Analogspannung diskretisieren

#3350041
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Hallo zusammen,

ich tüftle gerade an folgendem Problem: ein Helligkeitssensor gibt mir 
abhängig von der Helligkeit eine analoge Ausgangsspannung von 0 bis 10V. 
Diese Spannung möchte ich aber in einen einzelnen Impuls (nicht 
Impulsfolge, also z.B. PWM bzw. Frequenzsignal) umwandeln. Idealerweise 
soll pro Änderung des Spannungswertes um eine einstellbare 
Spannungsdifferenz (z.B. 5mV) ein einzelner Impuls ausgegeben werden. 
Die Anzahl der Impulse möchte ich dann zählen.

Nach einiger Recherche ist - denke ich - ein Fensterdiskriminator das 
was ich suche. Allerdings habe ich ja nicht eine Ober-/Untergrenze, 
sondern jede Menge welche jeweils um z.B. 5mV versetzt sind. Ferner 
findet man im Netz hauptsächlich den Vermerk, dass 
Festerndiskriminatoren am besten mit Mikrocontrollern umzusetzen sind.

Meine Frage daher: gibt es eine analoge Schaltung, welche ähnliches 
leistet?

Man könnte doch z.B. eine Sägezahnspannung mit einem Hub von 5mV nehmen, 
welche mit der analogen Eingangsspannung multipliziert wird. 
Anschließend wird diese dann einem Schmitt-Trigger zugeführt welcher 
einen Flankenwechsel ausführt sofern sich die Eingangsspannung um 5mV 
ändert.

Gruß,

Dennis
#3350910
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Dennis Reichenbach schrieb:
> ich tüftle gerade an folgendem Problem: ein Helligkeitssensor gibt mir
> abhängig von der Helligkeit eine analoge Ausgangsspannung von 0 bis 10V.
> Diese Spannung möchte ich aber in einen einzelnen Impuls (nicht
> Impulsfolge, also z.B. PWM bzw. Frequenzsignal) umwandeln. Idealerweise
> soll pro Änderung des Spannungswertes um eine einstellbare
> Spannungsdifferenz (z.B. 5mV) ein einzelner Impuls ausgegeben werden.
> Die Anzahl der Impulse möchte ich dann zählen.

Das klingt alles sehr unausgegoren. Änderung in welche Richtung? Wie 
kommt die Auswerte-Elektronik an den Startwert?

Erzähl uns doch lieber, was das eigentliche Problem ist. Und nicht, an 
welcher Stelle des von dir vermuteten Lösungswegs du stecken geblieben 
bist. Ich denke mal, du bist ganz allgemein auf dem Holzweg.


XL
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #3350943
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Dennis Reichenbach schrieb:
> Ausgangsspannung von 0 bis 10V.
> Spannungsdifferenz (z.B. 5mV)
Du musst da aber schon eine ziemlich ausgefuchste Analogschaltung 
machen, wenn du diese Dynamik beherrschen willst (1:2000 = 66dB), denn 
da sollte dann das Rauschen noch deutlich niedriger sein...

> Idealerweise soll pro Änderung des Spannungswertes um eine einstellbare
> Spannungsdifferenz (z.B. 5mV) ein einzelner Impuls ausgegeben werden.
> Die Anzahl der Impulse möchte ich dann zählen.
Hast du da eine Hyteserese vorgesehen? Oder was soll passieren, wenn die 
Spannung "ziemlich genau" bei 5,005V vor sich hinrauscht?
Gast #3350960
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Sicher ist die Aufgabe mit einem uC hinter einem Spannungsteiler am 
einfachsten zu lösen, der zählt auch gleich, aber du brauchst für 5mV 
aus 10V mindestens einen 12 bit A/D, besser 16 bit.

Wenn man es unbedingt analog machen will, würde ich einen 12 bit 
A/D-Wandler nehmen, dann sollte man einen Impuls erzeugen wann immer 
auch sich dessen Ausgangscode ändert. Vieeleicht gibt es A/D Wandler, 
die nur bei Ausgangswertänderung ein Strobe liefern, mit dem wäre das 
einfach erledigt, ich kenne aber keinen.
Also braucht man noch Register und Binärkomparatoren und ist damit bei 
vielen ICs.
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #3350979
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MaWin schrieb:
> Wenn man es unbedingt analog machen will, würde ich einen 12 bit
> A/D-Wandler nehmen, dann sollte man einen Impuls erzeugen wann immer
> auch sich dessen Ausgangscode ändert.
Man müsste also nur das LSB oder das Bit 1 ansehen. Aber dann bleibt 
immer noch die Sache mit der Zappelei an der Schaltschwelle. Evtl. 
könnte man dann das passende Bit auf den Eingang mitkoppeln...
Gast #3351157
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Hi,

wenn man das rein analog machen will, nimmt man eine Sample and 
Holdschaltung, anschließend wird die Schaltschwelle einmal dazu addiert 
und einmal subtrahiert, ergibt die Grenzspannungen für den 
Fensterdiskriminator. Das ungesampelte Signal an den Eingang und zum 
Schluss ein Monoflop, um neu zu sampeln. Das ergibt eine Hysterese in 
Höhe der Schaltschwelle.

Grüße

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