frage bzgl. (Bus)terminierung

Gast #3310207
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Habe eine Frage bzgl. Terminierung. Bisher habe ich immer 
gelesen/angenommen das man die Datenleitung mit eimem dem 
Wellenwiderstand der Leitung angepassten abschlusswiderstand gegen GND 
schaltet um reflexionen zu vermeiden.

Jetzt habe ich gesehen/ gehoert, dass bei zahlreichen Bussystemen die 
beiden datenleitungen mit einem widerstand gegeneinander terminiert 
werden. (Canbus ist afaik ein beispiel). Ist das nur eine guenstige 
loesung die gegengesetzten datenleitungen auszunutzen(Eine Datenleitung 
schickt ein invertiertes Signal)? Oder ware eine terminierung beider 
Leitungen gegen GND wirklich nicht moeglich?
Gast #3310212
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Normalerweise wird der CAN tatsächlich lediglich mit einem 
120Ohm-Widerstand abgeschlossen, und zwar jeweils an beiden Enden des 
Busses. Die anderen Busteilnehmer dazwischen haben keinen Abschluß.

Was man machen kann, ist von CANH und CANL jeweils einen 60Ohm gegen 
Masse zu schalten, das bringt manchmal in stark EMV-belasteten 
Umgebungen Vorteile. Aber das wichtige Kriterium ist trotzdem der 
Wderstand von 120Ohm zwischen CANH und CANL.
Gast #3310250
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@Gill Bates

das ist klar. Ich habe die frage bloed formuliert.

Warum macht man es nicht immer ueber 2*R/2, wenn es scheinbar nur 
vorteile hat?

>jeweils einen 60Ohm gegen
Masse zu schalten, das bringt manchmal in stark EMV-belasteten
Umgebungen Vorteile.

die reine terminierung gegeneinander funktioniert aber nur wenn die 
beiden Leitungen invertierte Signale tragen, oder? Sprich, wenn ich zwei 
separate Signale auf zwei leitungen habe, kann ich die nihct einfach mit 
widerstaenden gegeneinander terminieren, richtig?
Gast #3310264
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frank schrieb:
> die reine terminierung gegeneinander funktioniert aber nur wenn die
> beiden Leitungen invertierte Signale tragen, oder? Sprich, wenn ich zwei
> separate Signale auf zwei leitungen habe, kann ich die nihct einfach mit
> widerstaenden gegeneinander terminieren, richtig?

Nein, das was du beschreibst, ist ja dann auch kein Bus, erst recht kein 
CAN. Beim CAN gibts nur die beiden differentiellen Signale. Und die 
Differenz der beiden beträgt ca. 3V (bei dominantem Pegel). Der 
Ruhepegel beträgt ca. 2.5V. Und durch die Spannungs-Symmetrie wird die 
Auslöschung der Gleichtaktstörungen erreicht, die von außen ins Kabel 
einstreuen (Funkstörungen, magnetische Induktionen usw.)
Gast #3310352
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>Weil darunter die Gleichtaktunterdrückung

in wie fern leidet die?

>Außerdem ist der Ruhepegel beim CAN nicht 0V sondern etwa 2,5V

der einzige nachteil den das haette, der mir einfaellt ist, dass 
staendig leistung benoetigt wird um den pegel auf dem soll niveau 
zuhalten? Wuerde aber nicht verhindert das es funktioniert, oder?

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