12V 6AH an 100-240V ~ 50/60Hz 2.0A Netzteil

Gast #3359522
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Guten Tag,

bin ein Neuling im Bereich Elektrotechnik und wollte mich erkundigen was 
ich so brauche um eine 12V 6AH Batterie an ein 100-240V ~ 50/60Hz 2.0A 
Netzteil anzuschließen.

Wäre sehr freundlich, wenn ich hier Hilfe finden würde.

MfG
#3359529
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Maximilian schrieb:
> was
> ich so brauche um eine 12V 6AH Batterie an ein 100-240V ~ 50/60Hz 2.0A
> Netzteil anzuschließen.

Wenn das ein Bleiakku ist: Ein Kabel.

Das Netzteil braucht eine Spannungs- und eine Strombegrenzung.
Statt Spannungsbegrenzung kann man auch mit einem Multimeter daneben 
stehen und bei Erreichen der Ladeendspannung den Akku abklemmen.
Für die Strombegrenzung (Schutz des Netzteils) reicht ggf. ein 
Widerstand.

Gruß Dietrich
#3359568
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Maximilian schrieb:
> Warscheinlich benötige ich noch soetwas
> 
http://www.ebay.de/itm/Spannungswan...0-600-W-Watt-USB-Wechselrichter-/300988623003
> oder nicht?

Das ist ein Wechselrichter, der aus den 12VDC 230VAC macht. Aber wenn Du 
die volle Leistung braucht, ist der 2Ah-Akku schnell leer.

Maximilian schrieb:
> um eine 12V 6AH Batterie an ein 100-240V ~ 50/60Hz 2.0A
> Netzteil anzuschließen.

Das habe ich so verstanden: das Netzteil soll den Akku laden. Aber das 
war wohl falsch. Dann brauchst Du also doch noch einen Wechselrichter.
Aber wie oben gesagt:  230V * 2A = 460W => 460W / 12V = 38,3A
Dann ist der 2Ah-Akku in 2 Minuten leer (ohne Berücksichtigung von 
Wirkungsgrad und geringerer Kapazität bei Schnellentladung).

Aber vielleicht ist es einfacher, aus 12V die Spannung direkt zu machen, 
die das Netzteil liefern soll.

Gruß Dietrich
#3360203
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Das hat nichts mit dem Wechselrichter ansich zu tun, wie schnell deine 
Batterie leer ist. Das hängt von der entnommenen Leistung ab. Angenommen 
deine Batterie hat 12V bei 2Ah, dann hast du insgesamt 24Wh. Ziehen 
deine Lautsprecher z.B. 12W, ist die Batterie mach 2 Stunden theoretisch 
leer.

Ein wechselrichter macht die Rechnung noch schlechter, da in ihm 
Verluste auftreten. Bessere lösung: Lautsprecher direkt über die 
Batterie versorgen, was bei Systemen aus dem PC oder Klein-Audio bereich 
nicht so kompliziert sein sollte und ggf. noch einen wesentlich 
kräfigeren zyklenfesten (!) Akku.
#3360305
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Maximilian schrieb:

> problem ist die 12v batterie habe ich schon.;) brauche noxh irgendwas
> damit das netzteil richtig versorgt wird.

Nein, Du brauchst einen Verstärker, der mit 12V läuft. Dafür gibts
im INet Tausende von Vorschlägen und auch massenhaft Fertiggeräte.
Ein solches Konzept ist wesentlich einfacher und billiger als
irgendwelche Versuche mit Wechselrichtern. Dein Akku ist anscheinend
ein Fahrzeugakku. Solche Akkus sind normalerweise für den Zyklus-
betrieb (vollständig entladen und dann wieder aufladen) nicht
geeignet und haben dann nur eine geringe Lebensdauer.
Gruss
Harald
#3360314
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Harald Wilhelms schrieb:
> Solche Akkus sind normalerweise für den Zyklus-
> betrieb (vollständig entladen und dann wieder aufladen) nicht
> geeignet und haben dann nur eine geringe Lebensdauer.

Harald war schneller.

Maximilian, Harald hat vollkommen recht. Starterbatterien sind nicht 
dafür gemacht regelmäßig auf 50% oder noch weniger der Kapazität 
entladen zu werden.

Wenn dein Verstärker 24V hat, dann kannst du ggf. 2 Bleiakkus in Reihe 
schalten und brauchst keinerlei Wandler mehr, beim Laden aber bitte 
beide getrennt laden.
Du solltest aber eine Unterspannungabschaltung bauen damit du die Akkus 
nicht zu tief entlädst. Und richtige zyklusfeste Akkus nehmen, und die 
mit einem dafür passenden Ladegerät laden.
Gast #3360702
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Ich würd mal wagen, direkt die Akkuspannung an die Versorgung des 
Soundsystems anzuschließen. Falls es geht, ist es deutlich leiser.

Sonst gibts genügend 12V->24V Wandler (ebay... Du brauchst min. 50W/2A) 
oder eben einfach wirklich 2x12V Akku in Reihe.

Günstig kannst du z.B. 12V 7,2 Ah bei Reichelt für 18,50€ das Stück 
ordern (Bleigel). Für 2-3x benutzen würde ich dir aber sogar eher zu 
Alkaline-Batterien raten. 16 Stück D-Zellen (Mono) in Reihe und fertig. 
Kostet pro Einsatz dann eben 10€.
Gast #3360884
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Maximilian schrieb:
> wenn ich 2  bleigelakkus in reihe schalte, kann ich dir ohne
> bedenken an
> das soundsystem schließen? 12V 7,2Ah 14,90€

Das wurde doch schon paarmal gesagt:

Helfer33 schrieb:
> oder eben einfach wirklich 2x12V Akku in Reihe.

Udo Schmitt schrieb:
> Wenn dein Verstärker 24V hat, dann kannst du ggf. 2 Bleiakkus in Reihe
> schalten und brauchst keinerlei Wandler mehr

Das Netzteil bringt 24V, die Akkus (2 Stück) auch. Das einzige, was zu 
beachten wäre, ist das Aufladen der Akkus. Dazu würde ich sie vom 
Verstärker trennen, weil dann bis zu 28,8V anliegen können 
(Ladeschlußspannung). Und weil keiner weiß, ob der Verstärker das 
möchte, klemm sie zum Laden ab. Mehr ist nicht zu beachten.
Gast #3363075
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Okay, die kannte ich nicht, sorry. Dann sind es wirklich 4 Batterien. 
Allerdings bleibt die Frage nach der Kapazität. Zink/Kohle hat eine 
ziemlich niedrige Kapazität gegenüber beispielsweise alkalischen Zellen.
Kommt auf die gewünschte Betriebsdauer des Soundsystems an. Wenn es 
nicht zu lange ist, kann man diese Batterien schon nehmen, klar.
Gast #3363123
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Wie gesagt, die kannte ich nicht. Kannst du natürlich nehmen, klar.
Aber du schriebst weiter oben, daß dein Soundsystem 55W braucht. Das 
sind mit diesen Batterien bestenfalls ca. 8 Stunden, dann sind sie leer 
und du schmeißt sie weg. Und das ganze kostet dich 44,-€. Das mußt du 
wissen, ob dir eine Stunde Musik 5,50€ wert sind.
Vielleicht bist du doch mit Akkus besser dran? Möglich ist alles, das 
mußt du entscheiden.

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