R2R und OpAmp mit AVR90S8515 für Analogmultiplex mit +/-5V

Gast #235580
Lesenswert?

Moin!

Anbei ein (grober) Plan für ein R2R-Netzwerk um mit
einem OpAmp ein Signal zwischen -5V und +5V zu erzeugen.

Das Signal was ich erzeugen will/muss hat einen negativen
Sync. D.h. -5V als Sync Impuls. Die Werte werden von 0V - 5V
analog übermittelt.
(siehe:
http://www.strandarchive.co.uk/control/c_memory/action/multiplexoutputs.gif).

Mein Problem dabei:
Das ist bisher nur ein Gedankenexperiment da mir der
passende OpAmp fehlt.

Erzeugen des 0-5V Wertes funktioniert. Über einen 2.
Pin kann ich separat den Sync-Impuls ausgeben.

Diese Lösung würde ich sogar vorziehen,
hab aber keine Idee wie ich das mit einem
OpAmp realisieren könnte.


Drauf hoffend, das jmd. sowas schonmal gemacht hat...
Michael
Angehängte Dateien:
Gast #235583
Lesenswert?

Ich hab ja nichtmal den 741 da ;)
Den TL071 hatte ich dafür eingeplant, hat ja auch die passende Slew
Rate.

War nur der 1. der mir in der Eagle Lib entgegensprang :) Ist
geändert.

Ich habe jetzt (wenn ich das Tutorial richtig verstanden haben...)
eine Gegenkopplung eingebaut.
(Neuer Plan anbei...)

Aber irgendwie kann ich mich da nicht richtig
hineindenken, weil ich ja -5V statt GND habe.


Grüße
Michael
Angehängte Dateien:
Gast #235586
Lesenswert?

Sorry,
dem kann ich jetzt nicht so ganz folgen.

Aus den 5V erst 10V machen, also mit einem
nicht invertierenden Verstärker wie in:
http://www.mikrocontroller.net/wikifiles/c/cc/Op-verstaerker-b.png

Soweit klar, aber wie dann den Nullpunkt um 5V verschieben
mit einem Differenzverstärker wenn du sagst, dass
der inv. Ausgang(?!?) an GND gehen soll.

Und ich will ja eben 0-5V Analog ausgeben (recht genau,
wenn möglich) aber benötige auch -5V als Sync-Impuls.


Grüße
Michael
(der sich gerade zwei alte TI-Bücher über OpAmps besorgt hat...)
Gast #235587
Lesenswert?

9 Bit diskret aufzubauen kannste voll vergessen !

9 Bit bedeutet, Deine Widerstände dürfen max 0,2% Toleranz haben, der
Innenwiderstand der MC-Ausgänge muß 512 mal kleiner sein als die R2Rs,
die VCC innerhalb des MC muß auf 10mV konstant bleiben usw.


Mit R2R kommst Du effektiv auf max 6 Bit, wenn Du kein Analog-Guru
bist.

Nimm einen fertigen DAC.


Peter
Gast #235588
Lesenswert?

Auf die Genauigkeit kommt es bei dieser Anwendung
(Steuerung alter Analog-Dimmer) eigentlich auch
nicht an.

Ich habe bisher keinen DAC gefunden, der die 8us
schafft.

Vorschläge in welche Richtung ich suchen soll?
Parallel oder seriell ist mir recht egal
(lieber sogar paralell).

Ist es denn dann möglich:
DAC (0-5V Output) -> OpAmp (V=2) und dann
OpAmp (-5/+5V)?

Dann würde ich mit einem 9bit-DAC ja sehr gut
hin kommen (wenn auch für -5 bis 0V keine
Zwischenwerte benötigt werden).


Grüße
Michael
Gast #235589
Lesenswert?

Na toll,
da grübelt man eine Nacht drüber und prompt findet
man morgens das (warscheinlich) passende Bauteil:

DAC0800 würd ich jetzt mal nehmen.

Dann also MC->DAC0800->OP (0-5V analog)
Aber wie die -5V lösen?
Siehe Idee im Schaltplan anbei.

Grüße
Michael
Angehängte Dateien:
Gast #235590
Lesenswert?

Nee. Nimm nochmal die Subtrahierer-Schaltung aus dem OpAmp Tutorial zur
Hand. Im Prinzip kannst du jetzt mit +5V am negativen Eingang und 0V am
positiven Eingang auf einen -5V Strobe kommen. Allerdings wird der uC
port pin nicht genau 5V erreichen, also wirst du am besten einen
zweiten OpAmp als Verstaerker nutzen um dieses Signal auf exakt 5V zu
bringen. Dann rein damit in den Subtrahierer. Dir ist aber klar, dass
du mit soner Schaltung am DAC genau 0V brauchst, damit dein Strobe auch
tatsaechlich -5V erreicht, oder ?

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren