Motoransteuerung welchen Transistor + Basiswiderstand?

Gast #3297017
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Mahlzeit zusammen,
ich habe eine Problem ich möchte per PWM einen Motor ansteuern. ich 
nutze derzeit einen Atmega8 bzw  88 die derzeit mit 5V betrieben werden. 
Ich möchte diese zukünftig mit 3,3V betreiben.(Ich werde dann natürlich 
die L bzw a Version nehmen).
Der PWM betriebe Motor soll mit 3,3V laufen.(ich habe für Eagle keine 
Motor-lib gefunden. Das problem hatten wohl schon mehrere hier)

Ausserdem hängt aber an den 3,3V ein weiteres Module, das mir immer dann 
abkackt, wenn ich den Motor laufen lasse.

Als Transistor habe ich einen BD137 mit einem Basiswiderstandvon 100 Ohm 
verwendet.

Der Motor soll maximal 200mA ziehen -+ 10%.

Das Herumspielen mit dem Basiswiderstand hat nichts gebracht. Für das 
ausrechnen des Basiswiderstands hatte ich das Problem dass im DB für den 
BD137 eine Verstärkung von 40-250 angegeben ist..


Offensichlich scheint das keine gute Kombi zu sein..
Hat jemand eine Idee welchen Transistor / Basiswiderstand  ich 
stattdessen nehmen kann?
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Gast #3297335
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Für 200mA kommt fast jeder Transistor infrage.
Auch ist die Stromverstärkung unkritisch.
Dank PWM sollten auch die Verluste beherrschbar sein.
Den Basiswiderstand würde ich oberhalb von 500 Ohm ansiedeln.

Für Eagle brauchst Du eigentlich nur zwei Klemmen, an die Du später den 
Motor anschließen kannst. Gibt's zu hauf. Willst Du ihn allerdings auf 
der Platine befestigen, so wirst Du wohl oder übel ein eigenes Bauteil 
erstellen müssen.

Willst Du Strom durch den Motor schicken und nicht nur seine Spulen 
heizen, so übertreibe es mit der Schaltfrequenz nicht. Auch der 
Transistor wird es Dir danken.
#3297336
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spontan schrieb:
> Wie hoch ist denn der Einschaltstrom des Motors?
> Mehr als 200 mA?
> Die Fehler beim weiteren Modul kommen sicher durchs Einschalten des
> Motors.
> Hohe Ströme (was gibt die Stromversorgung so her) sind immer
> problematisch. Es sei denn der Aufbau paßt.

wie kann ich den einschaltstrom messen? ich habe kein anständiges 
datenblatt dazu
#3297340
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amateur schrieb:
> Für 200mA kommt fast jeder Transistor infrage.
> Auch ist die Stromverstärkung unkritisch.
> Dank PWM sollten auch die Verluste beherrschbar sein.
> Den Basiswiderstand würde ich oberhalb von 500 Ohm ansiedeln.
>
> Für Eagle brauchst Du eigentlich nur zwei Klemmen, an die Du später den
> Motor anschließen kannst. Gibt's zu hauf. Willst Du ihn allerdings auf
> der Platine befestigen, so wirst Du wohl oder übel ein eigenes Bauteil
> erstellen müssen.
>
> Willst Du Strom durch den Motor schicken und nicht nur seine Spulen
> heizen, so übertreibe es mit der Schaltfrequenz nicht. Auch der
> Transistor wird es Dir danken.

habe auch schon gehört dass man mit  einer  "unschönen" Frequenz den 
Motor Demagnetisieren kann..ich werde gleich mal gucken wie groß die 
PWM-Frequenz ist ... irgendwelche Vorschläge für die Frequenz?
#3297357
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Tobi L. schrieb:
> wie kann ich den einschaltstrom messen? ich habe kein anständiges
> datenblatt dazu

Motorachse festhalten und Strom messen. Aber nicht zu lange, damit der 
Motor nicht überhitzt.

Der "wirkliche" Strom mag auf Grund seiner Induktivität zwar etwas 
geringer sein, wenn er schnell beschleunigt. Aber der Motor kann ja auch 
mal blockieren, dann sollte der Transistor nicht abfackeln.

Gruß Dietrich
#3297405
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Dietrich L. schrieb:
> Tobi L. schrieb:
>> wie kann ich den einschaltstrom messen? ich habe kein anständiges
>> datenblatt dazu
>
> Motorachse festhalten und Strom messen. Aber nicht zu lange, damit der
> Motor nicht überhitzt.
>
> Der "wirkliche" Strom mag auf Grund seiner Induktivität zwar etwas
> geringer sein, wenn er schnell beschleunigt. Aber der Motor kann ja auch
> mal blockieren, dann sollte der Transistor nicht abfackeln.
>
> Gruß Dietrich

wenn ich den Motor anhalte zieht er ganze 800mA im normalen betrieb hab 
ich nochmal nachgemesse und bin auf 150mA für demn motor gekommen ca mit 
ca 5-10% schwankung
Gast #3297409
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Mit 0,8 ms kannst Du leben.

Eine, wenn auch sehr grobe Methode den Anlaufstrom eines Motors zu 
messen, ist der ohmsche Widerstand im Stillstand. Bei einem 
Kollektormotor geht der Strom, von diesem Wert aus, meist nach unten.

Manchmal hilft ein großer Kondensator, in Deinem Falle, möglichst Dicht 
am Motor, von Vcc nach GND.

Das ändert aber nichts daran, dass genügend Leistung vorhanden sein 
muss.

Ein zugegeben sehr grober Test ist, den Motor mechanisch belastet, von 
der dafür vorgesehenen Stromversorgung, füttern zu lassen und natürlich 
die Spannung beobachten.
#3297580
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amateur schrieb:
> Mit 0,8 ms kannst Du leben.
>
> Eine, wenn auch sehr grobe Methode den Anlaufstrom eines Motors zu
> messen, ist der ohmsche Widerstand im Stillstand. Bei einem
> Kollektormotor geht der Strom, von diesem Wert aus, meist nach unten.
>
> Manchmal hilft ein großer Kondensator, in Deinem Falle, möglichst Dicht
> am Motor, von Vcc nach GND.
>
> Das ändert aber nichts daran, dass genügend Leistung vorhanden sein
> muss.
>
> Ein zugegeben sehr grober Test ist, den Motor mechanisch belastet, von
> der dafür vorgesehenen Stromversorgung, füttern zu lassen und natürlich
> die Spannung beobachten.

Wie groß soll der Kondensator sein 100pico und 100 mikro elko hab ich 
gerade  ausprobiert reicht nicht aus..wird ausserdem dadurch die 
freilaufiode nicht ausser kraft gesetzt
Gast #3315575
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also ich habe den BC 337 mit 25 und 40 er Verstärkung hier  der  BC  337 
mit einem 1k Vorwiderstand läuft schon wesentlich besser als mein alter 
allerdings noch nicht wirklich so wie ich mir das vorstelle und  wenn 
den Basiswiderstand verkleiner belaste ich das modul zu sehr  kennt ihr 
ein anderen geigneteren Transistor? (Wollt eh bei dem freundlichen R ) 
bestellen
Gast #3315606
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Ach was, für sowas nimmt man heutzutage einen FET, in diesem Falle einen 
sog. "Logikpegel"-FET. Das sind welche, die bei ca. 3 Volt am Gate schon 
voll durchgeschaltet sind. Meist haben die ne Schwelle von ca. 1.8 bis 
2.2 Volt. Die neueren Teile aus dieser Riege haben On-Widerstände im 
Bereich von 6..12 Milliohm, da passen notfalls auch mal eben 15 Ampere 
durch.

Aber ganz ohne Gate-Widerstand geht's nicht, wenn man keinen Treiber-IC 
benutzt. Da kommt zwischen µC und Gate nur ein Strombegrenz-Widerstand, 
den man so klein bemißt, daß im Umschaltmoment das Portbein nicht 
überlastet wird und auch der BrownOut-Detektor im µC nicht anspringt, 
denn aus Sicht des µC ist der FET ein Kondensator mit ca. 1 nF gegen 
Masse.

W.S.
#3315618
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Amateur schrieb:
> Einen Darlinton (Sind zwei Transistoren hintereinander, in einem Gehäuse
> - haben eine wesentlich höhere Stromverstärkung)

Ist bei 3.3V Versorgung fehl am Platz. Ein Darlington hat eine 
Sättigungsspannung von minimal 1V, dann bleiben für den Motor nur noch 
2.3V.

Was du brauchst ist ein kleiner MOSFET (Logiglevel) der bei 3.3V 
Gatespannung voll durchschaltet.

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