Brückengleichricher auf die dc Seite gebe. Die ac Seite würde ich dann normal an das Stromnetz anschließen. Ich vermute nur, dass der Wechselrichter nicht damit klar kommt, dass er im Prinzip ja unendlich viel Energie aus dem dc Kreis ziehen kann. Könnt ihr mir sagen, wie ich diesen Kreis zu beschalten habe? Viele Grüße
Der Wechselrichter zieht soviel Strom, wie er verträgt. Das Problem wird sein, dass er den MPP-Tracken will, aber nur eine ziemlich wellige Gleichspannung sieht, die sich nicht wie ein Solarmodul verhält. Frag doch einfach jemand, der ein Solarmodul hat. Achja, Photovoltaikplatte heißen die Dinger nicht!!!
Tag, am besten wäre ein strombegrenztes Netzteil und eine "große" Z-Diode. Die Z-Diode paralel zur Stromquelle, darüber fällt nun die DC-Spannung für den WR ab. Die Diode(n) muss natürlich im Leerlauf die gesammte Energie verbraten, die Du dem WR zuführen möchtest. z.B. 300V/5A Bei einem Trafo mit Gleichrichtung wird der WR keinen Arbeitspunkt finden, ist der Trafo zu klein, von der Leistung her, wird der WR ihn in die Knie zwingen... Um die Funktion an sich zu testen, könnte es gehen. Aber vorsicht mit hohen Einschaltströmen am WR, der interne Zwischkreis hat ein bischen Kapazität, also erstmal wie ein Kurzschluss. Kommst du nun mit nem Trafo an, können schnell ein paar Halbleiter die Füße hoch machen. Hier vielleicht ein paar Ohm (mit ein par Watt) in Serie schalten, ob er damit einspeisen wird wäre zu testen. Gruß Poeler
Poeler schrieb: > Die Diode(n) muss natürlich im Leerlauf die gesammte > Energie verbraten, die Du dem WR zuführen möchtest. z.B. 300V/5A Eine Z-Diode mit 1500 Watt, die möchte ich gerne mal sehen! Und die Kondensator-Bank dazu auch. Einen Wechselrichter testet man am besten mit einem Solarmodul!
@Peter Der SB2000 verträgt nach Datenblatt bis zu 10A Eingangsstrom. Ob es danach eine Begrenzung seitens des WR gibt, würde ich nicht testen. Das könnte die letzte Aktion gewesen sein, d.h. mit einem einfache Gleichrichter nach einem Regeltrafo vom Netz her den Eingang beschicken wollen, ist sehr bedenklich. Auch eine Strombegrenzung mit einem einfachen Widerstand entsprechender Leistung würde wahrscheinlich die WR-Funktion gar nicht erst in Gang bringen. Der MPP-Tracker sucht den Punkt der maximalen Leistung auf der realen PV-Kennlinie und die ist bei einer Widerstandsstrombegrenzung nicht gegeben. Am besten geht es mit einem elektronisch geregelten Gleichspannungs-Netzteil mit entsprechenden Parametern, z.B. 300V/10A. Die NT sind in der Regel so konstruiert, dass sie beim Erreichen des einstellbaren Maximalstromes vom vorherigen Spannungsquellenbetrieb nahtlos in den Stromquellenbetrieb übergehen. Das entspricht in etwa der realen Kennlinie einer PV-Anlage. Mit einem einzelnen Modul geht der WR auch nicht, weil dann die Eingangsspannung zu gering ist. Grüsse aus Berlin PSblnkd (der lange Zeit in der PV-Branche gearbeitet hat)
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