Onsen-Ei Kocher

#3366092
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Erstmal für meine spezielle Freunde..Bin aus dem schönen Urlaub zurück.

Nun zum Thema.
Ich möchtet einen Onsen-Ei kocher bauen.
Bekannlich braucht man einen konstanten Wassertemperatur von 64 °C.
Der Behälter wird etwa 5 Liter Fassungvermögen haben. Um das Wasser auf 
die Temperatur zu bringen/ bzw. halten , habe folgendes überlegt:

Einen Tauchsieder mit etwa 300W
ein oder evtl. zwei DS18B20 Sensoren. AVR für die Messung und um das 
230V Relais für den Tauchsieder ein bzw. auszuschalten.

Wenn die Temparatur über eine bestimmte Zeit konstant ist, könnte ich 
die "Uhr starten".

Das Wasser sollte auch "gerührt" werden.

Beim Pollin habe ich schon diverse Motoren angeschaut, weiß nicht 
welcher am besten geeignet wäre. Auf die Motorenwelle, könnte ich evtl. 
einen Flügelrad anbringen.

Bessere und günstigere Idee ?

Für diejenigen, die nicht wissen was ein "Onsen-Ei" ist :
http://www.gourmet-blog.de/das-perfekte-ei-garen-das-beruhmte-onsen-ei/
#3366100
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Thomas der Bastler schrieb:
> Für diejenigen, die nicht wissen was ein "Onsen-Ei" ist

ich weiß ja nicht, für mich sieht das nicht so lecker aus mit dem 
schlabbrigen Eiweiß - da kommen bestimmte Assoziationen hoch.

Aber das mag ja ganz lecker schmecken, und du wirst daraus bestimmt 
wieder ein interessantes Projekt draus machen. Viel Erfolg!
#3366125
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Bei so eine Aktion wollte ich ca. 6 Stck. auf einmal kochen.
In den Behälter sitzt dann der Wassererhitzer drin, dann die Aufnahme, 
bzw. Eierhalter.

So ergibt sich eine bestimmte Größe. Zu klein sollte es nicht sein aber 
auch nicht so groß.

Habe auch gerade überlegt, man muss im Vorfeld Messungen machen, in 
welcher Zeit um wiviel Grad das Wasser erhitzt wird. Also rechtzeitig 
ein und ausschalten sonst hat man das Problem, daß das Wasser zu heiß 
wird.
#3366126
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J.-u. G. schrieb:
> Von einem "Kocher" würde ich in diesem Falle nicht sprechen wollen. :)
> Die 5 Liter werden wohl gebraucht um ausreichend Wärmekapazität zu
> haben, um während der Stunde Garzeit ja nicht von den 64,5C
> Gartemperatur abzuweichen.

Richtig. Es geht mir mir darum wie am besten es umzusetzen. Frage war ja 
auch. ob es notwendig ist, das Wasser "umzurühren" ?
Persönliche Seite #3366133
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Thomas der Bastler schrieb:
> Einen Tauchsieder

Ich würde das eher nach dem Prinzip "Wasserkocher" machen wo der Boden 
eine Heizplatte ist, ein Tauchsieder wird lokal zu viel Wärme erzeugen, 
die du dann wieder umständlich wegbringen musst.

Wenn du das Wasser vorher erhitzt (z.B. im Wasserkocher) reicht es 
eventuell auch mit ein paar Heizdrähten aus, du musst ja nur den 
Wärmeverlust kompensieren.
#3366135
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Thomas der Bastler schrieb:
> Frage war ja
> auch. ob es notwendig ist, das Wasser "umzurühren" ?

Wen Du nur "punktweise" mit einem Tauchsieder erhitzen willst, kann es 
durchaus passieren, dass sich im Gefäß ein Temperaturgradient einstellt, 
so dass nicht alle Eier die exakt gleiche Temperatur erfahren. Umrühren 
würde in diesem Falle helfen. Wenn schon, dann richtig ...
#3366185
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<OT> Mußte grad an einen früheren Kollegen denken: "Ich hab mir nen 
Eipott gekauft" - Antwort der versammelten Mannschaft "Hier im Hotel 
kriegste die Eier doch gekocht!" Dann zeigte er den neuen I-Pod. Erste 
Frage: "Und wo kommen die Eier rein?" LOL </OT>

Mit einem 5 Liter Behälter kannst du vermutlich eher 20 Eier 
gleichzeitig kochen. Wobei, wenn ich ne Stunde aufs Ei warten müßte...

Das schwierigste an dem Projekt dürfte die Mechanik werden. Gut 
isolierter Topf mit Heizung drin und so ein Lochblech paar Zentimeter 
oberhalb der Heizung reicht hin. Umrühren brauchste nit, das macht die 
Konvektion schon alleine.

Ich würde eine Halogenlampe ausm Laserdrucker in ein Rohr stecken, das 
in den Pott gelötet ist. Die heizen ordentlich und reagieren schnell. 
Und regeln mit Triac.
#3366211
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Thomas der Bastler schrieb:

> habe etwas mal umgeschaut..eine Bodenheizplatte für Aquarium bzw.
> Terrarium bringen wahrscheinlich das Wasser nicht auf 64 C..

Vielleicht reicht ja ein ganz normaler, fertiger Wasserkocher, wenn
man eine bessere Regelung einbaut. Mehr als 2...3 Eier wird man damit
aber wohl nicht gleichzeitig zubereiten können.
Gruss
Harald
(Firma: Spezialeinheit) #3366466
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Wir haben eine billege elektrische Friteuse, das wäre als Ausgangsobjekt 
geeignet. Heizung von unten, genügend Leistung und mit passenden Sieb 
zum einhängen. Damit wäre die Konstruktion bis auf die Steuerung fertig.

Sieht so aus wie diese Teil:
http://www.electronicshop24.at/product_info.php?cPath=174_25&products_id=316599721417851337&ano=A-H1417851337&mno=612900&ean=4004470129007&ref=index
#3366538
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> Ganz klar einen Schaltplan von diesem Teil, wird es nicht geben.

Von der Frteuse ?

Bimetalltemperaturregler
  +----o/ o----+
  |            |
230V~       Heizelement
  |            |
  +----[~~]----+
 Übertempsicherung

> Drehschalter und die Anzeige müssen weg.

http://zoerbig.zuio.de/xa_140929360291-friteuse_der_marke_geka.html

> Eine LCD 16x2 und ein AVR muss noch rein.

http://www.ebay.de/itm/Digital-Temperature-PID-Controller-for-K-Type-Thermocouple-Temp-Sensors-C-/251317077950
http://www.ebay.de/itm/Thermocouple-Sensors-K-type-with-Washer-/250922376298
#3366550
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Ich habe schon die beiden Kinamann PID regler schon gesehen...ich mache 
es doch lieber mit einem Atmega8

Der Ansatz mit der Fritöse ist echt OKAY.
Suche dann mal was raus...

Es wäre doch kein TdB Projekt ohne Schnickschnack....also LCD Anzeige.

Ich will die aktuelle Temeperatur ablesen. Dann logischerweise die 
Uhrzeit...und noch was mir einfällt...

ziel ist der Weg oder ?
#3366914
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Man könnte einfach die Temperaturträgheit großer Mengen ausnutzen.
Einen gut isolierten Einkochautomaten mit schätzungsweise 20 Liter 
Wasser füllen, einen Propeller rein um das Wasser gleichmässig 
umzuwälzen, dann auf 64,5 Grad Celsius hochheizen und nach 2-3 Stunden 
die Eier mit einem kleinen Kran absenken.
Wichtig ist, ständig umzuwälzen.
#3368336
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Helge A. schrieb:
> <OT> Mußte grad an einen früheren Kollegen denken: "Ich hab mir nen
> Eipott gekauft" - Antwort der versammelten Mannschaft "Hier im Hotel
> kriegste die Eier doch gekocht!" Dann zeigte er den neuen I-Pod. Erste
> Frage: "Und wo kommen die Eier rein?" LOL </OT>

http://www.hornbach.de/data/shop/D04/001/780/491/739/92/DV_8_8015892_01_4c_DE_20120328152408.jpg
#3388579
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Rufus Τ. Firefly schrieb:

> Wieso nicht?

O.K.

Wo soll ich denn ein fertiges Projekt einstellen?

Fragen könnte ich bei "µC" stellen.
"Codesammlung" ist auch unpassend.
Ein Wiki-Artikel passt auch nicht richtig.
Unter "Meine Kunstwerke" (oder so ..) da könnte ich höchstens ein paar 
Bilder posten, aber Schaltplan, Quellcode und genaue Beschreibungen 
scheinen hier unerwünscht zu sein.

Bitte sagt mir wie und wo ihr euch so ein Projekt wünscht. Hier bei 
"Offtopic" ist sicherlich auch verkehrt.

Gruß
Martin
#3388597
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Martin frug:
>Wo soll ich denn ein fertiges Projekt einstellen?

Hast Du eine eigenen Internetseite? Dann stelle es am Besten dort ein.
Du mußt ja ohnehin mehrere Sachen wie Schaltplan, Platine, Programm als
Dokumente anfertigen, dann ist es kein großer Mehraufwand, das in eine
Webseite einzubinden.

Warum ich das rate:
Du wirst sehen, daß Dir das Vorstellen des Gerätes hier im Forum
schlecht gedankt wird. Es finden sich immer Nöl-Ärsche, die Alles
auf eine vollkommen andere Weise, mit einem anderen Kontroller, in
einer anderen Sprache, mit Relais, mit einem separaten Schaltschrank
et cetera gemacht hätten, wenn sie gefragt worden wären....

Das Ganze verläuft dann in einer Schleifenform, so wie ein sog.
Möbiusband -nämlich ohne Ende.
;-)
https://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%B6biusband


MfG Paul
#3388668
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Paul Baumann schrieb:
> Das Ganze verläuft dann in einer Schleifenform, so wie ein sog.
> Möbiusband -nämlich ohne Ende.

Danke Paul

du hast es auf den Punkt gebracht. Leider habe ich keine eigene 
Intenetseite (obwohl ich schon reichlich Projekte zeigen könnte). Das 
Möbiusband möchte ich aber auch vermeiden. Also habe ich mich an ein 
anderes Forum gewand und das Projekt hier eingestellt:
http://bascom-forum.de/showthread.php?5644-Onsen-Ei-Kocher&p=42663#post42663

Ich möchte dieses Forum in keinster Weise schlecht reden, hier wurde mir 
schon sehr sehr viel geholfen. Fast alle Teilnehmen in diesem Forum sind 
hilfsbereit, sehr erfahren in Sachen Elektronik und sehr freundlich.
Vielen vielen Dank
Persönliche Seite #3388734
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Rufus Τ. Firefly schrieb:
> Martin S. schrieb:
>> Wo soll ich denn ein fertiges Projekt einstellen?
>>
>> ...
>> "Codesammlung" ist auch unpassend.
>
> Mir nicht verständlich.

Mir schon... ich denke das Projekt hat eher eine "handwerkliche" 
Herausforderung.
Der BASCOM (?) Code ist sicherlich nicht sehr spannend, ohne jetzt dein 
Projekt schlecht reden zu wollen ;)
Codesammlung klingt für mich eher nach einer Sammlung interessanter Libs 
für z.B. WS2811, I2C, Projekte wo der Code das "interessanteste" ist 
(wie z.B. Synthesizer) ...
#3389425
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Rufus Τ. Firefly schrieb:
> Martin S. schrieb:
>> Wo soll ich denn ein fertiges Projekt einstellen?
>>
>> ...
>> "Codesammlung" ist auch unpassend.
>
> Mir nicht verständlich.

Vielleicht wäre es ja eine Überlegung wert, "Codesammlung" umzubenennen 
in irgendwas, was das auch verdeutlicht?

Martin S. schrieb:
> Unter "Meine Kunstwerke" (oder so ..) da könnte ich höchstens ein paar
> Bilder posten, aber Schaltplan, Quellcode und genaue Beschreibungen
> scheinen hier unerwünscht zu sein.

Eine Möglichkeit wäre, das ganze ins Wiki zu packen und in "Meine 
Kunstwerke" den Link dazu + ein paar Bilder und ggfs Kurzbeschreibung zu 
posten.
Gast #3389461
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Warum ißt man ein Ei nicht gleich lieber ganz roh?

Ich machte das, aber das Ei frisch vom Nachbarn, nicht aus dem Handel. 
Es ist auch schon eine Weile her, ganz natürlich auf dem Nachbarshof 
herum laufende Hühner ohne Salmonellen und Antibiotika. Das schmeckte 
noch.

Die Schale blieb ganz, konnte man als Deko für den Osterstrauß 
verwenden.

Mit einer Supermarktware würde ich das nie versuchen.

Damals machte ich auch noch selbst gemachtes Thousand-Island-Dressing 
aus frischem Ei. Heute nicht mehr. Es gab schon einige Vorfälle.

Zum Thousand-Island-Dressing würde sich aber wunderbar das Eigelb aus 
dem Onsen-Ei ergeben, es ist bestimmt wie pasteurisiert und keimfrei. 
Oder nicht?
#3389479
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Wilhelm F. schrieb:
> Zum Thousand-Island-Dressing würde sich aber wunderbar das Eigelb aus
> dem Onsen-Ei ergeben, es ist bestimmt wie pasteurisiert und keimfrei.
> Oder nicht?

Das Eigelb ist von der Konsistenz wachsartig (sehr weich) aber nicht 
flüssig. Man könnte es fast als cremig bezeichnen. Das Eiweiss ist 
glibberig, aber weiss. Manche Leute mögen das, kann man aber auch 
wegmachen :-)
Gast #3389544
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Martin S. schrieb:

> Wilhelm F. schrieb:
>> Zum Thousand-Island-Dressing würde sich aber wunderbar das Eigelb aus
>> dem Onsen-Ei ergeben, es ist bestimmt wie pasteurisiert und keimfrei.
>> Oder nicht?
>
> Das Eigelb ist von der Konsistenz wachsartig (sehr weich) aber nicht
> flüssig. Man könnte es fast als cremig bezeichnen. Das Eiweiss ist
> glibberig, aber weiss. Manche Leute mögen das, kann man aber auch
> wegmachen :-)

Mir kam vorhin spontan der Gedanke Gartemperatur 64°C, und daß 
Pasteurisierung doch ein wenig höher liegt.

Man wird da bestimmt sehr gute Eier aus sehr vertraulichen Quellen 
(Nachbar, Bauer, kein Hühnerzuchtbetrieb) und absolut frisch bekommen 
müssen, das Massentierzeugs übliche Handelsware halte ich da für völlig 
ausgeschlossen.
#3389567
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Wilhelm F. schrieb:
> übliche Handelsware halte ich da für völlig
> ausgeschlossen.

Salmonellen sterben ab 55°C. Die Empfehlung mit mindesten 70°C zu garen 
hat einen besonderen Grund. Es wird pauschal angenommen das das Ei nur 
einige Minuten erhitzt wird, dabei wird das Eigelb in der Mitte einer 
wesentlich geringeren Temperatur ausgesetzt. Soweit ist die Empfehlung 
verständlich. Beim Onsen-Ei wird durch die lange Zeit im Wasser (bei mir 
64,2°C) auch im Eigelb die Temperatur von mindestens 55°C erreicht. Als 
Zeit sind 40 bis 60 Minuten anzusetzen.
Gast #3389582
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Martin S. schrieb:

> Wilhelm F. schrieb:
>> übliche Handelsware halte ich da für völlig
>> ausgeschlossen.
>
> Salmonellen sterben ab 55°C. Die Empfehlung mit mindesten 70°C zu garen
> hat einen besonderen Grund. Es wird pauschal angenommen das das Ei nur
> einige Minuten erhitzt wird, dabei wird das Eigelb in der Mitte einer
> wesentlich geringeren Temperatur ausgesetzt. Soweit ist die Empfehlung
> verständlich. Beim Onsen-Ei wird durch die lange Zeit im Wasser (bei mir
> 64,2°C) auch im Eigelb die Temperatur von mindestens 55°C erreicht. Als
> Zeit sind 40 bis 60 Minuten anzusetzen.

Dann wollen wir mal hoffen, daß es immer gut gelingt.

Pasteurisiert wird übrigens nicht nur wegen Salmonellen. Louis Pasteur 
wußte glaube ich noch gar nicht, was Salmonellen sind.
#3389649
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1
Wie man gesittet in Japans Thermalbädern abtaucht
2

3
Oben Eis, unten heiß: Thermalbaden in Japan will gelernt sein. 
4
Wie alles Traditionelle hat in diesem Land auch die Badekultur ihre Rituale,
5
von denen man nicht abweichen sollte. Fallstricke und Fettnäpfchen gibt es
6
für Europäer also genügend. WELT ONLINE verrät, was es zu beachten gilt

Ich habe den Artikel zwar nicht gelesen, wahrscheinlich steht da drin: 
"Nicht zu lange abtauchen, sonst gibt es Onsen-Eier.
#3389895
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Läubi .. schrieb:
> Also ich seh nix was dagegen spricht, und ein Wikiartikel, wieso nicht?

Ist eigentlich nirgens richtig gut aufgehoben. Im Wiki Projekte 
unterzubringen entspricht streng genommen nicht dem ursprünglichen Sinn 
eines Wiki.

In der Codesammlung sowieso nicht, den Bereich müsste man vllt. mal 
umbenennen. Was hat z.B. die Mechanik seines Gerätes (die ja ein 
essentieller Bestanteil dieses Projektes ist) in der Codesammlung 
verloren?
#3391870
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Martin Kreiner schrieb:
> Wie man gesittet in Japans Thermalbädern abtaucht
>
> Oben Eis, unten heiß: Thermalbaden in Japan will gelernt sein.
> Wie alles Traditionelle hat in diesem Land auch die Badekultur ihre
> Rituale,
> von denen man nicht abweichen sollte. Fallstricke und Fettnäpfchen gibt
> es
> für Europäer also genügend. WELT ONLINE verrät, was es zu beachten gilt
> Ich habe den Artikel zwar nicht gelesen, wahrscheinlich steht da drin:
> "Nicht zu lange abtauchen, sonst gibt es Onsen-Eier

Aua! Sorry, ohne meine Eier...

Aber mal im Ernst, tut mir Leid wenn ich dir auf den Schlips getreten 
bin. Bin eigentlich gegen das muntere Getrolle hier, obgleich ich mich 
bei manchen Threads (NICHT bei diesem) vor Lachen kugeln könnte :-)

Viel Erfolg weiterhin bei deinem Projekt!

Gruß
Christian
#3391889
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Martin Kreiner schrieb:
> Jetzt fühle ich mich auf den Schlips getreten! Das ist nicht mein
> Projekt. Mein Frühstücksei kommt aus dem Eierkocher und ist in ein paar
> Minuten fertig. Außen hart, das Gelbe weich.

Ups! Hatte das so verstanden, dass TdB das hier...

Thomas der Bastler schrieb:
> Kannst mal bitte ein paar Bilder von Deiner Eier zeigen ?
>
> Ich meine die gekochte Onsen  Eier..!!!

...scherzhaft auf "meine Eier" bezogen hat. :-)

Und da hab ich meine Antwort mit deinem Beitrag untermauert.

Nichts für ungut!

xD
#3398592
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Nachdem ich hier etwas geschmöckert hab, musste ich unbedingt auch ein 
Onsen-Ei essen. Da ich kein "PID-Controller" und ne Umzugskiste mit 
einer Hand voll Tauchsieder besitze, musste eben was improvisiert 
werden. Da das Raspberry Pi gerade eh nur Staub fängt, musste das dafür 
herhalten. Beim Kollegen also noch schnell einen 
Onewire-Temperatursensor geschnorrt und aus einer alten Zeitschaltuhr 
mit Hilfe eines Relais ein 230V Output für das Pi gepfriemelt. Den 
Wasserkocher meiner Freundin geschnappt und ein paar Zeilen Pythoncode 
und 45min später standen 3 leckere Eier auf dem Tisch ;-)


PS: Das Bild ist nicht optimal, meine Kartoffel hat's leider nicht 
besser hinbekommen, aber 100.000 MPixel
Angehängte Dateien:
#3398640
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Hallo Thomas,

hab etwas ähnliches zusammengebraut für die Zubereitung "Sous Vide". 
Geht aber sicherlich auf für den Nachbau der Onsen-Quelle.

Als Grundlage dient eine normale Stand-Alone 1,5kW Heizplatte mit Topf 
darauf.
Ein einfacher Temperaturfühler als NTC und ein Atmega zur 
Temperaturmessung reichen bestens aus. Für die Temperaturmessung kann 
man den NTC mit Eiswasser ganz leicht auf 0°C und mit siedendem Wasser 
auf 100°C einmessen. Die Zieltemperaturen liegen ja immer dazwischen.

Zum umrühren taugt jeder Milchaufschäumer, den man auch mal mit maximal 
einer 50% 1kHz PWM per FET mit Freilaufdiode vom Board abzweigen kann.
Du solltest ihn natürlich abschalten, während die Temperaturmessung 
läuft :-)

Die Schaltung ist ein Spannungsteiler gegen einen einfachen 
Vergleichswiderstand, der ungefähr den Widerstandswert des NTC bei 50°C 
hat. Der NTC ist für 10k bei RT gekauft worden. Die Werteliste kann man 
sich dann in Excel mal anschauen. Die hast im Prinzip eine gute lineare 
Näherung um die 50°C herum.

Allerdings bin ich bei einem so trägen System mit einem 2-Punkt oder 
PI-Regler nicht sonderlich gut gefahren. Die Überschwinger sind immer 
noch recht hoch.
Allerdings habe ich für die 1,5kW aus 230V~/8A auch keine ordentliche 
PWM oder Phasenanschnittssteuerung gemacht, sondern sehr lange 
Tastverhältnisse im Sekundenbereich gewählt.

Es wird immer die aktuelle Temperatur bestimmt und einem 
Schaltschwellenbereich um die Zieltemperatur zugeordnet. z.B. gibt es 
drei Schwellen A(0,2° unter Zieltemp), B(0,5°C unter Zieltemp), C(1°C 
unter Zieltemp), D (mehr als 1°C darunter).

Es wird bei einer bestimmten Schaltschwelle immer für a/b/c Sekunden 
geheizt und dann nach 30..60Sek die Temperatur erneut gemessen. Der 
Anstieg wird dann verwendet um eine Korrektur für die Schaltddauer 
einfließen zu lassen. Bereits vorher wurden min und max für die 
möglichen Werte a..d ermittelt und eine maximal erlaubte Korrektur 
innerhalb eines Heizzyklus.

Für die Aufheizphase wird bis zu einer festen Temperatur x auf 100% 
geheizt, danach greift der Algo.

Wenn ich ein digitales Einstechthermometer mit 0,1° Auflösung verwende 
und in den Topf hänge, komme ich im Eingeschwungenen Zustand nur auf 
einen Temperaturberauch zwischen ZielTemp...ZielTemp-0,2°C

Ich habe die ersten Werte manuell ermittelt und immer die selbe Menge 
Wasser in den Topf gegeben (3l).

Vielleicht hilft dir das ein wenig.
#3403693
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So hier der Quellcode. Ist nix besonderes. Eine Zweipunktregelung hat 
nicht sauber genug eingeregelt. Da auch kein regelbares Stellglied 
vorhanden ist, sondern nur mit einem Relais ein bzw. ausgeschaltet wird, 
musste eine andere Regelung her.
Über die Leistung, Wassermenge und die Wärmekapazität wird aus der 
Temperaturdifferenz die nötige Heizzeit geschätzt. Ist diese Abgelaufen 
wird nach 30s überprüft ob die Temperatur der Solltemperatur entspricht, 
falls nicht wird erneut mit neuer Heizzeit geheizt. Funktioniert 
erstaunlich gut, die Temperatur schwankte nur um etwa +-0.5°C.
Der GPIO 18 steuert nur ein Relais an, das die 230V für den Wasserkocher 
schaltet.
Die Temperatur wurde bequem von der Couch über SSH kontrolliert ;-)
Angehängte Dateien:
#3408230
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René B. schrieb:
> Lord of Lightning schrieb:
>> Eine Zweipunktregelung hat nicht sauber genug eingeregelt.
> Schau mal hier: ReneB schrieb:

Lesen bildet..., hatte deinen Post nicht gelesen. Hätte es mir aber 
denken können, nunja. Immo bin ich dabei eine Dimmerschaltung zu 
planen/basteln die mit RS232 angesteuert wird, dann klappts auch mit 
einem PID.

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