unbekanntes Bauteil, Birnchen

OP #3331019
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Danke für die Antworten!

Ich war auf IR-Empfänger gekommen, weil die gezeigten auf der 
Schaltplatine eines alten Fernsehers sitzen.
Glimmlämpchen war eigentlich auch meine erste Vermutung, aber es ist mir 
nicht gelungen sie zum Leuchten zu bringen.
Wechselspannung? Wenn ja höhere Spannung?
Gast #3331035
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Bruno M. schrieb:

> Wechselspannung? Wenn ja höhere Spannung?

Wechselspannung -- muss nicht, darf aber (meistens)

Höhere Spannung unbedingt, so ab 60V bis 200V zum Starten. Achtung, 
Strom begrenzen auf wenige mA!

Wenn Du sagt, dass Du sie aus einem "alten Fernseher" hast, könnte es 
sich auch um eine einfache Hochspannungsstabilisierung gehandelt haben, 
wobei das mit der Leuchtschicht etwas komisch wäre.
Gast #3331165
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Die Glimmlämpchen könnten einen Überspannungsschutz dar stellen, ähnlich 
wie heute Varistoren, z.B. am Antenneneingang. Die Elektroden sind auch 
richtig dick kräftig, damit sie nicht gleich von alleine abfallen, wenn 
mal Ampereströme auf treten. Wenn es solche Lämpchen gegen Überspannung 
sind, dann können die niederohmig werden wie ein Varistor. Ein weiteres 
Indiz dazu wäre, wenn es in der Schaltung keinen Vorwiderstand gibt.
OP #3331170
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@Achim:

> Höhere Spannung unbedingt, so ab 60V bis 200V zum Starten. Achtung,
> Strom begrenzen auf wenige mA!
>

Voller Erfolg!
 - ein rosa Birnchen 220V, 16mA
 - ein grünes Birnchen 220V, 80mA

Danke für den Tip!

@vn nn:

>Zeig mal die ganze Platine

Lohnt sich nicht. Auf der Platine sind nur noch die dazugehörigen 
Widerstände und das Tastenfeld (analog zur IR-Fernbedienung) mit 
zugehörigem IC.
Gast #3331580
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DC schrieb:
> Damals gab es auch Ultraschall

... und in einem solchen wurde das US-Empfangssignal mit einem 
Parallelschwingkreis selektiert (ergab über 100Vss Wechselspannung) und 
dann über eine Glimmlampe auf einen Kondensator gegeben, der den Zustand 
der Lautstärke/Helligkeit/Farbsättigung speicherte. Die Glimmlampe ist, 
wenn sie aus ist, ein fast perfekter Isolator.
Aber der TO schreibt ja von einer IR-Fernbedienung.
Gast #3331610
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In meinem Besitz befindet sich noch ein uralter HiFi-Receiver von Quelle 
Universum, der war gar nicht mal schlecht. Er hatte 8 Sensortasten mit 
jeweils zwei Metallplättchen, mit denen man per Fingerberührung den 
Sender umschalten konnte. Ich glaube, die hatten auch Glimmlämpchen 
gegen ESD. Einer der 8 Kanäle ist in der Hinsicht auch kaputt. Den Plan 
könnte ich allenfalls mal suchen, es war aber ein japanisches IC drin.

In einer industriellen Anwendung als Entwickler hatte ich tatsächlich 
die Glimmlämpchen als Überspannungsschutz drin, sie sind oft verkannt, 
weil sehr wirksam. Ungefähr wie Gasableiter. Ich surfte mal im Internet, 
und fand einen einzigen Hersteller, der bei den Glimmlampen noch 
Parameter wie Helligkeit an gab, stark leuchtend, schwach leuchtend. Für 
den Überspannungsschutz reicht ja schwach leuchtend.
Gast #3331793
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Wilhelm F. schrieb:
> Er hatte 8 Sensortasten mit
> jeweils zwei Metallplättchen, mit denen man per Fingerberührung den
> Sender umschalten konnte. Ich glaube, die hatten auch Glimmlämpchen
> gegen ESD.

Das kenne ich von TV. In der DDR waren das ungarische Abstimmeinheiten.
Mist nur, wenn eine Fliege darüber lief. Die hat da schön den Kanal 
umgeschaltet.
Gast #3331835
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Michael_ schrieb:

> Mist nur, wenn eine Fliege darüber lief. Die hat da schön den Kanal
> umgeschaltet.

Die Umschaltung mit der Fliege sah ich selbst schon. Mein Receiver war 
aber nicht ganz so empfindlich, daß er auf Fliegen reagierte. Man mußte 
schon fester tippen, nicht nur eben leicht berühren.

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