Hallo zusammen! Ich arbeite im Moment an folgender Not-Schaltung, um über T1 die Minus eines Elkos (Roller-Drossel) und eine Status-LED zu als NOT auf den Input zu schalten. Im "trockenen" auf dem Steckbrett klappt alles super. Bau ich die Schaltung allerdings in den Roller ein und gebe +5V auf den Eingang, geht die Status-LED zwar aus, flackert aber ganz schwach mit der Drehzahl der Maschine. T1 bekommt also Störungen ab, bei denen er schwach durchsteuert. Die +5V der Schaltung kommen von einem L78L05 und sind passend für den KFZ Betrieb nach einer Vorlage gefiltert und entstört. Hat jemand einen Vorschlag, wie ich das abstellen kann? Vielelicht einen zusätzlichen Pulldown an T1 oder andere Widerstandswerte? Ich freue mich auf eure Antworten. Gruß, Martin
Hallo Hilf vielleicht ein 1uF Keramikkondensator zwischen Vcc und GND sehr nah am Transistorgatter? MfG
Martin K. schrieb: > die Minus eines Elkos (Roller-Drossel) Die LED wird sehr wahrscheinlich über C1 auf Masse gezogen. Wohin geht der?
Hi Jungs, Danke für die schnellen Rückmeldungen >Hilf vielleicht ein 1uF Keramikkondensator zwischen Vcc und GND sehr nah am Transistorgatter? Werd ich mal testen. >Braucht T1 kein Basiswiderstand? R2 ist hier das Basiswiderstand für T1 >Die LED wird sehr wahrscheinlich über C1 auf Masse gezogen. Wohin geht der? C1 ist ein RC-Glied und drosselt ab einer bestimmten Drehzahl die Signale vom Pickup-Sensor am Polrad der Maschine. Hier liegt Wechselspannung an. Wäre möglich, dass hier garnicht der T1 durchschaltet, sondern der Elko der LED die auf Masse zieht. Ich dachte aber, Elkos ziehen über Masse keine Spannung. Hab ich da nen grundsätzlichen Denkfehler? Gruß, Martin
Hallo Es liegt ja immer noch UceSat von T2 an der Basis von T1, auch bei vollem durchsteuern vom T2. Damit senkst du die Schwelle, ab der sich Störsignale bemerkbar machen. Versuchs mit dem parallel geschalteten Kodensator, wie oben empfohlen oder tausch T2 gegen einen Transistor mit möglichst kleiner UceSat Gruß N8
Hallo N8Schicht, Danke für das Feedback. Wo genau soll der zusätzliche Kondensator hin? Basis T1 auf Masse? Hättest du einen Vorschlag für einen besseren T2? Gruß, Martin
N8Schicht schrieb: > Es liegt ja immer noch UceSat von T2 an der Basis von T1, auch bei > vollem durchsteuern vom T2. UCEsat ist in dieser Konstellation unter 50 mV. Da würde ich eher auf C1 (siehe Lothar oben) tippen.
Wie ist die "Inputleitung" verlegt? Wie ist die Masse angebunden? Gut möglich daß sich der input unterwegs was einfängt oder, bei (kurzzeitig, z.B. Schaltvorgänge) stark belasteter Masse, sich sein Potential auf der Masseleitung für kurze Augenblicke ändert, wodurch ein scheinbares "off" auf dem Input wie ein "on" aussieht, bzw. umgekehrt. Ein Schaltplan ist wichtig, keine Frage. Das Layout bzw. die Verkabelung selbst kann aber auch schon für Ärger sorgen.
Hallo, Input ist high/low aus einem IC und ist zwischen IC und R1 mit einer Gleichrichterdiode und einem Kerko stabilisiert. Ich würde das als Fehlerquelle eher ausschließen. Ich muss morgen mal schauen, wie sich die Spannung an der Basis von T1 verhält. Wenn die konstant bleibt, kann der Fehler doch eigentlich nur noch an der Konstellation aus C1 und der Diode liegen. Mir ist nämlich noch aufgefallen, dass die LED nur mit der Drehzahl flackert, wenn C1 angeschlossen ist. Ist C1 abgeklemmt, bleibt die LED brav dunkel. Gäb es denn eine bessere Möglichkeit, die LED zu positionieren, sodass sie bei Input = +5V erlischt und T1 gleichzeitig dicht macht? Gruß, Martin
Martin K. schrieb: > Ich arbeite im Moment an folgender Not-Schaltung, um über T1 die Minus > eines Elkos (Roller-Drossel) und eine Status-LED zu als NOT auf den > Input zu schalten. Häh? Kannst du das auch auf Deutsch ausdrücken? Der Satz ergibt nämlich absolut keinen Sinn in dieser Sprache. Und ich bin Muttersprachler. Gäbe es einen Sinn, würde ich ihn extrahieren können... Außerdem: Die Schaltung ergibt ebenfalls keinen Sinn. Jedenfalls nicht bezüglich C1. Erstens ist das kein Elko und zweitens hängt ein Bein in der Luft. In erster Näherung ist das Teil also komplett redundant. Könnte allenfalls als Ankopplung für einen Antenne taugen. Das wäre dann das Stück Leitung oberhalb von C1. Ein Sender für irgendwas sollte das doch nicht werden, oder? HERR, laß' Hirn wachsen!
Martin K. schrieb: > Ich dachte aber, Elkos ziehen über Masse keine Spannung. Häh? > Hab ich da nen grundsätzlichen Denkfehler? Ganz sicher.
> Ich arbeite im Moment an folgender Not-Schaltung
Warum postet du nur den Teil, der funktioniert, und lässt alles weg, was
für die Ursache der Fehlfunktion verantwortlich sein kann, wie die
Quelle des Eingangssignals, der 5V Spannung und des anderen Endes von C1
?
Martin schrieb: > N8Schicht schrieb: > >> Es liegt ja immer noch UceSat von T2 an der Basis von T1, auch bei >> vollem durchsteuern vom T2. > > UCEsat ist in dieser Konstellation unter 50 mV. > > Da würde ich eher auf C1 (siehe Lothar oben) tippen. War grad am schreiben, als Lothar gepostet hat. Ohne ins Datenblatt zu schauen, bei 50mV UCESAT ist mein Post eher sinnfrei... Die Möglichkeit, dass Du Dir über den Kondensator einen Massebezug herstellst ist da doch warscheinlicher. Danke für die Korrektur und den Blick ins Datenblatt, Martin! Ein (kleiner)Kondensator parallel zur BE Stecke bringt auch nur bei sehr kurzen, hochfrequenten Impulsen etwas. Könnte aber auch mehr Probleme als Lösungen mit sich bringen. Vergiss es am besten wieder :) MaWin schrieb: >Warum postet du nur den Teil, der funktioniert, und lässt alles weg, was >für die Ursache der Fehlfunktion verantwortlich sein kann, wie die >Quelle des Eingangssignals, der 5V Spannung und des anderen Endes von C1 ? Ist was dran. Bitte poste mal den ganzen Schaltplan, oder zeichne die wichtigsten Baugruppen ein, die noch an der Schaltung hängen. Vcc und Massebezüge sind besonders wichtig! P.S: ein leerer Kondensator kann auch als Brücke betrachtet werden. Er kann sehr wohl Massebezug herstellen... Grüße an alle N8
> Not-Schaltung,
> als NOT
Meine Güte, so eine Not herrscht doch gar nicht in diesem Land.
@Martin Erleuchte uns doch mal bezüglich der Spannung, mit der der Roller betrieben wird. Ein Spielzeug mit 6V, oder ein größeres Teil mit 12, 24, 36, 48 oder gar 60V. Muss aber nicht sein.
Moin! Danke für das angeregte Feedback. Das Problem war tatsächlich C1, welcher sich bei abgeschaltetem T1 Saft durch die LED gezogen hat. Ich hab das mit der LED anders gelöst und die Schaltung funktioniert nun wie sie soll. Gruß, Martin
Martin K. schrieb: > Ich dachte aber, Elkos ziehen über Masse keine Spannung. Hab ich da nen > grundsätzlichen Denkfehler? Ja, den da: > Hier liegt Wechselspannung an. Kondensatoren sind für Wechselspannung mehr oder weniger "durchlässig"... Martin K. schrieb: > Ich hab das mit der LED anders gelöst und die Schaltung funktioniert nun > wie sie soll. Wieviel anders hast du es denn gelöst?
Martin K. schrieb: > Saft > durch die LED gezogen Allein daran erkennt man schon die weitgehende Ahnungsfreiheit des OP. wendelsberg
wendelsberg schrieb: > Martin K. schrieb: >> Saft >> durch die LED gezogen > > Allein daran erkennt man schon die weitgehende Ahnungsfreiheit des OP. > > wendelsberg Du warst natürlich von Geburt an perfekt und allwissend und hast noch nie in deinem Leben jemanden wegen eines auftretenden Problems um Hilfe befragt. Glückwunsch!
Natuerlich nicht. Aber ich habe mich (mit Erfolg) bemueht, technische Dinge sachlich und korrekt so zu beschreiben, dass die Frage wenigstens ansatzweise zu verstehen ist. Und Saft zieht eben nicht durch eine LED. wendelsberg
> Im "trockenen" auf dem Steckbrett klappt alles super. Bau ich die
Du wirst nur kurze Freude haben. Böse Störungen und Abschaltspannungen
aus dem Kfz-Netz verträgt nicht jede Schaltung.
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