Gast
#3374357
Hallo zusammen, in den letzten Wochen habe ich ein paar Komponenten zusammengestellt, mit denen ich meine Modellbahn automatisiert fahren lassen kann. Multiplexer, Reed-Kontakte, Relais, Arduino UNO, etc. Habe eine Schaltung zusammengelötet, mit der ich über den Arduino, über einen ULN2003A und drei bistabile Relais drei Streckenabschnitte steuern kann - die Schaltung habe ich mehrfach gegen Kurzschlüsse und auf Isolation zwischen Steuerkreis und Lastkreis geprüft. Die Schaltung funktioniert auch einwandfrei, wenn ich die Lok nicht fahren lasse. Kann über den Arduino die einzelnen Streckenabschnitte beschalten. Spannung da - Spannung weg. Klappt super. Sobald ich aber die Lok fahren lasse entsteht ein so krasses induktives Feld, dass auf dem Arduino-Board, meiner Lochrasterplatine und auch in meinem Messgerät und (selbst ohne Kontakt zu den 18V DC des Trafos - nicht mal Ground ist mit dem Trafo verbunden) Strom fließt und auch eine ziemlich hohe Spannung anliegt (schwankt bei ~12V). Das Arduino und auch die Lochrasterplatine die ich gelötet hatte war tatsächlich nur mit meinem (nicht am Hausnetz angeschlossenen) Laptop verbunden - also über Akku. Den Trafo hatte ich voll aufgedreht und die Lok fuhr auf der Stelle gegen eine "Wand". Die Relais waren aus der Lochrasterplatine ausgebaut und der Tisch mit der Bahn war komplett vom Arduino, bzw. von meiner Lochrasterplatine getrennt. Das induktive Feld muss so stark sein, dass sogar der Interrupt eines ICs ausgelöst wurde und das Arduino letztendlich in eine Art Schutzmodus versetzt wurde - konnte es nicht mal mehr resetten - musste es komplett vom USB abschließen und neu anschließen. Also ich habe keine Idee mehr, was das Problem sein könnte. Zuerst dachte ich der Strom würde durch die Relais irgendwie zurückfließen und daher das Arduino abschalten. Als ich wirklich alles voneinander getrennt hatte und die Relais ausgebaut waren, war mir jedoch klar, dass es kein Kriechstrom oder sowas konnte. Kann es sein, dass der TRIX Trafo im Eimer ist, oder auch die Lok? Welche Schritte würdet ihr nun unternehmen um den Fehler einzugrenzen? Bzw. was kann man tun, um ein so krasses induktives Feld (oder was sonst kann es noch sein) zusammenbrechen zu lassen? (Kondensator parallel zu den Gleisen Schalten - oder sowas?) Ich bin kein Profi, verfüge nur über Grundkenntnisse der Elektronik. Aber habe meine Schaltung einem Profi gezeigt und der ist sich sicher, dass die Schaltung funktionieren muss und Fehlerfrei ist - einen Fehler in meiner Schaltung kann also ausgeschlossen werden. Beste Grüße Dominic