Ich habe seit rund 2 Stunden einen kleinen Heizlüfter in Betrieb. Plötzlich fliegt die Sicherung raus. Als ich die Sicherung wechsle, fällt mir auf: Absicherung 6 A, der Heizlüfter hat aber 2 kW, also zusammen mit Beleuchtung und PC mindestens 9 A. Nun, zwei Fragen: - Warum hält die Sicherung trotzdem 2 Stunden durch? - Dürfte man die Sicherung allenfalls gegen eine 10 A wechseln?
-Heizlüfter werden eh bald verboten -es kommt auf das Auslöseverhalten der Sicherung an. 50% Dauerüberlast (2h sind für mich Dauer) ist allerdings schon heftig. Aber die Dinger altern auch, könnte schon sein -feste Verlegung fordert min. 1.5mm², 10A sollten also immer drin sein.
H.Joachim Seifert schrieb: > -feste Verlegung fordert min. 1.5mm², 10A sollten also immer drin sein. Auch in einem Wohnblock aus den 50ern?
Vielleicht sind die 2.000W auch nur ein Werbeaufdruck und in Wirklichkeit hat der nur 1.000W. Mit Strom heizen ist übrigens teuer. Sicherungsstärke ändern darfst Du eh nicht alleine.
Eigentlich nichts verwunderliches. Isses ne Schmelzsicherung nicht und isses ein LS-Schalter eigentlich auch nicht wirklich. Warum? Dafür schaue man sich die Auslösekennlinien an. :) http://www.elektronikwissen.eu/Elektronikwissen/images/VDE%20Bild2.jpg http://www.elektro-wissen.de/Bilder/Kennlinie-LS-Schalter-Z-B-C-K.gif Das sind immerhin Leitungsschutzorgane und sonst nichts. Drum heisst das Teil auch Leitungsschutzschalter oder gL-Schmelzeinsatz wobei das gL nichts anderes wie Ganzbereichs Leitungsschutz bedeutet. Die Sicherungsgröße zu ändern ist ohne vorher durchgeführte Fachgerechte Messungen (z.B. Schleifenimpedanz, eetc.) fahrlässig und ein Spiel mit dem Feuer. :)
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