PWM Signal für FAN

Gast #3318276
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Hi,

von einem Prozessor erhalte ich ein PWM Signal, welches einen Lüfter 
steuern soll. Der Lüfter selbst benötigt allerdings ein 0-12 V Signal.

Der erste N-Channel Mosfet Q2 sperrt, wenn kein PWM Signal (0V) anliegt, 
so dass die Basis vom zweiten Mosfet ebenfalls auf 0V liegt oder? So 
dass der zweite N-Channel Mosfet ebenfalls sperrt und am Connector / 
Lüfter eine Spannung von 0V anliegt.
Erzeugt der Controller ein PWM Signal, so schaltet der erste Mosfet 
durch Q2 und die Ausgangsspannung liegt bei 12V. Damit liegt die Basis 
vom zweiten Mosfet Q1 ebenfalls auf 12V und schaltet durch, so dass am 
Connector / Lüfter ebenfalls 12V anliegen.

Über unterschiedliche PWM-Frequenzen erreicht man somit alle Spannungen 
zwischen 0 - 12V am Lüfter. Wahrscheinlich hätte ich mir einen N-Channel 
Mosfet sparen können, weil beide das gleiche machen.

Macht es bei einem 12V Lüfter durchaus Sinn einen PNP Transistor und 
danach einen P-Channel Mosfet zu verwenden, oder funktioniert meine 
Schaltung genauso gut...

Gruß
Lars
Angehängte Dateien:
Gast #3318291
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ich schrieb:
> Wenn der erste FET sperrt, wirkt R2 als Pullup für den zweiten.
> Wenn der erste FET leitet, liegt am Gate des zweiten FET dann GND.

machen den zwei FETs überhaupt Sinn? In diesem Fall ist die Spannung 
beim Connector vom FAN stets bei 12V.

ich schrieb:
> Ich hab noch nicht im Datenblatt nachgesehen. Schaltet der IRFP240 schon
> bei 3.3V durch?

Als ersten FET kann ich einen 2N7002 verwenden, der bei 3V3 schaltet.
Gast #3318352
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Lars schrieb:
> ist dieser schädlich?
Wenn du den R4 meinst, der liegt in Reihe mit dem Lüfter und begrenzt
den Strom gemeinsam mit R3 auf ca. 2mA, deshalb wie in der Schaltung
von G A H S T. Weglassen, statt dessen den Lüfter an Drain vom FET
hängen, dann bekommt er auch seine 12V, wenn der FET durchschaltet.

>
> Und welche genaue Bewandtnis hat noch die Diode D1? Hierfür werde ich
> wohl auch eine 1n4148 verwenden können, oder?
Stichwort "Freilaufdiode", gegen induktive Spitzen, die dir den FET 
töten können...
Gast #3318584
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Lars schrieb:
> ich schrieb:
>> Wenn du den R4 meinst, der liegt in Reihe mit dem Lüfter und begrenzt
>> den Strom gemeinsam mit R3 auf ca. 2mA
>
> ich meinte den Widerstand zwischen µController, der die PWM erzeugt und
> dem 2N7002 Mosfet. G A H S T hat den Widerstand mit 4R7 angegeben.

Nee, den sollst du natürlich nicht weglassen. Der begrenzt den Strom für 
das Umladen der Gate-Kapazität während der PWM-Flanken. Ich hatte nur 
gedacht, du meinst den R4, weil du "den Widerstand dimensionieren" 
wolltest.
Bau einfach die Schaltung von G A H S T, die wird funktionieren. Da mußt 
du nichts mehr dimensionieren...
Gast #3319130
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hab die Schaltung grad mal aufgebaut - allerdings mit einem 2N7002, weil 
ich diesen hier habe - und festgestellt, dass am Ausgang vom Mosfet 
(Drain) 12V liegen, wenn Source und Gate auf 0V liegen. Sobald am Source 
die PWM erzeugt wird, habe ich am Ausgang (Drain) 0V anliegen.

In meinem Schaltungsaufbau hab ich lediglich am Drain keinen Lüfter 
angeschlossen sondern nur die Diode.

Passt dieses Verhalten - bin irgendwie grad verwirrt, da ich dachte, 
dass 12V am Drain dann anliegen, wenn am Source die PWM erzeugt wird und 
nicht umgekehrt
Gast #3319158
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Name des Lüfters ist: PLA07010B12H-F; der besitzt einen 3poligen Stecker 
(Tachosignal, Plus und Minus)

Tachosginal und Minus (GND) sind klar. Die PWM vom Controller muss ich 
für Plus verwenden und in eine Spannung 0 - 12 V umwandeln. D. h. wenn 
der Mosfet sperrt (PWM = 0V und Source = 0V), dann darf am Ausgang 
(Drain) keine Spannung anliegen;
Gast #3319169
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Lars schrieb:
> hab die Schaltung grad mal aufgebaut - allerdings mit einem
> 2N7002, weil
> ich diesen hier habe - und festgestellt, dass am Ausgang vom Mosfet
> (Drain) 12V liegen, wenn Source und Gate auf 0V liegen. Sobald am Source
> die PWM erzeugt wird, habe ich am Ausgang (Drain) 0V anliegen.
>
> In meinem Schaltungsaufbau hab ich lediglich am Drain keinen Lüfter
> angeschlossen sondern nur die Diode.
>
> Passt dieses Verhalten - bin irgendwie grad verwirrt, da ich dachte,
> dass 12V am Drain dann anliegen, wenn am Source die PWM erzeugt wird und
> nicht umgekehrt

Kommt drauf an, wie du mißt. Du mußt die Spannung dann natürlich auch 
über der Freilauf-Diode messen und nicht vom Drain nach GND. Vielleicht 
ist das der Knackpunkt?
Gast #3319189
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ich schrieb:
> Kommt drauf an, wie du mißt. Du mußt die Spannung dann natürlich auch
> über der Freilauf-Diode messen und nicht vom Drain nach GND. Vielleicht
> ist das der Knackpunkt?

ja das stimmt. Aber so läuft ja der Lüfter nicht los. Ich brauche ja 
mindestens 6V gegenüber GND am +-Eingang des Lüfters, welcher direkt mit 
dem  Drain des Mosfets verbunden ist.
Gast #3319192
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>Die PWM vom Controller muss ich für Plus verwenden und in eine Spannung 0 - >12 V 
umwandeln

Dann ist dein erstes Schema schon falsch. Diese Aussage erzwingt einen 
P-Kanal FET:

12V -----------o----------------o------
               ¦                ¦
               ¦                ¦
              6k8               ¦
               ¦           G    ¦S
               o------------.¦--o
               ¦            ¦¦--' P-Channel
               ¦            ¦¦--.
              ¦/ C              ¦D
3V3-PWM ------¦  npn            ¦
              ¦\ E              o---------.
               ¦                ¦         ¦
               ¦               _¦_        ¦
              2k2              /¦\       (M)
               ¦                ¦         ¦
               ¦                ¦         ¦
GND -----------o----------------o---------o----
Gast #3319196
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Lars schrieb:
> ich schrieb:
>> Kommt drauf an, wie du mißt. Du mußt die Spannung dann natürlich auch
>> über der Freilauf-Diode messen und nicht vom Drain nach GND. Vielleicht
>> ist das der Knackpunkt?
>
> ja das stimmt. Aber so läuft ja der Lüfter nicht los. Ich brauche ja
> mindestens 6V gegenüber GND am +-Eingang des Lüfters, welcher direkt mit
> dem  Drain des Mosfets verbunden ist.

Ich glaube, da liegt ein kleine Mißverständnis vor. GND vom Lüfter kommt 
nicht an GND der Schaltung, sondern an Drain des FETs. Und (+) des 
Lüfters kommt an +12V der Schaltung. Der FET schaltet die Masse des 
Lüfters. Und der Lüfter hängt parallel zur Freilaufdiode. Hast du das so 
gemacht?
Gast #3319218
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ich schrieb:
> Lars schrieb:
>> ich schrieb:
>>> Kommt drauf an, wie du mißt. Du mußt die Spannung dann natürlich auch
>>> über der Freilauf-Diode messen und nicht vom Drain nach GND. Vielleicht
>>> ist das der Knackpunkt?
>>
>> ja das stimmt. Aber so läuft ja der Lüfter nicht los. Ich brauche ja
>> mindestens 6V gegenüber GND am +-Eingang des Lüfters, welcher direkt mit
>> dem  Drain des Mosfets verbunden ist.
>
> Ich glaube, da liegt ein kleine Mißverständnis vor. GND vom Lüfter kommt
> nicht an GND der Schaltung, sondern an Drain des FETs. Und (+) des
> Lüfters kommt an +12V der Schaltung. Der FET schaltet die Masse des
> Lüfters. Und der Lüfter hängt parallel zur Freilaufdiode. Hast du das so
> gemacht?

stimmt; habs jetzt den Drain an GND angeschlossen und der Lüfter läuft 
los, sobald die PWM losgeht. Allerdings funktioniert es noch nicht so 
wie gewollt, da ich über die PWM nicht die Schnelligkeit des Lüfters 
regeln kann. Dieser läuft jetzt immer mit voller Geschwindigkeit.
Gast #3319245
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>Wie schnell ist deine PWM?

Erstens das, und die wichtigere Frage ist: Lässt der Lüfter seine 
Regelung über PWM überhaupt zu? Immerhin sagtest du ja, das da ein 
Tachoausgang dran ist. Das impliziert mir, das es sich um einen 
elektronisch kommutierten Lüfter (wie in PCs üblich) handelt. Wenn man 
dem die SPannung klaut, dann läuft der einfach nicht, wegen 
Unterspannung.

Und wenn du den mit PWM ne ganz kleine Spannung gibst, dan läd sich der 
interne Elko voll auf, das Teil läuft los und mangels weiterer Energie 
aufgrund der geringen PWM bricht die Elkospannung ein und das Ding 
bleibt stehen. Dann geht das SPiel von vorn los.

Diese Lüfter sind völlig ungeeignet zur "Dimmung" per PWM.

PWM am Motor bringt nur was bei klassischen, permanent erregten Motoren 
(die mit Kohlebüste)
Gast #3319257
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Matthias Lipinsky schrieb:
> Lässt der Lüfter seine
> Regelung über PWM überhaupt zu? Immerhin sagtest du ja, das da ein
> Tachoausgang dran ist. Das impliziert mir, das es sich um einen
> elektronisch kommutierten Lüfter (wie in PCs üblich) handelt. Wenn man
> dem die SPannung klaut, dann läuft der einfach nicht, wegen
> Unterspannung.

das würde das Verhalten erklären. PWM Control unterstützt er nicht, 
lediglich das Tacho-Signal.

Matthias Lipinsky schrieb:
> Diese Lüfter sind völlig ungeeignet zur "Dimmung" per PWM.

deswegen möchte ich ja gern die PWM in eine konstante Spannung 
umwandeln, welche sich nicht ständig ändert.
Gast #3319259
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Matthias Lipinsky schrieb:
> Das impliziert mir, das es sich um einen
> elektronisch kommutierten Lüfter (wie in PCs üblich) handelt.

Stimmt, daran hatte ich gar nicht gedacht (kopfklatsch).
Dann kann sich das Verhalten schon dadurch erklären.

Allerdings gibt es doch auch PC-Lüfter, die fest an 12V angeschlossen 
werden und einen PWM-Eingang haben. Die haben dann einen 4poligen 
Stecker, wenn ich richtig informiert bin. Das wäre vielleicht die beste 
Lösung für Lars, oder?
Gast #3319261
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>deswegen möchte ich ja gern die PWM in eine konstante Spannung
>umwandeln, welche sich nicht ständig ändert.

Auch das bringt nichts. Die interne Elektronik benötigt eine 
Mindestspannung. Ob diese per PWM oder wie auch immer generiert wird, 
merkt die nicht. Ist diese Spannung überschritten, lässt die Elektronik 
den Motor mit voller Drehzahl laufen. Ist diese unterschritten, schaltet 
diese sich ab.

Die einzige Möglichkeit zum Dimmen ist, die Elektronik mit ihrer 
Ansteuerung der Kommutierung zu ändern. Oder sinnvollerweise einen 
andern Lüfter(typ) zu nutzen.
Gast #3319271
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Lars schrieb:
> deswegen möchte ich ja gern die PWM in eine konstante Spannung
> umwandeln, welche sich nicht ständig ändert.

Das wird vermutlich dann auch nicht besonders gut gehen. Kann sein, daß 
die interne Elektronik dann ganz abschaltet. Aber das kannst du 
versuchen, indem du den Lüfter einfach mal an ein Labornetzteil hängst 
und dann probierst, wie weit du die 12V runterregeln kannst, bis er 
stehen bleibt. Ein Stück runter gehts vielleicht...
Gast #3319275
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Matthias Lipinsky schrieb:
> Ob diese per PWM oder wie auch immer generiert wird,
> merkt die nicht. Ist diese Spannung überschritten, lässt die Elektronik
> den Motor mit voller Drehzahl laufen. Ist diese unterschritten, schaltet
> diese sich ab.

im Datenblatt steht bei der Betriebsspannung, dass diese zwischen 6V und 
13.8V betragen darf. Wenn ich 12V oder 5V direkt an den Lüfter hänge, 
führt aber schon dazu, dass dieser unterschiedlich schnell läuft, ohne 
das er jedesmal abbremst.
Gast #3319288
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>6V und 13.8V betragen darf

Das impliziert mir noch mal, das es sich um eine interne Elektronik 
handelt, die mindestens 6V braucht und die Drehzahl versucht, konstant 
zu halten.

>12V

Nenndrehzahl.

>5V direkt an den Lüfter hänge, ...dieser unterschiedlich schnell läuft, >ohne das 
er jedesmal abbremst.

Vielleicht merkts du es nur nicht.


Teste doch mal mit sagen wir mal 7V und 12V. Ich vermute, die Drehzahl 
wird in beiden Fällen (ziemlich) identisch sein. Zumindest wird sich 
nicht das einstellen:
12V 100% Drehzahl und 7V entsprechend 7/12= 60% Drehzahl !


Glaub es einfach. Der Motor ist dazu ungeeignet und du wirst es nie von 
aussen beeinflussen können.
Gast #3319300
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Da steht nur, 3500 U/min at rated Volt (also 12V), Bereich von 6..13,8V
Eine Drehzahl bei anderen Spannungen als 12V steht nicht drin.
Ich würde mal versuchen mit einem Labornetzteil, wie sich die Drehzahl 
zwischen 7 und 12V verändert. Bis 6V würde ich nicht runter gehen, dann 
läuft er vielleicht nicht immer an, dsa ist die absolute Grenze.
Und wenn die Drehzahlen bis runter auf 7V dir genügen, ist alles gut. 
Dann kannst du auch deine PWM glätten und dem Lüfter dann sozusagen 
Gleichspannung zwischen 7 und 12V (oder 13.8V max) anbieten.
Gast #3319630
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ich schrieb:
> Das sind ja nur 35Hz! Nimm mal 5kHz mindestens, dann klappt das.
> Bei 35 Hz hast du sogar mit 500mH und 100µF noch einen Rippel von fast 2
> Volt. Das wird alles viel zu groß. Nimm eine höhere Frequenz (5kHz,
> 10kHz).

mein Signal am Collector bzw. Spannungseingang vom Lüfter hat bei 50% 
PWM ebenfalls die 28ms Periode. Allerdings beträgt der High-Pegel 18ms 
und der Low-Pegel 10ms. Wegen den 10ms hört man noch das Abbremsen und 
wieder Anlaufen des Lüfters.
Gast #3319771
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Die "kleinere" Spannung ergibt sich doch aus dem Arithmetischen 
Mittelwert der Rechteckspannung. Natürlich ist die PWM immer 0 und 12V 
(in deinem Fall). Oder beim Prozessorausgang 0 und 5V oder 0 und 3.3V.
Aber wenn du beispielsweise 6V am Lüfter haben willst, dann stellst du 
ein Tastverhältnis von 50% ein und der Mittelwert ergibt dann:
50% aus, 50% 12V -> Mittelwert 6V.
Und diese Integrierung klappt nur richtig, wenn die Zeitkonstanten so 
gelegt sind, daß sich der Strom am Verbraucher auf den Mittelwert 
einstellen kann. Wenn der Kondensator zu klein ist, kriegst du einen 
Ripple, weil er sich in der "0%-Zeit" wieder entlädt. Genauso ist es, 
wenn deine Periodendauer so groß ist wie deine jetzt (28ms). Dann mußt 
du einen riesigen Elko und eine große Induktivität nehmen, damit die 
Strom-Pausen überbrückt werden und der Lüfter eine einigermaßen 
gleichmäßige Gleichspannung bekommt.
Und wenn du mit einem Multimeter an die PWM gehst, wirst du auch nur 
Unsinn messen. Du kannst es eigentlich nur mit einem Oszi sehen, was 
wirklich passiert.
Gast #3319794
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ich schrieb:
> Dann mußt
> du einen riesigen Elko und eine große Induktivität nehmen, damit die
> Strom-Pausen überbrückt werden und der Lüfter eine einigermaßen
> gleichmäßige Gleichspannung bekommt.

Wie berechnet sich denn die Kapazität und Induktivität die man dafür 
benötigen würde - ganz Allgemein ohne auf die 28ms Periode bezogen?
Gast #3319813
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Schau mal hier:
http://www.mikrocontroller.net/articles/AVR_PWM#Tiefpassfilter-Berechnung

Da rechnet man schon bei ca. 20kHz PWM mit beispielsweise 10mH. Und du 
hast die 571fache Periodendauer!
Allgemeine Formel für einen LC-Tiefpaß ist:
F = 1/(2*PI()*SQRT(L*C))

Und nach der Formel kommst du bei deinen obengenannten 35mH und 10µF auf 
269Hz.
Nimm deine PWM rauf und du hast keine Probleme mehr. Warum habe ich den 
Eindruck, daß du immer wieder ausweichst?

Und Matthias hat natürlich auch recht. Mit einem Kondensator allein wird 
das nichts. Du brauchst eine Induktivität und einen Kondensator.
Gast #3319842
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Matthias Lipinsky schrieb:
>>hatte ich bereits versucht in pspice zu simulieren
>
> Du solltest Politiker werden. Du ignorierst das eigentliche Problem:
Guter Spruch :-)
>
> Der Lüfter ist dafür nicht geeignet. Somit wird es nie funktionieren.
> Egal was du alles simulierst oder drum herum baust.

Aber er hatte ja schon geschrieben, daß er im Spannungsbereich von 
7..13,5V mit den Drehzahlen des Lüfters leben kann. Auch wenn er ihn nie 
bis auf Null regeln kann (das heißt steuern, ich weiß), kann er doch mit 
diesem Spannungsbereich was machen. Und das geht mit einer 
LC-Kombination auf jeden Fall. Nur er ignoriert konstant die Erhöhung 
der PWM. Mit 35Hz wird das alles viel zu groß.

@Lars: Jetzt mal Butter bei die Fische! Warum drückst du dich so 
beharrlich um eine Erhöhung der PWM?
Gast #3319928
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ich schrieb:
> @Lars: Jetzt mal Butter bei die Fische! Warum drückst du dich so
> beharrlich um eine Erhöhung der PWM?

nein, ich werde die Frequenz definitiv erhöhen, da ich kleinere Bauteile 
(Spule) haben möchte, nur möchte ich das System an sich verstehen. Ich 
bin auch sehr froh, dass ihr beide mir immer wieder schreibt und gute 
Infos bietet - das is nicht selbstverständlich.

Bis jetzt funktioniert bloß meine Simulation nicht. So dass ich sehe, 
welche Werte ich für die Spule und den Kondensator benötigen würde, wenn 
ich Frequenz X verwende. Das Problem in meiner Simulation ist, dass die 
Spannung am Lüfter nicht auf Null Volt runter geht wie in der Realität. 
Weißt du was ich da in Pspice noch falsch mache?
#3320036
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Matthias Lipinsky schrieb:
>>>PWM Control NO
>
> Also. Geht nicht.

Bedeutet nur, dass der Lüfter keine PWM hat, nicht dass es nicht 
möglich ist. Die "interne Elektronik" des Lüfters wird nur das 
Tachosignal generieren, mehr ist da nicht. Wozu auch?

PWM-Steuerung für einen Lüfter macht man üblicherweise mit einer 
Frequenz deutlich oberhalb 20kHz, einfach deswegen, damit die PWM für 
Menschen nicht hörbar ist. Und die PWM geht vom MOSFET direkt zum 
Lüfter, kein Kondensator, keine Spule. Nicht eine variierende Spannung 
bewirkt die höhere oder niedrigere Drehzahl des Lüfters, sondern der 
Duty-Cycle der PWM.
Gast #3320089
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Konrad S. schrieb:
> Und die PWM geht vom MOSFET direkt zum
> Lüfter, kein Kondensator, keine Spule. Nicht eine variierende Spannung
> bewirkt die höhere oder niedrigere Drehzahl des Lüfters, sondern der
> Duty-Cycle der PWM.

Du meinst jetzt einen Lüfter mit normalem DC-Motor. Aber bei den 
PC-Lüftern ist in der Regel ein elektronisch kommutierter Motor drin, 
und der hat eben seine eigene Elektronik. Und die mögen das gar nicht, 
wenn die Betriebsspannung keine Gleichspannung, sondern eine PWM ist. 
Deswegen jetzt die Lösung, daß er mittels LC-Glied aus der PWM eine 
"richtige" geglättete Gleichspannung machen will. Und im Datenblatt 
steht drin, daß der Lüfter von 6..13,5V funktioniert. Also möchte er 
eine Gleichspannung in diesem Bereich erzeugen, um die Nenndrehzahl 
wenigstens ein Stück runterregeln zu können.
#3320424
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Ich klinke mich mal ein :-)


Man weiß ja schon, dass es sich bei den Lüftermotoren um ein 
elektronisch kommutierten Motor handelt, wenn man ihn leicht mit der 
Hand dreht.
Bei einem normalen DC-Motor würde es schwerer fallen und ein Geräusch 
verursachen, weil die Kohlebürsten an dem Rotor schleifen.

Bei den Lüfter schleift aber gar nichts! Da ist fast keine Reibung.
Natürlich kann man die Geschwindigkeit von diesem Motor von außen auch 
regeln, indem man ihm einfach periodisch immer wieder die 
Versorgungspannung entzieht so, dass er immer wieder anlaufen muss. Aber 
genau dann kommt es ja zu Lars's Effekt.

Das mit der Spule dürfte ja eigentlich auch unnötig sein, da ein Motor 
ja schon eine Induktivität darstellt - sprich dieser glättet ja von 
selbst schon. Nur in diesem Fall willst du ja eigentlich dem Motor eine 
konstante "Versorgungspannung" zur Verfügung stellen. Dann muss es 
natürlich schon glatt sein.

P.S: Warum eigentlich Spule zum glätten und nicht Kondensator? - Frage 
an die Experten
Gast #3320438
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Till Xxx schrieb:
> Das mit der Spule dürfte ja eigentlich auch unnötig sein, da ein Motor
> ja schon eine Induktivität darstellt - sprich dieser glättet ja von
> selbst schon.

Bei einem normalen DC-Motor hättest du recht, aber bei einem 
elektronisch kommutierten Motor gibst du die Spannung ja nicht auf die 
Motor-Wicklung, sondern auf die Motor-Elektronik. Und die steuert dann 
erst den Motor an. Das heißt, von außen kommst du an die Induktivität, 
also die Wicklungen des Motors gar nicht heran. Deshalb nur die 
Versorgung mit einer geglätteten Gleichspannung. Und die Glättung der 
PWM geschieht mit dem LC-Glied. Wie  besupreme schon sagte, den Strom 
gleicht die Induktivität aus und die Spannung der Kondensator. Und wenn 
die Zeitkonstante groß genug ist im Vergleich zur PWM-Frequenz, erhältst 
du eine ziemlich saubere Gleichspannung.
#3320612
Lesenswert?

Also erstmal hab ich gelernt, dass Kondensator und Spule Energie 
speichern.
Der Kondensator läd sich auch nur über den vorherigen Widerstand 
"langsam" auf udn gitb die Energie dann auch entsprechend dem 
elektrischen Widerstand der Last langsam wieder ab.

Recht habt ihr ja damit das ihr sagt, dass die Spule den Strom glättet 
und der Kondensator die Spannung.
Ich nehme nämlich an, dass ein Kondensator bei dem großen Widerstand der 
Last nämlich nur einen geringeren Strom aufrechterhalten kann.

Je nachdem wie die elektrische Kommutierung aufgebaut ist, gehe ich aber 
davon aus, dass dort ebenfalls mittels PWM die Ansteuerung erfolgt und 
die Versorgungsspannung (über die beiden Pins des 3 Kontakte 
Anschlussstecker des Lüfters) direkt die Spulen des BLDC bestromen. Also 
soooooo entkoppelt ist das System dann auch wieder nicht.

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