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Forum: Haus & Smart Home Lampe des Mikrowellenofens wechseln, geht das?


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Autor: Microwave (Gast)
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Hallo,

bei meiner Mikrowelle, Kombigerät mit Grill, ist die Lampe für den 
Innenraum defekt. Diese ist hinter einem Gitter, welches nicht zu 
entfernen geht. Auch eine weitere Serviceöffnung gibt es nicht.

Muss ich also das Gehäuse entfernen? Angenommen ich tue das gewissenhaft 
und montiere alles wieder ordentlich, kann da sowas wie Strahlung 
austreten?

Normal wird diese in den Innenraum geleitet und an der Türdichtung mache 
ich ja nichts.

Kann ich die Lampe also welchsen, oder ist das generell nicht 
vorgesehen?

Den Hersteller gibt es nicht mehr, das Gerät ist etwa 12 Jahre alt.

: Verschoben durch Moderator
Autor: Stefan (Gast)
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In meinem Fall waren es zwei Halogenlampen für jeweils 110V in Reihe. Da 
ich die nicht bekommen konnte, habe ich stattdessen eine 220V Lampe 
genommen und die andere überbrückt.

Das Gehäuse war sehr einfach zu öffnen, ebenso die innenliegende 
Abdeckung der Lampenfassung. Ich hatte nicht das Gefühl, dort etwas 
falsch machen zu können.

An den Innenraum der Mikrowelle musste ich ja gar nicht ran. Nur an den 
Zwischenraum zwischen äußerem Gehäuse und dem Innenraum.

Autor: Microwave (Gast)
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Stefan schrieb:
> An den Innenraum der Mikrowelle musste ich ja gar nicht ran. Nur an den
> Zwischenraum zwischen äußerem Gehäuse und dem Innenraum.

Genau das meinte ich. Danke.

Wie es aussieht, ist es so eine Lampe, wie man sie aus 
Vitrinenbeleuchtungen kennt und soweit ich weiss nur eine einzige 
verbaut.

Vom Innenraum bzw. Garraum nicht zugänglich. Neben dem Gitter ist eine 
Pappscheibe, aber die hab ich nicht abgemacht. Das Gehäuse ließe sich 
leicht öffnen und abnehmen. Dass im Gerät Kondensatoren sind weiss ich 
und lasse Vorsicht walten.

Man liest nur immer wieder, dass die Mikrowelle dann zur 
Strahlungsprüfung / Dichtigkeitsprüfung müsste. Kann ich mir aber nicht 
vorstellen, wie gesagt, die Strahlung sollte doch nur in den Garraum 
gelangen.

Autor: Andrew T. (marsufant)
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Microwave schrieb:
>
> Man liest nur immer wieder, dass die Mikrowelle dann zur
> Strahlungsprüfung / Dichtigkeitsprüfung müsste.

Ja, ähnlich wie seit 2012 Tresorräume (inklusive Kundenschließfächer) in 
Banken  3x jährlich vom Finanzamt geprüft werden müsssen mit Auflistung 
des aktuellen Inhaltes.

Liest man immer wieder ...


scnr.

Autor: Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Microwave schrieb:
> Man liest nur immer wieder, dass die Mikrowelle dann zur
> Strahlungsprüfung / Dichtigkeitsprüfung müsste.

Das ist ein einfacher Blechdeckel, der von ein paar Schrauben gehalten 
wird, ganz so, wie man es auch von Unterhaltungselektronik her kennt, 
nur aus dickerem Blech.
Eine "Dichtung" oder ähnliches ist da i.d.R. nicht vorgesehen, insofern 
ist nicht zu sehen, was das Auf- und wiederzuschrauben für Auswirkungen 
auf die "Dichtigkeit" haben soll.

Die Finger sollte man von den Türkontakten und dem Türscharnier lassen, 
die Tür ist der potentiell neuralgische Punkt der Mikrowelle.

Ich hatte mal eine Sharp-Mikrowelle, in der hatte die Lampe anstelle von 
einem E14-Gewinde zwei 6.35mm-Flachsteckschuhe.
Ganz toll.

(Glücklicherweise ist die Mikrowelle verreckt, bevor die Glühlampe 
starb, so daß ich mich nie um Ersatz kümmern musste)

Autor: Christoph db1uq K. (christoph_kessler)
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Es gibt Spezialbirnen für Backöfen und für Tiefkühltruhen, die sehen 
gleich aus. Eine der wenigen Ausnahmen vom Glühbirnenverbot. Die in der 
Mikrowelle soll gelegentlich eingeklebt sein, sodass sie sich nicht 
zerstörungsfrei ausschrauben läßt.

: Bearbeitet durch User
Autor: Paul M. (paul_m65)
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> Man liest nur immer wieder, dass die Mikrowelle dann zur
> Strahlungsprüfung / Dichtigkeitsprüfung müsste.

Ein gewissenhafter Bedenkenträger wird auch darauf hin weisen, dass 
solche Reparaturen nur durch befähigte Personen durchgeführt werden 
dürfen und dass nach jeder Reparatur eines Gerätes zumindest eine 
Prüfung nach BGV A3 zu veranlassen ist. Ganz besonders bei 
Mikrowellen;-)

Autor: Microwave (Gast)
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Ok Danke. Wie gesagt, ich hielt diese Dichtigkeitsprüfung auch für 
Unsinn, daher habe ich gefragt.

Das Leuchtmittel habe ich nun gewechselt, war eine E14/25W/260V. Diese 
habe ich sogar beim Dorfelektriker bekommen.

Generell aber serviceunfreundlich, warum man nicht über der Lampe eine 
kleine Klappe anbringt... aber wenn die Lampe für 260V ausgelegt ist, 
sollte sie wohl im Durchschnitt die Mikrowelle überleben.

Autor: LK (Gast)
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@christoph_kessler: "Es gibt Spezialbirnen für Backöfen und für 
Tiefkühltruhen, die sehen gleich aus."
Richtig, der Unterschied liegt in der Temperaturverträglichkeit - und im 
Preis. Die Birnen für Backöfen und Mikrowellen müssen mehr Hitze 
aushalten, als die für die Nachttischlampen.

Autor: Sebastian R. (sebastian_r569)
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LK schrieb:
> Die Birnen für Backöfen und Mikrowellen müssen mehr Hitze
> aushalten, als die für die Nachttischlampen.

Gut, dass wir das nach 6 Jahren eeeeendlich geklärt haben!

Autor: 2 Cent (Gast)
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Sebastian R. schrieb:
> LK schrieb:
>> Die Birnen für Backöfen und Mikrowellen müssen mehr Hitze
>> aushalten, als die für die Nachttischlampen.
>
> Gut, dass wir das nach 6 Jahren eeeeendlich geklärt haben!
Wenn denn dann der alte Saft wieder hochkommt, dann ok, so sei es:
Das Problem bei Glühlampen ist anscheinend nicht die Hitze, sondern die 
Kälte. Stichwort: Fadenriss bei Kaltstart. Eine Kühlschrankbirne rennt 
in meiner Mikrowelle schon seit Jahren problemlos. Der Beschaffungspreis 
am Markt sagt nichts aus.


Microwave schrieb:
> Neben dem Gitter ist eine
> Pappscheibe, aber die hab ich nicht abgemacht.
Du wirst wohl eher nicht mehr mitlesen... Finger weg=gut gemacht. Die 
"Pappscheibe" halte ich für eine HF-durchlässige Glimmerabdeckung. 
Besser nicht unnötigerweise dran rumfummeln, da gibt es nichts zu 
gewinnen... :D

Autor: Timo N. (tnn85)
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Auf keinen Fall solltest du an den Kondensator der Hochspannungsseite 
kommen! Sonst wirds tödlich.

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