Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Eignungstest: Sinn von bestimmten Fragen


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von TO (Gast)


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Hallo zusammen,

neulich habe ich aus Neugierde ein paar Eignungs- bzw. Einstellungstests 
gemacht. Neben den "Standardaufgaben" in denen sprachliche, 
mathematische und logische Fähigkeiten getestet werden gab es noch eine 
weitere Kategorie die ich bisher nicht kannte.
In der Kategorie wurden unscharfe Bilder angezeigt (man konnte also 
nicht so gut erkennen, was auf dem Bild zu sehen ist).
Auf einem Bild waren ein paar Personen und man sollte auswählen, wer der 
Hauptakteur auf dem Bild ist.
Wozu ist so ein Test gut? Was soll damit herausgefunden werden? Und: 
Gibt es überhaupt eine richtige Lösung?

Vielen Dank schon Mal,
TO

von Amateur (Gast)


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Die Perversonaler streuen auch gerne mal ein paar Fragen, die sich nicht 
beantworten lassen oder sinnlos sind, ein. Neben den mittlerweile 
üblichen Psychospielen.

Mal sehen wie Du reagierst und Dich aus der Affäre ziehst.

von Prinz Prozac (Gast)


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> In der Kategorie wurden unscharfe Bilder angezeigt (man konnte also
> nicht so gut erkennen, was auf dem Bild zu sehen ist).

Ein Sehtest?? ;O)

> Auf einem Bild waren ein paar Personen und man sollte auswählen, wer der
> Hauptakteur auf dem Bild ist.
> Wozu ist so ein Test gut? Was soll damit herausgefunden werden?


Ansonsten: Vieleicht will man damit etwas über Dein Sozialverhalten 
harausfinden.
z.B. wie Du bestimmte soziale Situationen intuitiv einschätzt.

Das sagt z.B. etwas über Deine Sensitivität und Deine sonstigen 
Fähigkeiten aus. Ob Du zum Beispiel eher eine Führungsrolle übernimmst 
oder nicht.


> Und:
> Gibt es überhaupt eine richtige Lösung?

Nicht, solange Du nicht weist, was sie eine Vorstellung von der 
einzustellenden Person haben.

Vieleicht suchen sie ja eine Person, die gerne führen will, oder eine 
Person, die lieber geführt werden will, oder einen statusblinden Nerd, 
dem das ganze Hickhack um Führung oder Nichtführung egal ist, solange er 
basteln darf.

Je nach Anforderung ist dann was anderes richtig.
Ich würde wahrheitsgemäß eher sagen wollen: Halt vier unscharf zu 
sehende Personen oder Statuen. Was die machen oder darstellen, ist nicht 
einzuschätzen wegen Nebel.

von Rudi Radlos (Gast)


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Solche Tests dienen zur Auswahl. Wenn alle immer leicht wären, würden 
100% der Testpersonen richtige Antworten  liefern und Du müßtest wieder 
von vorn anfangen mit testen. Dewegen werden Stolpersteine eingebaut.

von Rudi (Gast)


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Hat hier schon mal einer Erfahrung mit dem Test von ELIGO gemacht?
Mich würde gerade die Erfahrung der Fachkräfte mit mehr als 10 Jahren 
Berufserfahrung interessieren.
Wie steht Ihr generell zu solchen Tests ?

Beitrag #7068774 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Schlaumaier (Gast)


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Rudi schrieb:
> Wie steht Ihr generell zu solchen Tests ?

Sind moderner Unsinn damit Weicheier Weicheier besser finden.

von Rudi (Gast)


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Ich konnte den Test nicht so richtig ernst nehmen und hab 
dementsprechend Abgeschnitten.
Ich seh bei 10+ Jahren Erfahrung den Sinn einfach nicht, ich hab schon 
oft genug gezeigt was ich kann oder nicht.
Jetzt überleg ich ob ich das meinen Kontakt in der Firma versuche 
beizubringen oder den Job links liegen lasse.
Interessant war der Job.

von Selment (Gast)


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Zocker_60 schrieb im Beitrag #7068774:
> Personaler kann man vergessen. Geht auf Montage so wie ich. Ich
> war 20
> Jahre im kalten Sibirien da wird aus dir ein Mann.

Vor 20 Jahren wurden solche Jobs immerhin noch anständig bezahlt. Heute 
bekommt man solche Jobs nur noch mit Beziehungen und man ist der Arsch 
vom Dienst mit einem Minigehalt. Und wenn man dann nach Jahren mal in 
seinem ursprünglichem Heimatland sesshaft werden will, traut einem 
keiner mehr Arbeitsfähigkeit zu. Deshalb sind solche Jobs heute die 
Eintrittskarte ins Verderben. Da kann man sich auch gleich die Kugel 
geben.

von Tom (Gast)


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TO schrieb:
> Wozu ist so ein Test gut? Was soll damit herausgefunden werden? Und:
> Gibt es überhaupt eine richtige Lösung?

...löse Dich von dem Gedanken, dass es zu Einstellungsfragen "richtig" 
und "falsch" gibt. Ein Bewerbungsgespräch ist nicht das gleiche wie eine 
Mathematikklausur ;-)

von Rudi (Gast)


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Blöd nur wenn man aufgrund des Tests nicht zum Gespräch eingeladen 
wird...Doppelt Blöd wenn die Qualifizierung und Erfahrungen absolut 
passen, der Test aber aufgrund interner Richtlinien vorgeschrieben ist.

von Resident MSc. (Gast)


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TO schrieb:
> Auf einem Bild waren ein paar Personen und man sollte auswählen, wer der
> Hauptakteur auf dem Bild ist.
> Wozu ist so ein Test gut?

Auch in unklaren Situationen sollte man den jeweiligen Chef sofort 
zweifelsfrei identifizieren können, um dann seine Anweisungen 
unmittelbar ausführen zu können.
Wir machen das bei unseren Bewerbern so: während des Gesprächs schauen 
regelmäßig Kollegen zur Tür rein und geben Anweisungen, z.B. "5 
Liegestütze". Der Trick ist, nur die Anweisungen unseres Chefs sollte 
der Bewerber ausführen, ansonsten bekommt er schon mal Punktabzug. Dafür 
muss der Bewerber aber sofort checken, welchen Rang die betreffende 
Person hat.

von Schlaumaier (Gast)


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Resident MSc. schrieb:
> Wir machen das bei unseren Bewerbern so: während des Gesprächs schauen
> regelmäßig Kollegen zur Tür rein und geben Anweisungen, z.B. "5
> Liegestütze". Der Trick ist, nur die Anweisungen unseres Chefs sollte
> der Bewerber ausführen, ansonsten bekommt er schon mal Punktabzug. Dafür
> muss der Bewerber aber sofort checken, welchen Rang die betreffende
> Person hat.

Ich merke i.d.R. sofort wer der Boss ist, wenn  2 o. mehr andere 
Personen im Raum sind. Aber Liegestütze machen... ich würde aufstehen 
und den sagen, sie sollen ein andern der Bewerber nehmen. Ich hätte für 
meinen Beruf nicht Qualifikation und Ausbildung dafür.

Man bin ich froh das ich das mit den Bewerben so gut wie hinter mir 
habe.

von Zocker_60 (Gast)


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> von Rudi (Gast)
> 18.05.2022 16:57

> Blöd nur wenn man aufgrund des Tests nicht zum Gespräch eingeladen
> wird...

Unwahrscheinlich.

> Doppelt Blöd wenn die Qualifizierung und Erfahrungen absolut passen,

Bestenfalls Blöd für die Firma.

Sollen sie doch eine Hanswurst einstellen die den Zirkus mitmacht.

von Rudi (Gast)


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Zocker_60 schrieb:
>> Blöd nur wenn man aufgrund des Tests nicht zum Gespräch eingeladen
>> wird...
>
> Unwahrscheinlich.
>

So wie ich das verstanden habe wurden aufgrund solcher Tests Leute nicht 
eingestellt die ansonsten passen.
Was ich allerdings für sehr Fragwürdig halte.

>> Doppelt Blöd wenn die Qualifizierung und Erfahrungen absolut passen,
>
> Bestenfalls Blöd für die Firma.
>
> Sollen sie doch eine Hanswurst einstellen die den Zirkus mitmacht.

Vielleichh sollte ich das dennen bei Ablehnung in schön formuliert 
beibringen :D

von Rhönradfahrer2 (Gast)


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Rudi schrieb:

> Wie steht Ihr generell zu solchen Tests ?
Wer sich solche Tests mitmacht hat die Kontrolle über sein Leben 
verloren.

von Jan H. (j_hansen)


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Amateur schrieb:
> Perversonaler

++

Wobei sich das meinen Empfinden nach wieder reduziert hat. Früher 
konnten die Personaler aus tausend Bewerbungen schöpfen, die musste man 
sowieso reduzieren. Ob durch pseudowissenschaftlichen Unsinn oder 
einfach 90% ungesehen in die Tonne - egal.

Heutzutage können die Unternehmen froh sein, wenn sich überhaupt 
irgendwer bewirbt. Da kann man auch gleich die Fachabteilung einbinden 
und es sich nicht erlauben die Bewerber durch Personalerperversitäten zu 
vergraulen.

von Anstaltsleiter (Gast)


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> In der Kategorie wurden unscharfe Bilder angezeigt (man konnte also
> nicht so gut erkennen, was auf dem Bild zu sehen ist).

Dies ist doch ein uralter Hut in der Psychologie, der übrigens
heutzutage meist als unwissenschaftlich und unseriös gilt:

https://de.wikipedia.org/wiki/Rorschachtest

von Hannes J. (Firma: _⌨_) (pnuebergang)


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Rudi schrieb:
> Wie steht Ihr generell zu solchen Tests ?

Ach je. Seit sicher über 50 Jahren verkaufen Pseudowissenschaftler 
"wissenschaftliche" Tests aller Art an unfähige Personaler die ihren Job 
nicht machen können.

Die Tests liefern angeblich objektive Ergebnisse und die 
Personaler-Pfeife ist fein raus wenn mal wieder ein Idiot eingestellt 
wurde ("Das konnte ja niemand wissen, der hatte so gute Testergebnisse 
...") oder ein Spitzenmann abgelehnt wurde.

Eine ganze Betrugsbranche lebt von diesen Tests.

Wenn du den Job unbedingt willst, dann machst du den Testkinderkram 
lächelnd mit. Allerdings sagt so ein Testmüll auch was über die Firma. 
Unfähige Personaler, Chef hat keine Kontrolle über seine 
Personalabteilung oder glaubt auch an den Müll. Die Kollegen sind 
faktisch ausgewürfelt statt ausgesucht. Also, will man in so einer Firma 
arbeiten?

von Pleitegeier (Gast)


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Früher hat HR sich um die Gehaltsabrechnungen, Urlaub und Kekse für die 
GF gekümmert.

Seit dem diese Pseudo-Wissenschaften wie Psychologie und Woke-Kultur auf 
dem Vormarsch sind, hat sich HR verselbstständig.

Wer "durch HR muss" hat eh noch nicht viel erreicht.

Zum Berufseinstieg ok - danach sollte man Chef-Sache sein.

von Rudi (Gast)


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Der Job klingt gut. Der Test hat mir allerdings echt zu denken gegeben.
Ist jedenfalls nichts für gewissenhafte Leute.
Durch Zeitlimits wird bei eigentlich simplen Aufgaben Stress aufgebaut. 
Was dann bei mir mehr oder weniger zum Versagen führte da ich die Fragen 
nicht beantwortet habe.

von Hannes J. (Firma: _⌨_) (pnuebergang)


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Resident MSc. schrieb:
> Wir machen das bei unseren Bewerbern so: während des Gesprächs schauen
> regelmäßig Kollegen zur Tür rein und geben Anweisungen, z.B. "5
> Liegestütze". Der Trick ist, nur die Anweisungen unseres Chefs sollte
> der Bewerber ausführen, ansonsten bekommt er schon mal Punktabzug. Dafür
> muss der Bewerber aber sofort checken, welchen Rang die betreffende
> Person hat.

Wenn ihr nicht gerade eine militärische oder paramilitärische 
Organisation seid, dann ist das hirnrissiger Müll. Die genannten 
Organisationen haben eine einfache Lösung für das Problem, nämlich 
Rangabzeichen. Aber in einer zivilen Entwicklerbude?

Da läuft bei euch gewaltig was schief wenn es nötig ist Bewerber darauf 
zu testen wie gut sie die offizielle Firmenhierarchie erschnüffeln 
können. Abgesehen davon hat jede Firma auch inoffizielle Hierarchien. 
Ebenso gibt es Leute in einer Firma die dir, obwohl sie nicht im 
Organigramm über dir stehen, trotzdem ganz offiziell und berechtigt 
Anweisungen geben dürfen.

Ich habe so etwas noch nie in eine Bewerbungsgespräch erlebt. Ich glaube 
ich würde die Leute in der Tür nur überrascht ansehen. Dann den 
Personaler fragen ob die sich in der Tür geirrt haben und wir nicht in 
einen Raum wechseln können wo wir nicht gestört werden. Wenn mir langsam 
dämmern würde dass das Absicht ist würde ich das Bewerbungsgespräch 
beenden. Das wäre dann nicht das erste Mal dass ich mich aus einem 
Bewerbungsgespräch vorzeitig empfehle.

von (prx) A. K. (prx)


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TO schrieb:
> Auf einem Bild waren ein paar Personen und man sollte auswählen, wer der
> Hauptakteur auf dem Bild ist.

Es gibt viele Formen von Intelligenz. Einschätzen von Situationen und 
Menschen gehört auch dazu. In diesem Bereich können Menschen vorne 
liegen, die bei MINT-Themen katastrophal abschneiden.

von Personalpsychologe (Gast)


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Anstaltsleiter schrieb:
> https://de.wikipedia.org/wiki/Rorschachtest

Du hast den Test schon mal nicht bestanden. Rohrschach ist was anderes 
als das was oben beschrieben wurde. Wenn du den Text verstanden hättest 
hättest du das auch begriffen. Textverständniss: 0 Punkte -> RAUS! DER 
NÄCHSTE BITTE!

von A. S. (achs)


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Rudi schrieb:
> Durch Zeitlimits wird bei eigentlich simplen Aufgaben Stress aufgebaut.
> Was dann bei mir mehr oder weniger zum Versagen führte da ich die Fragen
> nicht beantwortet habe.

Bei einem Indianer vielleicht OK. Da erwartet man, dass er notfalls 
nachfragt und eskaliert.

Bei einem Häuptling erwartet man, dass er Entscheidungen trifft, egal ob 
richtig oder falsch. Und das auch zügig.

Wenn A und B gleich diffus sind, dann ist es wichtig, sich damit nicht 
lange aufzuhalten und einen weg zu gehen.

von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Rudi.

Rudi schrieb:
> Blöd nur wenn man aufgrund des Tests nicht zum Gespräch eingeladen
> wird...Doppelt Blöd wenn die Qualifizierung und Erfahrungen absolut
> passen, der Test aber aufgrund interner Richtlinien vorgeschrieben ist.

Wenn die den Test wollen und ich falle durch, dann passe ich nicht zum 
Unternehmen. Es geht eben zunehmend weniger um fachliche Eignung und 
Erfahrung (die haben eh fast alle), sondern um die ganzen Nebeneffekte, 
die früher nicht so wichtig waren, aber um so wichtiger werden, je mehr 
sich eine Leistungsgesellschaft mit ihrer Arbeitsverdichtung zuspitzt.

D.h. wie ich in die soziale Struktur der Abteilung passe und wie ich 
unter Stress reagiere und wie ich den Stress auch wieder abbauen kann. 
Das ist alles schwerer und komplizierter als gedacht.

Fachliche Eignung haben fast alle, und fachliche Erfahrung die ich 
mitbringe, ist eh meistens veraltet, d.h. die passende fachliche 
Erfahrung muss neu von selber durch "learnung by doing" kommen, oder von 
anderen erfahreneren Kollegen vermittelt werden. Und letztlich musst ich 
überhaupt fähig sein, das Fehlende in adäquat kurzer Zeit zu erlernen.

Letzteres funktioniert nur gut, wenn die sozialen Reibungsverluste nicht 
zu groß sind, und ich auch unter Druck noch die Konzentration aufbringen 
kann, um gut zu funktionieren. Und das ist auch der Grund, warum so über 
Fachkräftemangel geklagt wird. Von den Leuten mit diesen Qualitäten gibt 
es zu wenige, und so richtig erlernbar sind diese Fähigkeiten nicht.

Siehe auch die "Todesspirale der Leistungsgesellschaft": 
Beitrag "Re: Fachkräftemangel - Woher kommen die Widersprüche?"


Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

: Bearbeitet durch User
von Rudi (Gast)


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Meine Erfahrung ist das viele die Eignung eben nicht haben. Sich aber 
gut verkaufen können.
Das ich mich schnell auf neue Dinge einstellen kann und die richtigen 
Entscheidungen treffe habe ich meiner Meinung nach oft genug gezeigt.
Ob sowas ein Test beurteilen kann der letztendlich einfachste Aufgaben 
abbildet wage ich doch zu bezweifeln

von Shorty (Gast)


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(prx) A. K. schrieb:
> Es gibt viele Formen von Intelligenz.

Wird meines Wissens von den Leuten, die sich mit Intelligenz 
beschäftigen verneint.

von (prx) A. K. (prx)


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Shorty schrieb:
> Wird meines Wissens von den Leuten, die sich mit Intelligenz
> beschäftigen verneint.

Wird das Konzept dahinter verneint, oder der Begriff "Intelligenz" 
dafür?

von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Rudio.

Rudi schrieb:
> Meine Erfahrung ist das viele die Eignung eben nicht haben. Sich aber
> gut verkaufen können.

Genau darum geht es aber. Es langt eben nicht nur, eine Aufgabe fachlich 
zu lösen, sondern die Methode muss auch zu den Kollegen und wichtiger, 
zu den Kunden passen.

> Das ich mich schnell auf neue Dinge einstellen kann und die richtigen
> Entscheidungen treffe habe ich meiner Meinung nach oft genug gezeigt.

Das meinte ich von mir auch mal. Aber alle anderen Leute sehen das halt 
anders. Zumindest die, die dafür Geld zahlen würden.

> Ob sowas ein Test beurteilen kann der letztendlich einfachste Aufgaben
> abbildet wage ich doch zu bezweifeln

Es geht ja auch nicht darum, ob Du die Aufgabe lösen kannst, sondern 
wie Du sie löst.
Wenn die Methode passt, wird man Dir mit einiger Wahrscheinlichkeit den 
Rest beibringen können, auch wenn Du die Aufgabe nicht gelöst hast. Wenn 
Du die Aufgabe löst, aber mit der falschen Methode, ist es fast 
hoffnungslos, egal wie schwer die Aufgaben sind, die Du lösen kannst. 
Weil die "Methode", oder besser der "Stil", muss aus dem Instinkt, dem 
Bauch kommen. Und wenn ich dass lernen muss, ist es hoffnungslos, weil 
das
A) meistens zu lange dauert, und
B) selbst wenn ich es lerne wird es mir fremd bleiben und immer 
zusätzlichen Stress verursachen.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

: Bearbeitet durch User
von Rudi (Gast)


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Bernd W. schrieb:
> Hallo Rudio.

> Es geht ja auch nicht darum, ob Du die Aufgabe lösen kannst, sondern wie
> Du sie löst.
> Wenn die Methode passt, wird man Dir mit einiger Wahrscheinlichkeit den
> Rest beibringen können, auch wenn Du die Aufgabe nicht gelöst hast. Wenn
> Du die Aufgabe löst, aber mit der falschen Methode, ist es fast
> hoffnungslos, egal wie schwer die Aufgaben sind, die Du lösen kannst.
> Weil die "Methode", oder besser der "Stil", muss aus dem Instinkt, dem
> Bauch kommen. Und wenn ich dass lernen muss, ist es hoffnungslos, weil
> das
> A) meistens zu lange dauert, und
> B) selbst wenn ich es lerne wird es mir fremd bleiben und immer
> zusätzlichen Stress verursachen.
> Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
> http://www.l02.de

Ein Teil war Muster erkennen und fortführen.
Es werden Reihen von Mustern gezeigt die sich minimal unterscheiden und 
man muss das folgende finden.

Das meine ich mit Aufgaben einfachster Natur. Nur hat man eben für die 
Muster nur 45s.
Lösen kann es jeder mit Grundschulabschluss. Aber in der passenden Zeit 
ist es aus meiner Sicht extrem Tagesform abhängig

von Shorty (Gast)


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(prx) A. K. schrieb:
> Shorty schrieb:
>> Wird meines Wissens von den Leuten, die sich mit Intelligenz
>> beschäftigen verneint.
>
> Wird das Konzept dahinter verneint, oder der Begriff "Intelligenz"
> dafür?

Die vielen Formen der Intelligenz.

Was du beschrieben hast, hat seine Ursache höchtswarscheinlich im 
erlernten.

von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Rudi.

Rudi schrieb:
> Der Job klingt gut. Der Test hat mir allerdings echt zu denken gegeben.
> Ist jedenfalls nichts für gewissenhafte Leute.

Weniger freundlich ausgedrückt: Er ist nichts für verschnarchte 
Versager.
Ich zähle mich leider auch zu diesem Personenkreis.

> Durch Zeitlimits wird bei eigentlich simplen Aufgaben Stress aufgebaut.

Du bist für den Job nicht Stressfest genug.

> Was dann bei mir mehr oder weniger zum Versagen führte da ich die Fragen
> nicht beantwortet habe.

Bei der Auswertung des Tests wird vermutlich noch nicht ein mals danach 
geschaut, ob Du die Frage richtig beantwortet hast, sondern es wird nur 
durchgezählt, wie viele Aufgaben Du beantwortet hast.

Ich habe mich einmal durch so einen Test gemogelt indem ich einfach 
alles schnell abgearbeitet habe, egal wie.....die Stelle habe ich 
bekommen, bin aber noch in der Probezeit geflogen, weil ich eben nicht 
Stressfest genug war.
Tester kann man verarschen, die Realität nicht.......

Aber ok, waren wieder zwei Monate weiter vom Harzen entfernt.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

von Shorty (Gast)


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von Rudi (Gast)


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Als Stressfest seh ich mich schon. Bin Softwareentwickler im 
projektgeschäft. Der Stress ist sozusagen Tagesgeschäft.

Das mit dem zählen vermute ich fast auch.
Leider bin ich gewissenhaft und antworte nur wenn ich mir sicher bin.

Vom „harzen“ bin ich meilenweit entfernt. Will mich nach 15 Jahren nur 
doch mal verändern.
Stellen sind allerdings doch alles andere als breit gesät, bzw. Habe ich 
konkrete Vorstellungen

von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Rudi.

Rudi schrieb:
> Als Stressfest seh ich mich schon. Bin Softwareentwickler im
> projektgeschäft. Der Stress ist sozusagen Tagesgeschäft.

Es gibt da durchaus noch Steigerungen, z.b. wenn Du dabei noch einen 
Chef hast, der mindestens einmal täglich einen "Klaus-Kinski-Ausraster" 
hat.

> Vom „harzen“ bin ich meilenweit entfernt. Will mich nach 15 Jahren nur
> doch mal verändern.

Beim Arbeitsamt haben sie mir dann, nach zig erfolglosen Versuchen eine 
Stelle zu bekommen, erzählt, dass es tödlich für mich gewesen ist, zehn 
Jahre bei einer Firma zu bleiben. Spätestens nach 5 Jahren sollte man 
Wechseln, sonst würde man zu "starr".

> Stellen sind allerdings doch alles andere als breit gesät, bzw. Habe ich
> konkrete Vorstellungen

Wegen dem angeblichen Fachkräftemangel siehe oben meinen Link.

Da ich eine Facharbeiterausbildung hatte, hat mit das Arbeitsamt 
geraten, mich besser als Facharbeiter zu bewerben als als Ingenieur, da 
wäre so was nicht so kritisch mit den 10 Jahren. Die Bewerbung war zwar 
auch nicht einfach, weil nur wenige bereit sind, einen Ingenieur als 
Facharbeiter einzustellen, obwohl es überraschend viele solcher Fälle 
gibt.

Viel Erfolg bei Deiner Suche.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

: Bearbeitet durch User
von Rudi (Gast)


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Ob es da mit dem Stress noch deutliche Steigerungen gibt, glaub ich 
kaum.

Prinzipiell ist es jetzt für mich nicht so schwer eine Stelle zu finden.
Hab dieses Jahr den Entschluss gefasst. Bei drei Bewerbungen, drei 
Zusagen. Die Arbeitsbedingungen haben mir da aber jeweils nicht so 
zugesagt. Bzw. War die Stelle dann doch nicht so wie ich es mir 
vorgestellt habe.

Bei der vierten hatte ich jetzt auch nur mit der Fachabteilung zu tun. 
Die schweres Interesse an mir hat. Die Vorschriften sehen aber wohl 
leider den oben besagten, fachfremden Test vor.

von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Shorty.

Shorty schrieb:

>> Wird das Konzept dahinter verneint, oder der Begriff "Intelligenz"
>> dafür?
>
> Die vielen Formen der Intelligenz.
>
> Was du beschrieben hast, hat seine Ursache höchtswarscheinlich im
> erlernten.

Egal wie Du es nennst und was die Ursache ist, es läuft auf eine 
Differenzierung hinaus.

Und jetzt nachträglich von der Gruppe von Leuten, die sich in Richtung A 
entwickelt haben zu denen zu wechseln die sich in Richtung B entwickelt 
haben dürfte zwar denen die gut im Transferdenken sind leichter fallen, 
aber es ist trotzdem ein Klotz am Bein, wenn man für bestimmte Aufgaben 
in der falschen Gruppe steckt.

Ein weiterer Punkt ist, dass es sehr schwer fällt, aus einer 
Entscheidung, die man rational getroffen hat eine emotionale 
Befriedigung zu ziehen, auch wenn sich die Entscheidung als richtig 
herausstellt.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

: Bearbeitet durch User
von René H. (mumpel)


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Bernd W. schrieb:
> dass es tödlich für mich gewesen ist, zehn
> Jahre bei einer Firma zu bleiben. Spätestens nach 5 Jahren sollte man
> Wechseln, sonst würde man zu "starr".

Wenn jeder eine Firma nach 5 Jahren verlassen würde, hätten wir jetzt 
ganz andere Probleme (keine Gesundheitsversorgung, Verkehrsmittel würden 
nicht mehr fahren, etc. pp.). Manche Menschen erzählen eben nur Unsinn. 
Und solche Leute arbeiten bei der Arge und wollen Arbeitslosen helfen?

von René H. (mumpel)


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Schlaumaier schrieb:
> Rudi schrieb:
>> Wie steht Ihr generell zu solchen Tests ?
>
> Sind moderner Unsinn damit Weicheier Weicheier besser finden.

Kann man auch anders sehen. Z.B. Fragen zur Intelligenz. Ein Beispiel: 
"In einem Raum befinden sich 10 Personen. Jetzt schicken wir 13 Personen 
raus. Wieviel Personen muss man wieder reinschicken, damit der Raum leer 
ist?" Die meisten würden den Prüfer dumm anschauen und sich fragen, wie 
man 13 Personen rausschicken kann wenn nur 10 drin sind. Auf die Idee, 
die Frage ins mathematische zu übersetzen (10-13+x=0), kommt nicht 
jeder.

: Bearbeitet durch User
von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Rene h.

René H. schrieb:

> Wenn jeder eine Firma nach 5 Jahren verlassen würde, hätten wir jetzt
> ganz andere Probleme (keine Gesundheitsversorgung, Verkehrsmittel würden
> nicht mehr fahren, etc. pp.).

Nja, das sind ja dann auch alles Tätigkeiten, die nicht besonders 
Karriereverdächtig sind, oder es handelt sich um Selbstständige. Da ist 
sowieso alles anders.

> Manche Menschen erzählen eben nur Unsinn.
> Und solche Leute arbeiten bei der Arge und wollen Arbeitslosen helfen?

Naja, das war ein Gebrauchtwagenhändler, der auf dem Hof einige 
Luxuskarossen hatte, und der kurz vor der Rente stand und für die Arge 
Beratung von Arbeitslosen machte. Ich glaube, auf ehrenamtlicher Basis. 
Was er sonst noch an Qualifikation hatte, weiss ich nicht.

Er hatte ein kleines Büro (nicht im Arbeitsamt), und empfing seine 
Klienten in Jogginghose und mit einer Bierflasche in der Hand. Dazu ein 
Goldkettchen und eine Rolex. So wie sich klein Fritzchen einen Zuhälter 
vorstellt.

Vom Auftreten her strafte er Karl Lagerfelds Aussage "wer Jogginghosen 
trägt hat die Kontrolle über sein Leben verloren" jedenfalls Lügen. ;O)

Die Sachbearbeiterin des Arbeitsamtes war härter drauf. Die sagte 
rundheraus, dass sie vielleicht ein oder zweimal im Jahr jemanden 
vermitteln könnte, der älter als 45 ist.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

: Bearbeitet durch User
von dumme Fragen - dumme Antworten (Gast)


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René H. schrieb:
> Z.B. Fragen zur Intelligenz. Ein Beispiel:

Das ist also ein Beispiel für Intelligenz?

Dann muss man den Interviewer warnen, dass er den Bewerber nicht nach 
Hause schicken darf, sondern sofort einstellen sollte.

Denn jetzt suchen sie nur einen Mitarbeiter. Schicken sie aber einen 
Bewerber weg, dann brauchen sie schon zwei(!) neue Mitarbeiter.

Oder ganz mathematisch: 0 - 1 + 2 = 1 Mitarbeiter.

von A. S. (achs)


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Shorty schrieb:
> Die vielen Formen der Intelligenz.
>
> Was du beschrieben hast, hat seine Ursache höchtswarscheinlich im
> erlernten.

Du darfst aber auch nicht vergessen, dass IQ und alles drumherum auch 
nur ein Teil von dem ist:

Hannes J. schrieb:
> Ach je. Seit sicher über 50 Jahren verkaufen Pseudowissenschaftler
> "wissenschaftliche" Tests aller Art an unfähige Personaler die ihren Job
> nicht machen können.

Natürlich gibt es "Intelligenz" und natürlich ist sie messbar. So wie 
Körpergröße oder Sportlichkeit. Und irgendwo zwischen denen liegt die 
genetische Komponente von IQ oder die Objektivität des Messverfahren. 
Und wie bei "Sportlichkeit" gibt es oftmals eine deutliche Streuung über 
die möglichen Disziplinen.

: Bearbeitet durch User
von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Rene H.

René H. schrieb:

> Die meisten würden den Prüfer dumm anschauen und sich fragen, wie
> man 13 Personen rausschicken kann wenn nur 10 drin sind. Auf die Idee,
> die Frage ins mathematische zu übersetzen (10-13+x=0), kommt nicht
> jeder.

Das ist aber doch eine praktische Erfahrung aus dem 
Warenwirtschaftsystem. ;O)
Wenn ich 10 Module aus dem Prüffeld in die Produktion buche, und 
anschliessend -10 im Regal liegen habe, weiss ich, dass der Wareneingang 
nicht schnell genug war. Abwarten, wenn der mir dann die 10 zubucht, ist 
mein Regal wieder leer. ;O)

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

von dumme Fragen - dumme Antworten (Gast)


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Oder noch eine dumme Frage (die wohl gern bei Google (oder damals bei 
Apple von Steve Jobs?) gestellt wurde):

Du wurdest verkleinert und bist jetzt ein paar cm hoch. Man wirft dich 
in einen Blender, der in x Sekunden angeht - was machst du?

von Manfred (Gast)


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René H. schrieb:
> Manche Menschen erzählen eben nur Unsinn.
> Und solche Leute arbeiten bei der Arge und wollen Arbeitslosen helfen?

Natürlich, wenn sie mehr könnten, würden sie nicht für die Arge 
arbeiten.

René H. schrieb:
> Auf die Idee,
> die Frage ins mathematische zu übersetzen (10-13+x=0), kommt nicht
> jeder.

Natürlich nicht, weil es eine saudämliche Fragestellung ist, da war doch 
mal eine Phase "Mengenleere".

von René H. (mumpel)


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Manfred schrieb:
> Natürlich nicht, weil es eine saudämliche Fragestellung ist

"Intelligenz"-Fragen sind m.E. nicht intelligent. Ich kenne einen, in 
meinen Augen dummen, Test mit 20 Aufgaben, bei dem bei Aufgabe 20 steht 
"Das einzige was Sie zu tun haben ist, Ihren Namen links oben auf der 
Vorderseite hinzuschreiben". Die meisten werden die Aufgaben der Reihe 
nach lösen wie sie es (in der Schule) gelernt haben, und nicht zuerst 
alle Aufgaben durchlesen. "Fachleute" nennen das "Intelligenztest".

von zittel (Gast)


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Wie wärs mit einem Aufnahmetest als Troll für dieses Forum?

von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Rene H.

René H. schrieb:

> Die meisten werden die Aufgaben der Reihe
> nach lösen wie sie es (in der Schule) gelernt haben, und nicht zuerst
> alle Aufgaben durchlesen.

In der Oberstufe des Gymnasiums, spätestens im Studium merkt man wohl, 
dass es strategisch sinnvoll ist, sich erst einmal das Aufgabenblatt im 
Detail anzuschauen.....alleine um mit den "lösbaren" Aufgaben anzufangen 
und Punkte zu sammeln, bevor man sich an den "unlösbaren" verzettelt.

Ausnahme ist vielleicht "multiple Choice" wo man parallel zum Durchlesen 
schon die meisten Fragen beantworten kann, doch ich würde trotzdem auch 
hier dafür plädieren, erst einmal alles durchlesen. Möglicherweise hat 
man ja eine Frage missverstanden und merkt das erst, wenn man sich an 
den Sprachstil des Aufgabenstellers gewöhnt hat.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo zittel.

zittel schrieb:
> Wie wärs mit einem Aufnahmetest als Troll für dieses Forum?

Trolle sind scheue Wesen. Die würdest Du mit einer Prüfungssituation nur 
stressen......und sie würden anschliessend zur Entspannung um so 
heftiger Trollen.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

Beitrag #7069273 wurde von einem Moderator gelöscht.
von A. S. (achs)


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René H. schrieb:
> Fachleute" nennen das "Intelligenztest".

Nein. Das ist ein bekannter Witz. Und wenn er wirklich als Test läuft, 
testet er nicht Intelligenz.

Beitrag #7069280 wurde von einem Moderator gelöscht.
von René H. (mumpel)


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A. S. schrieb:
> Das ist ein bekannter Witz.

Aber ein dummer.

A. S. schrieb:
> Und wenn er wirklich als Test läuft,
> testet er nicht Intelligenz.

Man könnte ihn durchaus als Test nutzen. Nicht für "Intelligenz", aber 
als "Aufmerksamkeitstest" (z.B. um zu testen, ob der Anwärter auch 
aufpassen kann. Bei Emails z.B. auch lesen kann und nicht blind alles 
glaubt was da steht).



Bernd W. schrieb:
> In der Oberstufe des Gymnasiums, spätestens im Studium merkt man wohl,
> dass es strategisch sinnvoll ist, sich erst einmal das Aufgabenblatt im
> Detail anzuschauen.

Nicht jeder war auf dem Gymnasium. 😉 Ich habe mir schon lange angewöhnt, 
erstmal alles durchzulesen bevor ich antworte.

von Jan H. (j_hansen)


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René H. schrieb:
> Wenn jeder eine Firma nach 5 Jahren verlassen würde, hätten wir jetzt
> ganz andere Probleme (keine Gesundheitsversorgung, Verkehrsmittel würden
> nicht mehr fahren, etc. pp.).

Unsinn. Wenn der Krankenpfleger nach fünf Jahren von Krankenhaus A nach 
Krankenhaus B wechselt oder der Busfahrer von Unternehmen C zu 
Unternehmen D dann passiert gar nichts schlimmes.

Hätte im Kleinen bestimmt sowohl positive als auch negative 
Auswirkungen, aber nichts tragisches. Vielleicht würde sich dann die 
Dokumentation verbessern ;)

von René H. (mumpel)


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Jan H. schrieb:
> Wenn der Krankenpfleger nach fünf Jahren von Krankenhaus A nach
> Krankenhaus B wechselt oder der Busfahrer von Unternehmen C zu
> Unternehmen D dann passiert gar nichts schlimmes.

Wenn jemand kein Krankenpfleger mehr sein möchte/soll, geht er sicher 
nicht in ein anderes KH.

von Zocker_60 (Gast)


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> von zittel (Gast)
> 19.05.2022 01:38

> Wie wärs mit einem Aufnahmetest als Troll für dieses Forum?

Warteliste !

Die nächsten Monate keine Aufnahme möglich.

von 2716 (Gast)


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Schlaumaier schrieb:
> Sind moderner Unsinn damit Weicheier Weicheier besser finden.

Genau

von Dietmar (Gast)


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Dieser Test lässt nur erkennen wie ein paar Denkmuster bei dem zu 
testenden Menschen ablaufen. Ich habe bei meinen Kinder jeweils in der 
1. Klasse genau diese Frage gestellt.
Je nach dem ob diese nach mir oder nach der Mutter kommen, ist auch das 
Verständnis dieser Frage anders.
Die einen macht es kirre: denn man kann ja nicht mehr aus dem Raum 
rausschicken als drin sind. Die anderen erkennen die Unmöglichkeit und 
setzen es in ein rein logisches Problem um, ohne auf die Umsetzbarkeit 
zu achten.

von Rene (Gast)


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René H. schrieb:
> Ein Beispiel: "In einem Raum befinden sich 10 Personen. Jetzt schicken
> wir 13 Personen raus. Wieviel Personen muss man wieder reinschicken,
> damit der Raum leer ist?" Die meisten würden den Prüfer dumm anschauen
> und sich fragen, wie man 13 Personen rausschicken kann wenn nur 10 drin
> sind. Auf die Idee, die Frage ins mathematische zu übersetzen
> (10-13+x=0), kommt nicht jeder.

Wozu soll da die Übersetzung ins Mathematisch gut sein wenn das nicht in 
der Aufgabenstellung verlangt wird? Es ist doch auch so klar, dass 3 
Personen fehlen.

von Joachim B. (jar)


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Amateur schrieb:
> streuen auch gerne mal ein paar Fragen, die sich nicht
> beantworten lassen oder sinnlos sind, ein. Neben den mittlerweile
> üblichen Psychospielen

oder weil sie genervt sind?

Fragte der Meister in der Gesellenprüfung, was für die 
Sicherheitsausrüstung im Antennenbau benötigt wird, auf Helm kam ich 
nicht, obwohl man sich an Dachbalken prima den Kopf stoßen kann.
Er meinte Helm, falls der Kollege mit Bierflaschen wirft.
War der Prüfer genervt oder wollte er Psychospielchen machen?

von Michael M. (Firma: Autotronic) (michael_metzer)


Angehängte Dateien:

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Bernd W. schrieb:
> Es gibt da durchaus noch Steigerungen, z.b. wenn Du dabei noch einen
> Chef hast, der mindestens einmal täglich einen "Klaus-Kinski-Ausraster"
> hat.

Da muss man gegenüber dem Kunden plötzlich kreativ werden.

: Bearbeitet durch User
von Abrissbirne (Gast)


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TO schrieb:
> Gibt es überhaupt eine richtige Lösung?

ja die gibt es: solche Firmen einfach meiden.

von Kwitz-Master (Gast)


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1. Kann ein Mann in der Mongolei die Schwester seiner Witwe heiraten?
2. Wie heiß Karl Marx mit Vornamen?
3. Womit ist die Straße von Gibraltar gepflastert?

In Zeiten, in denen das Fernsehprogramm zu 50% aus Sendungen besteht, in 
denen nutzloses Wissen abgefragt wird, färbt das natürlich auch auf 
Einstellungstests ab.

Für mich ist ein Einstellung des Zündzeitpunktes oder die der 
Löttemperatur ein sinnvoller Test.

von Pleitegeier (Gast)


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Dietmar schrieb:
> Dieser Test lässt nur erkennen wie ein paar Denkmuster bei dem zu
> testenden Menschen ablaufen. Ich habe bei meinen Kinder jeweils in der
> 1. Klasse genau diese Frage gestellt.
> Je nach dem ob diese nach mir oder nach der Mutter kommen, ist auch das
> Verständnis dieser Frage anders.
> Die einen macht es kirre: denn man kann ja nicht mehr aus dem Raum
> rausschicken als drin sind. Die anderen erkennen die Unmöglichkeit und
> setzen es in ein rein logisches Problem um, ohne auf die Umsetzbarkeit
> zu achten.

Die einen werden Naturwissenschaftler, die anderen Mathematiker oder 
noch schlimmer VWler.

von Rick M. (rick-nrw)


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Kwitz-Master schrieb:
> 1. Kann ein Mann in der Mongolei die Schwester seiner Witwe heiraten?
> 2. Wie heiß Karl Marx mit Vornamen?
> 3. Womit ist die Straße von Gibraltar gepflastert?

Welches Tier wäre Sie gerne öfters im Job?
(...)

Wem wurden mal wirklich persönlich solche Fragen gestellt?
Möchte ich in so einem Verein anfangen?
Man stellt sich immer gegenseitig vor!

Das "Nein!!! Danke!" darf auch vom Bewerber kommen, während des 
Vorstellungsgespräches!

von Wackzinator (Gast)


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Rick M. schrieb:
> Welches Tier wäre Sie gerne öfters im Job?

Das Klis-Tier. Damit ich Ihnen besser in den Arsch kriechen kann, Herr 
Personaler!

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