Hallo miteinander ich bin im 1 Lehrjahr und soll bei einem Gerät bei dem
die Kabel oft bewegt werden überprüfen ob die Kabel nach einer
bestimmten Zeit Unterbruch haben.
Es sind insgesamt 65 Kabel... Ich habe mir überlegt mit Flip Flop bei
einem Unterbruch eine LED anzusteuern und dann sieht man wenn ein Kabel
kaputt ist.
Nun möchte ich euch fragen ist das möglich? Wenn ja wäre ich froh um
jeden Tipp...
Vielen Dank
Ein FF ist ja nur eine Speicherzelle, um einen erkannten Zustand
speichern zu könnnen. Klingt so, wie ich will Autofahren, einLenkrad hab
ich schon.
Wichtig ist in dieser Aufgabenstellung doch, wie wird die Unterbrechung
erkannt. Weißt Du da was drüber?
Welche Spannungen und Ströme sind denn so im Spiel??
C.B schrieb:> Es sind insgesamt 65 Kabel...
sind das 65 Adern in einem Kabel, oder werden die 65 Kabel
hintereinander angeschlossen?
Haben die Kabel Stecker?
Mach mal ein Foto
C.B schrieb:> und soll bei einem Gerät bei dem> die Kabel oft bewegt werden überprüfen ob die Kabel nach einer> bestimmten Zeit Unterbruch haben.
In der Regel wird das viel bewegte Anschlusskabel aus einzelnen Adern
bestehen. Wenn es zum Bruch kommt, so wird zuvor Ader für Ader gebrochen
sein. Damit erhöht sich der Widerstand an der Bruchstelle. Nur dieser
Widerstandsanstieg dürfte nicht leicht messbar sein. Man müsste schon
das Gerät öffnen und Vergleichsmessungen durchführen. Ich denke mal das
aber an der Bruchstelle sich die Kabeltemperatur vor dem Bruch leicht
erhöht.
Also den Bruch vorher zu erkennen wird schwierig sein.
Um den erfolgten Bruch zu erkennen hilft ein kleines Kontrolllicht am
Gerät. Kostet aber auch Strom.
Gruss Klaus.
Was hast du für eine Möglichkeit die Unterbrechung festzustellen?
Muss das während des Betriebs sein, kannst du das Kabel in eine
Prüfschaltung integrieren oder wie hast du dir das vorgestellt?
Also der Test ist nicht in diesem Gerät sondern es werden diese 65 Adern
seperat geprüft... Diese 65 Adern sind fünf 2adrige Kabel und drei
Einzellitzen. Diese Kabel sind alle in einer Schleppkette. Diese
Schleppkette mit den Kabeln wird nun immer wieder hin und her bewegt von
einer kleinen Maschine, jedoch komm ich frei zu den Kabelenden was
bedeutet ich kann hinten an die Kabel hängen was ich will...
Und man soll dann während dem die Kabel in Bewegung sind sehen wenn ein
Kabel kein Kontakt mehr macht.
Im Anhang ist diese Schleppkette
C.B schrieb:> Und man soll dann während dem die Kabel in Bewegung sind sehen wenn ein> Kabel kein Kontakt mehr macht.
Ich würde eine Ader als Hinleiter nehmen, und an den die 64 anderen als
Rückleiter anschließen. Dann wird dieser gemeinsame Hinleiter auf 5V
gelegt, und die Rückleiter über einen niederohmigen Widerstand nach GND.
Ein Logikanalzer mit 64 Kanälen wartet auf eine fallende Flanke
irgendeines Eingangs (=Unterbrechung) und triggert dann.
1
| Schlepp |
2
v v
3
5V --------------------------------------.
4
R |
5
.--==---------------------------------o
6
o--==---------------------------------o usw. 64x
7
: :
8
o--==---------------------------------o
9
o--==---------------------------------'
10
|
11
--- ^
12
|
13
hier 64 Klemmen vom LA anschließen
Und jetzt kann ich einfach sehen, ob der Hinleiter unterbrochen ist
(wenn nämlich alle Spannungen gleichzeitig fehlen) oder ob nur einer der
Rückleiter eine Unterbrechung hat.
> Diese Schleppkette mit den Kabeln wird nun immer wieder hin und her> bewegt von einer kleinen Maschine, jedoch komm ich frei zu den> Kabelenden was bedeutet ich kann hinten an die Kabel hängen was ich> will...
An beide Enden, oder wie?
Grüezi, du könntest auch alle Kabel in Serie schalten, dann brauchst du
nur ein Signal auszuwerten. Damit verlierst du zwar die Info wo genau
das Problem ist, wenn Eines besteht, der Aufwand wird aber stark
reduziert.
Grüsse Martin
Da deine Ausbilding scheinbar in einem Industriebetrieb stattfindet, ist
der Sinn deiner Aufgabe evtl. auch zu erkennen, dass man anstelle von 64
FF mit geeigneter Anzeige evtl. besser eine SPS mit Textdisplay
verwendet.
Hallo C.B,
du bleibst uns noch die Antwort schuldig ob die Kabel für den Betrieb
benötigt werden oder es nur ein Stresstest (Versuchsaufbau) ist.
Benutze bitte auch die Suchfunktion, vor ~3-4 Wochen gab es bereits
dieses Thema.
Zusammengefasst. Du kannst, wenn die Adern für den Betrieb der Anlage
erforderlich sind, nicht ohne weiteres im Betrieb herausfinden ob diese
Defekt sind.
Die sinnvollen und verlässlichen Lösungen sind:
Anlage steht:
Alle Leitungen an beiden Enden an einen uC anschließen und diese mit
einem Bussystem (SPI, TWI, RS232, etc.) verbinden. Nun einzeln(!) die
Leitungen nacheinander an uC A auf High setzen und den Takt über den Bus
an uC B weiterleiten.
uC B kann nun folgendes feststellen:
a) Die korrekte Ader ist High, alle anderen Low = OK!
b) Kein Signal angekommen = Fehler!
c) Es kommt zwar ein Signal an, aber an einem anderen Pin = Fehler!
Leitungsdreher
d) Es wurde mehr als ein Pin High = Adern aufgescheuert
Im Betrieb: (nicht einfach)
Da du nie wissen kannst ob und vor allem wann eine Leitung Spannung
führt und wann nicht musst du das Signal an allen Leitungen und an
beiden Seiten abgreifen (zB. mit Optokoppler) und den Zustand über einen
Bus als Bitmuster austauschen. Unterscheiden sich die Bitmuster hast du
eine defekte/aufgescheuerte Ader.
Das ganze Thema ist nicht so trivial wie es klingt, denn es muss
verlässlich sein und vor allem auch ungewollte Verbindungen zwischen den
Adern erkennen können.
Wenn ich einfach nur 5V an einem Ende einspeise und gucke ob an der
anderen Seite überall 5V herauskommen sehe ich nicht das eventuell
jemand mit dem Seitenschneider gerade 10 Adern kurzschließt, die
Leitungen sich gegeneinander aufgescheuert haben oder stark gequetsch
wurden.
Gruß
deathfun
Also ich muss jede einzelne Ader prüfen das heisst 65 Adern
Es ist ein Versuchsaufbau bei dem diese Schleppkette bewegt wird mit den
Kabeln drin.
Ein Arbeiter meinte man könne es mit Komperatorschwellen machen...
Geht das irgendwie?
C.B schrieb:> Komperator
Sowas gibt es nicht.
Aber mit einem Komp-A-rator (oder besser 64 davon) wäre es möglich. Der
von mir vorgeschlagene Logik-Analyzer hat solche Dinger übrigens schon
eingebaut. Hast du dir diese Lösung mal ansatzweise durchdacht?
Und wie überprüft er auf die von mir erwähnten Probleme bei der
dedektion von defekten Leitungen wenn er nur
Komaratoren/Logicanalysatoren etc. verwendet?
Gruß
Deathfun
Lothar Miller schrieb:> C.B schrieb:>> Komperator> Sowas gibt es nicht.> Aber mit einem Komp-A-rator (oder besser 64 davon) wäre es möglich. Der> von mir vorgeschlagene Logik-Analyzer hat solche Dinger übrigens schon> eingebaut. Hast du dir diese Lösung mal ansatzweise durchdacht?
Und wie teuer ist so ein Logikanalysator?
Die Schaltung sollte nicht sehr teuer werden...
deathfun schrieb:> Und wie überprüft er auf die von mir erwähnten Probleme bei der> dedektion von defekten Leitungen wenn er nur> Komaratoren/Logicanalysatoren etc. verwendet?>> Gruß> Deathfun
Ich habe es mal vorgeschlagen mit dem Mikrocontroller, jedoch sollte es
eine einfachere Schaltung sein die mit analogtechnik fuunktioniert...
Hast du da auch eine Idee? Auf jeden Fall Danke schon jetzt
deathfun schrieb:> Und wie überprüft er auf die von mir erwähnten Probleme bei der> dedektion von defekten Leitungen wenn er nur> Komaratoren/Logicanalysatoren etc. verwendet?>> Gruß> Deathfun
Wenn ich jeweils eine LED ansteuere nach jeder Ader dann sehe ich ja
welche LED leuchtet und so sehe ich ja welche Ader dort angeschlossen
ist oder nicht?
Hallo C.B,
wie möchtest du die LEDs ansteuern?
Analog wird es hier schwierig, versteht du denn das generelle Problem
bei der Messung an nur einem Ende?
Verlässlich geht es leider nur wenn du den Zustand an beiden Enden
vergleich kannst. Verwendest du einen Sternpunkt mit 5V an einem Ende
und LEDs am anderen erhältst du das gleiche (unsichere) Ergebnis wie mit
Komparatoren oder Logicanalysatoren.
Die uC Lösung ist wirklich nicht Komplex, gut skalierbar und vor allem
verlässlich/aussagekräftig. Stell dir die Kette als Blackbox vor. An
jedem Ende 65 Leitungen und dazwischen passiert "irgendwas" und genau
das interessiert dich ja.
Es wäre schließlich äußert unglücklich wenn du mit zB. der 5V+LED
Variante behauptest "Alles OK! Die LEDs leuchten allesamt." aber in
Wahrheit sind einige Adern in der Kette durch die dauerhafte Bewegung
aufgescheuert und haben eine direkte Verbindung.
Analoge Lösungen kann ich mir gerade schlecht vorstellen. Mit einem
Durchgangsprüfer müsstest du ja ebenfalls immer alle Leitungen
gegeneinander und gegen Erde messen um sicherzugehen dass alles OK ist
(quasi 65 Messungen je Ader (1 Ader gegen 64 andere + Erde))
Gruß
Deathfun
deathfun schrieb:> wie möchtest du die LEDs ansteuern?
Ich würde immer an einem Ende jeder Ader 5V einspeisen und am anderen
Ende jeweils 2 Adern an den positiven beziehuzngsweise negativen Eingang
anlegen, wenn sich nun die Spannung verändert so soll am Ausgang eine
LED angesteuert werden...
Könnte man nicht eine Schaltung mit FlipFlops realisieren?
Aber vielen Dank für die Mikrocontrolleridee, falls ich keine schlaue
Lösung mit Analogtechnik finde werde ich auf den Mikrocontroller
zurückgreifen.
Gruss
C.B
C.B schrieb:> Ich würde immer an einem Ende jeder Ader 5V einspeisen und am anderen> Ende jeweils 2 Adern an den positiven beziehuzngsweise negativen Eingang> anlegen, wenn sich nun die Spannung verändert so soll am Ausgang eine> LED angesteuert werden...
Also die 2 Adern würden auf einen Komparator gehen... Hab ich vergessen
Hallo C.B,
äähm ich kann dir nicht ganz folgen.
> Ich würde immer an einem Ende jeder Ader 5V einspeisen
Du willst also alle Enden auf einer Seite 5V anlegen (Quasi ein 5V
Sternpunkt bilden)
> und am anderen Ende jeweils 2 Adern an den positiven beziehuzngsweise> negativen Eingang anlegen
An Anode bzw. Kathode einer LED? Ich kann dir nicht folgen fürchte ich.
Allerding muss ich das eigentlich auch gar nicht, denn bereits beim
"Sternpunkt" begehst du einen großen Fehler. Ich versuche es noch
einmal:
1
+5V
2
o----------------------> LED 1.
3
o----------- -------> LED 2.
4
o----------------------> LED 3.
5
o----------\-----------> LED 4.
6
o----------/-----------> LED 5.
Beantworte dir bitte folgende Frage bevor du weiterließt: Welche der
oben dargestellten LEDs leuchten und wie viele Fehler gibt es?
Antwort:
1,3,4,5 Leuchten (Hey nur ein Fehler! Yay!)
2,4,5 Haben aber tatsächlich Fehler
In deinem Testaufbau würdest du nun also deinem Meister/Kunden erzählen
Ader 2 habe eine Störung und müsse getauscht werden. Im Anschluss gehst
du stolz in die Pause. Übersehen hast du aber die Störung der Adern 4
und 5 (da die LEDs ja Leuchteten).
Erklär doch bitte deine LED Lösung noch einmal genau, ich kann mir bei
besten Willen nicht vorstellen das damit eine sichere Lösung zu finden
ist. Gerne lasse ich mich überzeugen!
Wie möchtest du eigentlich die "versteckten Kurzschlüsse" finden?
Gemeint sind zwei Adern die aneinander Scheuern und in der Bewegung ab
und an kurz Kontakt haben? Um sie zu finden musst du natürlich messen
während die Kette in deinem Versuchsstand in Bewegung ist und darfst die
Selbsthaltung/Tempo an deiner Analogen Lösung nicht vergessen.
Gruß
Deathfun
Hallo deathfun
Ja ich habes mir mit einem 5V Sternpunkt überlegt aber das andere Ende
einer Ader würde ich mit einem anderen Ende einer anderen Ader auf einen
Komarator leiten und am Ausgang des Komparators ein LED ansteueren.
deathfun schrieb:> o----------\-----------> LED 4.> o----------/-----------> LED 5.
Soll das bei 4&5 ein ''versteckter Kurzschluss'' sein?
Ich möchte meine Schaltung ähnlich wie oben im Bild realisieren mit den
Komparatoren...
Gruss C.B
alles viel zu aufwändig.
einfaches chinesisches Design für Kabeltester: (z.B. ebay 370786572854)
--> einfach mal abkupfern ;-)
Aufbau:
in der Sendekiste steckt ein NE555 und ein HCF4017BE Dezimaldecorder.
Außerdem in Sender und Empfänger jeweils LED + Entkopplungsdiode.
Wenn das Ding eingeschaltet wird, taktet es im Sekunden-Rythmus Ausgang
1...10 (also RJ45 Leitung 1..8, Plus Schirm) jeweils auf "1", und die
LED leuchtet auf beiden Seiten an gleicher Position.
Wenns nicht leuchtet liegt eine Unterbrechung vor
wenns woanders leuchtet liegt eine Vertauschung vor
wenns mehrfach leuchtet liegt ein Kurzschluss vor.
C.B schrieb:> Also der Test ist nicht in diesem Gerät sondern es werden diese 65 Adern> seperat geprüft
Ein Vorschlag meinerseits:
Eine Thomsen Brücke verwenden.
Das ist eine niederohmige Wheatstone Brücke und die kommt mit ein paar
Widerständen aus.
http://de.wikipedia.org/wiki/Thomson-Brücke
Einmal abgeglichen kannst du die Differenzen auf max. vier Adern einer
Leitungen auf einmal messen. Schon kleinste Änderung im Widerstand
werden angezeigt, das geht bis in µOhm Bereich.
Zum Anzeigen brauchst du dann nur einen noch einen Komparator oder nen
NE555 Bausatz.
Wegstaben Verbuchsler schrieb:> alles viel zu aufwändig.>> einfaches chinesisches Design für Kabeltester
Die fangen aber keine "Wackelkontakte" in Schleppleitungen ab.
Hallo C.B,
wir drehen uns im Kreis....
Es ist egal was du an das Ende des Kabels hängst. Eine
LED/Komparator-Schaltung/Logicanalysator/FlipFlop/etc. Bis auf die
Thomson Brücke (was aber sehr aufwändig wird) ist das wirklich
vollkommen gleich.
Denn all diese Dinge sind nur "Anzeigen" die das Signal der Leitung
darstellen. Aber eben diesem Signal, dem alles zugrunde liegt kannst du
nicht vertrauen!
Aus diesem Ader Ende kommen 5V! Sagt die LED und leuchtet.
Aus diesem Ader Ende kommen zwischen 4,5V und 5,5V sagt dein
Fensterkomparaor und die LED leuchtet.
Aus diesem Ader Ende kommen 5V! Sagt dein Logicanalysator
[...]
Alle (bis auf die Brücke) melden einfach nur das Vorhandensein von 5V,
aber das willst du ja gar nicht wissen! Du willst wissen ob die Ader OK
ist. (Ganz davon abgesehen dass du mit deinem Komparator nur zwei
Leitungen (Ader 1+2 oder 3+4 vergleichen kannst aber eben nicht ob es
ein Problem zwischen 2+3 gibt).
Du bekommst nur 0V oder 5V aus deinen Enden heraus, also musst du
unterwegs herausfinden ob was im Argen ist. Dein Komparator wird also
behaupten dass irgendwas zwischen zB. 4,5V und 5,5V am Ende rauskommt
wenn du 5V an die Adern anlegst. Was er aber nicht sieht ist das
unterwegs ein Kurzschuss zwischen den Adern ist.
Gruß
Deathfun
Wie ich bereits sagte, sobald du einen 5V Sternpunkt an einer Seite zum
Einspeisen verwendest kannst du quasi unmöglich sagen was unterwegs in
den Leitungen vor sich geht.
Ja ich muss ja nur Unterbruch oder Wackelkontakt anzeigen können und bei
Unterbruch sind ja die 5V nicht mehr vorhanden und bei wackelkontakt
würde man das ja auch sehen an einer led und das sich 2 isolierte Adern
gerade an derselben Stelle öffnen und sich kurzschliessen glaube ich
nicht
Mal eine andere Idee:
Warum nicht mal darüber nachdenken, die Überprüfung paarweise zu machen.
D.h. es wären hier konkret 32 Paare und eine einzelne Ader.
Mein Vorschlag ist die Paare mittels RS485-Chips (AM26LS31/LS32, wie die
neuen Chips heissen weiss ich nicht).
An den Ausgängen kannst Du dann deine LEDs hängen.
Wenn ein Paar gestört ist, Bruch oder Kurzschluß dann wird der Pegel
undefiniert, sprich Low oder High, je nachdem was Du als Sendepegel
vorgibst.
Selbst ein Kurzschluß zwischen zwei benachbarten Paaren/Adern würdest Du
als Ausfall für BEIDE Paare/Adern signalisiert bekommen. Auch ein
Schluss gegen Masse/GND würde definiert erkennbar sein, denn RS422/485
ist per Definition erdfrei (Manche werden jetzt gleich wieder
losschlagen, MaWin (?)).
Was meinst Du dazu?
Ist zwar etwas aufwändiger, aber ich denke, dass es Dir bessere und
genauere Ergebnisse liefert.
C.B schrieb:> das sich 2 isolierte Adern> gerade an derselben Stelle öffnen und sich kurzschliessen glaube ich> nicht
Dir ist aber schon klar das das einer der Hauptursachen für Defekte
Kabel ist? Du hast doch sicherlich schon einmal ein Kabel in der Hand
gehabt. Zieh es mal gerade und schneie es sauber ab. Jetzt knicke es in
der näche des Schnittes um 90° in irgend eine Richtung und guck auf die
Schnittfläcke. Adern können in Kabel anneinander scheuern. Weiter gehts
wenn Dreck in deine Schleppkette kommt scheuern erst die Isolierungen
mit dem Dreck dazwischen aufeinander und wenn diese durch ist die
Isolierungen der Adern und schon biste bei Cupfer auf Kupfer...
Besonders in deinem Fall! Bei einer Schleppkette wir ständig Tag ein Tag
aus die Selbe Bewegung durchgeführt. Liegen die Kabel in irgendeiner
Bahn mag es ja nicht so brisant sein aber hier ist eine genaue Prüfung
Pflich!
C.B schrieb:> Ja ich muss ja nur Unterbruch oder Wackelkontakt anzeigen können und bei> Unterbruch sind ja die 5V nicht mehr vorhanden und bei wackelkontakt> würde man das ja auch sehen an einer led
Sehr Blauäugig... Das ist nichts halbes und nichts ganzes. Vorallem wenn
es eine entsprechend einfache Lösungen gibt.
Rush:
Über eine Lösung mit "RS232" Bausteinen köntte man auch nachdenken wobei
es auch hier zu unglücklichen Kombinationen kommen kann.
Paul Baumann:
Der uC weg ist ja quasie ein Kabeltester.
Gruß
Deathfun
PS: Ist nun auch mein letzter Versuch dir mit Vernunft zu kommen. Warum
wehrst du dich den als Elekto-Azubi gegen eine einfache kleine Lösung
die kaum Bauteile benötigt wenig Geld kostet aber dennoch alles wichtige
liefert? Sprich doch mal mit deinem Ausbilder über das Thema, dir
scheinen hier noch deutlich die Erfahrungswerte zu fehlen.
Ok danke deathfun
Remo schrieb:> Und wenn man zum Beispiel mit einem Relais die Verbindung ab und zu> auftrennen könnte und dann misst ob es Kurzschluss hat?
Was meinst du genau damit?
Paul Baumann schrieb:> Vielleicht hilft Dir dieser Kabeltester:> http://www.heise.de/ct/artikel/Lauflicht-am-Ende-des-LAN-284338.html>> MfG Paul
naja, das ist das selbe was ich schon vorgeschlagen hatte in meinem
Beitrag
Datum: 10.10.2013 13:14
(ich weiß ehrlich gesagt nicht ob das ein 4001 oder ein ne555 ist in
meinem Kabeltester, ist halt so ein Klecks-Chip ;-)