Übertrager Impedanz? Für was wird bei Übertragern eigentlich die Impedanz angegeben? Wenn ich beispielsweise an einer Quelle mit Impedanz 10 Ohm eine Last mit Impedanz von 100 Ohm betreiben möchte, ist doch grundsätzlich nur das Übersetzungsverhältnis wichtig? In meinem konkreten Fall habe ich hier einen unbekannten Übertrager mit folgenden Werten: Das Übertragungsverhältnis habe ich mit einem 1kHz Ton bei 8 ermittelt. Das Verhältnis der beiden Widerstände ist 11,8Ohm zu 0,1 Ohm, also Ü von 10,8. Ich schätze mal, es wird ein 1:10 Übertrager sein. Wenn ich mir jetzt verschiedene Angebote aus dem Netz ansehe, dann heißt es z.B.: R primär 4,6 Ohm R sekundär 340 Ohm 1:10 Hier steht jetzt nicht von der Impedanz dabei. Ein anderes Angebot sieht so aus: Induktivität 6 H Impedanz 670 Ω Windungsverhältnis 1:10 Meine Frage nun: Für was ist die Impedanz angegeben? Auf was bezieht diese sich? Alex
@ Alex (Gast) >Für was wird bei Übertragern eigentlich die Impedanz angegeben? Nennimpedanz der Anschlußleitungen, also z.B. 50 Ohm für diverse HF-Messtechnik. >Wenn ich beispielsweise an einer Quelle mit Impedanz 10 Ohm eine Last >mit Impedanz von 100 Ohm betreiben möchte, ist doch grundsätzlich nur >das Übersetzungsverhältnis wichtig? Nein, auch der Frequenzbereich, Spannung, Strom etc. >Das Übertragungsverhältnis habe ich mit einem 1kHz Ton bei 8 ermittelt. 8 was? Ohm? >Das Verhältnis der beiden Widerstände ist 11,8Ohm zu 0,1 Ohm, also Ü von >10,8. Nö R2/R1 = Ü^2 >Ich schätze mal, es wird ein 1:10 Übertrager sein. 3:1, Siehe oben. >Ein anderes Angebot sieht so aus: >Induktivität 6 H >Impedanz 670 Ω >Windungsverhältnis 1:10 Klingt nach Audio. >Für was ist die Impedanz angegeben? Auf was bezieht diese sich? Bei Audio möglicherweise auf die Nennlast, für die der Trafo dimensioniert ist. Ich kenn mich da aber nicht wirklich aus.
>Für was wird bei Übertragern eigentlich die Impedanz angegeben? >Wenn ich beispielsweise an einer Quelle mit Impedanz 10 Ohm eine Last >mit Impedanz von 100 Ohm betreiben möchte, ist doch grundsätzlich nur >das Übersetzungsverhältnis wichtig? Nein. Frequenzgang, Klirrfaktor und Sättigungsverhalten eines Übertragers hängen ganz entscheidend von den angeschlossenen Impedanzen und dem spezifizierten Nennpegel ab. Falsche Impedanzanpassung und falsche Pegel können zu spektakulärem Fehlverhalten führen.
Hallo Falk, Falk Brunner schrieb: >>Wenn ich beispielsweise an einer Quelle mit Impedanz 10 Ohm eine Last >>mit Impedanz von 100 Ohm betreiben möchte, ist doch grundsätzlich nur >>das Übersetzungsverhältnis wichtig? > > Nein, auch der Frequenzbereich, Spannung, Strom etc. :-) Gut, ich gehe jetzt mal zum vereinfachen von kleinen Signalen im NF Bereich aus. Falk Brunner schrieb: >>Das Verhältnis der beiden Widerstände ist 11,8Ohm zu 0,1 Ohm, also Ü von >>10,8. > > Nö > > R2/R1 = Ü^2 Hier kann ich Dir nicht folgen. 11,8/0,1 =118 Die Wurzel daraus ist 10,8? Wie kommst Du auf 1:3 ? Falk Brunner schrieb: >>Für was ist die Impedanz angegeben? Auf was bezieht diese sich? > > Bei Audio möglicherweise auf die Nennlast, für die der Trafo > dimensioniert ist. Ich kenn mich da aber nicht wirklich aus. Das könnte sein. Alex
Hallo Kai, keine Frage, so trivial ist die Arbeit mit NF nicht. Wie schon geschrieben, ich gehe mal von einem ganz einfachen Meßaufbau mit "kleinen Signalen" und mit einer festen Frequenz von 1Khz aus, der Frequenzgang interessiert mich an dieser Stelle erstmal nicht. Als Übertrager verwende ich dazu "simple" Exemplare aus der Bastelkiste die schon im NF Bereich irgendwo verbaut waren (Modems, Telefone etc.) Alex
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