Hi, Warum steht überall in der Literatur dass die effektivspannung in allen Strängen bei der sternschaltung gleich sind? Habe das mal simuliert. Die gleichen Spannungen kommen nur bei leitungswiderstand 0Ohm raus. Da kommt raus. R1 4,7V R2 4,2V R3 4,4V Bei der Dreieckschaltung dürfte dass ja ähnlich sein. Warum wird das nirgends erwähnt in der Literatur alle sprechen davon die Spannung wäre überall gleich.. Oder ist in Realität das Verhältnis leiterwiderstand zu Last noch größer bzw. Dur blinwiderstände vernachlässigbar??
Jan R. schrieb: > Warum wird das nirgends erwähnt in der Literatur alle sprechen davon die > Spannung wäre überall gleich.. Weil die anderen mit einem Simulationsprogramm umgehen können.
Warum sollte man sich eine unsymmetrische Versorgung antun, wenn am einfachen Fall bereits viele Besonderheiten des Drehstromsystems zeigbar sind. Erwähnt wird die Symmetrie eben gerade deswegen, weil sie nicht immer vorhanden sein muss.
Jan R. schrieb: > Warum steht überall in der Literatur dass die effektivspannung in allen > Strängen bei der sternschaltung gleich sind? Weil das stimmt. Gegenfrage: warum sollten die Effektivspannungen anders sein können? BTW: warum sind deine Spannungsquellen so unterschiedlich angeschlossen? bei zweien geht ein Anschluss mitten rein, bei einer nicht... Im Anhang mal die Simulation mit angeschlossenen Spannungsquellen. Angezeigt jeweils die Spannungen über R5, R6 und R7: bis aufs i-Tüpfelchen und die Phase exakt gleich...
Wenn ich den widerstand an einem Strang kleiner mache werden die anderen Spannungen größer, da ein Teil des Stromes über diese Phase anstatt übern Nullleiter
Jan R. schrieb: > Wenn ich den widerstand an einem Strang kleiner mache werden die anderen > Spannungen größer, da ein Teil des Stromes über diese Phase anstatt > übern Nullleiter Falsch! Du hast erst einen Strom durch den Nullleiter, wenn du den Widerstand in einem Strang kleiner oder größer als die anderen machst. Wenn du bei drei gleichen Widerständen einen Strom durch den Nullleiter hast, ist definitiv etwas an deinem Modell falsch. Gruß Christian
Wie sieht überhaupt die Phasenlage der drei Spannungsquellen aus? Plotte die mal.
Zugegebener Maßen mit Drehstrom habe ich mich no h nicht so oft beschäftigt. Eine frage zum Dreieck habe ich noch. Kann von Strang 12 eins Strom in Strang 23 fließen
Jan R. schrieb: > Habe das mal simuliert. Die gleichen Spannungen kommen nur bei > leitungswiderstand 0Ohm raus. Deine Spannungsquellen sollten doch auch bitte eine Phasenlage von 120° zueinander haben, sonst funktioniert das nicht.
Das heißt, bei gleicher Belastung, fließt der strom nur zwschen den phasen her.
> Habe das mal simuliert. Die gleichen Spannungen kommen nur bei > leitungswiderstand 0Ohm raus. Würde mich nicht wundern wenn es 0,00V währen. Manche Leute würden sogar von einem Kurzschluss reden. Ob man diesen als Normalfall, als erstrebenswerten Zustand oder als Messfall annehmen soll ist fraglich. Wenn die Verluste auf den Zuleitungen größer sind als die im Nutzbereich ist normalerweise etwas in die Hose gegangen. Die Mathematik hat natürlich keine Probleme damit. Höchstens mit exakt Null Volt.
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