Forum: Offtopic Zum Auslands-Militäreinsatz melden


von ingsoldat30 (Gast)


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Hi Leute

Das soll kein Trollversuch sein, also das ist ernst

Bin Anfang 30, Ing. und langweile mich in meinem Büro job.

Damals wollte ich nicht gerne ins Militär, hat sich jedoch geändert.

Will Kameradschaft erleben, mich zu einem Einsatz melden.. zB Kosovo zu 
einer friedenserhaltenden Mission.

Will auf das wesentliche reduziert werden, evtl. Komm ich unten beim 
Wache schieben drauf, was ich wirklich will.. müsste aber alles 
aufgeben. . Bin halt idealistisch veranlagt.. oder ist das Blödsinn? 
Wäre aber sicher eine tolle Anerkennung und Zeit was meint ihr dazu?

von Mr.T (Gast)


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Abenteuer, Marlboro, A-Team, siehst was von der Welt.... geh zur 
Fremdenlegion.

von Walter T. (nicolas)


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ingsoldat30 schrieb:
> Das soll kein Trollversuch sein, also das ist ernst

Das ist Pech.

Normalerweise sieht die Bundeswehr ehemalige Verweigerer, die plötzlich 
auch einem Selbstfindungstrip sind nicht so gerne. Lieber 
Wehrdienstleistende, die verlängern.

Da es letztere aber nicht mehr gibt, könnte es durchaus sein, daß sie 
dort weniger wählerisch geworden sind.

von Falk B. (falk)


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@ ingsoldat30 (Gast)

>aufgeben. . Bin halt idealistisch veranlagt.. oder ist das Blödsinn?

Nah an der Wahrheit.

>Wäre aber sicher eine tolle Anerkennung und Zeit was meint ihr dazu?

Selbstfindung kann und sollte man eher im nichtmilitärischen Bereich 
suchen. Einfach mal ne Auszeit nehmen. Viele gehen ins Ausland, arbeiten 
auf ner Farm, reisen, totaler Tapetenwechsel. Uniformwechsel bringt da 
weniger, in erster Linie Ernüchterung, im schlimmsten Fall ne 
Bleivergiftung.

von RedNeck (Gast)


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ingsoldat30 schrieb:
> Will auf das wesentliche reduziert werden, evtl.

Kannst du haben, melde dich an. Bei einer "Beratungsstelle" für Soldaten 
denen man die Kameraden abgeknallt oder ein Bein weg geschossen hat.


> Komm ich unten beim
> Wache schieben drauf, was ich wirklich will

Klar in der Wüste bei den Afghanen (eines der härtesten Völker die 
bisher noch jeden Besatzer wieder rausgeschmissen haben) unter hohen 
Verlusten. Da willst du einer von sein?

> .. müsste aber alles aufgeben.

Leben, geistige und/oder körperliche Gesundheit oder was meinst du 
damit?


> Bin halt idealistisch veranlagt..

mach FSJ.

> oder ist das Blödsinn?

Werd diese Frage stellt ist automatisch disqualifiziert.

> Wäre aber sicher eine tolle Anerkennung und Zeit was meint ihr dazu?

Werde doch Türsteher, da lernst du wenigsten Mädels kennen und das ohne 
Burka.

von Marx W. (Gast)


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ingsoldat30 schrieb:
> Will Kameradschaft erleben, mich zu einem Einsatz melden.. zB Kosovo zu
> einer friedenserhaltenden Mission.

Geh zu den Grünhelmen von Rupert Neudeck!
Da suchen sie immer jede  Menge Verrückte!

von Thomas1 (Gast)


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Dafür bist du schon zu alt. Versuch es mal im Ausland.

http://de.wikipedia.org/wiki/Sar-El

von Uffz dR (Gast)


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Fremdenlegion: nimmt keine Weicheier
Bundeswehr: Psychos (Soziopathen) und Schwule fallen raus

also geht zu einer Wehrsportgruppe oder gleich zu Blackwater

von bla (Gast)


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Naja, die Auslandseinsatzkohle für son bisschen im afganischen Camp 
rumlungern ist nicht schlecht.

von BW (Gast)


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Ich hatte einen Freund, der hat die gleiche Meinung wie du gehabt. Ging 
damals mit nach Afghanistan, als die Bundeswehr noch den Einheimischen 
geholfen hat und Unterstützer in jeder Hinsicht war. Er hat viele Leute 
kennengelernt, wurde dort bei Familien eingeladen, war bei 
Fesltlichkeiten dabei, also alles gut. Dann hat sich das Bild geändert, 
als sich Deutschland entschlossen hat, dort auch richtig militärisch 
mitzumischen. Die Freunde, die er gefunden hatte, waren kurz darauf tot, 
unter anderem auch durch seine Truppenteile. Sie hatten Infos und 
Lagepläne über die umliegenden Dörfer erstellt und sie dann 
weitergegeben. Kurze Zeit später kamen Flugzeuge und haben die Gegend 
plattgemacht. Dann hat man für den "täglichen Bedarf" Uranmunition 
ausgeteilt und die normale dafür eingezogen. Durch die endlosen 
Schießereien wurden ganze Landstriche radioaktiv verseucht und die 
ersten Krankheiten traten auf. Bei den Einheimischen und auch bei den 
Soldaten. Einige Monate später kam er heim, weil es ihm so schlecht 
ging, daß er im Lazarett nicht mehr behandelt werden konnte. So hat er 
seine Frau und sein Kind wiedergesehen. Aber die Freude dauerte nicht 
lange. Er fing an, Blut zu huasten und zu spucken, wurde immer 
schwächer. Und dann kam die Diagnose. Krebs im Endstadium. Ursache: 
Verstrahlung und das dauerhafte Einatmen des allgegenwärtigen 
radioaktiven Staubes. Kurze Zeit später war er tot.

Und jetzt kannst du ja nochmal über die Romantik in der Fremde 
nachdenken. Das war auch eine sogenannte "friedenserhaltende Mission", 
aber die Auszeichnung, die er bzw. seine Witwe dann noch bekommen hat, 
nützt ihm herzlich wenig. Aber er hat seine Anerkennung vom bekommen...

Mach was du willst, aber den Frieden erhältst du DAMIT nicht. Ganz 
sicher.

von Ossi L. (losskopp)


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Wilhelminos_Ferkinakis schrieb im Beitrag #3337832:
> Uffz dR schrieb:
>> Fremdenlegion: nimmt keine Weicheier
>
> und zahlen nur ca. 1000 Euro im Monat, die sind für diesen kleinen
> Betrag Kanonenfutter für die franz. Armee. Meistens machen das fast nur
> noch Osteuropäer die sonst nix gelernt haben und die Kohle gebrauchen
> können.

Das stimmt so nicht. Hier ist die Soldtabelle:

http://www.legion-recrute.com/en/salaires.php

Bei Auslandseinsatz also lockere 3500 Anfangsgehalt. Plus evtl. Zulagen. 
Und dabei ist Verpflegung, Unterkunft und Kleidung frei.

Es gibt 45 Tage Urlaub im Jahr.

Desweiteren hat man Anspruch auf Unterbringung im Altersheim der 
Legionäre, ein Chateau mit Weinberg in Sainte Victoire in der Provence:

http://www.wineterroirs.com/2008/09/legion_wine.html

Höchsteintrittsalter ist 40 Jahre. Man muss nur fit sein. Aber ziemlich 
fit. Nur ca. 10% der Bewerber werden genommen. Wer nicht 10km am Stück 
rennen und 10 Klimmzüge machen kann braucht gar nicht erst dran denken.

Hier ist eine ziemlich gute Doku:

http://www.youtube.com/watch?v=ELi7cC85ew4

von Marx W. (Gast)


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Popovic schrieb im Beitrag #3337848:
> Aber vom Turban-Ali in die Luft gejagt zu werden ist schon scheisse.

Die wo da  drausen rumgurken sind Kampftruppen, Grenadiere und Jäger. Da 
rennen soviel Kahlköpfe ohne Hirn rum die wild aufs ballern und die 
Kohle sind, und den Verstand mit Alkohol in der Heimat aufgelößt haben!
Die merken erst wie "Scheiße" es ist da, wenn sie wirklich die Scheiße 
um die Ohren gepfeffert kriegen. Woche für Woche, Tag für Tag  in 
Bereitschaft im Einsatzzug sind und dann erst spannen, dass der Alk sie 
abhänig gemacht hat.

von genervt (Gast)


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ingsoldat30 schrieb:
> Das soll kein Trollversuch sein, also das ist ernst

Hab ich mir gleich gedacht! Ein Troll der es nicht erst versuchen will, 
sondern gleich Ernst macht!

von ingsoldat30 (Gast)


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Danke Leute das hat mir etwas geholfen beim Nachdenken. .

Was ich noch dazusagen muss: bin Österreicher also nicht bei der NATO .. 
Einsätze laufen bei uns auf z.B.Golan (wo wir gerade abgerückt sind 
weils zu gefährlich war) unter UN-Mandat..

Wir sind neutral und dürfen nur aus "Verteidigungszwecken" zur Waffe 
greifen..

Hab schon gehört und gelesen dass sich da viele im Camp langweilen und 
zu saufen beginnen. .

Wens interessiert eine gute Buchempfehlung zu Österreich im 
Auslandsseinsatz: "Franz Hammerbacher - Bravo Hotel" !

von ingsoldat30 (Gast)


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Achja.. bei euch in der BW gehts anscheinend ziemlich ab.. wer kommt auf 
die bescheuerte Idee, Uranmunition zu verwenden da in Afghanistan.. klar 
dass das auch den eigenen Leuten schadet..

von Wilhelm F. (Gast)


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Heiner, langweile uns hier nicht.

Die Nacht um 2 ist bestimmt wieder die geeignete Zeit für einen neuen 
Mobbing-Versuch.

;-)

Übrigens: Arbeitest du eigentlich? Nach deiner Foren-Präsenz sehe ich 
das eher negativ.

von Ex-Bundi (Gast)


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Den Beitrag von BW sehe ich seh kritisch.

BW schrieb:
>Dann hat man für den "täglichen Bedarf" Uranmunition
>ausgeteilt und die normale dafür eingezogen.

Er suggeriert, dass für Handfeuerwaffen Uranmunition verwendet wird. Hab 
noch nicht gehört, dass es dies gibt.

Für mich hört sich der ganze Beitrag eher nach ner Grün-Emanze an, die 
ihre Ideologie vertickern will.

Zum Topic: Wenn Interesse, dann bei den entsprechenden Stellen bewerben. 
Aber ob man mit 30 und Ing die gesuchte Kameradschaft findet, glaube ich 
nicht.

von Wilhelm F. (Gast)


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Ex-Bundi schrieb:

> Den Beitrag von BW sehe ich seh kritisch.
>
> BW schrieb:
>>Dann hat man für den "täglichen Bedarf" Uranmunition
>>ausgeteilt und die normale dafür eingezogen.
>
> Er suggeriert, dass für Handfeuerwaffen Uranmunition verwendet wird. Hab
> noch nicht gehört, dass es dies gibt.

Manche glauben, das Militär besteht nur aus Handfeuerwaffen. Wie auch 
andere glauben, das Telefonnetz bestehe nur aus Endgeräten.

> Zum Topic: Wenn Interesse, dann bei den entsprechenden Stellen bewerben.
> Aber ob man mit 30 und Ing die gesuchte Kameradschaft findet, glaube ich
> nicht.

Wenn man irgend wo hin beordert wird, wo viele hin beordert werden, 
findet sich Kameradschaft zwangsläufig.

von Nightowl (Gast)


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... und manche glauben auch einen solchen Quatch, aber hauptsache schön 
dramatisch.

Die Deutsche Armee benutzt keine Urankern Munition.

Und ich wüsste auch nicht für welche Waffe.

Aber ich lasse mich da gerne Informiren.

von Wilhelm F. (Gast)


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Heiner, arbeitest du eigentlich?

Wenn ja, wie geht das mit 24/7 hier im Forum? Multitaskingfähig?

von Purzel H. (hacky)


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Mal was Verruecktes durchziehen? Ja. Afghanistan ist etwa das was die 
Welt zu bieten hat. Mit Taliban jagen ist man automatisch auf der Seite 
der Guten und darf daher die Sau rauslassen. Zusaetzlich zur normalen 
Ausruestung lass dir 10000 Schuss pro Monat zusichern. Zur Sicherheit 
vor der Abreise nochmals die gesammelten Werke von Rambo und Terminator 
reinziehen...

von Uwe R. (aisnmann)


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Hmm, vielleicht wäre für den TO einige Monate Schule Bauen in Ghana, 
oder Krankenhaus bauen in Indien ne interessante Sache. Es gibt da 
Firmen die solche Tätigkeiten kommerziell anbieten. Z.B.:
http://www.projects-abroad.de/projekte/hausbau-projekt/

bye uwe

von Joachim .. (joachim_01)


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>Bin Anfang 30, Ing. und langweile mich in meinem Büro job.
fast schon zu alt.

>Will Kameradschaft erleben, mich zu einem Einsatz melden.. zB Kosovo zu
>einer friedenserhaltenden Mission.
Wenn du dich für die Seite A einsetzt bist du der ausländische Besatzer 
und/oder Terrorist der anderen Seite.

Hier bei uns im Dorf (Spanien, Cost Brava) hat's nen E-Ing der seit 
Jahren in Immo macht. Der ist total zufrieden. Mein Ding wär das zwar 
nicht, vor allem wenn du davon Leben mußt, aber irgendwie hat er die 
Krise überstanden und macht weiter - auch wenn am Tag nur drei Kunden in 
sein Büro kommen. Senioritas, Sonne und Segeln entschädigen ihn dafür, 
er hat seine Richtung gefunden.

Wenn du meinst BW ist das Richtige für dich, dann probier die 
Offiziersschiene aus. Und wenn's in zwei Jahren wider erwarten doch 
Scheice läuft, dann such dir halt was anderes. Wenn du bereit bist etwas 
zu opfern, hart zu arbeiten und dich nicht in der Opferrolle siehst, 
steht dir alles offen (flüster-flüster: gilt auch für andere 
Forums-Mitglieder).

von Jeffrey L. (the_dude)


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Wieso nicht Work & Travel?

einem guten Bekannten hat vor Jahren das Around-the-World-Tickte 
geholfen. ab 2000€ kannst du von einem beliebigen Flughafen zum nächsten 
beliebigen Flughafen im die Welt fliegen, bis Du dann wieder zuhause 
ankommst - global gesehen darf man dann aber immer nur in eine Richtung 
fliegen  (alle Flüge müssen entweder Ostwärst oder Südwärts gehen, 
zurück darf man nicht - z.B. Kairo - Moskau - Dubai geht, nicht aber 
Kairo - Dubai - Moskau!)

http://www.statravel.de/flug-around-the-world-beliebte-routen.htm

Als Ing. findet man dann gerade auch in südlicheren Ländern immer etwas 
um mal für eine Woche oder auch Länger arbeiten kann. Besagter Bekannter 
hat in Indien Autos repariert, in Australien Computernetzwerke 
eingerichtet und in Panama Wasserpumen und Generatoren gewartet und 
überholt...

von Icke ®. (49636b65)


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Wenn schon Krieg, dann wenigstens Öko-Krieg! Bewirb dich bei Paul 
Watson:

http://www.seashepherd.org/get-involved/

von Vn N. (wefwef_s)


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Uffz dR schrieb:
> Bundeswehr: Psychos (Soziopathen) und Schwule fallen raus

Behahupten sie zumindest. In Wahrheit darf man so seine Zweifel haben 
(an beidem).

von Vn N. (wefwef_s)


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Nightowl schrieb:
> Die Deutsche Armee benutzt keine Urankern Munition.

Richtig, anstatt Atommüll zu verballern, nimmt die BW zumindest 
Wolframcarbid (welches übrigens auch im Verdacht steht, Karzinogen zu 
sein).

Uwe R. schrieb:
> Hmm, vielleicht wäre für den TO einige Monate Schule Bauen in Ghana,
> oder Krankenhaus bauen in Indien ne interessante Sache. Es gibt da
> Firmen die solche Tätigkeiten kommerziell anbieten. Z.B.:
> http://www.projects-abroad.de/projekte/hausbau-projekt/

Stimmt, ist wenigstens sinnvoll.

von Hagen R. (hagen)


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Selbstfindung und militärische Erziehung stehen diametral zueinander. 
Man kann mit Hilfe eines absolut autoritärem Erziehungssystem keine 
Selbstfindung betreiben. Zur Selbstfindung gehört unabdingbar eine 
Selbstverwirklichung und diese wird in millitärischen Systemen 
unterdrückt.

Besser ist es eine Weltreise zu machen und sich bei den Buddhisten, 
Hinduisten, Moslems usw. umzuschauen.

von Hans J. (step_up_mosfet)


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Er könnte einfach die Grundausbildung machen, das reicht.

@ Hagen Re
So so ... eine militärische "Befehl und Gehorsam"-Ausbildung ist nichts, 
aber sich einer Kirche anzuschließen hilft ihm sich selbst zu 
verwirklichen?

Die Moslems oder Christen versuchen ihm dann ihre Weltanschauung 
einzutrichtern mit allen seltsamen Regeln und recht merkwürdigen 
Beschränkungen die sie sich nun mal so vorstellen.



Er soll sich von diesen Schwachmaten wie Militär, Kirche, Moslems, 
Alkaida und was es so alles in der Welt gibt nicht beeinflussen lassen.

Es gibt viel was man in der Welt ändern könnte und auch vieles was fehlt 
und womit man im Endeffekt dann auch seinen Lebensunterhalt bestreiten 
kann, man muss nur mal aus seinen eingefahrenen Trott rauskommen.

Den meisten Menschen fällt nichts innovatives ein weil sie genau das 
gleiche machen wie alle anderen Menschen um sie drumherum: "arbeiten 
gehen, einkaufen, TV-Glotzen" wodurch jeder die selben Informationen 
bekommt und dadurch sind die Denkprozesse bei den Leuten alle sehr 
ähnlich.
In der DDR waren die Leute ja alle gleich-geschaltet, das sind sie heute 
aber auch, nur stört sich keiner mehr dran.

von Peter D. (peda)


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Hans Jelt schrieb:
> In der DDR waren die Leute ja alle gleich-geschaltet,

Aber nur offiziell. Sonst hätte es die Wende nie gegeben.

Hans Jelt schrieb:
> das sind sie heute
> aber auch

Ich würde sogar sagen, noch viel stärker. Alles dreht sich nur um Geld, 
Macht und Sex.

von P. M. (o-o)


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ingsoldat30 schrieb:
> Will auf das wesentliche reduziert werden, evtl. Komm ich unten beim
> Wache schieben drauf, was ich wirklich will..

Gerade Leute wie du, die eher individualistisch veranlagt sind bzw. 
aktiv danach suchen müssen, was sie wirklich wollen, werden beim Militär 
nicht glücklich. Dort braucht es eher Leute, die keinerlei Mühe haben, 
sich voll einer Aufgabe zu widmen, egal was gerade verlangt wird. Und 
das ist bei dir ja offensichtlich nicht der Fall, sonst würdest du nicht 
nach einem Sinn suchen.

Insgesamt halte ich so eine Auszeit sowieso für gefährlich, da man in 
eine Lebensweise und in ein soziales Umfeld hineingerät, das einem nur 
noch weiter von einem normalen Leben weg treibt. Über jeden Krieg liest 
man schliesslich von tausenden von Soldaten, die den Wiedereinstieg ins 
Zivilleben nicht mehr schaffen.

Und das Militär im Speziellen ist zu einem ganz grossen Teil einfach nur 
ein primitiver Haufen, das kann man getrost so ausdrücken. Über ein paar 
Wochen mag so ein Umfeld durchaus inspirierend sein und einem wieder 
mehr Wertschätzung für die schönen Dinge des Alltags (Essen, Bett, 
Feierabendbier oder auch nur ein bisschen Freiheit...) beibringen. Auf 
lange Frist wird man aber verblöden. Das weiss ich aus Erfahrungen hier 
in der Schweizer Milizarmee: Mannschaftsdienstgrade haben 21 Wochen 
Grundausbildung (danach jährlich Wiederholungskurse), Unteroffiziere 36 
Wochen, Offiziere rund 50 Wochen. Die 21 Wochen hält man gut aus, 
während die Anwärter auf Kaderfunktionen spätestens nach 25, 30 Wochen 
wirklich total genug haben.

von Dumdi D. (dumdidum)


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Auch nicht vergessen : Bei einem (ungenehmigten) Eintritt in 
ausländische Streitkräfte verliert man automatisch die deutsche 
Staatsangehörigkeit.

von P. M. (o-o)


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dumdi dum schrieb:
> Auch nicht vergessen : Bei einem (ungenehmigten) Eintritt in
> ausländische Streitkräfte verliert man automatisch die deutsche
> Staatsangehörigkeit.

Nur, falls er noch eine weitere Staatszugehörigkeit hat.

von Paul B. (paul_baumann)


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Um sich einen ersten Eindruck zu verschaffen, ist dieser Film
gut geeignet:
http://www.youtube.com/watch?v=OMkIESvsU-k
;-)
MfG Paul

von Wilhelm F. (Gast)


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Hans Jelt schrieb:

> Er könnte einfach die Grundausbildung machen, das reicht.

Oft.

Mal den einen oder anderen Tag nach einem guten Regenfall wie eine 
Schlange durch eine mit Regenwasser voll gelaufene Panzerspur aus 
Schlamm robben, dann ist man den restlichen Tag mit Bekleidung reinigen 
beschäftigt, oder einen 14-Stunden-Tag auf einer Eifeler Höhenlage mit 
ordentlichem Windgang bei -10°C Streckenposten stehen. Zum Mittagessen 
wird dir von einem vorbei fahrenden Wagen ein gefrorenes 
Schweinekotelett zugeworfen.

Danach wäre er am liebsten von den Militärgedanken kuriert. Aber aus dem 
warmen Wohnzimmer sinniert es sich besonders gut und leicht.

von Uhu U. (uhu)


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dumdi dum schrieb:
> Bei einem (ungenehmigten) Eintritt in
> ausländische Streitkräfte verliert man automatisch die deutsche
> Staatsangehörigkeit.

Woher hast du das?

von Wilhelm F. (Gast)


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Der TO könnte doch auch noch in die Fremdenlegion eintreten. Ich glaube, 
die nehmen jeden, man muß sich aber in der Grundausbildung bewähren.

von Kara B. (Firma: ...) (karabenemsi)


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>Woher hast du das?

P.M. hat um 17:35 Uhr die Angelegenheit schon geklärt.

http://www.jusline.de/index.php?cpid=f92f99b766343e040d46fcd6b03d3ee8&lawid=262&paid=28

von Paul M. (paul_m65)


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Jeffrey Lebowski schrieb:

> Als Ing. findet man dann gerade auch in südlicheren Ländern immer etwas
> um mal für eine Woche oder auch Länger arbeiten kann. Besagter Bekannter
> hat in Indien Autos repariert, in Australien Computernetzwerke
> eingerichtet und in Panama Wasserpumen und Generatoren gewartet und
> überholt...

Hört sich ja interessant an. Wie findet man in einem fremden Land wo man 
niemanden kennt kurzfristig solche qualifizierte Jobs?

von Wilhelm F. (Gast)


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Paul M. schrieb:

> Jeffrey Lebowski schrieb:
>
>> Als Ing. findet man dann gerade auch in südlicheren Ländern immer etwas
>> um mal für eine Woche oder auch Länger arbeiten kann. Besagter Bekannter
>> hat in Indien Autos repariert, in Australien Computernetzwerke
>> eingerichtet und in Panama Wasserpumen und Generatoren gewartet und
>> überholt...
>
> Hört sich ja interessant an. Wie findet man in einem fremden Land wo man
> niemanden kennt kurzfristig solche qualifizierte Jobs?

Es läuft da alles eine Nummer lockerer, und ist auch nicht alles Top 
qualifiziert.

von Abdul K. (ehydra) Benutzerseite


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P. M. schrieb:
> Insgesamt halte ich so eine Auszeit sowieso für gefährlich, da man in
> eine Lebensweise und in ein soziales Umfeld hineingerät, das einem nur
> noch weiter von einem normalen Leben weg treibt. Über jeden Krieg liest
> man schliesslich von tausenden von Soldaten, die den Wiedereinstieg ins
> Zivilleben nicht mehr schaffen.
>

Dieses Statement hört man auch noch wo ganz anders, z.B. bei der Frage 
ob man nach so langer Arbeitslosigkeit (aka ein Jahr oder mehr) 
überhaupt noch anständig das Tagwerk vollbringen könne...

Fakt ist, kommt man mal in andere Gegenden, so erhellt das den Geist und 
der entstehende geistige Abstand zur eigenen Kleinbürgerlichkeit führt 
dazu, daß man sich von alten Dingen oftmals trennt. Manches erscheint 
dann einfach unsinnig.
Wer mal länger weg war, wird es kennen: Die eigene Wohnung zuhaus wird 
die eines Fremden.

Altes chinesisches Sprichwort:
Wer seinen Sohn liebt, läßt ihn ziehen. [ein paar Jahre in die Ferne]

von Paul B. (paul_baumann)


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Abdul schrub:
>Altes chinesisches Sprichwort:
>Wer seinen Sohn liebt, läßt ihn ziehen. [ein paar Jahre in die Ferne]

In die Ferne?! Ich dachte: Kabel!

;-)
MfG Paul

von Rick M. (rick-nrw)


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ingsoldat30 schrieb:
> Hi Leute
>
> Das soll kein Trollversuch sein, also das ist ernst
>
> Bin Anfang 30, Ing. und langweile mich in meinem Büro job.
>
> Damals wollte ich nicht gerne ins Militär, hat sich jedoch geändert.
>
> Will Kameradschaft erleben, mich zu einem Einsatz melden.. zB Kosovo zu
> einer friedenserhaltenden Mission.
>
> Will auf das wesentliche reduziert werden, evtl. Komm ich unten beim
> Wache schieben drauf, was ich wirklich will.. müsste aber alles
> aufgeben. . Bin halt idealistisch veranlagt.. oder ist das Blödsinn?
> Wäre aber sicher eine tolle Anerkennung und Zeit was meint ihr dazu?

Warum ausgerechnet zum Militär?

Ich war beim Bund, vor dem Mauerfall.
Ich habe mich extra freiwillig zur Marine gemeldet, war auch mal in 
Spanien, Griechenland, prima!

War damals Anfang 20, der Rest um mich ähnlich alt, bis auf ein paar 
Offiziere.
Die Zeit war OK, ich schreibe jetzt bunt nur noch mit t.

Mit Anfang 30 bist du zu alt für diesen Verein.
Mit Anfang 20, OK, wäre das was anderes.
Mal vom Verdienst / Sold abgesehen, keine wirkliche Alternative.
Vom Dienst mit Waffe mal ganz zu schweigen.

Du willst raus aus dem langweiligen Bürojob?

Mach für ein paar Jahre Inbetriebnahme oder suche dir einen Job beim GTZ 
http://www.giz.de/ Deutsche Gesellschaft für Internationale 
Zusammenarbeit

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