Seltsame Emails

#3370260
Lesenswert?

Ja, die kamen bei mir auch zu hauf.

Da hat wohl wieder irgendeine Internetseite Adressen verkauft.

Lustig ist nebenbei auch: Niemals Versicherungsvergleichs-Portale 
nutzen! Die geben die Adressen eiskalt und trotz fehlender Zustimmung 
weiter.

Ein interessantes Patent ist dazu: Ihr müsst euren Namen um die Webseite 
erweitern, bei der ihr euch angemeldet habt.

Z.B. Max Musterebayer

Wenn dann irgendwann eine Spam-Mail mit "Hallo Herr Musterebayer" kommt, 
dann wisst ihr sofort, wer da verkauft hat.
#3371594
Lesenswert?

Daniel F. schrieb:
> dann wünsche ich ihnen viel spaß beim versuch, einem gewissen "homer jay
> simpson, wohnhaft 742 evergreen terrace in 90210 springfield" eine
> versicherung zu verkaufen ;-)

Das mag vielleicht vorerst funktionieren, aber wenn sie irgendwann mal 
einen zweiten Datensatz kaufen, der Deine Email-Adresse beinhaltet, und 
eine andere Adresse hat, dann kommt ein Gewinnspielanruf und damit haben 
sie ihre Daten verifiziert und können dann sogar noch 10x so teuer 
verkauft werden.
#3371685
Lesenswert?

Martin Schwaikert schrieb:
> der Deine Email-Adresse beinhaltet

und wer sagt, dass das meine richtige emailadresse ist (das ist homers 
mailadresse)?

(die ist nur für spam, anrufer bei evtl. angegebenen telefonnummern 
können sich gerne vollstöhnen lassen)

und spätestens wenn so ein anrufer post von anwalt, staatsanwalt oder 
regulierungsbehörde bekommt ist ganz schnell wieder ruhe mit den 
anrufen...
#3371964
Lesenswert?

Zwei Sachen wundern mich in diesem Zusammenhang dennoch!
Als T-Online-User bekam ich die ominösen Mails gleichfalls wie Malefiz
(Gast). Was er allerdings nicht schrieb, diese Mails kamen mit 3 und
mehr sinnlosen Buchstaben in Folge im Betreff sowie Absenderadresse und
ohne meine Mailaddi zu kennen in mein Postfach an. Der T-Online-SW, die
ansonsten SPAM als solches anzeigt und über ein Kontrollkästchen global
zu löschen erlaubt, waren diese Mail absolut gleichgültig!
Persönliche Seite #3372166
Lesenswert?

Daniel F. schrieb:
> Martin Schwaikert schrieb:
>> der Deine Email-Adresse beinhaltet
>
> und wer sagt, dass das meine richtige emailadresse ist (das ist homers
> mailadresse)?
>
> (die ist nur für spam, anrufer bei evtl. angegebenen telefonnummern
> können sich gerne vollstöhnen lassen)
>
> und spätestens wenn so ein anrufer post von anwalt, staatsanwalt oder
> regulierungsbehörde bekommt ist ganz schnell wieder ruhe mit den
> anrufen...

Das ist nicht so einfach wie du denkst. Hier das Gegenbeispiel:
Ich kenne jemanden, der arbeiten ging. Im Laufe der Tätigkeit bekam der 
Arbeitgeber von ihm eine email-Adresse genannt. Dann war die Person 
längere Zeit krank zuhause. Der Arbeitgeber kam auf die Idee doch mal 
die rumliegende email-Adresse zu benutzen. In der email fragte er nach 
dem Befinden, also wann denn wieder mit Erscheinen zu rechnen sei. Die 
Person fühlte sich kran und dachte auch nicht mehr an diese 
email-Adresse und schon gar nicht an den Bezug zum Arbeitgeber. Also 
blieb diese email unbeantwortet. Und was kam dann? Ein wichtiger Punkt 
der Kündigung war die Unerreichbarkeit auch via email. Die Sache ging 
vor Gericht. Und nun rate mal wie es ausging? Dank dem eigenen Anwalt 
bekam die Person wenigstens noch ne halbwegs ordentlich Abfindung. Ist 
nun aber einen quasi unkündbaren Job los.
Persönliche Seite #3372176
Lesenswert?

Martin Schwaikert schrieb:
> Daniel F. schrieb:
>> und spätestens wenn so ein anrufer post von anwalt, staatsanwalt oder
>> regulierungsbehörde bekommt ist ganz schnell wieder ruhe mit den
>> anrufen...
>
> Nur erwischt man die nicht. Die sind inzwischen so schlau und
> manipulieren die Rufnummernübermittlung.

Es gibt keine Rufnummern-Nichtübermittlung zwischen den 
Telefonprovidern. Die Sperre wirkt erst auf deinem Anschluß. Es brauch 
also nur einen richterlichen Erlaß und du hast die Nummer. Könnte nur 
schwierig werden, wenn der Spammer im Ausland sitzt und mit seinem 
lokalen Anbieter abends Essen geht...
Die Option die Rufnummer absichtlich falsch zu übertragen, haben nur 
hoheitliche Staatsbetriebe. Dafür mußt du schon Terrorismus-verdächtig 
sein.
Persönliche Seite #3372178
Lesenswert?

Joerg F. schrieb:
> Das interessante dabei ist, daß eine andere t-online Adresse als
> Empfänger angegeben war. Ich wollte mir aber nicht die Mühe machen, die
> Header zu überprüfen, daher einfach gelöscht und gut.

Envelope-to

Du wirst nur als Durchreiche benutzt. Genauer dein Provider. Und da der 
das nicht will, landet die email letztlich bei dir. Du bist in diesem 
Fall die Rundablage.
Dabei wird einfach eine Unzulänglichkeit im email-Protokoll ausgenutzt 
und die wird seit Jahren nicht geschlossen.

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren