Hi, ich baue gerade einen Teil meiner 1900 Altbauwohnung um, völlige Entkernung (Boden, Mansardenwand, Decke raus, Putz ab) und Neuaufbau. Was würde ihr denn empfehlen, was man bzgl. Strom/Netzwerk/Medien/Homeautomation an Leitungen planen sollte? Absoluter Standard wären wohl auf jeden Fall: - Ethernet CAT7, eher mehr als eine Doppeldose pro Zimer, wahrscheinlich wenigstens 2 in diagonalen Ecken. - Antennenkabel hat man ja noch eine Weile, wenn auch IP-TV etc. im Vormarsch ist, also auch wenigstens 1x pro Raum - paar geschickte Leerrohre Raum-Raum und Zentral-Raum für spätere Ideen Sonst, was macht ihr sonst so oder was würde ihr empfehlen vorzusehen? Gibt es einen coolen, neuen Standard, den ich noch nicht kenne, der sicher kommt und für den man schon mal planen sollte? Viele Grüße, Conny
Conny G. schrieb im Beitrag #3390721:
> Mmh, schaut irgendjemand überhaupt in "Offtopic"?
Na klar, wie du an den anderen Threads hier sehen kannst.
Tut mir leid, aber mit "Controller & Elektronik" hat das Thema wenig
zu tun. "Hausbus" wäre noch eine Variante, aber da ist vermutlich
wirklich weniger los.
Bedenke bei Leerrohren, dass du erstens einen Fädeldraht drin hast und
dass zweitens Cat6-und-mehr-Kabel so steif sind, dass sie nicht mehr
nachträglich fädelbar sind. Wenn überhaupt, würde ich dazu tendieren,
lieber mehr dieses Kabels gleich mit zu verlegen, denn darüber kannst
du ja außer Ethernet auch allerlei andere Dinge leiten, bis hin zu
RS-485 oder sowas.
Offtopic: na gut, aber hast schon recht. Leerrohre: die Erfahrung hab ich schon gemacht und ein Rohr war schonmal unbrauchbar als noch ein Kabel reinsollte. Glaube es wäre ein Antennenkabel gewesen, die sind auch sehr steif. Deshalb auch unbedingt Doppeldosen CatX-Kabel, damit geht ja schonmal sehr viel.
Jörg Wunsch schrieb: > du ja außer Ethernet auch allerlei andere Dinge leiten, bis hin zu > RS-485 oder sowas. Kann man RS-485 auch sternförmig organisieren, also jeweils vom Raum/Gerät zum Patch Panel und von da die Leitung einfach zusammenführen? Oder muss der ein fortlaufender Strang sein? Rein hypothetische Frage, habe noch keinen solchen Bus in Einsatz oder Planung.
Deine Erwartungshaltung in Ehren, aber hier verstreichen auch mal mehr
als 15 Minuten, bevor Antworten kommen.
Zur Sache:
Leerrohre. Leerrohre und Leerrohre. Ausreichend groß (also mindestens
eine Nummer größer).
Wenn die Raumeinrichtung noch nicht feststeht, mindestens in jede Ecke,
natürlich nebst normaler Elektroinstallation.
Auch wenn man Freund der Raumzentralbeleuchtung ist: Wandauslässe für
Wandlampen, mehrere separat geschaltete Lichtstromkreise, bei
Durchgangszimmern mit Schaltern an jeder Tür.
Ach ja, und Leerrohre nicht vergessen.
Achte bei Netzwerkinstallation darauf, daß übliche
"Unterputz"-RJ45-Dosen oft genau das nicht sind, also nicht in die
normalen 55mm-Unterputzdose reinpassen. Die besten Chancen hat man da
noch mit Keystone-Rähmchen (die es von manchen Anbietern passend zum
Steckdosen-&Schalterprogramm gibt) und RJ45-Keystone-Einsätzen.
Cat7-Kabel ist hingegen ziemlicher Overkill, mit RJ45-Buchsen ist das
sowieso nicht mehr Cat7. Wenn Du Cat7 auf Dauer ernsthaft verwenden
möchtest, solltest Du darauf achten, daß ausreichend viel loses
Kabelende vorhanden ist, damit Du die RJ45-Buchsen irgendwann
rausschmeißen und durch Cat7-konforme Steckverbinder ersetzen kannst.
Mit eingeputzten Unterputzdosen ist das kaum möglich; wo soll das lose
Kabelende bleiben?
Also auch hier: Leerrohre.
Denk dran, auch in die Nähe von Heizkörpern und Fenstern ein Leerrohr zu
plazieren, damit Du etwaige Heimautomation (Fensterkontakte,
Motorventile etc.) nutzen kannst -- und in Türnähe auch, für
Bediengeräte, Raumfühler etc.
Denke auch an ein Kabel in der Decke, für etwaige kabelgebundene
Rauchmelder o.ä.
Was Antennenkabel betrifft: Denk einfach mal an Sat-Empfang, da ist für
jedes Gerät mindestens ein eigenes Kabel nötig, bei komfortablen
Festplattenreceivern mit Doppeltuner (die dadurch zwei Programme
gleichzeitig empfangen/aufzeichnen können) auch zwei Kabel für ein
Gerät.
Falls Du derzeit keinen Sat-Empfang hast, der aber nicht garantiert
dauerhaft ausgeschlossen ist, sollten die einzelnen Antennenkabel als
Stichleitungen zu einem Patchpanel geführt werden, auf keinen Fall
mehrere Antennendosen untereinander verbinden.
Manche Leute möchten Surround-Sound mit zig Lautsprechern haben - auch
hier kommen wieder Leerrohre zum Tragen, denn irgendwo will man ja die
Lautsprecherkabel verlegen ...
Und der Multimediakrempel hört nicht auf, vielleicht möchtest Du ja auch
irgendwo einen Videoprojektor ("Beamer") installieren, dann ist ein
HDMI-Kabel bzw. ein --überrascht Dich das jetzt?-- ausreichend
dimensioniertes Leerrohr nötig ...
Erwähnte ich schon, daß Du Leerrohre verlegen solltest?
Geht schon auch wenn es nicht im Sinen des Erfinders ist. Mit entsprechender Verminderung der Datenrate und nicht ganz so langen Leitungen
Rufus Τ. Firefly schrieb: > Deine Erwartungshaltung in Ehren, aber hier verstreichen auch mal mehr > als 15 Minuten, bevor Antworten kommen. Na, so eilig isses auch nicht. Aber wenn kaum jemand kuckt, könnt ja auch einfach keine Antwort kommen :-) > Leerrohre. Leerrohre und Leerrohre. Ausreichend groß (also mindestens > eine Nummer größer). Ja, die gesamt Ausführung gewichtet das durchaus mehr für mich, hätte - eben wg. schlechter Erfahrung mit Leerrohren schon welche gemacht, aber doch nicht so viele wie in der Küche, da hab ich wirklich welche in jedes Eckchen gemacht. Aber is grad da auch schon 2x nicht aufgegangen. > Auch wenn man Freund der Raumzentralbeleuchtung ist: Wandauslässe für Nö, bin eher Lichtfetischist mit 500W im Raum mit einem kleinen Lämpchen überall. :-) > Achte bei Netzwerkinstallation darauf, daß übliche > "Unterputz"-RJ45-Dosen oft genau das nicht sind, also nicht in die > normalen 55mm-Unterputzdose reinpassen. Die besten Chancen hat man da > noch mit Keystone-Rähmchen (die es von manchen Anbietern passend zum > Steckdosen-&Schalterprogramm gibt) und RJ45-Keystone-Einsätzen. > Cat7-Kabel ist hingegen ziemlicher Overkill, mit RJ45-Buchsen ist das > sowieso nicht mehr Cat7. Wenn Du Cat7 auf Dauer ernsthaft verwenden > möchtest, solltest Du darauf achten, daß ausreichend viel loses > Kabelende vorhanden ist, damit Du die RJ45-Buchsen irgendwann > rausschmeißen und durch Cat7-konforme Steckverbinder ersetzen kannst. > Mit eingeputzten Unterputzdosen ist das kaum möglich; wo soll das lose > Kabelende bleiben? Guter Tipp mit den Dosen und Cat7 vs. RJ45. Nö, dann wird's wohl kein CAT7 brauchen. > Denk dran, auch in die Nähe von Heizkörpern und Fenstern ein Leerrohr zu > plazieren, damit Du etwaige Heimautomation (Fensterkontakte, > Motorventile etc.) nutzen kannst -- und in Türnähe auch, für > Bediengeräte, Raumfühler etc. Ja, genau! > Erwähnte ich schon, daß Du Leerrohre verlegen solltest? Ach so, Leerrohre, wozu denn das? :-))
die besten leerrohre hat der zuständige klima-gas-wasse-sch..., dort bekommt man immer ein cat7 und ein antennkabel nachträglich rein. das problem ist nur, dass die statiker keine freude haben wenn man sagt, dass man ein 150er leerrohr in der decke haben möchte ;-) aja, unbedingt einen platz/kleinen raum vorsehen, in der man die zentrale des privaten skynets unterbringen kann. kann falls aktuell noch nicht benötigt als besenkammer verwendet werden wenn du wegen leitungswasserschäden angst/bedenken hast kannst du auch zu allen wasseranschlüssen eine melderleitung legen und wenn die anspringt per motor die wasserleitung abdrehen... gegen rohrbrüche in der wand hilft das nicht, aber immerhin für waschmaschine, waschbecken & co. aja, und weils noch keiner gesagt hat: leerrohre, zu groß gibts nicht ;-)
Daniel F. schrieb: > das problem ist nur, dass die statiker keine freude haben > wenn man sagt, dass man ein 150er leerrohr in der decke haben möchte ;-) In der Decke haben die Statiker damit keine Probleme, insbesondere nicht in einer Altbaubalkendecke. Wenn in Balkenrichtung verlegt. Quer dazu dann besser nicht. Richtig problematisch wird es, wenn so etwas in horizontaler Richtung in einer tragenden Wand untergebracht werden soll. Das mögen Statiker nicht, denn dann muss mehr als eine komplette Ziegelsteinreihe ausgestemmt werden ... und das ist aus statischer Sicht ein No-Go.
Rufus Τ. Firefly schrieb: > Wenn Du Cat7 auf Dauer ernsthaft verwenden möchtest, solltest Du darauf > achten, daß ausreichend viel loses Kabelende vorhanden ist, damit Du die > RJ45-Buchsen irgendwann rausschmeißen und durch Cat7-konforme > Steckverbinder ersetzen kannst. Mit eingeputzten Unterputzdosen ist das > kaum möglich; wo soll das lose Kabelende bleiben? Naja, die Dinger werden ja nur gecrimpt. Mehr als 1 cm muss man nicht abschneiden, um eine neue Dose anzusetzen. Das passt schon noch rein. Der Preisunterschied zwischen Cat6- und Cat7-Kabel ist marginal.
Conny G. schrieb: > Leerrohre: die Erfahrung hab ich schon gemacht und ein Rohr war schonmal > unbrauchbar als noch ein Kabel reinsollte. Glaube es wäre ein > Antennenkabel gewesen, die sind auch sehr steif. Leerrohre funktionieren hervorragend, man muss nur wissen, wie man die Kabel richtig rein bringt. Wenn schon ein Kabel drinnen ist und ein zweites dazu soll, dann kann man es nicht einfach dabei ziehen. Dann muss halt das erste Kabel kurz raus gezogen werden und dann beide zusammen rein ziehen. Da keiner die Zukunft voraussehen kann wird es eh an irgend einer Stelle in 20 Jahren doch nicht perfekt passen, das lässt sich halt nicht ausschließen. Aber Leerrohre helfen da schon viel und Kabel kann man auch mit Gewalt einziehen, die Überleben das erstaunlich gut, auch wenn es unschön ist. Ich hab selbst schon 6 Cat5 Kabel (3 Doppelkabel) durch ein Leerrohr bekommen, das gerade so den Durchmesser hatte, das die Kabel überhaupt rein gepasst haben. Da braucht dann halt auch mal das Kabel Gleitmittel. Bei der Leerrohrverlegung kann man darauf achten, das Datenkabel nicht über lange Strecken paralle zu Stromkabeln liegen, auch wenn das im Privathaushalt ohne Großverbraucher eher nicht so das Problem ist. Bei all den möglichen Datenleitungen sollte man aber den Hauptpunkt der Elektroinstallation nicht vergessen, den Strom. Dazu viele Steckdosen einplanen. Als persönliche Faustregel würde ich mindestens eine Steckdose pro Quadratmeter in normalen Wohnräumen empfehlen. In der Küche tendenziell mehr Steckdosen. Und auch an den Sicherungen/Stromkreisen sollte nicht gespart werden. Altbauten haben gerne mal eine Sicherung für 2 Räume. Pro Raum eine Sicherung sehe ich persönlich heute als Minimum an. Komfortabel wird es, wenn das Licht und die Steckdosen eines Raumes unterschiedliche Stromkreise sind, da man z.B. an der abgeschalteten Steckdose was machen kann und immer noch Licht hat, bzw. die Lampe montieren kann und während dessen immer noch Licht aus der Steckdose bekommen kann. In der Küche sollten viele Stromkreise vorhanden sein, weil sonst doch schnell mal die Sicherung überlastet ist. Mein Vorschlag: - eine Sicherung Kühlschrank und Spülmaschine - eine Sicherung Steckdosen der Arbeitsplatte - eine Sicherung für Licht und sonstige Steckdosen - plus die drei für den Herd - falls Waschmaschine in Küche vorgesehen, auch eigene Sicherung Vom Sicherungstyp würde ich nur C Charakteristikautomaten verbauen, die machen nämlich auch den leistungsstarken Billigstaubsauger beim Anlaufen problemlos mit. Und natürlich auch die ganzen Stromkabel in Leerrohr gepackt und bei den Unterputzdosen überall tiefe Dosen setzen, auf keinen Fall flache. Weiter sollten Abzweigdosen vermieden werden, da sie nur unnötige Fehlerstellen darstellen. Die Elektroinstallation lässt sich auch mit Einzeladern (starr natürlich) schöner und schneller ausführen, als mit Kabeln. Zudem sollte alles was mit 16A abgesichert wird auch mit 2,5mm^2 Leitung ausgeführt werden. Die gesamte Elektroinstallation über FIs gesichert ist heute ja eh Vorschrift und auch gut so. Gruß Kai
Kai S. schrieb: > - eine Sicherung Kühlschrank und Spülmaschine > - eine Sicherung Steckdosen der Arbeitsplatte > - eine Sicherung für Licht und sonstige Steckdosen > - plus die drei für den Herd > - falls Waschmaschine in Küche vorgesehen, auch eigene Sicherung Ist ein bisschen wenig. Mikrowelle und Kaffeemaschinen sind neben einem Wasserkocher und Toaster auch noch Leistungsverbraucher, die durchaus gleichzeitig genutzt werden, und in Summe doch deutlich über 3.6 kW liegen.
Kai S. schrieb: > Leerrohre funktionieren hervorragend Dann hast du wohl noch nie ein Cat7-Kabel in der Hand gehabt. Das Zeug ist steifer, als ein **** mit V***a. :-)
Jörg Wunsch schrieb: > Kai S. schrieb: >> Leerrohre funktionieren hervorragend > > Dann hast du wohl noch nie ein Cat7-Kabel in der Hand gehabt. Das > Zeug ist steifer, als ein **** mit V***a. :-) Doch, hab ich auch schon ein paar Meter davon eingezogen. Ich gebe dir aber schon recht, das lässt sich nicht mehr so schön verarbeiten und das Leerrohr muss dafür richtig gelegt sein. Durch ein 25er Leerrohr mit entsprechend großen Biegeradien geht ein einzelnes Cat7 Kabel aber doch ganz brauchbar durch. Da muss allerdings bei der Verlegung des Rohres der Schlitz in der Ecke tiefer in die Wand gehen, damit man einen Radius von mindestens 10 cm hinbekommt, sonst bekommt man das Kabel nach drei Ecken nicht mehr weiter. Auch hilft Gewebeklebeband am Kabelanfang Wunder, da sich die Kabel mit dem Mantel sonst schnell im Rohr festhängt. Gruß Kai
Licht und Steckdosen separat verkabeln, dann kann das Licht auch direkt mit z.B. 12V oder 24V versorgt werden und man könnte somit einfach per Akku das Licht auch bei Stromausfall haben. Und sollte die Sicherung wegen einem Gerät an der Steckdose fliegen, dann steht man nicht gleich im Dunkeln.
Hehe, da sind coole Tipps und Ideen dabei, auf die ich gar nicht gekommen wäre, cool! Grad zu müde zum einzeln kommentieren, aber schon mal vielen Dank! :-)
Mein Vorschlag: - eine Sicherung Kühlschrank und Spülmaschine - eine Sicherung Steckdosen der Arbeitsplatte - eine Sicherung für Licht und sonstige Steckdosen - plus die drei für den Herd - falls Waschmaschine in Küche vorgesehen, auch eigene Sicherung Alle viel wenig meine ich auch Kühlschrank NYN 3 x 2,5 qm Herd NYN 5 x 2,5 qm Backofen NYN 5 x 2,5 qm Hab mir gerade einen neuen Geschirrspüler eingebaut Miele 8082 der braucht 5 x 2,5 qm a 16 A wenn er die volle Leistung erbringen soll. Jede Steckdose einzeln mit 5 x 1,5 qm belegen hab ich schon vor 20 Jahren gemacht und es ist heute schon knapp. Gruß Holger
Holger Rosemann schrieb: > - falls Waschmaschine in Küche vorgesehen, auch eigene Sicherung Und Waschmaschine an einen Bimetall Wassermischer anschließen, so dass diese 15..50°C Wasser bekommt. Spart enorm Strom, warm Wasser ist billiger. Die Frau muss nur vor dem Waschen nicht nur die Temperatur der Maschine, sondern auch bei dem Mischer einstellen. Spülmaschine: an warm Wasser anschließen. Ist zwar nichts elektrisches, aber hilft Strom sparen wenn man eh schon alles auf reist.
Holger Rosemann schrieb: > Kühlschrank NYN 3 x 2,5 qm Warum soll jemand eine seperate Kühlschranksteckdose mit 2,5mm² anfahren? 1,5 reicht völlig aus, vorallem lässt sich das viel besserr anschließen... nitraM
Zum Thema Anzahl Steckdosen etc. kann ich folgendes Dokument empfehlen: http://www.elektro-plus.com/pdf/raumplaner.pdf Daran hab ich mich beim renovieren letztes Jahr (u.a. Elektrik, nicht komplett entkernt, aber alle notwendigen Schlitze gefräst und soweit möglich vorhandene Leerrohre weiterverwendet) orientiert. Die 3-Sterne Auststattung fand ich ein wenig überdimensioniert, aber der 2-Sterne Teil ist finde ich ok. Tip bzgl. TV: An der Stelle wo der Fernseher (an die Wand) hinkommt, ein großes Rohr (10cm, groß genug, dass auch Schuko-Stecker durchpassen) nach unten einbauen, so können die ganzen Anschlusskabel zum Gerät unsichtbar verlegt werden --> hoher WAF! Grüße, Andario
Holger Rosemann schrieb: > Hab mir gerade einen neuen Geschirrspüler eingebaut > Miele 8082 der braucht 5 x 2,5 qm a 16 A wenn er die volle > Leistung erbringen soll. Du hast einen Geschirrspüler mit Drehstromanschluss?! http://www.miele.de/de/haushalt/produkte/1157_PG_8082_SCi_XXL_ProfiLine-53184.htm Tatsächlich. Nun, wenn Du meinst, so etwas zu brauchen ... Wie oft läuft das Teil bei Dir denn so? Wäre nicht ein Geschirrspüler mit Anschluss an die Heißwasserleitung sinnvoller?
Martin L. schrieb: > Warum soll jemand eine seperate Kühlschranksteckdose mit 2,5mm² > anfahren? 1,5 reicht völlig aus, vorallem lässt sich das viel besserr > anschließen... Natürlich reicht 3 x 1,5 qm aber für die Dauerbelastung ist es aber besser, das Kabel wird nicht mehr so warm, glaubs mir. Gruß Holger
Rufus Τ. Firefly schrieb: > Holger Rosemann schrieb: >> Hab mir gerade einen neuen Geschirrspüler eingebaut >> Miele 8082 der braucht 5 x 2,5 qm a 16 A wenn er die volle >> Leistung erbringen soll. > > Du hast einen Geschirrspüler mit Drehstromanschluss?! > > http://www.miele.de/de/haushalt/produkte/1157_PG_8... > > Tatsächlich. Nun, wenn Du meinst, so etwas zu brauchen ... > Wie oft läuft das Teil bei Dir denn so? Brauch ich ( Es gibt auch Leute die fahren einen Porsche, obwohls ein FIAT tut ) ( Es soll Leute geben, die fahren einen Geländewagen in der Stadt ) Kurzprogramm = 17 min Normalprogramm = 30 min Ich möchte bestimmen, wann ich den Geschirrspüler ein und ausräume und nicht die Maschine. 2-3 Stunden warten bis das Geschirrspüler fertig ist, nie wieder. Gruß Holger
Du solltest nicht so sehr in die Zukunft planen, sondern nur das, was Du jetzt brauchst. Was man in 10 Jahren braucht, kann keiner vorhersagen. Auch wollen Frauen die Wohnung öfter mal komplett umräumen und dann liegen alle Kabel an der falschen Stelle. Wichtig ist allerdings eine genaue Dokumentation, wo Kabel oder Rohre lang gehen, damit Du bei späteren Erweiterungen nichts beschädigst.
Was die eventuelle Steuerung der Heizung angeht- Da der TO sowieso entkernt und neu aufbaut würde ich eine FB-Heizung empfehlen. In jeder Etage einen Verteiler mit Magnetventielen die man sehr leicht Mit einer Relaisplatine steuern kann. Welcher Bus benutzt wird ist dann auch egal. Man sollte nur darauf achten, dass man eine vernünftige Temperaturüberwachung der jeweiligen Räume hat. Also am besten mehrere Temperaturfühler im Raum haben, den Mittelwerk bilden und diese dann für die Regelung verwenden. Auch wenn man am Anfang noch keine µC Regelung einbaut, kann man mit Herkömmlichen Heizungsreglern (pro Raum natürlich) arbeiten. Wenn man dann auch noch genug Geld für Stromleitungen überhat- Alle Beleuchtungsleitungen und Schaltleitungen an einen Punkt zusammenführen dass man eine Zentrale Steuerung für alles einsetzen kann. Ansonsten hat man mehr Probleme, wenn man einen Hausbus realisieren möchte. (Man muss es ja nicht sofort machen) Dann braucht man auch nicht soviele "Busteilnehmer", da man es zentral direkt steuert.
Holger Rosemann schrieb: > Mein Vorschlag: > - eine Sicherung Kühlschrank und Spülmaschine Kühl-/Grfrierschrank und Spüler besser an getrennte Sicherungen. Wenn man ein paar Tage weg ist, kann man so alles bis auf den Kühl-/Grfrierschrank sicher abschalten. ;-) > Kühlschrank NYN 3 x 2,5 qm Kühlschrank mir 3 x 1,5 qm reciht (ja, wurde schon gesagt) Spüler hat eher einen hohen Anschlusswert, daher 3 x 2,5 qm Grüße.
Martin L. schrieb: > Warum soll jemand eine seperate Kühlschranksteckdose mit 2,5mm² > anfahren? 1,5 reicht völlig aus, vorallem lässt sich das viel besserr > anschließen... 1,5mm^2 ist nach Norm bei einer Absicherung mit 16A nur bis zu einer Leitungslänge von 17,5m zulässig, bei längeren Leitungen wird der Spannungsfall auf der Leitung größer als 3%. Und ja, die 17,5m hat man auch im Haus schnell mal zusammen. Klar, rein für einen Kühlschrank genügt die 1,5mm^2 Leitung locker, da er eh kaum Leistung hat. Allerdings ist die Grundidee bei der Leitungsauslegung und Absicherung, dass sie für alle möglichen Betriebszustände geeignet ist und nicht nur für die geplanten. Martin L. schrieb: > vorallem lässt sich das viel besserr > anschließen Es macht beim Anschließen eine Steckdose praktisch keinen unterschied, ob es 1,5mm^2 oder 2,5mm^2 ist, wenn man es richtig macht. Zum richtigen Anschließen: - alle Adern zu einem gemeinsamen Punkt führen und da aus der Dose herausragen lassen (z.B. rechts mittig) - Adern passend ablängen (z.B 5cm aus der Dose rausstehend) - abisolieren und an der Steckdose anschließen - Adern an der Steckdose umbiegen, damit sie nach hinten wegstehen - Steckdose mit einer Drehbewegung in die Dose einsetzen, damit sich die Adern schön am Rande der Dose entlang legen und die Steckdose bereits in der korrekten Ausrichtung in der Dose sitzt (steht dann normal noch ca. 1-2 cm aus der Wand raus) - Steckdose ausrichten und festschrauben Wenn beim Anschließen einer Steckdose an irgend einer Stelle Gewalt angewendet werden muss macht man was falsch und sollte nachschauen, wo es hängt, da man damit auch leicht die Isolierung beschädigen kann. Zudem sind die Krallen bei einer gewaltsam eingebauten Steckdose nur damit beschäftigt gegen die Kabel zu arbeiten und hat kaum noch eine Chance die Steckdose sicher in der Wand zu halten. Und ja, als gelernter Elektriker kenne ich auch einige Elektriker sind nicht in der Lage eine Steckdose anständig einzubauen. Markus Müller schrieb: > Und Waschmaschine an einen Bimetall Wassermischer anschließen, so dass > diese 15..50°C Wasser bekommt. Noch besser ist es sich gleich eine Warmwasserwaschmaschine zuzulegen. Markus Müller schrieb: > Die Frau muss nur vor dem Waschen nicht nur die Temperatur der Maschine, > sondern auch bei dem Mischer einstellen. Das muss nämlich dann keiner mehr machen, weil sich die Maschine die Wassertemperatur selbst mischt. Bedeutet aber, das für die Waschmaschine auch ein Warmwasseranschluss vorhanden sein muss, sollte aber bei einer kompletten Neuinstallation kein Problem sein. Das ganze ist aber selbstverständlich nur dann sinnvoll, wenn das WW nicht elektrisch gemacht wird, wie das doch in vielen Altbauten gerne gemacht wird. Peter Dannegger schrieb: > Wichtig ist allerdings eine genaue Dokumentation, wo Kabel oder Rohre > lang gehen, damit Du bei späteren Erweiterungen nichts beschädigst. Das ist ein sehr sehr guter Punkt. Auch wenn es oft erstmal nach Overkill klingt die "einfache" Hausinstallation zu dokumentieren ist das teilweise wirklich Gold wert. Hierzu genügt oft schon ein schlichtes Foto der Baustelle, bevor alles unter Putz verschwindet. Gruß Kai
> Es macht beim Anschließen eine Steckdose praktisch keinen unterschied, > ob es 1,5mm^2 oder 2,5mm^2 ist, wenn man es richtig macht. Beim Verlegen/Weiterverdrahten von mehreren solchen Leitungen in Schlitzen/Verteilerdosen wird das manchmal schon sperrig. --- Die "am besten" ausgenutze einzelne Dosenklemme, die mir mal unterkam, hatte 6 Leiter (!) drin, davon 2 flexible - von denen hatte keiner 2,5 mm² - das war angeblich von einer Elektro'fach'kraft so errichtet ...
U. B. schrieb: > Die "am besten" ausgenutze einzelne Dosenklemme, die mir mal unterkam, > hatte 6 Leiter (!) drin, davon 2 flexible - von denen hatte keiner 2,5 > mm² - das war angeblich von einer Elektro'fach'kraft so errichtet Hmmmm...Meines Wissens sind flexible Leiter fest verdrahtet nicht zulässig... Aber 6 Leiter in einer Dose ist doch aber keine seltenheit.....deswegen gibt es doch auch 8fach WagoKlemmen....... Was war denn an den flexiblen Leitern angeschlossen..?
André Menzel schrieb: > Aber 6 Leiter in einer Dose ist doch aber keine seltenheit In einer Dose. Aber nicht in einer Dosenklemme.
> Aber 6 Leiter in einer Dose ist doch aber keine seltenheit.....deswegen > gibt es doch auch 8fach WagoKlemmen....... In dem Fall war es eine altbekannte Dosenklemme (Doliklemme) zum Schrauben, für 3 Drähte ... > Was war denn an den flexiblen Leitern angeschlossen..? Etwas zur Wohnwertsteigerung, Schnurlos-Telefon und eine weitere Dielen-Leuchte.
Aber da Du ja sowieso die Wohnung entkernst und neu aufbaust..... mach es richtig, und mit ein wenig Reserve.... Ein wenig sage ich deshalb, da man sowieso nicht wirklich weiss was in 10 Jahren Standard sein wird. Die Frage ist, ob du wirklich einen Hausbus verwirklichen willst, oder ob du nur ein wenig mehr Komfort haben möchtest als andere...... Da Du gerade alles neu machst, überleg Dir einfach was Du haben möchtest - denn technisch ist fast alles möglich - d.h. worauf legst Du bzw. Deine Frau/Familie wert ? Jeder hier in diesem Forum wird Dir etwas anderes/neueres/besseres empfehlen... Am Ende muss es doch "nur" so sein, wie Du es willst......
Einen Hausbus empfehle ich nicht, viel zu teuer. Ausnahme: Wenn man wirklich viele Aktoren hat wie z.B. Rolladenmotoren, Markise usw. Aber nur wegen Lampen an der Zimmerdecke rentiert sich das nicht. Lieber Steckdosen mit 4 oder 5 Drähte anfahren, dann kann man einen Draht immer noch als geschalteten Draht verwenden und somit eine geschaltete Steckdose haben.
Ich sage ja nicht dass er sich was von der Stange kaufen soll... Je nach Hobby kann man es sich ja selber bauen. Deswegen ja mein Vorschlag dass man sich Gedanken macht was man denn haben will. Und darauf hin erst mal vorbereiten so dass man es nach und nach realisieren kann.
Hauptsache vor lauter Leerrohr haftet noch der Putz und er wird irgendwann mal fertig ;-) Ich würde das jetzt auch nicht unbedingt übertreiben, egal was man macht, es liegt später immer falsch und es fehlt eine Ader und das Leerrohr zu dünn ;-)
Läubi .. schrieb: > Hauptsache vor lauter Leerrohr haftet noch der Putz und er wird > irgendwann mal fertig ;-) Na, die Leerrohre sind der Putzträger für Leichtbauwände ...
Ich glaube Hausbus muss ich auch nicht unbedingt haben. Aber verbauen würde ich ihn mir trotzdem nicht wollen. Mal nachdenken. Ich bräuchte dann ein 2-Draht-Klingelkabel oder ein CatX an jedem relevanten Schalter oder Gerät? Also ich nehme ja bisher als Essenz mit : LEERROHRE!!! :-) Habt ihr gute Lösungen, wie man die Rohre in der Zentrale managt? Ich habe früher beim Umbau der Küche (die ist diesmal nicht dabei) mal intensiv Leerrohre eingebaut und das endete in einem Wust von endenden Leerrohren in einem Einbauschrank in der Dachschräge, das hat mir gar nicht so gefallen. Kann man die schick und strukturiert in einem Rack oder Raster ankommen lassen?
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