2 Widerstände dimensionieren

Gast #3383987
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FlukeVT04 schrieb:
> wie kann ich einen richtigen Wert für den R2 bestimmen,

Depends on the Größenordnung of R2!

> und welche Rolle spielt hier R2?

R2 kann vieles sein. Wozu soll R2 in der Schaltung denn gut sein?
Der Schaltplan kann vieles zeigen wollen, R2 könnte vielleicht auch nur 
eine ohm'sche Last sein. Oder ist R2 irgendeine "Sicherungsmaßnahme" , 
weil der "Schaltplanersteller" zu geizig war, einen passenden Transistor 
zu nehmen.
Oder hat's was mit Audio zu tun? Mir jedenfalls ist der Zweck der ganzen 
Sache nicht klar.

> R1=(48V)/(240mA) = 200 Ohm

Was soll nochmal berechnet werden?
I_max ist ja anscheinend 240 Ohm. R1 ist gegeben, die Spannungen kennt 
man auch. Der Transistor wird als ideal angenommen...

> ehrlich zu sagen, ich versteh die Schaltung nicht

Ich verstehe das Problem nicht.

MfG, NOR
Gast #3384035
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wendelsberg schrieb:
> Norbert M. schrieb:
>> Ich verstehe das Problem nicht.
> Kein Wunder:
>> I_max ist ja anscheinend 240 Ohm. R1 ist gegeben, die Spannungen kennt

240 mA waren natürlich gemeint. Trotzdem, das Problem kann vieles sein.

Lothar S. schrieb:
> R2 dient zur Verringerung der Verlustleistung des Transistors.

Ernsthaft?

> Das ist ein sehr kluger aber unüblicher Kunstgriff bei einer diskreten
> Stromquelle.

Als elektrischem Laien kommt mir das per se erst mal wie "Schwachsinn" 
vor.
Allerdings lerne ich gerne was, deswegen: Weswegen macht man das?
Auch wenn ich die technischen Finessen vielleicht nie in der Realität 
anwenden werden könne, so würde mit doch die genauere Erläuterung zu 
diesem Kunstgriff wahrscheinlich Genuß bereiten.

LG, NOR

Edit: Damn, du hast es ja sogar dazugeschrieben, diskrete Stromquelle.
Ich hab' anscheinend echt Probleme mit dem lesen. Danke!
Gast #3384191
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Wenn Du, unter Vernachlässigung des Spannungsabfalls an Rb, die Basis 
auf 12V (Steuerspannung) fixierst, legst Du gleichzeitig den Emitter auf 
ca. 12,7 V.

Nach Adam Riese und Eva Zwerg, liegen dann am Widerstand R1, 47,3V an.

Da diese Spannung relativ Konstant ist (12V = Steuerspannung = Konstant; 
0,7 V = Basis-Emitterspannung = rel. Konstant; 60 V = Versorgung = 
Konstant), sollte sich der Strom solidarisch erklären und bei konstantem 
Widerstand R1, auch konstant sein. Bei unbekannter Stromverstärkung kann 
der Basisstrom nicht abgezogen werden und somit verbleibt: I1 = 47,3V / 
R1.

Zum Gesamtstrom kommt dann noch der, von der Steuerspannung unabhängige 
Teil von I2 = 60V/R2 hinzu.

... oder so.

Ohne Angabe zur Stromverstärkung und zum Bereich der Steuerspannung, hat 
der Aufgabensteller jede Menge Fragen offen gelassen.
Eine Lösung ist sowohl möglich, ohne den lästigen Transistor T1 
(I=60V/R2), als auch nach dem Verkauf von R2 (I=47,3V/R1).
Gast #3385206
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Ich als Laie würde mir das ganze strommässig ansehen:
Der Transistor drückt an der Basis 12 mA raus, 240 mA stehen gesamt zur 
Verfügung. R1 "verschlingt" bei 60V und 200 Ohm (gegeben) 300 mA.

Allerdings ist der Schaltplan schon reichlich komisch, R2 ist ja 
gesucht, und der hängt einfach zwischen einem Potential 60V und (?).

Je mehr ich darüber nachdenke, desto unsinniger erscheint mir die ganze 
Konstruktion. Wenn ich da unbedingt was reinsetzen müssen würde, dann 
würde ich einfach mal gut Glück 4k7 250 mW nehmen.

Schönen Feiertag wuenscht NOR

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