Hallo Leute, meine Frage bezieht sich darauf ob es möglich ist das private Windrad an die Hausversorgung zu koppeln, um den günstigeren Strom aus dem Windrad zu beziehen. Wenn ja, wie schliest man das ganze an? MFG
Stas F. schrieb: > wie schliest man das ganze an? mit 2 Lüsterklemmen, oder was genau möchtest du wissen?
Also Lüsterklemmen erstmal garnicht, Schraubverbindungen werden nicht eingesetzt :-) Ich wollte nur wissen ob es möglich ist in das hausinterne Netz einzuspeisen.
Ja. Somit ist die Frage beantwortet, Thread kann geschlossen werden.
Du meinst vermutlich so ein kleines Windrad (Rotordurchmesser irgendwo unter 2 Meter), welches man sich aufs Dach raufbaut? Da gabs afaik vor einiger Zeit hier schonmal ne große Diskussion. Die Geräte werden nämlich oftmals so geliefert, dass man sie nur in die Steckdose stecken muss, wo sie dann einspeisen. Natürlich gibt das auch Risiken bzgl. FI-Schalter, welcher ggf. nicht mehr richtig auslöst, Gefahr der Leitungsüberlast (es wird ja eingespeist und daher kommt nicht der ganze Strom an der "richtigen" Sicherung vorbei usw. Außerdem könnte das dir dein Energieversorger übel nehmen, denn damit bist du potentiell auch fähig ins Netz ZURÜCKzuspeisen. Das handhabt aber auch afaik wieder jeder anders, d.h. du solltest da ggf. mal anrufen und nachfragen, sofern du das alles legal einbauen willst. Den Anschluss selbst solltest du einem Elektriker überlassen, dann bist du eher auf der sicheren Seite bzgl. Gefahren. Grundsätzlich lautet die Antwort auf deine Frage also: Ja, wenns dir erlaubt wird und man es anständig anschließt.
Danke erstmal für die antwort Das problem ist das, es nicht solch ein kleines Dingen ist das man sich aufs Dach schraubt. Es ist schon ein ziemlich großes teil (Habe leider keine daten zurzeit zur hand). Das windrad speißt normalerweise ins netz ein und ist angemeldet etc..
Stas F. schrieb: > Es ist schon ein ziemlich großes teil jetzt weiß ich endlich, woher die Reifenspuren aufm Acker am Dorfrand herkommen, und warum da nur noch 3 anstelle von 4 Windrädern sind Stas F. schrieb: > Das windrad speißt normalerweise ins netz > ein und ist angemeldet etc.. einfach alles wieder aufbauen was am Abbau-Standort zum Anschluß diente und an Komponenten vorhanden war. Dann wieder anmelden beim Energievesorger. Was war jetzt noch mal genau die Frage?
Ein Windradschaf, das unbedingt einen grünen Daumen haben wollte. Nun gibt es für's Einspeisen immer weniger Geld und erst jetzt wird überlegt wie man das eigene Windrad für den eigenen Strombedarf nutzen kann. -- kopfschüttel -- Ich gebe Dir einen Tipp, aber nur wenn Du nie wieder die GRÜNEN wählst! Der Wechselrichter "Quattro" von www.victronenergy.de kann von 2 Netzen gespiesen werden und der kann zwischen beiden automatisch umschalten. Für den normalen Haushalt sollte die 8KW Version reichen. Akkus wären auch nicht schlecht, ab ca. 40KWh sollten die speichern können.
Da du hier fragen musst, kannst du es sowieso nicht selbst machen. Nachdem du also mit dem Netzbetreiber einen neuen Vertrag abgeschlossen hast, dass du nicht mehr über einen eigenen Zähler für das Windrad haben willst, sondern über den normalen Zähler einspeisen willst, wird dir dieser einen rückspeisefähigen Zähler ins Haus hängen lassen. Wenn du das OK vom Netzbetreiber hast, kannst du dann einen Elektriker damit beauftragen, das Windrad umzuhängen (Angebot ruhig schon vorher einholen). Im großen und ganzen wird dir der EVU sicher zur Seite stehen, wenn du dort anfragst. Stas F. schrieb: > Es ist schon ein ziemlich großes teil (Habe leider > keine daten zurzeit zur hand). Eine ungefähre Größenordnung wirst du ja wissen? 1kW, 10kW, 3MW? Turmhöhe 5m, 10m, 20m, 100m? Markus Müller schrieb: > Ich gebe Dir einen Tipp, aber nur wenn Du nie wieder die GRÜNEN wählst! > > Der Wechselrichter "Quattro" von www.victronenergy.de kann von 2 Netzen > gespiesen werden und der kann zwischen beiden automatisch umschalten. > Für den normalen Haushalt sollte die 8KW Version reichen. > Akkus wären auch nicht schlecht, ab ca. 40KWh sollten die speichern > können. Wenn man keine Ahnung hat... Was soll der TS mit einem Wechselrichter, das Windrad hängt bereits erfolgreich am Netz. Stas F. schrieb: > Das windrad speißt normalerweise ins netz > ein und ist angemeldet etc.. Dann fragt man sinnvollerweise entweder bei dem, der die Anlage gebaut hat, oder bei deinem Netzbetreiber. Nur solltest du da mit mehr Infos rausrücken.
Ich muss Markus Müller da völlig zustimmen! Allmählich zeigt sich, was OHNE Subventionen noch an der Windenergie hängenbleibt. Es ist ein Drauflegergeschäft! und darauf bauen wir unsere Stromversorgung auf? Dass das voll in die Hose geht ist völlig klar! Ich hoffe, dass alle gierigen Subventionsabzocker zukünftig viel Geld für ihre Gier zahlen müssen.
Klar, dass Subventionen nötig sind, um mit jahrzehntelang massiv subventionierter Atomenergie preislich konkurieren zu können. Subventionen machen nun mal den Markt kaputt und langfristig unmöglich, ohne Subventionen marktfähig zu bleiben, sei es nun Energie- oder Landwirtschaft.
vn nn schrieb: > Klar, dass Subventionen nötig sind, um mit jahrzehntelang massiv > subventionierter Atomenergie preislich konkurieren zu können. Die Subventionen für Kohlekraftwerke sind auch nicht gerade ein Klacks. Nur daß die - wie die für AKWs - in aller Stille dem Steuerzahler aufgebrummt werden, während das Geld für regenerative Energie mit sadistischem Genuß auf den Strompreis gehauen wird und die Kohle- und Kernkraftabteilung sich noch dabei gesundstößt.
... im Gegensatz zu Wind und Sonne haben wir für die Subventionen bzgl. Atom und Kohle auch eine anständige Gegenleistung bekommen. Bei Wind und Sonne zahlen wir FÜR NICHTS horrende Summen! Stabile, ausreichende Stromversorgung rund um die Uhr, 8760h pro Jahr geht nun mal nicht mit den Ökos. Deutschland begreift das wohl erst, wenn alles kaputt ist. :-(
B. Obachter schrieb: > ... im Gegensatz zu Wind und Sonne haben wir für die Subventionen bzgl. > Atom und Kohle auch eine anständige Gegenleistung bekommen. > Bei Wind und Sonne zahlen wir FÜR NICHTS horrende Summen! Ja, Umweltprobleme und Atommüll sind meiner Meinung nach auch eine mehr als großzügige Gegenleistung. Da ist es mehr als Fair, dass der Steuerzahler dann auch noch für deren Beseitigung aufkommt. B. Obachter schrieb: > Deutschland begreift das wohl erst, wenn alles kaputt ist. Nun, dass der Schwarzfall trotz unzureichendem Leitungsnetz entgegen der Prognosen der AKW-Betreiber (ein Schelm...) im Winter 2011/2012 ausblieb, zeigt, dass offenbar doch nur Panikmache dahintersteckt.
vn nn schrieb: > ausblieb, zeigt, dass offenbar doch nur Panikmache dahintersteckt. Das Modell Panik ist eben ein ganz hervorragendes Geschäftsmodell...
Naja, die Kraftwerkbetreiber werden ja gerade wieder mal mächtig vorgeführt... Im Prinzip siehts so aus: ausreichend Kraftwerkskapazität muss vorgehalten werden (einen kompletten blackout will sich das grüne Deutschland nicht nachsagen lassen). Ob ein Kraftwerk stillgelegt werden darf, entscheiden die Politiker. Und so kann es passieren, dass Kraftwerke mit 5 oder 10% Jahresnutzung dahindümpeln, Geld ohne Ende kosten und nur wenig reinkommt, wenn sie denn mal laufen. Das sie für fremdvorgeschriebene Bereitstellung Geld haben wollen, ist mehr als verständlich, denn es kostet ne Menge. Öffentlich dargestellt werden sie als geldgeile Grosskonterne, die jetzt auch noch fürs "Nichtstun" Geld haben wollen. Nein, ich bin kein Freund der Grossversorger, viele kleine flexible Kleineinspeiser würden letztenendes das Gesamtnetz sicherer machen und vor allem das Problem der begrenzten Übertragungswege lösen. Diese Hauruckaktionen (Energiewende) sind einfach nur unausgegorener Mist, dessen Probleme und Kosten nun langsam, aber unaufhaltsam auf uns alle zukommen. Von den mittlerweile fast 30Ct/kWh sind nur noch 25% der echte Strompreis, der Rest ist alles gequirlte Kacke wie Steuern und Abgaben, Tendenz steigend. Der grösste Hohn an der ganzen Geschichte ist die Mehrwertsteuer, die ganz zum Schluss auf alles oben drauf kommt, 19% Rendite fürs Beobachten des selbstgeschaffenen Irrsinns, clever.
H.Joachim Seifert schrieb: > Im Prinzip siehts so aus: ausreichend Kraftwerkskapazität muss > vorgehalten werden (einen kompletten blackout will sich das grüne > Deutschland nicht nachsagen lassen). Ob ein Kraftwerk stillgelegt werden > darf, entscheiden die Politiker. Und so kann es passieren, dass > Kraftwerke mit 5 oder 10% Jahresnutzung dahindümpeln, Geld ohne Ende > kosten und nur wenig reinkommt, wenn sie denn mal laufen. Das sie für > fremdvorgeschriebene Bereitstellung Geld haben wollen, ist mehr als > verständlich, denn es kostet ne Menge. Öffentlich dargestellt werden sie > als geldgeile Grosskonterne, die jetzt auch noch fürs "Nichtstun" Geld > haben wollen. Und du glaubst ernsthaft, was du da schreibt? Die großen Konzerne bekommen ihre Meiler und die Forschung daran (bzw an der "Entsorgung" des Abfalles" schon seit Jahrzehnten gefördert. Nebenbei verlangen sie von den Kunden ordentlich Gebühren für den Netzausbau. Nun tun sie plötzlich überrascht, weil das Geld lieber als Gewinn verbucht anstatt invesiert wurde, und Deutschland ohne Alternativen zu konventionellen Großkraftwerken und mit einen Stromnetz dasteht, das schlicht nicht die Kapazitäten besitzt, um in der Nordsee erzeuge Energie in den Süden zu bringen. Also werden eben Horrorszenarien von Schwarzfällen heraufbeschworen (die dann halt nicht eingetroffen sind, es wurde sogar Energie exportiert), um weiter kassieren zu können. H.Joachim Seifert schrieb: > Diese Hauruckaktionen (Energiewende) sind einfach nur unausgegorener > Mist, dessen Probleme und Kosten nun langsam, aber unaufhaltsam auf uns > alle zukommen. Natürlich hätten die Konzerne auch etwas in die Zukunft denken können, und das Geld, das sie von Kunden und Staat kassieren, bereits vor Jahren in den Netzausbau und Kraftwerksneubau investieren können. Wenn der Staat nun Druck macht, tun sie überrascht und schieben diesem die Schuld in die Schuhe, dass es nicht so recht klappen will.
Natürlich glaube ich, was ich schreibe - sonst hätte ich es nicht geschrieben. Falls es irgendwo Geld fürs Schreiben von Fremdmeinungen gibt - her damit, dann überleg ich es mir noch mal :-)
H.Joachim Seifert schrieb: > Von den mittlerweile fast 30Ct/kWh sind nur noch 25% der echte > Strompreis, der Rest ist alles gequirlte Kacke wie Steuern und Abgaben, > Tendenz steigend. Zum Strompreis kommt der Grundpreis noch dazu, die Überweisungsgebühr, und das Porto für die Postkarte der Zählerablesung, Kosten für die Zählerablesung,Transportkosten der Postkarte zum Briefkasten, Energiekosten für den Hausstom für den Weg zur Zählerablesung, anteilig Reinigungskosten für das Treppenhaus, Feuerversicherung ... . Fast vergessen Preisvergleich und Marktanalyse.
vn nn schrieb: > Ja, Umweltprobleme und Atommüll sind meiner Meinung nach auch eine mehr > als großzügige Gegenleistung. Da ist es mehr als Fair, dass der > Steuerzahler dann auch noch für deren Beseitigung aufkommt. Typisch! Die grüne Propaganda glaubt man ohne nachzudenken, die Fakten werden geflissentlich ignoriert. Eine stabile, günstige und ausreichende Stromversorgung, auch noch Co2-frei, das ganze Jahr über, 30 Jahre lang hat unsere Wirtschaft und Industrie nach vorne gebracht und somit unseren Wohlstand in Deutschland ermöglicht. Dass der Steuerzahler nicht für den Rückbau der Anlagen aufkommt, sondern die Rückstellungen, die Teil der Betriebsgenehmigung sind, dafür verwendet werden ist auch noch nicht angekommen. Ansonsten muss ich H.Joachim Seifert zustimmen, der weiblich emotionale Schnellschuss namens Energiewende ging eben 180° in die andere Richtung, als man den EVUs seitens der Politik versprochen hatte (Laufzeitverlängerung). Ach ja: vn nn schrieb: > Nun, dass der Schwarzfall trotz unzureichendem Leitungsnetz entgegen der > Prognosen der AKW-Betreiber (ein Schelm...) im Winter 2011/2012 > ausblieb, zeigt, dass offenbar doch nur Panikmache dahintersteckt. Mittlerweile wird im Osten Deutschlands mehr Braunkohle gefördert als zu DDR-Zeiten. DARUM sind die Lichter nicht ausgegangen! Die Lücke der Kernenergie wurde mit Braunkohle und uralt-Kraftwerken aufgefangen, dank dem Emissionshandel.
B. Obachter schrieb: > Ansonsten muss ich H.Joachim Seifert zustimmen, der weiblich emotionale > Schnellschuss namens Energiewende Wenn du auch nur 10% so rational wärst, wie die Alte, dann könntest du stolz auf dich sein...
B. Obachter schrieb: > Typisch! > Die grüne Propaganda glaubt man ohne nachzudenken, die Fakten werden > geflissentlich ignoriert. > Eine stabile, günstige und ausreichende Stromversorgung, auch noch > Co2-frei, das ganze Jahr über, 30 Jahre lang hat unsere Wirtschaft und > Industrie nach vorne gebracht und somit unseren Wohlstand in Deutschland > ermöglicht. Süß. Der Rückbau von Asse wird zum Großteil vom Steuerzahler getragen. Auch bei anderen "Endlagern" darf der Staat kräftig zahlen, denn der dort eingelagerte Müll stammt oft aus staatseigenen Wiederaufbereitungslagern (ursprünglich aber von Privatunternehmen). Die Entsorgung übernimmt großzügigerweise die DBE, ein Unternehmen, das im Eigentum der vier großen Atommultis steht, und somit bares Steuergeld kassiert. Durchschnittliche deutsche AKW haben auch so viele Störfälle, dass von stabil nicht gerade die Rede sein kann. Und das, obwohl ja Milliarden an Steuergeldern in die Atomforschung flossen und fließen. Und nein, CO2-frei ist nun wirklich was anderes, setz dich doch mal damit auseinander, welchen Weg Uran hinter sich hat, bis es in Deutschland landet. Und nein, ich wähle nicht grün. Nur vertraue ich eher weniger darauf, was die Konzerne sagen, sondern informiere mich lieber neutral. B. Obachter schrieb: > Mittlerweile wird im Osten Deutschlands mehr Braunkohle gefördert als zu > DDR-Zeiten. DARUM sind die Lichter nicht ausgegangen! > Die Lücke der Kernenergie wurde mit Braunkohle und uralt-Kraftwerken > aufgefangen, dank dem Emissionshandel. Eine glatte Lüge. http://www.e-world-essen.com/aktuelles/energienachrichten/view/2013/04/04/braunkohle-2012-mit-leichtem-plus/ Abgesehen davon, dass der Mehrverbrauch an Kohle an neu errichteten Kraftwerken liegt, die schon lange vor dem Atomstopp geplant wurden (und deren Energie exportiert wird), lag die Spitzenfördermenge in den Achzigern und Neuzigern noch fast beim Doppelten.
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