In einem Raum (für maximal 100 Personen)eines öffentlichen Gebäudes wurde eine komplett neue "Multimedia"-Anlage zwecks Beschallung und Präsentationszwecken eingebaut. Also mit Lautsprechern, Mikros, Beamer und versenkbarer Leinwand in der Decke. Als ich mir die möglichen Anschlüsse ansah, konnte ich es nicht glauben: Nur HDMI. Wenn ich mir mal so in Erinnerung rufe, mit welchen Laptops so die Vortragenden anrücken: Das könnte noch lustig werden. Oder liege ich da falsch und praktisch jeder hat heute einen HDMI-Ausgang? Nebenbei glaube ich nicht, das 20 Meter VGA-Kabel gleich zu den Ausmaßen wie beim BER geführt hätten.
naja, zur Not wird halt irgend so eine Wandler-Kiste VGA -> HDMI an das alte Laptop dran gestöpselt.
Statt eine veraltete Technik weiter und weiter und weiter zu zementieren, ist es sinnvoller, eine bessere Technik zu verwenden, und für diejenigen, deren Notebooks nur veraltete Schnittstellen haben, einen Adapter zur Verfügung zu stellen. Der kostet weniger als das Verlegen eines qualitativ ausreichenden VGA-Kabels über 20m, bereits die Materialkosten des Kabels dürften den Adapter schon aufwiegen: http://www.amazon.de/Ligawo-%C2%AE-VGA-HDMI-Konverter/dp/B002I9X5OY (völlig willkürlich gewähltes Beispiel) Es ist also eine sinnvolle Entscheidung, den VGA-Zopf abzuschneiden.
Nur-VGA wird noch mindestens 5 Jahre regelmässig von Vortragenden mitgebracht werden, das stimmt. Und zwar nicht nur von irgendwelchen Omas mit dem alten Laptop ihres Enkels. Aber so lange ein Adapter bereitsteht, spielt es doch überhaupt keine Rolle, wie das Signal zum Beamer geht.
Wegstaben Verbuchsler schrieb: > naja, zur Not wird halt irgend so eine Wandler-Kiste VGA -> HDMI an das > alte Laptop dran gestöpselt. Richtig. Wobei es schon bemerkenswert ist, wie viele aktuelle Notebooks noch VGA haben.
Sni Ti schrieb: > Wobei es schon bemerkenswert ist, wie viele aktuelle Notebooks > noch VGA haben. Auch wenn der Umstieg auf aktuelle Schnittstellen zu begrüßen ist, hat man abseits der eigenen Wohnung (und evtl des Arbeitsplatzes) eher selten die Chance, sich die Schnittstelle des Anzeigegerätes auszusuchen. Und das ist nun mal meist VGA. Ohne VGA oder persönlichem Adapter würdest du da nicht weit kommen.
Sni Ti schrieb: > Richtig. Wobei es schon bemerkenswert ist, wie viele aktuelle Notebooks > noch VGA haben. Es ist eher erstaunlich wie wenige Vortragsräume digitale Schnittstellen zur Verfügung stellen. Und auch dann: DisplayPort (Normal oder Mini), HDMI (Normal, Mini oder Micro) oder doch das gute alte DVI? Da bleiben selbst bei Neuinstallationen oft VGA-Anschlüsse das Mittel der (Q)Wahl. Komm gerade erst von einer mittelgroßen Konferenz mit 600+ Teilnehmern und 7 Räumen, keiner hatte digitale Schnittstellen (Sowohl Vortragende als auch Räume ^^). Daher haben eigentlich fast alle Business-Notebooks alternativ zum Display-Port einen VGA irgendwo, obwohl wenigstens hier die Umsetzer für wenig Geld wirklich gute Dienste leisten.
Das Optimum ist in dem Fall DVI! Denn damit erschläg man (mit einfachen Adapter) einfach beides :) Hat mich bei uns in der Firma auch geärgert das zum neuen Beamer nur HDMI gelegt wurde.
Jörg S. schrieb: > Denn damit erschläg man (mit einfachen > Adapter) einfach beides :) Das würde voraussetzen, daß der DVI-Anschluss des Projektors DVI-I kennt. Ein "Optimum" sehe ich da nicht.
Rufus Τ. Firefly schrieb: > Das würde voraussetzen, daß der DVI-Anschluss des Projektors DVI-I > kennt. Adapter! > Ein "Optimum" sehe ich da nicht. Mit DVI Kabel kannst du 1) DVI 2) HDMI 3) VGA nutzen. Das sind gleich 3 Dinge auf einmal ;)
Jörg S. schrieb: > Adapter! Und? Dann kannst Du auch bei HDMI bleiben. Funktioniert bei längeren Kabeln erheblich besser als DVI. Mit einem 3-Euro-50-Adapter ist HDMI auf DVI adaptiert, für VGA brauchts einen mit Elektronik darin, aber den bräuchte man bei DVI eben auch. Warum also DVI?
Jörg S. schrieb: > Rufus Τ. Firefly schrieb: >> Das würde voraussetzen, daß der DVI-Anschluss des Projektors DVI-I >> kennt. > Adapter! Wenn ein Gerät einen DVI Anschluss besitzt bedeutet das nicht zwangsläufig, dass sowohl der digitale als auch der analoge Teil davon unterstützt werden. Ein simpler Kabeladapter hilft dann nicht.
Braucht man überhaupt noch ein Kabel? Das sollte doch mit AllShare über WLAN gehen.
> Ein simpler Kabeladapter hilft dann nicht. Doch, für HDMI schon, da DVI-Ausgänge immer digital sind aber nicht (mehr) immer digital und analog. Das Problem des TE ist aber keins, wozu gibt's Das: http://www.pollin.de/shop/dt/MDQxODcyOTk-/Computer_und_Zubehoer/Multimedia/Audio_Video_TV_Karten/USB_zu_HDMI_Adapterkabel.html Außerdem, ein 20m VGA-Kabel ist ein Unfug, bei so langen Kabel wird die Übertragungsbandbreite zum echten Problem, zumindest wenn man eine HD-Auflösung haben will. Das digitale HDMI ist da wesentlich besser geeignet. Auch das Problem fehlender VGA-Ausgang ist keins, für moderne Laptops ohne analog Ausgang gibt's sehr günstig Das: http://www.pollin.de/shop/dt/MjI5OTcyOTk-/Computer_und_Zubehoer/Multimedia/Audio_Video_TV_Karten/USB_zu_VGA_Adapterkabel.html Grüße Löti
Peter Dannegger schrieb: > Braucht man überhaupt noch ein Kabel? > > Das sollte doch mit AllShare über WLAN gehen. Das hat mich (als Vortragenden) bisher nicht überzeugen können, Du merkst sofort die Latenz. Wenn ich nen Fenster verschiebe, Dinge markiere oder irgendwas ein wenig animiere stört das einfach. Ist so ähnlich wie bei VoIP: mit der bestehenden Technik (ISDN, HDMI) ist das wegen der Latenz einfach besser umgesetzt, auch wenn das neue (WLAN) vom Anschluss her bequemer und einheitlicher ist.
Wenn ich sehe, dass unser Vertriebler mit seinem IPAD durch die Gegend marschiert und sich wundert, wieso er so selten kompatible Anschlussmöglichkeiten vorfindet... Da wundert mich nichts mehr...
IPAD kann VGA und HDMI wo liegt dem Vertriebler sein Problem?
Tilo L. schrieb: > Wobei HDMI elektrisch das selbe wie DVI-D ist. Gibts da nicht noch einen DRM-Pin? Meine 7,2-Receiver konnte ich jedenfalls NICHT mit einem Adapter an die DVI-Schnittstelle des Beamers anschließen, weil es sich wohl um eine "dumme DVI-Schnittstelle" handelt, die vom Kopierschutz nicht erkannt wird.
J. Ad. schrieb: > Gibts da nicht noch einen DRM-Pin? Nein. Die übertragenen Videodaten können aber mit "HDCP" verschlüsselt sein, was nicht jedes Gerät mit DVI-Eingang verarbeiten kann. Das äußert sich dann so, daß das abspielende Gerät keine HDCP-Fähigkeit beim Monitor/Projektor feststellt und das Abspielen verweigert. Das erforderliche Protokoll aber lässt sich problemlos über DVI transportieren; praktisch jeder Monitor mit DVI-Eingang, der in den letzten 10 Jahren hergestellt wurde, unterstützt HDCP.
A. K. schrieb: > Wenn ein Gerät einen DVI Anschluss besitzt bedeutet das nicht > zwangsläufig, dass sowohl der digitale als auch der analoge Teil davon > unterstützt werden. Ein simpler Kabeladapter hilft dann nicht. Wird reden hier vom Verbindungskabel zum Beamer. Wenn man ein Kabel legt was 3 Typen unterstützt, ist das nun mal besser als eins was nur ein oder zwei unterstützt. Die Geräte sind i.d.R. einfacher ausgetauscht als das Kabel in der Wand. Rufus Τ. Firefly schrieb: > Jörg S. schrieb: >> Adapter! > Und? Dann kannst Du auch bei HDMI bleiben. Funktioniert bei längeren > Kabeln erheblich besser als DVI. Wenn du sowohl HDMI als auch VGA haben willst, kannst du NICHT bei HDMI bleiben. > Mit einem 3-Euro-50-Adapter ist HDMI auf DVI adaptiert, für VGA brauchts > einen mit Elektronik darin, ... Wozu Elektronik? Wenn sowohl die Quelle (Laptop) als auch das Ziel (Beamer) VGA haben, reicht das DVI (DVI-I) Kabel + 0815 Adapter aus.
Jörg S. schrieb: > Wozu Elektronik? Wenn sowohl die Quelle (Laptop) als auch das Ziel > (Beamer) VGA haben, reicht das DVI (DVI-I) Kabel + 0815 Adapter aus. Neuere Projektoren aber haben die Steinzeitschnittstelle nicht mehr, sondern nur noch HDMI. Einfach nur HDMI ist deutlich günstiger zu installieren (vergleiche die Preise für lange HDMI- mit denen langer VGA- oder DVI-Kabel), und mit dem oben bereits angesprochenen < 40 €-Adapter können auch weiterhin Geräte mit der Steinzeitschnittstelle betrieben werden. Es geht um das Abschneiden von Zöpfen, nicht um das Flechten von Dreadlocks.
Rufus Τ. Firefly schrieb: > Einfach nur HDMI ist deutlich günstiger zu installieren (vergleiche die > Preise für lange HDMI- mit denen langer VGA- oder DVI-Kabel),... Ich würde mal sagen das bei so einem Aufbau der Preis für das Kabel in den Installationskosten komplett untergeht. > und mit dem oben bereits angesprochenen < 40 €-Adapter können auch > weiterhin > Geräte mit der Steinzeitschnittstelle betrieben werden. Ja, warum einen einfachen Kabeladapter wenn man das ganze auch umständlich mit Elektronik nachbilden kann. > Es geht um das Abschneiden von Zöpfen, nicht um das Flechten von > Dreadlocks. Ich sehe keinen Nachteil darin mehr Möglichkeiten zu haben.
Jörg S. schrieb: > Ich sehe keinen Nachteil darin mehr Möglichkeiten zu haben. Dein Ansatz setzt aber zwingend einen Projektor voraus, der noch analoge Signale entgegennehmen kann. Insofern schränkt er die Auswahl der Projektoren ein, abgesehen davon, daß ein VGA-Signal nach 20m Kabelstrecke recht dürftig aussieht.
Ich suche die umgekehrte Richtung, Raspberry Pi HDMI-Ausgang auf alten VGA-Flachbildschirm. Reichelt hat sowas für knapp 25 €, Conrad liefert es ab November für knapp 20€.
wenn du es nicht eilig hast: http://www.aliexpress.com/item/1pcs-HDMI-To-VGA-Cable-HDMI-To-VGA-Adapter-HDMI-To-VGA-Converter-PP-Plastic-Bag/861236559.html
Rufus Τ. Firefly schrieb: > Jörg S. schrieb: >> Ich sehe keinen Nachteil darin mehr Möglichkeiten zu haben. > Dein Ansatz setzt aber zwingend einen Projektor voraus, der noch analoge > Signale entgegennehmen kann. Nein, das Kabel setzt keinen passenden Beamer voraus. Das ist ja gerade das schöne an DVI. Egal welcher Beamer, das Kabel passt :) > Insofern schränkt er die Auswahl der Projektoren ein, Nein, er wird erweitert. > abgesehen davon, daß ein VGA-Signal nach 20m Kabelstrecke recht dürftig > aussieht. Muss nur die Auflösung klein genug sein :)
Ist eigentlich bescheuert. Welcher Laptop in der Business-Klasse hat denn HDMI? HDMI ist doch eher so das Billigteil unter den Anschlüssen. Viele teure Dells, HPs und Lenovos haben VGA und Displayport. VGA ist der gemeinsame Nenner, mit dem alle klarkommen. Sogar für die Applefreunde gibts da einen Adapter. Mit HDMI braucht so gut wie jeder einen...
Jörg S. schrieb: > Rufus Τ. Firefly schrieb: >> Jörg S. schrieb: >>> Ich sehe keinen Nachteil darin mehr Möglichkeiten zu haben. >> Dein Ansatz setzt aber zwingend einen Projektor voraus, der noch analoge >> Signale entgegennehmen kann. > Nein, das Kabel setzt keinen passenden Beamer voraus. Das ist ja gerade > das schöne an DVI. Egal welcher Beamer, das Kabel passt :) Wenn dein Beamer aber keine analogen Signale mehr mag ist das auch eher egal. >> Insofern schränkt er die Auswahl der Projektoren ein, > Nein, er wird erweitert. Versteh ich nicht. >> abgesehen davon, daß ein VGA-Signal nach 20m Kabelstrecke recht dürftig >> aussieht. > Muss nur die Auflösung klein genug sein :) Schonmal 320x240 oder 640x480 auf 4m Diagonale gesehen? Nein? Ich auch nicht. Aber ich stell es mir gruselig vor. Können aktuelle Notebooks überhaupt noch so niedrige Auflösungen? Mein Thinkpad mag nicht mehr unter 800x600 gehen.
Reinhard S. schrieb: > Können aktuelle Notebooks überhaupt noch so niedrige Auflösungen? Mein > Thinkpad mag nicht mehr unter 800x600 gehen. Das liegt aber wohl eher am Betriebssystem, als am Laptop.
Darf bei uns ander Schule Unterricht machen. Die haben vor 3 oder 4 Jahren in allen Klassenräumen Leinwände mit solchen kurzdistanz Beamern installiert. Habe vergeblich einen HDMI Anschluss für mein Tablet gesucht. War doch arg verwundert, das es keinen Gab. Nutze nun ein HDMI -> VGA Adapter. Aber ich halte mal Ausschau nach einem Display Port, wenn HDMI doch eine Billig Schnittstelle sein soll. Gruß Farmer
Karl Otto schrieb: > Viele teure Dells, HPs und Lenovos haben VGA und Displayport. DP lässt sich <10€ auf HDMI adaptieren. HDMI Kabel sind auch in entsprechenden Längen gut verfügbar, da dürfte die DP-Lösung teurer ausfallen. Und HDMI kann in der Regel jeder aktuelle Beamer VGA ist > der gemeinsame Nenner, mit dem alle klarkommen. Noch. Und auch nicht der Beste. Irgendwo muss man nun mal den Umstieg einführen, sonst müsste man sich heute wohl RS232-Sticks zum Datenspeichern holen. Und nach bald 30 Jahren ist das nicht so schwer zu verkraften..
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