Forum: Offtopic Zwischenmenschlische Kommunikation verbessern (für die Arbeit)


von X. A. (wilhem)


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Hallo zusammen,
ich schreibe Euch, weil ich ein Problem bezüglich meiner 
kommunikationsfähigkeit habe. Laut meinen Chefs habe ich nicht nur 
Sprachbedingte Probleme bei der Kommunikation (wegen meiner 
ausländischen Herkunft) sondern auch Mangel an Techniken der 
Kommunikation.
Daher möchte ich Euch bitten, mir gute Tipps und möglicherweise gute 
Bücher zu empfehlen, damit ich mich verbessern kann.
Soll ich an Kommunikationsseminaren teilnehmen oder nicht? (ich habe 
Seminare im Internet für 450 € gefunden)
Bücher und Literatur, die ich unbedingt lesen soll??
Ich hatte schon mit der gewaltfreien Kommunikation von Marshall 
Rosenberg angefangen, dennoch finden ich sie nicht ganz richtig für die 
Arbeitswelt. Mein Budget ist zwar restriktiv aber auf ein gutes Seminar 
oder Trainings würd eich gerne investieren.

Ich würde mich auf eure Hilfe sehr freuen.
Danke

Gruß

von Claus M. (energy)


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Wenn deine Chefs diese Meinung haben, dann sollen sie dir mal ein 
Seminar spendieren.

Privat würde ich da gar nichts investieren. Denk nicht auch noch dauernd 
dran, sondern mach dich locker. Ich glaube nicht, dass Kurse und Bücher 
was bringen. Je mehr du versuchst mit dem Kopf da dran zu gehen, umso 
schlimmer wird es.

von P. M. (o-o)


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Na, worin liegen denn deine Probleme? Gibt doch eine ganze Menge 
unterschiedlicher Kommunikationsprobleme, die man auch unterschiedlich 
behandeln muss. Der eine ist zu schüchtern, der andere zu frech, der 
dritte kann nicht strukturiert Argumente vortragen, der vierte fühlt 
sich ständig persönlich angegriffen, der fünfte hat einen schlechten 
Umgangston, usw.

von X. A. (wilhem)


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Danke an beiden:
@Claus: du hast wohl Recht, wenn du sagst, dass ich am besten locker 
bleiben soll. Dennoch möchte ich mich tatsächlich verbessern. Um der 
Frage von P.M. zu beantworten: es geht eher darum, dass ich weniger 
Sprachfehler, weniger Latenzzeit (zum Überlegen) und eine bessere 
Haltung und Körpersprache bei einer Besprechung haben soll. Bin weder 
schüchtern noch frech, einfach bin "zu emotional" (laut meinem Chef) 
beim sprechen kann nicht der Zuhörer zu einem aktiven Zuhören führen.
Ich habe halt keine Ahnung, womit ich anfangen soll.

Danke auf jeden Fall für Eure Antoworten!

von Helge A. (besupreme)


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Ich sehe Kommunikation als Standardproblem zwischen Techie und normalen 
Menschen ;)

Bei einem früheren Arbeitgeber wurde der halbe Laden in ein Seminar 
gesteckt, danach lief's besser.

Onlineseminare und Bücher helfen da nur begrenzt, weil unmittelbare 
Rückmeldung notwendig ist.

von Xyz X. (Firma: xyz) (khmweb)


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Claus M. schrieb:
> Wenn deine Chefs diese Meinung haben, dann sollen sie dir mal ein
> Seminar spendieren.

Dieser und der restlichen Meinung von Claus schliesse ich mich voll an. 
Dennoch können reale Coaching-Kurse helfen. Mal nachfragen bei den 
Stellen, die derartiges bei Dir vorort anbieten. Beraten lassen und 
informieren.

von Stefan M. (derwisch)


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Also wenn ich in Deinem Text die Grammatik und Rechtscheibung sehe,dann 
sehe ich keine Probleme. Das ist doch OK.

Bei uns in der Firma gibt es Kollegen ( deutscher Herkunft ), die sind 
nichtmal in der Lage guten Morgen zu sagen.

von J. W. (nuernberger)


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Ich würde das Buch lesen
How to Win Friends and Influence People
von
Dale Carnegie
Ein klassiker aus dem Jahre 1936, der noch voll aktuell ist.

von Ra B. (kienerii)


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Dave Anadyr schrieb:
> Bücher und Literatur, die ich unbedingt lesen soll??

Hier ein bisschen Literatur zum Thema Social Engineering, vielleicht 
bringt's dir etwas: 
https://mega.co.nz/#F!XFsTjL6J!SaHRbx2YeUJkbF01VwLLfw

von J. W. (nuernberger)


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> nichtmal in der Lage guten Morgen zu sagen.

Das mache ich auch nicht.
Wenn ich sehe, dass einer beschäftigt ist, dann denke ich nicht, dass 
ich sooo wichtig bin, um ihn von meiner Anwesenheit zu benachrichtigen.
Grüßen heisst auch, jemanden zu unterbrechen.
Die Menschen ggü, oder wenn mich jemand schon sieht/herschaut, das ist 
was anderes.

von Icke ®. (49636b65)


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J. Wa. schrieb:
> How to Win Friends and Influence People
> von
> Dale Carnegie

Wunderbar zu lesen, wenn man Verkäufer werden und lernen will, wie man 
Menschen manipuliert. Als kurz nach der Wende jeder zweite Ossi von 
irgendwelchen Strukturvertrieben rekrutiert wurde, gehörten Carnegie, 
Bettger et al. quasi zur Pflichtlektüre. Die Tips zur suggestiven 
Manipulation funktionieren tatsächlich und steigerten die Umsätze. Daß 
sie sich nur sehr eingeschränkt eignen, um echte Freunde zu finden und 
daß wahrer "Erfolg" nichts mit Verkaufszahlen zu tun hat, diese 
Erkenntnis reifte leider sehr langsam...

von J. W. (nuernberger)


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> um echte Freunde zu finden

richtig, dafür ist das Buch nicht gedacht. Der 1. Teil des Titels ist 
sehr schlecht gewählt. Ich vermute, die Amerikaner verstehen unter 
"friends" etwas anderes.
"manipulate" trifft den Inhalt des Buches schon eher.

Aber wer will auf der Arbeit echte Freunde finden. Hier geht es um 
Ellenbogen und Selbstvermarktung. Sich selbst verkaufen.

von Paul B. (paul_baumann)


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Weg da, schnell weg!
Wenn man Dich nicht so akzeptiert, wie Du bist, weg dort.

Wer Schauspieler zu Kollegen haben will, der kann auch beim Theater
anfangen.

Ich staune immer, wie die Leute früher ohne so ein Brimborium 
zusammenarbeiten konnten und wie viele Arbeitskollegen auch privat 
Freunde
waren.

MfG Paul

von Joachim .. (joachim_01)


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>Ich staune immer, wie die Leute früher ohne so ein Brimborium
>zusammenarbeiten konnten
Naja. Früher und heute ist in vielen Sparten nicht mehr das gleiche. Du 
verkaufst heut keine fest verdrahteten Bauteile mehr, sondern vielleicht 
ein hochkomplexes Produkt zusammen mit einer Service-Dienstleistung. Da 
will der Kunde einen kompetenten Ansprechpartner der nicht wie ein, ich 
sag mal, kleiner Naivling daherkommt. Wir hatten mal so einen Fall, der 
Typ war total nett und fachlich auch nicht schlecht - aber der war so 
was von introvertiert, daß es keinen Sinn machte ihn ein Team leiten zu 
lassen.

Schwer zu sagen ob dem Threadstarter bei der Angabe zu "weniger 
Sprachfehler, weniger Latenzzeit (zum Überlegen)" wirklich mit einem 
Seminar geholfen ist. Ich glaubs's nicht. Pausen zwischen Wörtern kann 
man nicht wegseminarisieren, das ist vermutlich eher ein kognitives 
Problem in der Sprachsteuerung.

von X. A. (wilhem)


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Zuerst vielen Dank für Eure Antworten.
Also ich denke es sei ein Missverständnis entstanden. Es geht nicht 
darum, Freundschaften aufzubauen oder einen Freundeskreis auf der Arbeit 
zu gründen.
Laut meinem Chef habe ich dafür zu viel hervorragende Eigenschaften!!!
Das Hauptproblem bei mir besteht darin, dass ich:
- nicht Deutsch als Muttersprache spreche und daher gerät der Lesefluss 
beim Screiben ins Stocken (Emails);
- die Anforderungen bei der Arbeit nicht ausrreichend erfülle: deutlich, 
klar und gut bei einem Meeting sprechen. Nicht zu viel Emotionalität und 
Impulsivität den Zuschauern vermitteln und so weiter;

Dank meines Charakters, aufgeschlossen und emotional, habe ich bereits 
einen guten Freundeskreis aus der Arbeit geschafft. Zudem möchte ich 
gerne kein englisches Buch lesen, das sonst noch mehr Schwierigkeiten 
habe, wenn ich Deutsch sprechen soll. Micha hat einen interessanten Link 
gepostet, dennoch kann ich dessen Inhalt nicht herunterladen. Wisst ihr 
ob ich ein Account bei Mega eröffnen soll? Die Titel sehen sehr 
vielversprechend aus.

Danke an den beiden, die mir empfholen haben, ein von der Firma bezahlte 
Seminar zu besuchen. In 2 Monaten werde ich es mit meinem Chef 
besprechen, und ihn fragen, ob meine Firma mich zu einem solchen Seminar 
schicken würde oder nicht.
Ich denke auch, dass ein Smeinar die sinnvollste Lösung wäre.

von Falk B. (falk)


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@Dave Anadyr (wilhem)

>- nicht Deutsch als Muttersprache spreche und daher gerät der Lesefluss
>beim Screiben ins Stocken (Emails);

Schwer vorstllbar, deine Postings sind doch ganz normal.

>- die Anforderungen bei der Arbeit nicht ausrreichend erfülle: deutlich,
>klar und gut bei einem Meeting sprechen. Nicht zu viel Emotionalität und
>Impulsivität den Zuschauern vermitteln und so weiter;

Tja, wir sind hier halt im (emotional kalten) Deutschland, nicht auf dem 
mittelöstlichen Basar ;-)

von Paul B. (paul_baumann)


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Hier ist ein gutes Beispiel für einen emotionalen Vortrag:
https://www.youtube.com/watch?v=47Sm71cG8eI

Wenn Du nicht annähernd so gestenreich diskutierst, besteht über-
haupt kein Grund zur Veranlassung....
;-)
MfG Paul

von Michael L. (michaelx)


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Hi Dave,

du schreibst sehr gut deutsch, und fällst damit eher angenehm auf.

Nach dem was du schreibst habe ich eine ganz andere Vermutung als deine 
Chefs. Kann es sein, dass du ständig im Kopf zwischen Deutsch und deiner 
Muttersprache "übersetzt"?

Dave Anadyr schrieb:

> Das Hauptproblem bei mir besteht darin, dass ich:
> - nicht Deutsch als Muttersprache spreche und daher gerät der Lesefluss
> beim Screiben ins Stocken (Emails);

Nach Jahren erfolgloser Mühen mit Englisch hatte ich eine Lehrerin, die 
zu uns sagte wir sollen "englisch denken".

Das hört sich vielleicht ert mal komisch an, ist aber treffend. Denn die 
Pausen entstehen, weil wir die fremde Sprache in unsere Muttersprache zu 
übersetzen.

> - die Anforderungen bei der Arbeit nicht ausrreichend erfülle: deutlich,
> klar und gut bei einem Meeting sprechen. Nicht zu viel Emotionalität und
> Impulsivität den Zuschauern vermitteln und so weiter;

Das lässt sich schwer beurteilen, könnte aber mit dem Übersetzen 
zusammenhängen. Hast du die Möglichkeit, mal was in deiner Muttersprache 
vorzutragen, und beurteilen zu lassen? Es könnte sein, dass du deswegen 
unsicher bist und nicht klar und deutlich sprichst, oder die Emotionen 
einfach nicht mit dem Redefluß harmonieren und deshalb ein falsches Bild 
vermitteln.

Grüße.
Michael

Edit: Zu zeitig abgedrückt.

von Dumdi D. (dumdidum)


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Ok, hier die Frage : Wie lange hast Du so im Durchschnitt für ein 
Posting gebraucht?

- Unter 2 min : Es sollte mit Deinen Emails kein Problem sein, alles 
Super! Genauer: Fantastisch!
- Über 30 min : Ja, Du hast ein heftiges Problem

Alles dazwischen : linear interpolieren.

von X. A. (wilhem)


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dumdi dum schrieb:
> Ok, hier die Frage : Wie lange hast Du so im Durchschnitt für ein
> Posting gebraucht?
>
> - Unter 2 min : Es sollte mit Deinen Emails kein Problem sein, alles
> Super! Genauer: Fantastisch!
> - Über 30 min : Ja, Du hast ein heftiges Problem
>
> Alles dazwischen : linear interpolieren.

Ahahah
Nein, :) ich habe durchschnittlich 5 Minuten gebraucht, um die zu 
schreiben. Ich lese dennoch meine Sätze mehr als einmal und trotz meiner 
Bemühungen fällt mir sofort auf, dass irgendwo eine "n" oder eine "e" 
fehlt.

Jedenfalls ich denke Michael hat vollkommen Recht. Ich denke immer noch 
zu oft in meiner Muttersprache. Wenn ich mich zB an alltagsituationen 
erinnere, dann fallen mir am meisten Situationen ein, in denen ich 
Gespräche mit meiner Muttersprache führe. Obwohl ich in Deu bleiben 
will, fällt mir noch schwer, mich mit dem Kopf von den Leuten aus meinem 
Heimatland abzutrennen.

Also, bzg. des Seminars. Ich habe gestern das Buch 
"Kommunikationstraining" von Vera Birkenbihl gekauft gekauft. Ich 
erwarte doch kein Wunder. Das Lesen von kommunikationsbezogener 
Literatur sollte mich (hoffentlich) einige Idee zur Verbesserung 
einbringen.

Danke Euch für Eure Vorschläge und Bewertung meiner Emails!!!
Gruß

von Timm T. (Gast)


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Dave Anadyr schrieb:
> Ich denke immer noch
> zu oft in meiner Muttersprache.

Ich habe nach der Lektüre einige englischer Belletristik* (Dead Poets 
Society, Animal Farm) sowie dem Schreiben englischer Briefe 
festgestellt, dass ich angefangen habe, "englisch zu denken". Leider 
verliert sich das wieder, wenn man nicht dran bleibt.

*) Ich glaube, mit Belletristik geht das besser als mit Sachbüchern, 
weil man da viel mehr aus dem Zusammenhang erschließt und das Gehirn mit 
der Geschichte was anfangen kann.

von Johann L. (gjlayde) Benutzerseite


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Dave Anadyr schrieb:
> Sprachbedingte Probleme bei der Kommunikation (wegen meiner
> ausländischen Herkunft)

Hier mal eine Übersetzungsliste Englisch <-> Englisch :-P

http://www.telegraph.co.uk/news/newstopics/howaboutthat/10280244/Translation-table-explaining-the-truth-behind-British-politeness-becomes-internet-hit.html

Vielleicht gibt's sowas ja auch in Deutsch <-> Deutsch?

von A. $. (mikronom)


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Dave Anadyr schrieb:
> Also, bzg. des Seminars. Ich habe gestern das Buch
> "Kommunikationstraining" von Vera Birkenbihl gekauft gekauft.

Erstens habe ich ganz schlechte Erfahrungen mit der Literatur der Vera 
F. Birkenbihl.

> Ich
> erwarte doch kein Wunder. Das Lesen von kommunikationsbezogener
> Literatur sollte mich (hoffentlich) einige Idee zur Verbesserung
> einbringen.

Zweitens lernt man Kommunikation durch lesen, sondern durch tun. Bücher 
sind ein netter Einstieg, aber nur Geizkragen denken, dass sie damit ihr 
Problem lösen.

von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Dave Anadyr schrieb:
> Ich hatte schon mit der gewaltfreien Kommunikation von Marshall
> Rosenberg angefangen
Ach, diese Psycho-Machwerke von den Amis, die mit Allgemeinfloskeln alle 
Probleme lösen können wollen.

Dave Anadyr schrieb:
> Ich habe gestern das Buch "Kommunikationstraining" von Vera Birkenbihl
> gekauft gekauft. Ich erwarte doch kein Wunder. Das Lesen von
> kommunikationsbezogener Literatur sollte mich (hoffentlich) einige Idee
> zur Verbesserung einbringen.
Geh in einen Verein oder eine Gruppe, wo du mit Anderen sprechen kannst 
und vor allem auch sprechen musst. Kommunikation ist nicht nur, dass 
du deinen Text fließend sprichst, sondern dass du auf die Reaktion 
deiner Gesprächspartner reagierst...

von X. A. (wilhem)


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Danke für Eure Feedbacks.
Auch schlechte Erfahrungen sind für mich interessant.
Zur Zeit fange ich mit dem Buch an, und mal sehen wie es sich 
weiterentwickelt.

Die Idee der Gruppe finde dennoch einfach genial. Ich wäre allein nicht 
darauf gekommen. Wo/Wie finde ich sowas?

Danke!!!!!!

von X. A. (wilhem)


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Hallo zusammen,
in der Zwischenzeit hat es sich eigenes erledigt. Ich war zwar bei ein 
paar Seminaren und dadurch habe ich viele Feedbacks zurückbekommen.

Nun bin ich auf diese "Gewaltfreie Kommunikation" nach Rosenberg 
gestoßen. Es hört sich eigentlich sehr interessant an und möchte gerne 
das Thema vertiefen.
Was meint ihr dazu? Habt ihr schon Erfahrung damit?
Es werden viele Seminare und Trainings angeboten, zumindest in meiner 
Nähe, und würde gerne es mal versuchen.

Schönes Wochenende!!!!!!!!!!!!!!!!!!

von (prx) A. K. (prx)


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Stefan M. schrieb:
> Bei uns in der Firma gibt es Kollegen ( deutscher Herkunft ), die sind
> nichtmal in der Lage guten Morgen zu sagen.

Bei manchen ist das einfach nur ein Wahrnehmungsproblem. Voll 
konzentriert auf ein Problem nehmen sie auf dem Weg zur Kaffeemaschine 
und zurück andere Menschen nur als bewegliche Hindernisse wahr. Ein 
"Guten Morgen" ist da arbeitsbehindernd und sollte verboten werden. ;-)

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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@ AK

Hast du den letzten diesjährigen Beitrag des TO überhaupt gelesen?

;)

von (prx) A. K. (prx)


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Wozu?

von Dipl.- G. (hipot)


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Dave Anadyr schrieb:
> Zuerst vielen Dank für Eure Antworten.

Darf man fragen, welche Deine erste Sprache ist und aus welchem 
Kulturkreis Du kommst? Ich habe hier in den Vereinigten Staaten Kollegen 
aus Osteuropa, die sind vor 20 Jahren eingewandert, sprechen kaum 
verständliches Englisch und sind ohne Probleme in Positionen mit 
Kundenkontakt vorgerückt. Das verursacht in letzter Zeit viele "Led 
Zepplins", wie wir das scherzhaft nennen. ("Communication Breakdown, 
it's always the same..." https://www.youtube.com/watch?v=fGUsGlpDJkE)

Auf Besprechungen ("Meetings") würde ich nicht viel geben. In den 
meisten schlafe ich halb, weil dummerweise immer und uneingeschränkt 
"Parkinson's law of triviality" gilt. Und ich sehe nicht ein, meinen 
Kopf für solches Nichtigkeiten-Blabla anzustrengen.

Ansonsten: Sprachfertigkeiten kommen mit der Zeit. Sprich und schreibe 
die deutsche Sprache weiterhin intensiv und nutze jede sich bietende 
Möglichkeit, dann werden Dein Wortschatz, Deine Betonung und Deine 
Grammatik besser. In Zukunft vielleicht auch weniger emotional zur Sache 
gehen und versuchen, die typisch deutsche Distanziertheit und Direktheit 
nachzuahmen. Diese preußischen Tugenden sterben allerdings leider aus. 
:-( :-(

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