Gast
#3397562
Ich plane momenten ein neues Endstufenprojekt für das nächste Festival im Sommer 2014. Ich beginne damit diesmal frühzeitig, damit es nicht zu stressig wird. Bei meinem TDA2050 Projekt wurde mir hier auch gut geholfen, weshalb ich guter Dinge bin, wieder etwas zu lernen. Ich habe das Datenblatt des TDA7293 von ST aus dem Jahr 2010 gelesen. Dort steht zwar, dass Ptot 50W beträgt, doch fehlt mir eine Grafik, die mir sagt, wann der TDA diese erreicht. Alternativ wäre die Angabe des Wirkungsgrades toll. (1) Oder bedeutet das Fehlen dieser Angaben, dass er bei 80Watt Ausgangsleistung 50Watt Verlustleistung hat? Also 61% Wirkungsgrad. (Ich hoffe das er noch ein paar Prozent effizienter ist) Diesmal möchte ich nicht den gleichen Fehler mit dem Trafo machen wie vorher. http://www.ebay.de/itm/170942959711?var=470217291434&ssPageName=STRK:MEWAX:IT&_trksid=p3984.m1423.l2649 bei 30V und 7% Leerlauf sowie 10% Überspannungsreserve bekomme ich nach dem Gleichrichten etwa: (2) 30V * 1,41 * 1,07 * 1,1 - 1,2V = 48,6V Womit ich alle Eventualitäten beachtet haben sollte, oder? Ziel ist ein 2.1 Verstärker, wobei vier IC's verwendet werden. Zwei davon werden für den Subwoofer nach der Modular Application aus dem Datenblatt aufgebaut. Kühlkörper wird eine harte Nuss. Das Datenblatt sagt ja selber, dass man für alle Eventualitäten einen Kühlkörper mit <0,1 K/W benötigt, was unrealistisch wird. (3) Ich rechne mit (150°C - 30°C)/50 Watt - 1,5K/W = 0,9 K/W Ist dies in etwa ok? Um einen Erfahrungszuwachs durch das Projekt zu erhalten, möchte ich die Kühlkörpertemperatur diesmal überwachen. Für die TDA2050 erscheinen diese auch überdimensiniert. (4)Welcher Sensor eignet sich dazu? 3K Genauigkeit genügen. Bisher bestand meine Tonregelung aus einem logarithmischen Potentiometer. Auch hier möchte ich mich verbessern. (5) Toll wäre eine digitale Tonregelung. Gibt es einen passenden und verfügbaren IC? Ich brauche ohnehin Raspberry oder Microcontroller um die Temperatur zu messen. Andererseits werde ich auf jeden Fall das Stereosignal addieren und durch einen Tiefpass führen, um das Signal für den Tieftöner vorzubereiten. Von daher ist auch alles vorhanden, um die Tonregelung mit Operationsverstärkern zu realisieren. Ich erhoffe mir von der digitalen Tonregelung, dass sie günstiger wird, da einige Potentiometer wegfallen würden. (6) Habt ihr auch noch anderweitig Tips und Erfahrungen für mich? Habe schon gesehen, dass man auch günstig ein fertiges Modul aus China kaufen kann. Doch ist das teuerste wohl ohnehin der Kühlkörper sowie Netzteil. Ist vom Basteln trotzdem abzuraten?