Hallo zusammen, Ich habe eine Oberfläche von ca. 35x15mm welche Vertiefungen von ca. 1mm hat. Das Ziel ist es, mittels eines Sensors die Position, Tiefe und grösse dieser Vertiefungen zu ermitteln um dann weiter zu verarbeiten. Die der Gegenstand, dessen Oberfläche geprüft werden soll, wird in das Gerät eingeführt, dann wird die Erkennung gestartet. Die Distanz vom Sensor zu Oberfläche soll so klein wie möglich sein (keine Abtastung durch Berührung!), also so um 1cm. Das Gerät sollte nicht viel Grössere Masse haben als der Gegenstand haben (=>möglichst klein). Mir kommen nun zwei Möglichkeiten in den Sinn, wie man das realisieren kann: 1. Time of Flight Sensor 2. Image Sensor mit seitlicher Beleuchtung Meine Fragen: Was würded ihr vorschlagen? Gibt es TOF-Sensoren, welche Distanzunterschiede von <1mm erkennen? Mein Problem ist, ich finde keine solche Sensoren die wirklich sehr klein sind. Hoffe ihr könnt mir weiterhelfen Gruss Dexter
Wichtige Info's fehlen. Ist der Prüfling aus leitendem Material? ==> kapazitive Abtastung Hat der Prüfling eine spiegelnde Oberfläche? ==> seitliche Beleuchtung, Bildauswertung. Welche anderen Randbedingungen: Preis, Entwicklungszeit, Genauigkeit??? Sonst Glaskugel...
Danke für deine Antwort. Hier genauere Erklärungen: Es handelt sich um ein metallernde Oberfläche. Kann von hochglanzpoliert zu verschmutzt sein. Soll aber trotzdem für zwei Oberflächen mit selben Vertiefungen gleiche Werte liefern. Also eben der Sinn ist es, diese Oberflächen zu vergleichen anhand der Vertiefungen. Was Meinst du mit kpazitive Abtastung? Preis: möglichst tief (wie immer natürlich) => Materialkosten in grosser Menge unter 50.- Entwicklungszeit: offen Genauigkeit: soll für Oberflächen mit gleichen Vertiefungen einfach das selbe Ergebnis sein, und bei unterschiedlichen Vertiefungen demnach nicht. Bei den Vertiefungen kommt spielt nicht die Tiefe eine Rolle, sonder Grösse, Position und Form. Grus Dexter
Also man steckt so einen von diesen Schlüsseln mit Löchern statt klassischem Bart in Dein Gerät rein, und das liefert nen paar Sekunden später dann einen für diesen Schlüssel eindeutigen Code. Das ganze für unter 50 EUR Materialkosten, das eröffnet gute Vertriebsmöglichkeiten. Im 2. Projekt wird dann aus diesem eindeutigen Code direkt der G-Code für die Fräse erzeugt. Klingt praktisch.
Schön spekuliert, doch leider daneben. Es gibt noch andere Anwendungen um so etwas zu benutzen. Und nein, es dient nicht für illegale Zwecke, falls du mir das unterstellen willst! Sowieso säh ich den Nutzen dahinter nicht so ganz.
>Also man steckt so einen von diesen Schlüsseln mit Löchern...
War auch meine erster Gedanke.
Weis nicht ob ich "Viel Erfolg" wünschen soll.
Schönen Abend
Hauspapa
Dex Dexter schrieb: > Gibt es TOF-Sensoren, welche Distanzunterschiede von <1mm erkennen? Dann rechne dir mal die Laufzeit für eine Distanz von weniger als 1mm aus ;-)
Ja das ist mir klar, hab ich auch schon berechnet ;-) Aber ich weiss ja nicht wie weit die Technik bereits ist bei den TOF-Sensoren. Die können mitlerweile ja auch bereits ziemlich kleine Differenzen ausmachen, nur leider fand ich keine Angaben dazu.
Die optische Abtastung mit schräger Beleuchtung ist schon mal ein möglicher weg. Das Prinzip ist da eher das der Triangulation. Ein billige Version wäre ggf. mit einer CCD-Zeile als Sensor und einer wechselnden Beleuchtung von beiden Seiten möglich - bräuchte aber einiges an Entwicklung. Die Abtastung wäre dann eher schon beim Einführen. Kapazitiv wäre bei geringer Anforderung an die laterale Auflösung wohl auch möglich - dann aber eher mit unter 1 mm Abstand. Als Alternatives Verfahren wäre ggf. auch noch ein Autofocus ähnliches Verfahren, etwa so wie bei der CD, nur größer.
Hallo, so eine Oberfläche würde ich mit Induktiven Wegsensoren abtasten. Für deine Parameter sollte so etwas passen: http://www.sensoren.de/pdf/3MTL10.pdf Dieser oder einer seiner Brüder müssten das schaffen. Grüße aus Berlin
Der verlinkte induktive Taster arbeitet wohl im Kontakt. Ein Induktive Abtastung, über Wirbelströme wäre ggf. aber auch möglich. Das hängt aber ggf. vom Material ab. Wirbelströme an der Spitze eines kleinen Ferritestabes sollten messbar sein. Die Kapazitive Messung ist aber vermutlich einfacher.
Auch ein 'Scanning Tunneling Electron Microscope' könnte geeignet sein. Nachdem einige Jungs bei IBM so ein Teil in den 80ern mal entworfen haben, gibts dazu mittlerweile einige Selbstbauprojekte: http://www.chemhacker.com/2010/09/chemhackerstm-0-1/ http://citizenscientistsleague.com/2011/03/24/a-diy-scanning-electron-microscope/
> gibts dazu mittlerweile einige Selbstbauprojekte: Das erste funktioniert (noch) nicht (und wird nie funktionieren, wie mir meine Erfahrungen mit Funktionierendem von 1986 sagen), das zweite ist gar kein STM, sondern ein Elektronenmikroskop das leider schlechter sieht als dein und mein Auge. > Wichtige Info's fehlen. Natürlich, ein Mossad-Projekt das die NSA nicht mitbekommen darf, also bloss nichts über das Problem sagen, die Kundschaft könnte vor Lachen vom Stuhl fallen. Da benötigte Auflösungen zwiachen 1mm und 1um denkbar sind, sich der Aufwand und die Lösung dazwischen aber meilenweit unterschieden, spart man sich lieber das Nachdenken.
Besten Dank schon mal für eure Vorschläge! Ich habe mir im Bereich der Beleuchtungsvariation folgendes angeschaut: http://de.wikipedia.org/wiki/Streifenprojektion Nur frage ich mich, ob dazu die Fläche nicht zu klein ist? Kapazitiv und induktiv müsste ich dann die gesammte Fläche abfahren!? Es wäre schön, wenn die erkennung statisch geschehen würde. Da es sonst Schaltungstechnisch zunimmt. --------- Wenn ich die Möglichkeit oder Intersse daran hätte, 1um genau messen zu können, müsste ich kaum hier um Rat fragen...
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