Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik +2V und -1,3V für ECL erzeugen


von Lukas K. (carrotindustries)


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Um den Ausgang eines LVPECL-Treibers bequem mit 50 Ohm gegen Masse 
terminieren zu können, soll dieser mit +2V und -1,3V versorgt werden. 
Dazu gibt's nun zwei Optionen:

a) mit Schaltregler o.ä. +/- 3V erzeugen und dann LDO für +2V und -1,3V.
b) isolierender Schaltregler, der mit LDO danach floatende 3,3V erzeugt 
und mit nem Linearregler (der dann Strom liefern und senken können 
muss?) die +3,3V auf 2V gegenüber Masse festnageln

Welcher dieser beiden Optionen ist nun zu bevorzugen? Auch im Bezug auf 
Ripple.

MfG,
Lukas

von ArnoR (Gast)


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Andere Möglichkeit: Thevenin Termination

von Lukas K. (carrotindustries)


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ArnoR schrieb:
> Andere Möglichkeit: Thevenin Termination

Ist keine Option, das ganze soll an Messgeräte mit 50 Ohm-Eingang 
angeschlossen werden und unnötige Bauteile im Signalpfad will ich 
vermeiden, um die Bandbreite möglichst hoch zu halten.

von Johannes E. (cpt_nemo)


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Lukas K. schrieb:
> isolierender Schaltregler, der mit LDO danach floatende 3,3V erzeugt
> und mit nem Linearregler (der dann Strom liefern und senken können
> muss?) die +3,3V auf 2V gegenüber Masse festnageln

Du musst eigentlich nur herausfinden, ob auf +2V oder -1.3V der höhere 
Strom fließt. Wenn der Strom auf +2V größer ist, brauchst du einen 
negativ-Linearregler (-2V), im anderen Fall eine positiv-Linearregler 
(+1,3V), mit dem die Masse geregelt wird.

Im Zweifelsfall bzw. wenn die Ströme ungefähr gleich groß sind, kann man 
eine Seite mit einem Widerstand etwas belasten und damit für die 
notwendige Asymtrie sorgen.

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