Hi,
ich benötige ein Notebook für mein Informatik-Studium.
Welchen Hersteller würdet ihr empfehlen?
Es muss vor allem ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis haben (~500,00 €)
und zuverlässig sein.
Lt. "Business-Rankings" sind Asus und Toshiba sehr zuverlässig. Apple
ist wohl zu teuer.
Ansonsten ist noch Lenovo (ThinkPad) im engeren Rennen.
Im Prinzip würde auch ein gebrauchtes in Frage kommen, sofern es
technisch einwandfrei ist natürlich. (Gibt Händler, die relativ gute
gebrauchte Notebooks anbieten).
Besondere Anforderungen sind nicht vorhanden, wichtig ist, dass "Plant
Simulation" darauf läuft:
"Empfohlene 32-Bit Betriebssysteme: Windows XP mit SP 3 oder Windows 7
Empfohlene 64-Bit Betriebssysteme: Windows XP x64 mit SP 3 oder Windows
7 x64
Hardware: 32-Bit Systeme oder 64-Bit Systeme. Intel Itanium wird nicht
unterstützt.
Microsoft Internet Explorer 8 oder höher
Mindestens INTEL Core 2 Duo Prozessor oder vergleichbares Produkt
1 GB verfügbarer Speicherplatz auf der Festplatte
4 GB RAM
Für Plant Simulation 3D: Grafikkarte mit mind. 256 MB RAM und
OpenGL-Support. Wir empfehlen Grafikkarten mit NVIDIA GeForce Chipsatz
(z.B. NVIDIA GeForce GTX 260). Grafikkarten, die speziell für CAD
Programme optimiert sind, sind nicht erforderlich. Für die meisten
Anwendungsfälle ist die Prozessorgeschwindigkeit für die Geschwindigkeit
des 3D Viewers wichtiger als die Leistung der Grafikkarte. Zur 3D
Navigation unterstützen wir den SpaceNavigator von 3Dconnexion.
Grafikauflösung von 1280 x 1024 Pixeln oder höher"
Sind IBM(Lenovo)-Thinkpads immer noch die beste Wahl?
Wie gesagt, es muss nicht schön sein, sondern robust und zuverlässig.
Viele Grüße
Daniel
Hallo,
ich war vor kurzem auch vor der Entscheidung gestanden, allerding ein
Notebool für die Schule. Zuerst wollte ich mir ein Apple MacBook Pro
kaufen, aber das war mir dann doch zu teuer. Jetzt habe ich ein Lenovo
Thinkpad E530 und bin ganz zufrieden damit. Leider ist die Qualität
nicht mehr die gleiche wie damals bei IBM, aber immernoch gut im
vergleich zur Konkurrenz. Was mich ein bisschen stört, sind die ganzen
Treiber von Lenovo. Ich habe z.Z ca. 90 Prozesse am Laufen, ein sehr
großer Teil nur Treiber.
Gruß
Felix
Als Informatikstudent sollte man doch in der Lage sein sich selber einen
Überblick zu verschaffen...
Ich denke nicht das dir hier jemand die Suche abnimmt.
Such doch selber ein paar raus und poste sie hier, da kann man dir
bestimmt eher helfen. Jedoch wird es mit 500€ schwer etwas vernünftiges
zu finden, was Leistung(Simulationen können ordentlich Rechenleistung
verlangen), Displaygröße und Akkulaufzeit betrifft. Das wären übrigens
auch grundlegende Informationen um dich auch nur halbwegs ordentlich zu
beraten. Ohne diese Informationen würde ich sagen nimm einen gelbes oder
rotes Notebook ;)
Meine Erfahrung:
ASUS: 5 Jahre lang gehabt. Damals für 700 Euro gekauft. Netzteil
verreckt, Touchpad löste sich auf, Scharniere des Deckels 2 mal
gebrochen (erste Reperatur hat Versicherung gezahlt) Plastikgehäuse eher
mies verarbeitet. Akku-Laufzeit...naja.
DELL (aktuell): Vor 6 Monaten für 550 Euro über ne riesige Rabattaktion
gekauft. Super Keyboard, super Bildschirm, Verarbeitung könnte etwas
besser sein, aber Gehäuse ist teilweise aus Alu. Macht allgemein einen
guten Eindruck. Das große Touchpad ist in der Uni super.
Akku-Alufzeit...naja. Ausstattung ist super (i5, 1080p Display matt,
Tastatur hintergrundbeleuchtet, 8GB RAM, dedizierte Grafik, einzig die
HD ist etwas lahm)
LENOVO (aktuell auf der Arbeit): Verarbeitung super, Aluschaniere,
Design ist halt das typische, bewährte IBM-Business-Design. Laufzeit
gut, extrem leise.
Wenn du auf Haltbarkeit wert legst würde ich in Richtung Lenovo
tendieren. Manche Leute bei uns rennen nur mit dem Ding unterm Arm
herum, würde ich meinem alten Asus niemals zutrauen, bei dem Dell bin
ich mir auch nicht so sicher ob der das sehr lange mitmacht. Der Lenovo
ist ne reine Arbeitsmaschine und macht hier seine Aufgabe super.
Leg Wert auf Auflösung von mind. 1920x1200 (und mattes Display). Sonst
kannst du damit nicht vernünftig programmieren. Dedizierte Grafik
braucht dafür keine Sau. Aktuelle (Ivy Bridge oder Haswell) Core i5
reichen locker.
Eine Entscheidung, die bei mir auch vor kurzem an stand.
Da mir das Display und die Laufzeit besonders wichtig waren, habe ich
für mich eingegrenzt auf:
- FullHD - matt!!!
- IPS-Panel
- i5 3. oder 4. Generation.
So komisch das klingt, das am besten Verarbeitete in dieser Kategorie
war das Acer Aspire V5. Gekauft und geht (natürlich nicht mit dem
originalen Bloatware verseuchten OS sondern sauber neu installiert). Mit
680 Eus stark am Limit für mich, aber bisher sieht das nach gut
investiertem Geld aus.
Guest schrieb:> Leg Wert auf Auflösung von mind. 1920x1200
Beisst sich vermutlich mit den gewünschten ~500€.
Überleg dir vorher, wie groß das Teil denn werden soll. Ein
10kg-20"-Hyper-Gaming-Notebook mit Wasserkühlung willst du nicht den
ganzen Tag mitschleppen.
Ein Netbook andererseits wird dir vermutlich zu klein sein.
Für gebrauchte Lenovo's kann ich dir "Notebooks wie neu"
(http://nbwn.de/) empfehlen.
Da kriegst du wenig bis garnicht genutzte Business-Notebooks, mit
Garantie & allem drum und dran zu einigermaßen fairen Preisen.
Leider halt nicht mit der vollen "Wünsch dir was"-Auswahl, die's bei
Neugeräten gäbe.
Schau mal hier:
http://www.ralf-scharbert.de/
Hab hier mein gebrauchtes aber in TOP Zustand X201T her.
Das mit dem Stift schreiben/zeichnen funktioniert TOP und der Bildschirm
ist auch richtig hell. Laufzeit ist ganz ok.
Wenn es etwas kleiner sein soll dann das X201. Mein Vater hat sich ein
gebrauchtes X201 geholt und das sieht aus wie nagelneu.
Εrnst B✶ schrieb:> wenig bis garnicht genutzte Business-Notebooks
Wer glaubt das denn?
Notebooks sind erst beim Cheff oder den 'besseren Mitarbeitern', dann
kriegen die irgendwelche neue, nachrangige Mitarbeiter, Fliegen wegen
Reisetätigkeit überall rum, und wenn die Teile dann anfangen massiv
Probleme zu machen kriegt sie der Verwerter.
Alle Teile sind da garantiert gut gebraucht.
Danke für die Links!
Ein gebrauchtes IBM/Lenovo werde ich mir raussuchen.
(Die Ausflösung muss nicht so hoch sein, ein großes Display (>15")
benötige ich auch nicht, da ich es nur für die Uni nutze und daheim
einen großen Monitor habe. Es soll also mobil und robust sein und hier
und da mal was programmieren etc. geht imho auch auf kleineren Displays.
Ein Deskopt-Replacement soll es wie gesagt nicht sein.
Grüße
Michael
Εrnst B✶ schrieb:> Guest schrieb:>> Leg Wert auf Auflösung von mind. 1920x1200>> Beisst sich vermutlich mit den gewünschten ~500€.
Dann lieber noch ein bisschen sparen als vorschnell mist zu kaufen...
Εrnst B✶ schrieb:> Guest schrieb:>> Leg Wert auf Auflösung von mind. 1920x1200>> Beisst sich vermutlich mit den gewünschten ~500€.
Evtl mal das Lenovo Thinkpad T410s anschauen. i5 (allerdings erste
Generation), 14,1 Zoll Bildschirm (matt!) aber 1440x900 Pixel Auflösung
-> noch gut transportabel, aber trotzdem 'ne Auflösung, mit der man
arbeiten kann. Gute, gebrauchte A Modelle für um die 500,- €.
Udo Schmitt schrieb:> Εrnst B✶ schrieb:>> wenig bis garnicht genutzte Business-Notebooks>> Wer glaubt das denn?
Das sind Demopool-Geräte, also Teststellungen/Vorführgeräte etc.
Hatte erst neulich wieder soeins in der Hand, das war zwar 1/2 Jahr alt,
aber wohl wirklich ungebraucht.
- Die Akkus loggen Herstellungs-Datum und Datum der ersten Ladung mit.
Akku war bei Lieferung noch nie genutzt.
- Am Gerät selber nicht die geringste Gebrauchsspur zu finden.
- Alle Aufkleber noch dran (Intel-Logo, Windows-Logo, Lenovo-Logo usw)
Also entweder waren die beim Wiederaufbereiten wirklich super-gründlich
und haben einen neuen Akku dazugepackt, oder das Teil hat das halbe Jahr
in der Schachtel verbracht.
Es gibt viele Firmen die Notebooks nur leasen, die werden dann nach 2-4
Jahren wieder zurückgekauft und gehen zu Gebrauchtnotebookhändlern. Die
Mitarbeiter passen teilweise auf die Geräte höllisch auf, oder sie
liegen nur herum. Ich hab so ein Gerät erstanden und da waren sogar noch
diverse Schutzfolien vorhanden. Einzig der Akku hat schon an Kapazität
verloren, da es aber ein Modell mit extra großem Akku war sind immer
noch 4h drin.
Meine Empfehlung, kauf dir ein gebrauchtes Bussiness Model, die halten
ewig im vergleich zu den Consumer Modellen und falls ein Teil ausfallen
sollte sind sie in der Regel leicht wartbar und Ersatzteile gibt es auch
auf Jahre.
Schau auch mal bei http://www.lapstore.de/ vorbei, bei denen habe ich
mir vor 3 oder 4 Jahren mein Lenovo X61 Tablet gebraucht gekauft welches
noch heute mein Arbeitsrechner ist.
Ich habe bisher keinen vernünftigen Ersatz für das Gerät gefunden, wo
gibts heute noch Auflösungen von 1400 x 1050 auf 12" (und zwar auf 4:3)?
Mit 4 GB RAM läuft das Gerät auch mit Windows 8 völlig stabil und flott.
Mit dem mitgelieferten Stift lässt es sich auch prima auf dem Display
schreiben.
> Es gibt viele Firmen die Notebooks nur leasen, die werden dann nach 2-4> Jahren wieder zurückgekauft und gehen zu Gebrauchtnotebookhändlern.
So eine Firma kenne ich auch.
> Die Mitarbeiter passen teilweise auf die Geräte höllisch auf, oder> sie liegen nur herum.
Da kann ich nur lachen. Die stehen einfach nur dauerhaft in der
Dockingstation mit externer Tastatur und Monitor. Haben aber jeden Tag
mindestens 9h Betrieb und werden auch oft Nachts laufen gelassen.
Frank
Ob Lenovo oder Dell ist wie die Wahl zwischen BMW und Mercedes. Es gibt
Möglichkeiten vom 1-er bis zum 7er od. A bis S-Klasse.
Achte auch auf einen gesunden Akku, Scharniere, mattes Display und ein
noch funktionierendes Touchpad. Es sollte alles drin sein was Du
brauchst. Zusätzliche Ansteckteile sind unterwegs lästig und werden gern
verloren. Eine Docking-Station kann durchaus nützlich sein, wenn man
viel Zubehör wie zusätzlichen Monitor, Drucker usw. zu Hause betreibt.
Je größer ein NB ist (z.B.17") desto weniger gerne nimmt man das Ding
mit.
Habe mir vorhin auch ein Notebook geholt.
Lenovo Edge E530c NZY3TGE. 429 Euro ist akzeptabel.
Habe mir aber noch 4 GB mehr RAM dazu geholt...
Das Ding kommt aber ohne Windows (brauch und will ich auch nicht).
Das müsstest Du dann natürlich zum Preis dazu rechnen....
- Akku >=8h nominal (d.h. 4h real).
- Display >=13'', matt !!!
- Gehäuse matt, stabil, leicht
- Windows 7
- möglichst kein interner Brenner (unnötiges Gewicht)
Damals (2009) hatte nur das Acer Travelmate 8371 diese Anforderungen
erfüllt.
Läuft bis heute super und ist immer noch mechanisch top, trotz rauher
Behandlung.
Das Pimpen auf ne 256-er SSD brachte nochmal nen riesen Leistungssprung.
Ich würde daher Acer empfehlen.
Peter Dannegger schrieb:> Ich würde daher Acer empfehlen.
Ich nicht.
Ich habe hier bereits einen Acer-17"-Notebookstapel angesammelt, mit
Geräten von verschiedenen Kunden, die als defekt ausgesondert wurden.
Die Kisten diesen mir als Ersatzteillager. Und ja, alles Acer Aspire
verschiedener Baureihen.
Aber eines muss ich sagen: So schwer hätte ich es mir nicht gemacht. 17"
sind MIR eindeutig zu groß und zu schwer.
fchk
Habt ihr an eurer Uni keinen Zugriff auf die Lenovo Campus
Verkaufsschiene? Da gibts zwar nicht jedes Modell, aber die wichtigen
mit ordentlich Preisnachlass.
Meine Meinung: suchst du was zuverlässiges, führt an Lenovos
ThinkPad_T-Serie kein Weg vorbei. Das ist noch immer das Gerät, an dem
sich die gesamte Konkurrenz messen muß. Und daß, obwohl Lenovo von
Generation zu Generation an einigen Stellen weggespart hat: Kein
vollständiges Magnesiumgehäuse mehr, die Tastaturen sind inzwischen
(T530) auch schlechter geworden...