Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik variosound brummen


von wolfgang k. (Firma: Rentner mbH) (womo)


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Hallo, bin neu in der familie und freue mich auf rat und infos.
Ich habe eine alte mechanische leslyanlage mit verstärker erhalten. 
Vieleicht ist die Variosound bekannt. Den def. brückengleichrichter im 
netzteil habe ich ausgetauscht. Doch den brummer mit schwankungen 
bekomme ich nicht weg. Ich habe im Netzteil die 4000 der uf schon mit 
3000 der und 4400 getauscht. Kein erfolg! Der brummton ist ungleichmäßig 
auf und ab schwellend, nicht sehr stark, doch störend. Kommt am TT 
besonders stark an.

Frage, wo könnte er herkommen?

Viele Hoffnungsgrüße

womo

von Peter D. (peda)


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wolfgang kutzler schrieb:
> Vieleicht ist die Variosound bekannt.

Ja:
http://www.tischtennis-goy.de/Belaege/Donic-VARIO-Sound.html


wolfgang kutzler schrieb:
> Ich habe im Netzteil die 4000 der uf schon mit
> 3000 der und 4400 getauscht.

Was sollen diese Nummern bedeuten?


Hast Du zu Deinem Gerät X einen Schaltplan, damit man überhaupt 
versteht, wovon Du sprichst?
Oder eine genaue Gerätebezeichnung (Typenschild) oder einen Link darauf?

von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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>> im Netzteil die 4000 der uf schon mit 3000 der und 4400 getauscht.
> Was sollen diese Nummern bedeuten?
Vermutlich 4000uF, 3000uF und 4400uF...

Was mich aber nachdenklich stimmt:
woher bekommt man solche Kondensatoren?

wolfgang kutzler schrieb:
> mechanische leslyanlage
Der Donald schrieb sich tatsächlich mit IE am Schluss:
http://de.wikipedia.org/wiki/Leslie-Lautsprecher

von womo (Gast)


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Hi, 4000 uf, 3000 uf und der 4400 der uf, sind die 
Netzgerätkondensatoren. Außer Variosound finde ich nichts im oder am 
Gerät, was auf einen Gerätetyp oder Schaltplan hinweist.
Danke, aber für die Richtigstellung der Lesliebezeichnung. Es geht mir 
aber weniger um deren Richtigschrweibung, als um den wallenden Brummton. 
Ist irgenwie bekannt, wo z.B. bei einem RC Glied oder ähnlicher 
Baugruppe ein solches Verhalten auftritt, welches dann etwa wo zu suchen 
sei.Z.B. im Endverstärker, dessen Eigangsbereich, oder in der Nähe an 
den Endtransistoren BDX 23. Mein Variosound hat auch ein Mischpult.

Sollte jemand von diesem bekannten Verstärker aus dem Leslie Variosound 
einen Schaltplan haben, würde ich mich gerne mit ihm in Verbindung 
setzen.

Viele Grüße womo

von Peter D. (peda)


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womo schrieb:
> Hi, 4000 uf, 3000 uf und der 4400 der uf, sind die
> Netzgerätkondensatoren.

Das glaub ich Dir nicht. Elkos in dem Bereich haben 2200, 4700 oder 
10.000µF.
Manchmal gibts auch Exoten mit 3300 oder 6800µF.

Schraub das Ding dochmal auf und mach ein paar Fotos.

von Peter D. (peda)


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womo schrieb:
> Mein Variosound hat auch ein Mischpult.

Na dann dreh doch mal alle Regler runter. Ein offener Eingang kann 
Brummen einfangen.

von womo (Gast)


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Hallo, auf den original Kondensatoren ist die genaue Bezeichnung nicht 
mehr erkennbar, habe ich aus meinem Fundus alte "Facon Mod 06T.840 µf 
4000 55V bzw 100V (Volt) zur Probe eingebaut. Bei 4400 µf habe ich zwei 
2200 µf genommen, bei den 3000 µf habe ich je 3 1000µf 
zusammengeschaltet. Ob man mir diese Werte glaubt oder nicht, ist mir 
Wurscht. Die Tatsachen liegen vor mir. Doch will ich nur damit sagen, 
das mehrere Versuche mit unterschiedlichen Netzteikondensatoren, auch 
mit Frischen, kein pos. Ergebnis brachten. Der schwellende Brummton 
kommt somit sicherlich nicht aus dem Netzteil. Ich möchte ja auch nur 
eine Info haben, welche Bauteile in einem etwa 50 Jahre alten Verstärker 
mit Mischpult dafür in Frage kommen könnten. Kennt sich jemand mit 
Alttransistortechnik aus? Das wäre mir Hilfreich. Im Mischkult sin auch 
Kondensatoren , nur mit Farbpunkten, hellblau, grün und rot. Weis 
Jemand, auf welchen Wert diese Farbpunkte schließen lassen?

womo

von spontan (Gast)


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>Ich möchte ja auch nur
>eine Info haben, welche Bauteile in einem etwa 50 Jahre alten Verstärker
>mit Mischpult dafür in Frage kommen könnten.

So zeimlich alle Bauteile kommen in Frage.

Bei Deiner konstruktiven Mitarbeit wird der Fehler wohl bald gefunden 
sein.
Gibts Bilder vom jetztigen Zustand des Geräts?

von fuerst-rene (Gast)


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wenn es eine unterkategorie für den besten troll gibt das bitte da 
reinschieben!

1) schreibe bitte in verständlichem deutsch
2) handy raus bild außen bild platine posten
3) wenn 1 und 2 nicht möglich sind schlafen gehen

DANKE!

von Peter D. (peda)


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womo schrieb:
> Endtransistoren BDX 23

Na dann wissen wir ja endlich schon, daß es kein Röhrenverstärker ist.

Du kannst nicht erwarten, daß sich überhaupt jemand mit derartig 
exotischen Geräten auskennt und auch noch zufällig hier im Forum aktiv 
ist. Das wäre fast so, wie ein Lottogewinn.

Du mußt schon etwas mitarbeiten.
Mach endlich mal scharfe Fotos von dem Innenleben.

Das Ding muß ja Bedienelemente haben. Haben diese Einfluß auf den Ton?
Dreht der Motor?
Ändert sich der Ton nach Abschalten des Motors?

von womo (Gast)


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Hallo, spontan,

deine zusammenarbeit nehme ich gerne an. Analog, heißt ja auch alte 
Technik und manche hier kennen ja auch die Werte einzelner Kondensatoren 
heute gängiger Bauteile. Ich könnte auch ein Photo schicken, aber ich 
habs noch nicht mit dem sichtbaren Brummton geschafft. Das ich alles 
runter gefahren habe und auch die Motore ausgeschaltet sind bedarf 
keiner Frage. Sind auch Papst Käfigläufer, die würden nur mit 
Phasenanschnitt stören. "Hamse" aber nicht und sind ganz separat 
geschaltet. Ich probiere jetzt einmal einzelne Mischpultwege 
aufzutrennen. Die Hallspirale ist es auch def. nicht. Ein- und Ausgang 
waren schon ab. Wissen möchte ich gerne, ob es eine Farbcodierung bei 
Kondensatoren alter Bauweise gibt. In meinem Fall sw Töpfe ca. 3x3 cm 
und zwei Beine an der Vergussseite.

Womo

von Magnus M. (magnetus) Benutzerseite


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womo schrieb:
> Doch will ich nur damit sagen,
> das mehrere Versuche mit unterschiedlichen Netzteikondensatoren, auch
> mit Frischen, kein pos. Ergebnis brachten. Der schwellende Brummton
> kommt somit sicherlich nicht aus dem Netzteil.

Sicher?

Hast du mal...

- die gleichgerichteten und gesiebten Ausgangsspannungen des
  Netzteils gemessen? Bitte nicht nur den DC-, sondern auch den
  AC- Anteil messen!

- den / die Gleichrichter geprüft, ob da nicht evtl. eine Diode einen
  Kurzschluss hat?

womo schrieb:
> Analog, heißt ja auch alte Technik

Darf ich mal eben schallend lachen?


> Ich könnte auch ein Photo schicken, aber ich habs noch nicht
> mit dem sichtbaren Brummton geschafft.

Willst du damit andeuten, dass ein Foto anders aussieht wenns brummt?

von womo (Gast)


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Hallo, habe keinen Oszi. Werde den Rat befolgen und weiter im Netztei 
suchen und mir ein neues Netzteil aufbauen. Einen entsprechenden Trafo 
werde ich sicher finden. Dann melde ich mich wieder.

von spontan (Gast)


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Der Trafo ist eher selten das Problem beim Brummen.

von Peter D. (peda)


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Du solltest inzwischen doch gemerkt haben, daß Deine verbalen 
Fehlerbeschreibungen eher rätselhaft sind und Dich nicht weiter bringen.

Mach Fotos und stell den "schwellenden Brummton" bei Youtube rein.
Oder stocher meinetwegen weiter im Nebel.

von womo (Gast)


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Hallo, spontan,

ich will ganz sicher gehen und  auch mal einen gekapselten Trafo 
verwenden, probiere es aber selbstverständlich auch mit dem eingebauten 
Trafo. Fehler kann ja auch über den minus kommen. Der Trafo hat sec 
seitig  56 V, und die gibt es ja so nicht von der Stange. Ich setze, 
Ratmäßig, nun noch einmal auf Netzgerät und baue da eine Siebung ein. 
Dann mal sehen.

womo

von Magnus M. (magnetus) Benutzerseite


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Magnus M. schrieb:
> Hast du mal...
>
> - die gleichgerichteten und gesiebten Ausgangsspannungen des
>   Netzteils gemessen? Bitte nicht nur den DC-, sondern auch den
>   AC- Anteil messen!

womo schrieb:
> Hallo, habe keinen Oszi.

Dazu brauchst du doch kein Oszi. Das geht auch mit nem stinknormalen 
Multimeter!

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