Hallo,
hab eine kleines Problem und finde meine Wissenslücke nicht.
Ich habe einen 12V AC Trafo. An diesen sollen 3x LED 12V DC
Leuchtmittel(5W) Parallel angeschlossen werden.
Das Problem ist, ich kann baubedingt nicht einen Gleichrichter hinter
den Trafo einbauen.
Jetzt habe ich einen Brückengleichrichter mit einem 1000μF vor jede LED
geschalten.
Das ganze hab ich jetzt Parallel an den Trafo angeschlossen und leider
Flakern die LED`s.
Weiß einer wo der Fehler liegt?
Frederic schrieb:> Weiß einer wo der Fehler liegt?
Mehrere Fehler:
- elektronischer Tafo verwendet, der erfordert eine Mindestlast und
schnelle Gleichrichter
- aus den 12VACeff werden mehr als 12VDC
12V AC * 1,21 gleich 14,52 DC? Ist die Umrechnung nicht Wurzel 2?
An Mindestlast hab ich garnicht gedacht :/ Ist so ein normaler Trafo aus
einem 12V Halogen einbaustrahler set vom Baumarkt
okay, das war jetzt schwach von mir :D
nagut. Abgesehen vom Fehler, dass sich die Spannung erhöht, was könnte
der Grund für das flackern sein? Könnte es sein, dass die 3
Brückengleichrichter mit Kondensator, welche parallel am Trafo
angeschlossen sich gegenseitig stören?
Moin. Ja mit einer LED - Baugruppe (Gelichrichter inkl. Elko+LED) geht
es. Schaltet man die 2 oder 3 hinzu, so beginen die LED`s immer
schneller zu flackern.
Habe mal einen Schaltplan und ein Umgebungsbild hinzugefügt.
Sind das fertig gekaufte Spots mit eigener Regelschaltung drin?
Ist der Trafo ein "normaler" oder ein elektronischer?
Der Verdacht liegt nahe, daß die 3 Regelschaltungen sich gegenseitig
beeinflussen.
Versuche, hinter einen Gleichrichter noch 1000uF parallel zu hängen und
hinter einen anderen noch 2000uF. Verändert sich das flackern?
das war ursprünglich ein 3x 20Watt Halogen Spot Set. Den Trafo habe ich
leider nicht zu Gesicht bekommen. Der ist in der Zwischendecke nicht
auffindbar.
Frederic schrieb:> das war ursprünglich ein 3x 20Watt Halogen Spot Set. Den Trafo> habe ich> leider nicht zu Gesicht bekommen. Der ist in der Zwischendecke nicht> auffindbar.
Ich habe an einem elektronischen "12-V-Trafo" mal mit einem Multimeter
den AC-Teil gemessen, es waren zwischen 7 oder 8 Volt, dazu schwankend.
Durch den hohen HF-Anteil ist ein Multimeter also für die Messung wenig
geeignet.
Aber: Wenn du auch 7 oder 8 Volt messen solltest, läge der Verdacht nah,
dass es sich um einen elektronischen Trafo handelt.
Möglicherweise sind es auch 4 Regelschaltungen (auch die aus dem
Halogentrafo?) Vorschlag eine Halogenglühlampe mit anschließen, ist
möglicherweise zu wenig ( die falsche )Last für den Halogentrafo?
wie ist das denn verkabelt? parallel von lampe zu lampe?
mach halt folgenden aufbau:
Trafo ~|----|~ Gleichrichter +|----|+ LED1 -|----|+ LED2 +|
~|----|~ -|------------------|- |
| |
|- LED3 +|
ALso LED3 parallel zu LED 2 zusammen in reihe zu LED1 das sind zusammen
18V
Helge A. schrieb:> Ist der Trafo ein "normaler" oder ein elektronischer?
elektronischer Trafo du meinst Schaltnetzteil.
die brauchen eine gewisse Mindestlast ja
Deine Gleichrichter sind für 50/60 Hz spezifiziert. Dein Trafo ist
geschätzt 200 mal schneller. Schon mal mit (LT-)Spice geschaut, wie
dabei die Ströme am Trafo aussehen?
ich nehme an, dass es ein elektronischer Trafo ist. So ein 0815 Ding wie
man es von Halogen einbaustrahler kennt.
@ Helge A. Ich konnte jetzt nur mal zum Testen einen weitern 1000uF
parallel schalten. Das Flackern hat sich verändert, man könnte sagen es
hat sich unvenstenlich verbessert. Aber es ist immer noch
stroboskopartig :D
Frederic schrieb:> Bezüglich der Mindestlast, mit einer LED geht es ja auch.
Zufällig halt. Die kapazitive Last passt gerade eben so als Mindestlast
und ohne den Überlastschutz auszulösen.
Weisst Du mehr über den Trafo?
Ich tippe auch in diese Richtung:
> Noch eine Idee, die 1mF Kondensatoren weglassen, der Ladestromimpuls> könnte als Kurzschluss erkannt werden.
Was Du dazu probieren könntest wäre einen Widerstand in Reihe zu
schalten dessen Größe so ausgelegt ist, dass er den Kurzschlussschutz
nicht auslöst.
Michael S. schrieb:> Was Du dazu probieren könntest wäre einen Widerstand in Reihe zu> schalten dessen Größe so ausgelegt ist, dass er den Kurzschlussschutz> nicht auslöst.
Das würde auch den Effekt des viel zu lahmen Gleichrichters mildern.
Thomas Drebert schrieb:> schon mal bedacht das der Kondensator bei 40 KHz fast einen Kurzschluß> produziert?
Wohl eher nicht, da normale Elkos bei solchen Frequenzen wohl eher
eine induktive Wirkung haben. Schaltnetzteile als Halogenlampen-
Treiber sind grundsätzlich sowieso nicht als Universalnetzteil
zu gebrauchen. Wenn Frederic einen normalen "12V AC Trafo" nehmen
würde, also einen für 50Hz,ginge die obige Schaltung problemlos.
Normalerweise versteht man unter einem "12V AC Trafo" auch eher
einen 50Hz-Trafo. Das von frederic anscheinend verwendete Schalt-
netzteil könnte man bestenfalls als "elektronischen Trafo" bezeichnen,
obwohl diese Bezeichnung eigentlich auch nicht korrekt ist
(Deshalb in Anführungszeichen).
Gruss
Harald
Frederic schrieb:> @Thomas, ich bin nicht von 40 KHz ausgegangen. Wo sollen die herkommen?
Wenn Du statt eines normalen 50Hz-Trafos ein Schaltnetzteil hast,
so hat dieses typisch eine Ausgangsfrequenz zwischen 30 und 100kHz.
Da ergibt übrigens auch noch andere Probleme mit sich, z.B. bei
der höchstzulässigen Leitungslänge.
Gruss
Harald
Sorry, als Gast kann man nicht editieren.
@Harald Wilhelms, also es handelt sich um diesen mysteriösen
"elektronischen Trafo" wie von dir beschrieben. Hab ich in dem Fall noch
eine Chance an Gleichspannung für die LED`s zu kommen?
Ohne den 1mF Kondensator Leuchten die LED`s wie gedimmt. Bei einer LED
mit Gleichrichter(mit 1mF) davor geht es. Da könnte je nach Frequez der
Kondensator mit seiner Kapazitivenleistung die Mindestlast erfüllen.
Klemmt man dann eine Weitere LED mit dem Gleichrichter(mit 1mF) davor,
beginnt es zu Flackern.
Ist der Kondensator vielleicht zu groß?
Was haltet ihr von so einer Fertiglösung:
http://www.ebay.de/itm/G4-Stiftsockel-LED-Leuchtmittel-Birne-Lampe-1W-6W-DC12V-AC12V-560lm-warmweis-/161039985587?pt=DE_M%C3%B6bel_Wohnen_Leuchtmittel&var=460179463942&hash=item257ebb2bb3
Kann das in einem "elektronischen Trafo" funktionieren?
Gruß
Frederic schrieb:> Neu verkabeln geht nicht.
Du hast also so Stichleitungen wie im Bild?
ansonsten wenns parallel von lampe zu Lampe geht dann kannst dus auch so
machen wie ich vorgeschlagen habe.
Mal eine Frage, hat der unbekannte Trafo wirklich einen
Wechselspannungsausgang? Könnte es möglich sein, das der schon ein
geregeltes Schaltnetzteil mit 12 V Gleichspannungsausgang ist?
Wie hoch ist die Spannung im Wechselspannungsmessbereich am Trafo
gemessen?
Hallo,
hier mal ein paar Bilder wie die Spannung am Elektronischen Trafo aus
sieht.
Einmal 12Vac und einmal gleichgerichtet mit einen normalen
Brückengleichrichter.
Glätten mit einen Kondensator wird nicht gehen weil der dann zu viel
Strom zieht.
Ich wüste nicht wie man da noch eine vernünftige Spannung für LED's hin
bekommt.
Im LED Forum hat man es einfach gemacht, wie lande die LED's gehalten
haben wurde aber nicht mehr geschrieben. :-)
Ist es nicht auch so, dass bei den LED draufsteht, ob sie mit dem
Betrieb durch einen el. Trafo zurechtkommen?
Oft liest man schlechte Rezensionen zu LED-Lampen, schlechtes Licht,
flackern, bald durchgebrannt etc. Ich könnte mir vorstellen, dass diese
Leute einfach die Halogenlampen durch LED ausgetauscht haben.
Wenn die Halos in meiner neuen Lampe ihren Geist aufgeben, werde ich ein
Steckernetzteil 12V/2A statt des el. Trafos einbauen. Da kommen dann
wirklich 12 V DC heraus und es sollte gut sein.
Diese el. Trafos sind doch nur so halbwegs hingefrickelt, dass es schön
billig ist und irgendwie geht.
Thomas Drebert schrieb:> Einmal 12Vac und einmal gleichgerichtet mit einen normalen> Brückengleichrichter.
Ein "normaler" Brückengleichrichter tuts da nicht, er ist zu langsam und
zeigt das, selbst bei kleiner Last, durch Erwärmung oder Geruch an.
Schnelle Dioden, wie in einem Schaltnetzteil üblich, gehen schon ebenso
Elyte, wie in einem Schaltnetzteil üblich. Geregelt ist da
typischerweise garnichts, es gibt nur eine Abschaltung bei zuwenig Last
und bei zu kleiner Eingangsspannung setzt der Oszillator, wie man schön
sehen kann, einfach aus.
MfG Klaus
Ich gehe jetzt von einem "elektronischen Trafo" aus.
Als Experiment mal versuchen, die Brückengleichrichter aus 4x 1N5819
aufzubauen. Die sind schnell genug. Den normalen 1000uF Elko ersetzen
gegen einen kleinen low-ESR Elko mit z.B. 47uF.
Damit wird sich, wenn der Trafo mitspielt, eine brauchbare
Betriebsspannung für LED - Leuchten mit integrierter Elektronik erzeugen
lassen. Die Leuchten, die ich bisher kenne, funktionieren alle mit bis
zu 20V Gleichspannung ohne Probleme. Es war aber fast imer nur ein
Gleichrichter eingebaut, der für 50Hz ausgelegt war und nicht für
elektronische Trafos. Daher der Gleichrichter vorneweg.
Das gilt auch für diese Leuchtmittel aus dem ebay - Link.