merkwürdige Oszillatorschaltung

Gast #3312035
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bin gerade auf dem Z80 Trip - ich weiss, manche werden sagen 
"hoffnungslos veraltet", aber zum Lernen ist es meiner Meinung nach ein 
tolles System. Ich hab mir dazu ein Buch aus den 1980ern beschafft: 
"Klein, Microcomputer selbstgebaut und programmiert". Wirklich ein 
gutes, praxisnahes Buch wie ich finde. Der Autor hat tiefgründige 
Kenntnis der Materie und kann gut erklären.
Eine im Buch abgebildete Schaltung gibt mir allerdings Rätsel auf 
(Anlage): da sind nach der Oszillatorschaltung 4 Inverter in Reihe 
geschaltet. Der Zweck ist mir schleierhaft. Hab schon mal einen 
Bekannten mit guten Grundlagenkenntnissen gefragt - der meinte ein 
Inverter macht Sinn weil es die Flanken des Taktsignals steiler macht 
und verhindert dass der Oszillator überlastet wird. Die 4 Inverter in 
Reihe konnte er sich auch nicht erklären.
Angehängte Dateien:
Gast #3312057
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Micha schrieb:
> bin gerade auf dem Z80 Trip - ich weiss, manche werden sagen
....
> und verhindert dass der Oszillator überlastet wird. Die 4 Inverter in
> Reihe konnte er sich auch nicht erklären.

Gelegengheit macht Liebe, sechs Stueck im Gehaeuse.
Bot sich wohl einfach an, da nicht an anderer Stelle benoetigt.

datasheet frame
7404   Fairchild Semiconductor   Hex Inverting Gates
#3312058
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Ist eine Standardschaltung aus der Steinzeit. Die Dimensionierung ist 
für TTL. Mit modernen Invertern musst du deutlich hochohmiger sein. Die 
Inverter 1-2 und 3-4 arbeiten durch die Widerstände als halbwegs analoge 
Verstärker und bilden den Oszillator. C2 soll verhindern, dass der Kram 
sehr hochfrequent schwingt. Die Inverter 5-6 und 13-12 machen dann aus 
dem Signal ein Rechteck.

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