Gast
#3362303
Hallo zusammen, bei einem Gerät welches die erste von mir entwickelte Elektronik enthält wurde letzte Woche ein vorläufiger EMV Orientierungstest durchgeführt. Wie erwartet hat das Gerät nun aber noch einige Probleme bezüglich EMV: 1.) Bei DIN EN 64000-4-3 (elektromag. Felder) und DIN EN 6100-4-6 (leitungsgeführte HF Signale) schaltet das Gerät bei ca. 120MHz komplett aus. Ich war bei den Tests nicht dabei, aber mit einem Ferrit auf der Zuleitung nahe dem Gerät lies sich wohl das Problem beheben. 2.) Bei der Störausstrahlung habe ich ebenfalls bei 120MHz einen Peak, zusätzlich noch bei 300MHz Mein Problem ist jetzt, dass ich nicht wirklich weiß wie ich jetzt am Besten weiterkomme, bzw. überhaupt anfange. Von dem Thema EMV hört man ja auf der Uni nicht sehr viel. Bei Punkt 1. habe ich nur eine Notiz vom EMV-Prüflabor, mit dem Hinweis Netzspannungseingang verbessern. Kann ich den externen Ferrit am Kabel nicht durch eine interne, stromkompensierende Drossel ersetzen? Wenn ja, wie kann ich die notwendige Induktivität berechnen, bzw. die Drossel auswählen? Zu Punkt 2. Hier fehlt mir komplett der Ansatz. Wie gehe ich hier am Besten vor? Es wäre super, wenn hier die ein oder andere Hilfestellung gepostet werden würde. Ich will hier nicht, dass mir jemand die Lösung präsentiert, sondern es würde mir mehr helfen, wenn hier Ideen und Lösungswege aufgezeigt werden, wie man solche Probleme löst. Dies würde auch anderen helfen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es zu Begin des Entwicklerlebens nur mir so geht. Besten Dank! Peter