Spulenanschluss Elektromagnet DC

OP #3396213
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Die Spule eines Elektromagneten in einem Aktor für Gleichstrom weisst in 
einem Exemplar mehr als zwei Anschlüsse auf. Insgesamt hat die Spule 
vier freie Drahtenden, wobei allerdings zwei kurzgeschlossen sind: dann 
bleiben zwei freie, was zunächst normal ist, aber die Wicklungsrichtung 
ist verwirrend. Irgendwie sieht es so aus, als ob ein Teil der Wicklung 
gegensinnig zurückgewickelt wäre. Verfolge ich den Stromfluss dann aber 
von den zwei normalen Anschlüssen aus, sieht es wirklich so aus, als ob 
ein Teil der Leitungen zurückgeführt würde. Aber das würde doch das 
Magnetfeld aufheben. Sehe ich das jetzt falsch oder gibt es einen Sinn 
für eine entsprechende Wicklung? Brummen o.ä. kann bei Gleichspannung ja 
nicht sein.
OP #3396277
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Das will ich gerne versuchen. Gibt es aber auch eine sonstige Erklärung. 
Von reinen Widerständen her hätte ich auf bifilare Verlegung getippt, 
aber das macht ja bei einer Spule für einen Magneten keinen Sinn. Kann 
es eine Art Schutz gegen Streuinduktivität nach aussen sein, dass die 
äusserste gegenläufige Schicht dies verhindern soll?
#3396655
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Dann scheint Deine Vermutung, die zweite Wicklung sei teilbifilar 
gewickelt zu stimmen. Ja, vielleicht wird dadurch wirklich bezweckt, 
dass das Streufeld reduziert wird, wenn ich auch nicht verstehe, was 
dass bei Gleichstrom bringen soll, bzw. wo das Gleichfeld sonst stören 
sollte.
Gast #3396671
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Früher die Post-Flachreleis hatten oft zusätzlich
bifilar gewickelte Widerstandwicklungen drauf.
Sie waren so geschaltet, das kein Magnetfeld entsteht.
Diese Wicklung konnte dann extern, wie ein normaler
Widerstand für irgendwas benutzt werden.

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