Gast
#3362075
Hallo, für ein Anfängerprojekt möchte ich das Thermostat einer Gasetagenheizung (ein Junkers TR-100) durch meine eigene Schaltung ersetzen, den Stetigregler der Therme also selbst ansteuern. Es gibt drei Leitungen: Über zwei erhalte ich von der Therme 25V Gleichspannung, über die dritte geht in irgendeiner Form die Regeldifferenz zurück. Wie genau, davon handelt meine Frage. Ich vertraue meiner Intuition mangels Elektronikkenntnissen noch nicht, deswegen hier mal meine bisherigen Überlegungen: Der Anschluss wird auch von sehr alten Thermostaten verwendet. Die haben einen Drehregler für die gewünschte Temperatur. Wenn man den Drehknopf als Poti realisiert und das in Reihe mit einem NTC-Widerstand direkt zwischen +/- schaltet, kann man in der Mitte die Soll/Ist-Abweichung als Spannung abgreifen. Eine geschickte OpAmp-Schaltung rechnet das dann auf 0-25V um, und führt die Spannung über die dritte Leitung zurück an die Regelung der Therme. Ist das richtig und wird das praktisch auch so gemacht? (Wie finde ich's im Zweifelsfall gefahrlos selbst heraus?) Ich möchte das ganze von einem µC aus steuern. Kann ich das, da keine Last im Spiel ist (insofern ich oben Recht habe), einfach über einen Transistor machen? Sprich großer Vorwiderstand, dann eine Emitterschaltung und die Spannung für die Therme entsprechend abgreifen? Vielen Dank schon einmal für Eure Hilfe..!