Gast
#3303401
Hallo,
"Der" elektrische Bahnmotor war ja vor dem großflächigen Einsatz von
Elektronischen Umrichtern (inbesondere von Vierquadrantensteller) der
Kommutatormotor als Reihenschlussmaschine.
Nun ist so ein Bahnmotor doch etwas anders und umfangreicher aufgebaut
als ein kleiner Motor in irgendeiner Haushaltsmaschiene.
Da gibt es solche Dinge wie Wendepolwicklungen und
Kommpensationswicklungen, auch sind die Motoren so ausgelegt das eine
Instandsetzung relativ einfach (mit den entsprechenden Werkzeugen) ist.
Der Kommutator selbst ist sehr feingeteilt, es gibt mehr als zwei Kohle-
bürsten und noch einige weiter "Kleinigkeiten" welche solch einen
Bahnmotor doch "etwas" aufwendiger machen als es mann es bei einen
"ollen" Reihenschlussmotor erwartet.
Wofür die "Extras" gebraucht werden bzw. was sie bewirken kann mann ja
nachlesen (Wendepol/Kommpensationswicklung) aber alles nur theortisch.
Mich würde interessieren wie ein wirklicher Kommutator Bahnmotor
entwickelt, gebaut und geplant wurde (evtl. sogar noch wird wenn auch
nur als Erstzteil) Siemens AEG BBC und ähnliche haben diese Motoren ja
nicht einfach aus der "hohlen Hand" geschüttelt (z.B. der WB 372-22 der
in vielen Einheitslokomotiven verwendet wurde oder sogar noch wird) -
alte Dokomente, Links sind willkommen , es darf auch von der DR (DDR)
sein.
mfg
Bernd das Bahn;-)