welchen wiederlösbaren Kleber empfehlt ihr?

OP #3328167
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Hallo,

ich repariere hier gerade ein Smartphone. Viele Verbindungen sind da 
nicht geschraubt, sondern geklebt. Um sie beschädigungsfrei zu lösen, 
genügt Erhitzen auf 100°C. Soweit so gut, das Demontieren hat gut 
funktioniert.
Jetzt überlege ich gerade, welchen Kleber ich wohl beim Zusammenbau 
nehmen soll. Sekundenkleber auf Acrylcyanid-Basis hätte ich da, das 
würde natürlich funktionieren, hat aber den Nachteil, dass die Sachen 
dann nie mehr lösbar sind, ohne die Bauteile zu zerstören.
Hat jemand einen Tipp, welcher Kleber die gleichen Eigenschaften hat, 
wie der, mit dem die Hersteller arbeiten? - Also einer, der bei ca. 
100°C wieder lösbar ist, der aber gleichzeitig so fein dosierbar ist wie 
Sekundenkleber?
Gast #3330517
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Johannes T. schrieb:
> Sekundenkleber auf Acrylcyanid-Basis hätte ich da, das
> würde natürlich funktionieren, hat aber den Nachteil, dass die Sachen
> dann nie mehr lösbar sind, ohne die Bauteile zu zerstören.

Genau das Gegenteil ist der Fall. Diese Klebverbindungen lösen sich nach 
den Erfahrungen in meiner Firma ziemlich regelmäßig nach etwa 6 Monaten 
von selbst auf, die Anwendung ist daher untersagt. Wikipedia schreibt 
dazu:

"Verklebungen mit Cyanacrylat-Klebstoffen sind nicht feuchtigkeits- oder 
temperaturstabil, da unter entsprechenden Bedingungen das Polymer wieder 
gespalten wird. Außerdem lassen sich nur kleine Flächen richtig 
verkleben. Verbindungen lassen sich mit Hilfe von Aceton (enthalten in 
vielen handelsüblichen Nagellackentfernern) wieder lösen."

Das kann ich bestätigen.
Gast #5884311
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... hallo zusammen,

ich hol' den thread wieder 'raus, weil ich mal wieder so ein fast 
vollständig verklebtes Gerät reparieren will - ein kindle ebook, 
5.Generation. Welche Kleber setzt ihr denn bei sowas ein?

Dass für die gängigen Handys inzwischen überall auch passende 
Klebefolien angeboten werden, ist mir bekannt. Für das kindle habe ich 
aber noch nix in der Richtung gefunden.
Doppelseitiges Klebeband ist in den meisten Fällen zu dick und hat auch 
viel zu schwache Adhäsionskraft. Heißkleber ist zu schlecht dosierbar.

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