Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Frage sternschaltung


von Jan R. (Gast)


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Hi,


Warum steht überall in der Literatur dass die effektivspannung in allen 
Strängen bei der sternschaltung gleich sind?

Habe das mal simuliert. Die gleichen Spannungen kommen nur bei 
leitungswiderstand 0Ohm raus.


Da kommt raus.


R1 4,7V
R2 4,2V
R3 4,4V

Bei der Dreieckschaltung dürfte dass ja ähnlich sein.

Warum wird das nirgends erwähnt in der Literatur alle sprechen davon die 
Spannung wäre überall gleich..
Oder ist in Realität das Verhältnis leiterwiderstand zu Last noch größer 
bzw. Dur blinwiderstände vernachlässigbar??

von hinz (Gast)


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Jan R. schrieb:
> Warum wird das nirgends erwähnt in der Literatur alle sprechen davon die
> Spannung wäre überall gleich..

Weil die anderen mit einem Simulationsprogramm umgehen können.

von Peter R. (pnu)


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Warum sollte man sich eine unsymmetrische Versorgung antun, wenn am 
einfachen Fall bereits viele Besonderheiten des Drehstromsystems zeigbar 
sind.

Erwähnt wird die Symmetrie eben gerade deswegen, weil sie nicht immer 
vorhanden sein muss.

von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Jan R. schrieb:
> Warum steht überall in der Literatur dass die effektivspannung in allen
> Strängen bei der sternschaltung gleich sind?
Weil das stimmt.
Gegenfrage: warum sollten die Effektivspannungen anders sein können?

BTW: warum sind deine Spannungsquellen so unterschiedlich 
angeschlossen? bei zweien geht ein Anschluss mitten rein, bei einer 
nicht...

Im Anhang mal die Simulation mit angeschlossenen Spannungsquellen. 
Angezeigt jeweils die Spannungen über R5, R6 und R7: bis aufs 
i-Tüpfelchen und die Phase exakt gleich...

von Jan R. (Gast)


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Wenn ich den widerstand an einem Strang kleiner mache werden die anderen 
Spannungen größer, da ein Teil des Stromes über diese Phase anstatt 
übern Nullleiter

von Christian S. (christianstr)


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Jan R. schrieb:
> Wenn ich den widerstand an einem Strang kleiner mache werden die anderen
> Spannungen größer, da ein Teil des Stromes über diese Phase anstatt
> übern Nullleiter

Falsch!
Du hast erst einen Strom durch den Nullleiter, wenn du den Widerstand in 
einem Strang kleiner oder größer als die anderen machst. Wenn du bei 
drei gleichen Widerständen einen Strom durch den Nullleiter hast, ist 
definitiv etwas an deinem Modell falsch.

Gruß Christian

von Nicolas S. (Gast)


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Wie sieht überhaupt die Phasenlage der drei Spannungsquellen aus? Plotte 
die mal.

von Jan R. (Gast)


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Zugegebener Maßen mit Drehstrom habe ich mich no h nicht so oft 
beschäftigt.

Eine frage zum Dreieck habe ich noch. Kann von Strang 12 eins Strom in 
Strang 23 fließen

von Moritz A. (moritz_a)


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Jan R. schrieb:
> Habe das mal simuliert. Die gleichen Spannungen kommen nur bei
> leitungswiderstand 0Ohm raus.

Deine Spannungsquellen sollten doch auch bitte eine Phasenlage von 120° 
zueinander haben, sonst funktioniert das nicht.

von Jan R. (Gast)


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Das heißt, bei gleicher Belastung, fließt der strom nur zwschen den 
phasen her.

von amateur (Gast)


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> Habe das mal simuliert. Die gleichen Spannungen kommen nur bei
> leitungswiderstand 0Ohm raus.

Würde mich nicht wundern wenn es 0,00V währen.

Manche Leute würden sogar von einem Kurzschluss reden. Ob man diesen als 
Normalfall, als erstrebenswerten Zustand oder als Messfall annehmen soll 
ist fraglich.

Wenn die Verluste auf den Zuleitungen größer sind als die im Nutzbereich 
ist normalerweise etwas in die Hose gegangen.

Die Mathematik hat natürlich keine Probleme damit. Höchstens mit exakt 
Null Volt.

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