Hi!
Ich werde auf meinem Heimrechner W7 mal neu installieren ( SSD ) und
suche nach einer Möglichkeit die unzähligen Updates gleich in die
Installation zu integrieren.
nlite geht aber (noch) nicht mit W7 lt. http://www.nliteos.com/
Gibt es da noch andere Alternativen?
Danke und Gruß
Hi,
ich glaube, dass das Integrieren von Updates nicht mehr möglich ist.
Ich würde mir an Deiner Stelle eine Installationsversion mit
integriertem SP1 besorgen, vorher alle Updates via ct offline update
auf eine externe Festplatte sichern und dann den PC offline (d.b. ohne
Verbindung zum Internet) aufsetzen.
Erst nachdem alle Updates von der externen Festplatte eingespielt sind
(geht über das ct offline update fast von alleine), würde ich den
Rechner wieder "ans Netz" nehmen, um fehlende Komponenten (z.B. Treiber)
zu installieren.
Oliver S. schrieb:> Erst nachdem alle Updates von der externen Festplatte eingespielt sind> (geht über das ct offline update fast von alleine), würde ich den> Rechner wieder "ans Netz" nehmen, um fehlende Komponenten (z.B. Treiber)> zu installieren.
Dann kannst du die Treiber, die ja vorher bekannt sind, aber auch gleich
mit runterladen. Insbesondere die Netzwerktreiber ;) Und sonstige
Software wie Anti-Virus, PDF-Reader,...
Ich persönlich installier die Updates per Internet, da ich einen "neuen"
Rechner hinter NAT nicht wirklich als gefährdet ansehe.
Oliver S. schrieb:> Erst nachdem alle Updates von der externen Festplatte eingespielt sind> (geht über das ct offline update fast von alleine), würde ich den> Rechner wieder "ans Netz" nehmen, um fehlende Komponenten (z.B. Treiber)> zu installieren.
und wozu der aufwand?
Win7 hat schon ohne SP1 sogar die Firewall aktiv. Damit ist der PC von
außen nicht angreifbar. Wenn man also ihn nicht zum Surfen verwendet
kann überhaupt nichts passiere.
Reinhard S. schrieb:> Dann kannst du die Treiber, die ja vorher bekannt sind, aber auch gleich> mit runterladen.
Stimmt ;)
Reinhard S. schrieb:> da ich einen "neuen"> Rechner hinter NAT nicht wirklich als gefährdet ansehe
... Wobei vom TO nicht erwähnt wurde, ob der Rechner direkt an einem
Modem hängt oder nicht
Peter II schrieb:> Win7 hat schon ohne SP1 sogar die Firewall aktiv.
Bei einem Rechner, welcher direkt am Netz hängt (s.o.) und sämtliche
bekannten Fehler der letzten 4 Jahre offen präsentiert, nützt Dir die
SW-Firewall u.U. auch nicht mehr viel.
Peter II schrieb:> und wozu der aufwand?
Es ist sicherer (s.o.), geht schneller* (Installation über USB/eSATA)
und braucht weniger Aufmerksamkeit durch den Benutzer.
*zählt eigentlich nur, wenn man die Updates nicht vorher explizit für
diese eine Installation runterladen muss. Ich habe immer einen aktuellen
Stand auf einer externen Festplatte, da ich übers Jahr gesehen mehr als
nur einen Rechner neu aufsetze
Oliver S. schrieb:> Peter II schrieb:>> Win7 hat schon ohne SP1 sogar die Firewall aktiv.>> Bei einem Rechner, welcher direkt am Netz hängt (s.o.) und sämtliche> bekannten Fehler der letzten 4 Jahre offen präsentiert, nützt Dir die> SW-Firewall u.U. auch nicht mehr viel.
das muss du mal genau erklären? Wie soll jemand die Fehler ausnutzen
wenn er nicht auf den PC kommt?
Die Fehler können nur ausgenutzt werden, wenn man selber am PC aktiv
wird. Wenn man nur Windows-Update startet kann nichts passieren.
Peter II schrieb:> das muss du mal genau erklären? Wie soll jemand die Fehler ausnutzen> wenn er nicht auf den PC kommt?>> Die Fehler können nur ausgenutzt werden, wenn man selber am PC aktiv> wird. Wenn man nur Windows-Update startet kann nichts passieren.
Vorausgesetzt, dass die Firewall selbst keine Fehler hat, das restliche
OS keine Fehler enthält, welche die Firewall aushebeln und dass Windows
Update inkl. einer Zertifikate ebenfalls fehlerfrei, bzw. nicht
kompromittiert wurden.
Die Frage ist, ob man in Zeiten von Botnetzen, Trojanern und
Schwarzmärkten für Sicherheitslücken eine 4 Jahre alte SW direkt "ins
Netz" lässt oder nicht.
Oliver_S schrieb:> Vorausgesetzt, dass die Firewall selbst keine Fehler hat
die Regeln sind so primitiv, das er bis jetzt wirklich noch kein fehler
aufgetreten ist.
> das restliche> OS keine Fehler enthält, welche die Firewall aushebeln und dass Windows> Update inkl. einer Zertifikate ebenfalls fehlerfrei, bzw. nicht> kompromittiert wurden.
er macht das gleiche, wie wenn du die updates von Hand downloadest und
installierst.
> Die Frage ist, ob man in Zeiten von Botnetzen, Trojanern und> Schwarzmärkten für Sicherheitslücken eine 4 Jahre alte SW direkt "ins> Netz" lässt oder nicht.
dann muss der Trojaner auch schon auf der Original-DVD sein. Denn andere
Software wurde ja noch nicht installiert.
Es gibt für dieses vorgehen also keine wirklichen Grund. Es reicht
Windows zu installieren und als erstes alles Update zu installieren.
Dabei spielt es auch keine Rolle ob man es mit SP1 oder ohne
installiert.
Oliver_S schrieb:> Die Frage ist, ob man in Zeiten von Botnetzen, Trojanern und> Schwarzmärkten für Sicherheitslücken eine 4 Jahre alte SW direkt "ins> Netz" lässt oder nicht.
Da die meisten Leute mittlerweile ihren Internetzugang mit einem
NAT-Router erledigen dürften, ist dieser Gefährdungsvektor recht klein.
"Direkt ins Netz" kommt man nur bei Verwendung von Modems, wie
DSL-Modems, die mit einem auf dem PC laufenden PPOE-Treiber angesprochen
werden, oder bei Verwendung von UMTS-/LTE-"Sticks", also de facto auch
Modems.
Wobei zumindest bei UMTS der Netzprovider oft selbst NAT verwendet und
"von außen" dadurch auch kein Zugriff auf die darüber kommunizierenden
Rechner möglich ist.
Die Nutzergruppe, die nach wie vor mit analogen Modems oder
ISDN-Terminaladaptern "ins Internet geht", die dürfte mittlerweile
verschwindend klein sein.
Eine Verletzbarkeit besteht also bei einem frisch installierten Windows
nur von Innen heraus -- durch Nutzung eines Webbrowsers, durch Nutzung
eines Email-Clients oder durch Nutzung beliebiger anderer, nicht mit dem
OS mitgelieferter Software aus "grauen" Kanälen.
Im Endeffekt hat der TO nach einer Alternative zur manuellen
Installation der Updates gefragt, ich habe ihm zumindest eine genannt.
Es muss nichts von Hand heruntergeladen werden, dieses übernimmt ein
Script, welches ebenfalls die Datenintegrität prüft. Die Installation
wird inkl. der Neustarts durchgeführt, also spare ich auch hier Aufwand.
Der Hinweis auf das integrierte Sp1 bezog sich ebenfalls auf die
Vereinfachung der Installation (geringerer Zeitaufwand).
Aus meiner Sicht gibt es darüber hinaus noch eine (durchaus begrenzte)
Anzahl an Fällen, in denen man mit der offline Installation Sicherheit
gewinnen kann.
Ob sich für alle dieser genannten Punkte der Aufwand lohnt, muss eh
jeder für sich selbst entscheiden.
Rufus Τ. Firefly schrieb:> Eine Verletzbarkeit besteht also bei einem frisch installierten Windows> nur von Innen heraus -- durch Nutzung eines Webbrowsers, durch Nutzung> eines Email-Clients oder durch Nutzung beliebiger anderer, nicht mit dem> OS mitgelieferter Software aus "grauen" Kanälen.
Zur Erinnerung: Bei "Sasser" reichten 5 Minuten ungepatcht am Netz. Dann
war das frische XP ohne SP unbrauchbar durch Infektion.
Oliver_S schrieb:> Ob sich für alle dieser genannten Punkte der Aufwand lohnt, muss eh> jeder für sich selbst entscheiden.
Das ist die Gretchenfrage. Bei einem Einzelplatz sicher nicht, da kann
man ruhigen Gewissens auf die automatische Updatefunktion zurückgreifen.
Für Netzwerke gibt es WSUS. Bleibt noch die Kleinserienproduktion von
PCs. Leider ist die Integration von Updates nicht mehr so einfach wie
unter XP. Daher aktualisiere ich meine Sysprep-Images nur in größeren
Abständen und verwende zwischendurch das bereits genannte c't Offline
Update, welches von der grundsätzlichen Funktion her auch nur eine Art
WSUS ist. Tools von Drittanbietern, wie nlite/vlite/7lite u.ä. bergen
immer ein gewisses Risiko unerkannter oder schwer nachvollziehbarer
Fehler in der Installation. Deswegen kommen sie nur für den Homebereich
in Frage, aber dort braucht man sie eigentlich nicht.
oszi40 schrieb:> Zur Erinnerung: Bei "Sasser" reichten 5 Minuten ungepatcht am Netz. Dann> war das frische XP ohne SP unbrauchbar durch Infektion.
ja und nein.
- wenn man mit einem (Nat)router in netz war dann nicht.
- XP ohne SP hat keine Firewall, Win7 ohne SP hat eine
dieser vergleich hilft also wenig weiter.
oszi40 schrieb:> Zur Erinnerung: Bei "Sasser" reichten 5 Minuten ungepatcht am Netz. Dann> war das frische XP ohne SP unbrauchbar durch Infektion.
Hast du dazu Quellen?
War das ein aktiver Angriff von Sasserverseuchten Rechnern, die aktiv
Rechner im Netz mit offenen Ports gesucht haben?
Hätte das auch über ein DSL Modem/router z.B. Fritz funktioniert?
oszi40 schrieb:> Zur Erinnerung: Bei "Sasser" reichten 5 Minuten ungepatcht am Netz. Dann> war das frische XP ohne SP unbrauchbar durch Infektion.Nicht bei Einsatz eines NAT-Routers.
Updates schrieb:> Rechner erst nach den Updates ans Netz - die "Firewall" ist kein> wirkliches Hindernis mehr.
beweise?
Mir ist noch keine Fall bekannt, wo jemand von außen die Firewall
umgehen konnte. So blockt jede Verbindung die nicht von innen kommt.
das integrieren der Updates lohnt sich schon deswegen um dutzende
Neustarts wegen Updates, die nicht gemeinsam installiert werden können
zu vermeiden.
ich bin mir sicher, ich hatte ein slipstream tool für win7 benutzt. wenn
ichs noch finde, poste ich heut abend den namen.