Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik LED kennlinien zusammenfassen.


von Jan R. (Gast)


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Hi,

Diese grafische arbeitspunktbestimmung bei dioden mit vorwiderstand geht 
ja nur so einfach wenn nur eine Diode im Spiel ist. Wie kann ich die 
kennlinien zweier unterschiedlicher dioden so zusammenfassen, dass sie 
wie eine wirkt?

von MaWin (Gast)


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Gar nicht, denn sonst wären 2 ja nicht anders als 1.

Wenn du jedoch LEDs in Reiche schaltest, kannst du einfach deren Kurven 
addieren, in Richtung der Spannung, also für jeden Stromwert die 
dazugehörige Spannung der einen mit der anderen addieren.

von Jan R. (Gast)


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MaWin schrieb:
> Gar nicht, denn sonst wären 2 ja nicht anders als 1.
>
> Wenn du jedoch LEDs in Reiche schaltest, kannst du einfach deren Kurven
> addieren, in Richtung der Spannung, also für jeden Stromwert die
> dazugehörige Spannung der einen mit der anderen addieren.

Und dass als Funktion ausdrücken??
Geht das?

von ronny (Gast)


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Uges = U1 + U2 ...

von Jan R. (Gast)


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Und die kennlinien müsste ich umformen zu U(i) statt I(u) oder?

von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Jan R. schrieb:
> Wie kann ich die kennlinien zweier unterschiedlicher dioden so
> zusammenfassen, dass sie wie eine wirkt?
Es kommt darauf an, ob du die LEDS in Reihe oder parallel schaltest. Für 
die Reihenschaltung kannst du die Spannungen einfach addieren (und eine 
Parallelschaltung von LEDs ist sowieso Blödsinn...)

Jan R. schrieb:
> Und die kennlinien müsste ich umformen zu U(i) statt I(u) oder?
Warum umformen? Es sind doch sowieso schon U(i) Kennlinien, zwei davon 
addiert ergibt auch eine auch U(i) KL (nur eben mit der doppelten 
Spannung). Ronny hat das schon schön kompakt ausgedrückt (so reden 
Techniker miteinander... ;-)

Allerdings MUSS dir klar sein, dass so eine KL nur ein grober Mittelwert 
der zugehörigen LEDs ist. Und daher eine Arbeitspunktbestimmung ohne 
nenneswerten Fehler genausogut ganz ohne KL möglich und üblich ist.
Ich habe seinerzeit nur 1x in der Schule diese handwerkliche malerisch 
romantische Version der Widerstandsberechung verwendet. Die restlichen 
zigtausend LEDs wurden mit der geläufigen Uf-Methode gemacht...

von Jan R. (Gast)


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Lothar Miller schrieb:
> Jan R. schrieb:

>
> Allerdings MUSS dir klar sein, dass so eine KL nur ein grober Mittelwert
> der zugehörigen LEDs ist. Und daher eine Arbeitspunktbestimmung ohne
> nenneswerten Fehler genausogut ganz ohne KL möglich und üblich ist.
> Ich habe seinerzeit nur 1x in der Schule diese handwerkliche malerisch
> romantische Version der Widerstandsberechung verwendet. Die restlichen
> zigtausend LEDs wurden mit der geläufigen Uf-Methode gemacht...

Uf Methode ist bestimmt was was ich kenne aber den Namen kenne ich 
nicht...

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