Hallo, wir haben ein EFH gekauft. In dem Zuge ist natürlich auch die Hausratversicherung anzupassen. Bei ienr nüchternen Betrachtung der Werte, stellt eich fest, das mein Hobby Elektronik und Amateuerfunk im Laufe der Zeit auf einen beträchtlichen Wert gekommen ist. Besonders sieht es mit meinem HF-Equipment aus. Hier komme ich auf 15.000 Euro. Plus normale Elektronik (Bauteile, Lötgeräte, Ätzanlage,...) von etwa 3500,00 Euro Wiederbeschaffungswert. (gebraucht, surplus, geprüfter Zustand). Mal angenommen, mein Hobbyzimmer brennt ab, zahlt die Hausrat (hier HUK-Coburg)? Grüße Hochfrequenz
Marco Schramm schrieb: > Mal angenommen, mein Hobbyzimmer brennt ab, zahlt die Hausrat (hier > HUK-Coburg)? Du könntest natürlich auch einfach die Versicherung fragen ... glaubst Du, daß hier im Forum Leute unterwegs sind, die das besser wissen? Wenn der Kram so viel wert ist, musst Du halt gegebenenfalls die Versicherungssumme anpassen.
Marco Schramm schrieb: > Mal angenommen, mein Hobbyzimmer brennt ab, zahlt die Hausrat Natürlich, dazu ist sie da. Sie wird eventuell versuchen anteilig zur Unterversicherung nur einen Teil zu zahlen, aber ab einem bestimmten Hausratswert entfällt das. Bei 'nem ordentlichen Haus kostet schon der Wohnzimmerschrank 15000 EUR.
Michael Bertrandt schrieb: > Bei 'nem ordentlichen Haus kostet schon der Wohnzimmerschrank 15000 EUR. In besseren wird das schon für eine Badewanne hingeblättert...
Ich kenne jetzt nicht genau meine Versicherungsbedingungen, aber es geht da um das was man üblicherweise als Hausrat hat. Den echten Rembrandt überm Sofa in einer 3-Zimmer-Mietwohnung ist sicher nicht im Standard mitversichert. Im Zweifel teile deiner Versicherung mit, du möchtest auch das Hobby-Equipment mitversichert haben. Aber Vorsicht, nicht das diese Teile zu einem erhöhten Risiko für einen Brand führt.
1. regel wenn es um versicherungen geht: "wir zahlen zahlen nur wenn wir unbedingt müssen und lassen es notfalls sogar auf einen prozess ankommen (auch wenn es schon ein gutachten gegen uns gibt)" 2. regel: "wir zahlen so wenig wie wir irgendwie können" 3. regel: "wir zahlen so spät wir irgendwie können" wie schon gesagt: frag deinen zuständigen betreuer, wenn er zicken macht droh damit die versicherung zu wechseln. und wer von finanzamt, krankenkasse, versicherungen und banken die größten gauner sind ist auch noch nicht rechtskräftig entschieden...
Rick McGlenn schrieb: > Den echten Rembrandt überm Sofa in einer 3-Zimmer-Mietwohnung ist sicher > nicht im Standard mitversichert. Auch der echte Rembrandt überm Sofa ist kein Problem. Wenn er zum Versicherungsfall wird, ist der zu erstattende Betrag durch die Versicherungssumme begrenzt.
Autor: Daniel F. (df311)
Bitte Forenregeln beachten, hier ist kein Kindergarten-Chatroom!
"Antwort schreiben
Wichtige Regeln - erst lesen, dann posten!
Groß- und Kleinschreibung verwenden"
Hallo zusammen, eine Hausratversicherung würde in diesem Fall haften. Es richtig, dass man nicht Unterversichert ist. Denn leicht kann so ein großer finanzieller Schaden für den Versicherten entstehen. In meinen Augen ist aber auch ein Vergleich der Anbieter wichtig. Ständig werden neue Tarife angeboten und neue Testergebnisse veröffentlicht. Die Leistungen der Versicherer sind so unterschiedlich wie die Versicherungsprämien Leider hat man nicht immer den Zugriff auf die Tarife und die Testergebnisse. Aus meiner Erfahrung kann ich die Seite http://www.hausratversicherungen-testsieger.de/ empfehlen. Sie klärt den Verbraucher über eine Vielzahl von Versicherungspolicen und deren Besonderheiten auf. Ebenfalls werden die aktuellen Testergebnisse der Stiftung Warentest kostenlos veröffentlicht.
Vielleicht macht man sich mal Gedanken darüber, wann eine Versicherung sinnvoll ist. 1. Wenn sie gegen seltene und unwahrscheinliche Fälle versichert. 2. Wenn der möglicherweise eintretende Schaden existenzgefährdend ist. Versicherungen sind doch keine Filiale von Mutter Theresa, sondern knallharte Unternehmen mit Gewinn als Geschäftszweck. Man sollte sich von ihrer Angstmacherei nicht blind machen lassen. Gewisse Risiken muss man im Leben eben eingehen. Man setzt sich ja auch jeden Tag ins Auto ohne sich gleich in die Hose zu machen vor Angst. - und beim Autofahren ist das Risiko besonders groß. Den Hobbykram zu verlieren wäre zwar gemein, ist aber nicht existenzgefährdend. Wieso also versichern? Nach wenigen Jahren ist das Zeug eh' Krempel, den man am liebsten los wäre. Sinnvoll als Versicherungsobjekt sind nur wenige Dinge, m.E. nur Haftpflicht und Berufsunfähigkeit evtl. auch Gebäude.
Da gebe ich Peter R. absolut Recht. Ich habe einen Bekannten der in leitender Stellung im Versicherungswesen tätig ist. Und Ihr glaubt nicht was der mir geraten hat: Ausser Haftpflichtversicherung soll ich alle anderen Versicherungen lassen. Genau das habe ich gemacht. Die Haftpflicht kostet mich gerade mal 6 Euro im Monat und auf den ganzen anderen Käse verzichte ich ohne schlechtem Gewissen. Wir haben doch alle gelernt, dass das Leben eh nicht so wirklich planbar ist. Da geh ich das äusserst geringe Risiko eines Schadens an meinem Hobby-Equipment und sonstigen Werten gerne ein. Wie sagen wir hier im Rheinland: et küt wie et küt, et es immer noch jot jejange
Albert M. schrieb: > Ausser > Haftpflichtversicherung soll ich alle anderen Versicherungen lassen. Hätte ein Bekannter das gemacht, wäre er nach einem Arbeitsunfall vor einigen Jahren jetzt wahrscheinlich bei H4 und sein Haus los. Allerdings musste er die BU auch erst einklagen, die Versicherung hat sich auf Rückenschmerzen zurückgezogen, die er vor Jahren hatte und angeblich nicht angegeben hat. Es war nachweisbar, dass die Versicherungstante das nicht richtig eingetragen hatte, aber es war ein ziemlicher Kampf und hing an einer Kopie... Die Rückenschmerzen hatten natürlich mit dem Unfall überhaupt nichts zu tun.
Timm Thaler schrieb: > Albert M. schrieb: >> Ausser >> Haftpflichtversicherung soll ich alle anderen Versicherungen lassen. > > Hätte ein Bekannter das gemacht, wäre er nach einem Arbeitsunfall vor > einigen Jahren jetzt wahrscheinlich bei H4 und sein Haus los. Was soll mir das jetzt sagen? Doch hoffentlich nicht das Du damit den Beweis erbracht hast, dass solche Versicherungen grundsätzlich nützlich sind. Laut Aussage meines Bekanten aus der Versicherungsbranche kommen auf 100.000 Einzahler weniger 20 Fälle wo die Versicherung grössere Summen berappt und dies grundsätzlich erst nach jahrelangen Prozessen. Die Wahrscheinlichkeit das der Versicherungsfall eintrifft und man tatsächlich Geld erhält liegt also für jeden von uns im Promillebereich. Wer darin sein Geld versenken will sollte zumindest wissen was er da tut.
Albert M. schrieb: > 100.000 Einzahler weniger 20 Fälle wo die Versicherung grössere Summen > berappt Das ist der Sinn einer Versicherung. Viele decken für wenige sonst unbezahlbare Schäden ab. Oder wie oft hast Du so Autounfälle mit Personenschaden? Albert M. schrieb: > dies grundsätzlich erst nach jahrelangen Prozessen Das ist das Problem. Siehe obigen Fall, wo ein Rückenleiden, was Jahre zurückliegt und mit dem Unfall überhaupt nichts zu tun hat, herangezogen wird, um nicht zahlen zu müssen.
Albert M. schrieb: > Ich habe einen Bekannten der in leitender Stellung im Versicherungswesen > tätig ist. Und Ihr glaubt nicht was der mir geraten hat: Ausser > Haftpflichtversicherung soll ich alle anderen Versicherungen lassen. Feuer- und andere Elementarschadensversicherung finde ich auch nützlich. Eine Kranken- und Pensionsversicherung sind eigentlich auch obligatorisch. Aber im Prinzip stimmt's: So wenige Verträge abschließen wie möglich. Rechtsschutz hatte ich mal im Auge, dann aber bemerkt, daß die sowiso nur bei Fällen zahlen würde, die mich "nicht interessieren". Alles, was interessant war, war entweder gar nicht vorhanden oder exorbitant teuer. Im Einzelfall würde ich auch gerne wieder eine Auslands-krankenversicherung und eine Reisestornoversicherung abschließen, falls ich wieder mal eine weitere Urlaubsreise antreten würde. Kostet nicht die Welt und beruhigt doch ungemein. Peter R. schrieb: > Vielleicht macht man sich mal Gedanken darüber, wann eine Versicherung > sinnvoll ist. > 1. Wenn sie gegen seltene und unwahrscheinliche Fälle versichert. > 2. Wenn der möglicherweise eintretende Schaden existenzgefährdend ist. Ist halt auch immer ein bisschen Zockerei dabei, IMO. Seltene und unwahrscheinliche Fälle wären hier zum Beispiel Erdbeben, Überflutung, Vulkanausbruch und Meteoriteneinschlag. All das wäre existenzgefärdend, allerdings ist das Risiko für Meteoriteneinschlag und Vulkanausbruch hier so gering, daß es sich nicht lohnt, die Hütte dagegen zu versichern. Erdbeben und Überschwemmung ist bei der Elementar dabei (weil's hier praktisch keine Erdbeben oder Überschwemmungen gibt - und im Risikogebiet für Überschwemmungen versichern die einen einfach nicht). Falls doch ein Meteor auf die Hütte fallen sollte, dann hoffe ich, daß ich zu der Zeit im Bett liege - dann wäre es nämlich kein existenzbedrohender Zustand mehr, da meine Existenz dann gleichzeitig mit dem meiner Hütte endet. Und wenn ich hin bin, dann ist es mir eh egal, ob die Versicherung zahlen würde oder nicht. > Gewisse Risiken muss man im Leben eben eingehen. > Sinnvoll als Versicherungsobjekt sind nur wenige Dinge, m.E. nur > Haftpflicht und Berufsunfähigkeit evtl. auch Gebäude. Berufsunfähigkeitsversicherung kann man generell knicken - die zahlen nie. LG, N0R
Bitte melde dich an um einen Beitrag zu schreiben. Anmeldung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.
Bestehender Account
Schon ein Account bei Google/GoogleMail? Keine Anmeldung erforderlich!
Mit Google-Account einloggen
Mit Google-Account einloggen
Noch kein Account? Hier anmelden.