Johannes schrieb:
> Ich will einen Fototransistor an einen Mikrocontroller anschließen.
> Der Fototransistor soll nicht als schalter funktionieren, da ich die
> Schwellwerte über die Software einstellen will.
OK. Und?
> Nach dem Studieren des Wikis bin ich auf das Dokument gestoßen:
> http://www.fairchildsemi.com/an/AN/AN-3005.pdf
>
> Daraus habe ich die folgenden Formeln:
> Active Mode:
> Vcc > Rl * Icc
> Switch Mode:
> Vcc < Rl * Icc
Ich schlag das jetzt nicht nach, aber es scheint mir viel zu sehr
formalisiert. Ist doch eigentlich ganz einfach: Der Fototransistor läßt
je nach Beleuchtungsstärke mehr oder weniger Strom fließen, der
seinerseits einen Spannungsabfall am (Last-)Widerstand erzeugt. Wenn man
den Widerstand sinnigerweise gegen GND schaltet und den Fototransistor
zwischen Vcc und den Widerstand, dann steigt die Spannung am Widerstand
mit der Beleuchtungsstärke. Sogar halbwegs linear.
Im Dunkelzustand ist die Spannung (resp. der Strom) ca. 0 (zuzüglich
Rauschen, Dunkelstrom etc). Jetzt legt man den Widerstand so aus, daß
bei maximal möglicher (bzw. erfaßbar sein sollender) Beleuchtungsstärke
einerseits
a) die Spannung am Widerstand ca. die Maximalspannung des ADC ist und
b) dabei noch genügend Spannung für den Fototransistor übrig bleibt.
für b) schau in das Datenblatt des BPW17, Seite 3, Fig 4. Das sieht für
die meisten Fototransistoren ähnlich aus. Man sollte dem Fototransistor
mindestens ca. 1V zugestehen, damit er nicht in Sättigung geht und dann
extrem nichtlinear wird.
Das viel größere praktische Problem ist, daß der Faktor I_c/E_v - das
Äquivalent zur Stromverstärkung eines normalen Transistors genau wie bei
letzterem stark exemplar- und temperaturabhängig ist.
XL