Hallo, einmal eine chemische Frage: NO2 besitzt laut Wiki einen Siedepunkt von ca. 20°C. und einen Schmelzpunkt von nur -11°C. Kann das sein? Bei diesen geläufigen Temperaturen muss ein entsprechender Kondenseffekt doch überall und fast täglich sichtbar werden, oder tritt dieses Gas so selten oder in so geringen Konzentrationen auf, dass man solche Effekte einfach nicht wahrnehmen kann? mfg
Normales Benzin hat einen Siedepunkt von irgendwas zwischen 35 und über 100°. trotzdem verdunstet und diffundiert es recht schnell, und selbst im Umfeld von Tankstellen findest du keine kondensierte Benzintröpfchen. Obwohl die Konzentration dort viel höher sein dürfte als eine No2 Konzentration in der Atmosphäre. Kein Chemiker schrieb: > oder tritt dieses Gas so > selten oder in so geringen Konzentrationen auf, Eben Vieleicht kannman es ja in äussert geringen Mengen in Tautropfen messen.
Kein Chemiker schrieb: > NO2 besitzt laut Wiki einen Siedepunkt von ca. 20°C. > und einen Schmelzpunkt von nur -11°C. Unter normalen Druck. Das hast du aber in der Atmospaehre nicht. Da gelten die einzelnen Partialdruecke der Gase. http://de.wikipedia.org/wiki/Partialdruck
> Bei diesen geläufigen Temperaturen muss ein entsprechender Kondenseffekt > doch überall und fast täglich sichtbar werden, oder tritt dieses Gas so > selten oder in so geringen Konzentrationen auf, dass man solche Effekte > einfach nicht wahrnehmen kann? Diese Temperaturen machen nur Sinn für den Fall, dass Du eine ganze Flasche voll reinem NO2 hast (vereinfacht ausgedrückt). In der Atmosphäre ist davon hoffentlich nicht allzu viel davon enthalten, also Deine Vermutung mit der Konzentration ist schon erstmal richtig. Vor allem würde es dann mit dem reichlich vorhandenem Wasser und Sauerstoff in der Atmosphäre sehr schnell zur Salpetersäure und die siedet nicht bei so niedrigen Temperaturen. Letztendlich kann man das sehr langfristig gesehen schon wahrnehmen, da gab es zu meiner Zeit in den Schulbüchern immer Bilder von vom sauren Regen (nicht nur Salpetersäure) zerfressenen Statuen. Ich vermute auch mit einfachen Mitteln der chemischen Analytik kann man das in z.B. Regenwasser nicht nachweisen (zumindest habe ich das vor ein paar Jahren nicht geschafft, aber vielleicht war das auch die Luft so sauber), während man das in Trinkwasser oder in Seen oder Bächen schon schaffen kann ohne gleich auf die Spurenanalytik eingerichtet zu sein. Da gibt es ja auch Teststäbchen für Nitrat in dem Grössenordnungsbereich.
Kein Chemiker schrieb: > Kann das sein? Völlig egal. Wichtig ist, wer guten Sex haben will, sollte nicht so viel am Boden rumkriechen: "Stickstoffdioxid ... ist ein ... Gas, das ... in der Atmosphäre mit den höchsten Werten in Bodennähe vorkommt. ... Bei Männern kann zudem Impotenz bei häufigerem Einatmen als Spätfolge eintreten." Sagt zumindest die Wikipedia.
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