Trafo für UM80 Abstimmanzeigeröhre

Gast #3386163
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Hallo,

ich hätte da mal wieder eine Fragen an euch.

Ich benötige einen Trafo der Primärseitig mit 230V betriebn wird und 
Sekundärseitig zwischen 160 und 200V~ liefert.
Strom sollte er Sekundärseitig 0,5A liefern.

Kann mir jemand sagen wo ich so etwas herbekomme?


MfG
Gast #3386460
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Besorge dir lieber sowas:
ebay 190813737834
Es gibt da weitere ähnliche Angebote.
Da brauchst du nicht mit Netzspannung hantieren.
Mit einem Trafo aus einem alten Röhrenradio ist dir auch nicht geholfen.
Da fehlt immer noch die Heizspannung für die U-Röhre.
#3386493
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Helpme91 schrieb:

> Ich benötige einen Trafo der Primärseitig mit 230V betriebn wird und
> Sekundärseitig zwischen 160 und 200V~ liefert.

Den könntest Du aus einem 9V und 12V-Trafo Rücken an Rücken
zusammensetzen. Ausserdem brauchst Du noch einen Trafo für die
recht unübliche Heizspannung von 19V.

> Strom sollte er Sekundärseitig 0,5A liefern.

Wozu soviel Strom? Willst Du gleich 50 Stück davon anschliessen?
Gruss
Harald
Gast #3386715
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Also die 19V für die Heizspannung habe ich bereits.

Die 500mA habe ich einfach mal genommen, damit ich im sicheren Bereich 
bin.

Die UM80 benötigt ca. 325mA (laut dem Internet).

Das mit den 2 Transformatoren die Rücken an Rücken zusammengeschlossen 
werden, kenne ich auch bereits. Das Problem ist die Größe, wenn 325mA 
benötigt werden. Das ganze sollte möglichst klein sein.


Danke euch allen mal für eure Hilfe!
Gast #3390794
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Sorry,

ich hatte da beim schreiben etwas verwechselt (Gedanken Fehler)!!!!

Ich meinte natürlich die Heizspannung für die UM80 – Röhre (20V~ vom 
Trafo)!

Da wollte ich euch fragen, ob die Heizspannung eine Gleichspannung oder 
Wechselspannung sein sollte. Vorteile, Nachteile?

Laut Datenblatt ist beides möglich.

Sorry nochmal!!
#3424644
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Vorheizen ist generell nicht nötig, außer bei quecksilbergefüllten 
Gleichrichterröhren, dicken Senderöhren etc., dann steht es auch im 
Datenblatt (ziemlich komplette Sammlung vonr Röhrendatenblättern: 
http://frank.pocnet.net/ )


Nachtrag zur Heizspannung: AC/DC ist wie schon erwähnt egal, achten 
sollte man nur auf die max. Spannung zwischen Kathode und Heizung (U_fk) 
und der max. Widerstand zwischen Kathode und Heizkreis (R_kf). Wenn man 
diese überschreitet (was in deiner Schaltung sehr unwahrscheinlich ist), 
nimmt die Röhre Schaden oder benimmt sich seltsam.
(Firma: matzetronics) #3425332
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Helpme91 schrieb:
> Ist es ein Problem, wenn die UM80 30 sekunden ohne Audiosignal arbeitet?

Das ist ein Witz, oder? Jede Röhre kann ohne Signal leben, sonst würde 
ein Röhrenverstärker in den Pausen der Musik kaputt gehen. Du solltest 
lediglich vermeiden, eine Röhre stundenlang ohne Anodenspannung voll zu 
heizen - es geht die Legende, das sie davon 'taub' werden. Da das 
allerdings ein sinnloser Betriebszustand ist, habe ich es noch nicht 
ausprobiert in all den Jahren.
(Firma: matzetronics) #3433167
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jo, das ist ein Einbrennstrich. Die Leuchtschicht ist bei der alten 
Röhre eben schon seit Ewigkeiten in Gebrauch und der Strich zeigt dir, 
was sie am häufigsten angezeigt hat. Kann man bei älteren Geldautomaten 
Monitoren auch mal sehen, wenn sie nicht schon auf LCD umgerüstet sind.
Es gibt eben keine neuen UM80 mehr. Reduziere die Anodenspannung 
(Helligkeit) etwas, dann dauert das Einbrennen länger.
#3433249
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U-Röhren darf man nicht mit Konstantspannung heizen, sondern nur mit 
Konstantstrom. Sie vertragen den Einschaltstromstoß nicht, den vertragen 
nur E-Röhren. Deshalb ist die Spannung auch nur als ca. angeben.
Eine Spannungsheizung wird die Einschaltzyklenzahl drastisch verkürzen.
(Firma: matzetronics) #3433785
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batman schrieb:
> Warum koppelt man die Helligkeit nicht mit der Signalamplitude, um das
> Einbrennen in Ruhelage zu vermindern?

* Der Einbrenneffekt tritt eigentlich nur dann auf, wenn die Röhre 
jahrelang ohne Signal betrieben wird, ein im Radio höchst 
unwahrscheinlicher Fall. Das war ja eine Abstimmanzeige und kein 
VU-Meter. Da kein Anwender das Radio jahrelang ohne Abstimmung auf einen 
Sender betrieben hat, war das nie ein Problem.
Im Plattenspielerbetrieb wurde die Röhre einfach abgeschaltet - wenn ein 
Gerät mit U-Röhren überhaupt einen Phonoeingang hatte. U-Röhren wurden 
nämlich für nicht netzgetrennte Geräte entwickelt. Alle Heizungen in 
Serie und der Rest wurde in einem dicken Widerstand verbraten. Deswegen 
ja auch der konstante Strom vom 100mA und nicht konstante Heizspannung.

* Wenn wirklich mal ein Einbrennstrich da war, hat der Techniker während 
einer Reparatur nebenbei eine neue Röhre reingesteckt und fertig. Das 
hat höchstens ein paar Mark gekostet.

P-Röhren arbeiten übrigens auch nach dem Konstantstromprinzip, nur sind 
es hier 300mA.
#3433811
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Matthias Sch. schrieb:
> Da kein Anwender das Radio jahrelang ohne Abstimmung auf einen
> Sender betrieben hat, war das nie ein Problem.

Also die Radios, die ich in den Händen hatte, hatten alle völlig 
verbrauchte Anzeigen. Nur beim Einstellen eines Ortssenders (z.B. Radio 
DDR1) hat man noch helle Ränder gesehen.
Mir hat die EM84 (Balken) am besten gefallen. Die EM80 (Fächer) oder 
EM11 (Kreissegmente) waren deutlich schlechter ablesbar.
(Firma: matzetronics) #3433831
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Peter Dannegger schrieb:
> Also die Radios, die ich in den Händen hatte, hatten alle völlig
> verbrauchte Anzeigen.

Da war dann aber die gesamte Anzeige dunkler? Und wieviele Jahre hatten 
die Geräte denn schon auf dem Buckel ohne Röhrenwechsel? Nach 20 oder 30 
Jahren ist das natürlich vollkommen normal, genauso wie Bildröhren im 
Laufe der Jahre immer dunkler werden und sich der Fernsehgucker einfach 
daran gewöhnt hat.
Neue UM80 gibts eben nicht mehr. Mir hat persönlich der Fächer am besten 
gefallen.

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