Ausbildung kann mich nicht entscheiden

OP #3408045
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Hallo zusammen

Ich (16) bräuchte mal einen Rat von euch.

Also ich hab 2 Zusagen für eine Ausbildung zum Elektroniker für Geräte 
und Systeme und kann mich jetzt nicht entscheiden wo ich unterschreiben 
soll da beide meine Traum-Firmen sind.

Also

Firma 1: Rhode und Schwarz
sollte jeden klar sei.

-sehr große Firma (einer von Tausenden Mitarbeitern)
-mehr Ausbildungsvergütung
-weit von meinem Heimatort entfernt
-extra Ausbildungswerkstatt => mir wurde beim Vorstellungsgespräch 
gesagt dass ich mich aufgrund meines Vorwissens im ersten Jahr 
langweilen werde.
-viele Sozialleistungen

Firma 2: Congatec AG
Hersteller von Embedded PCs

-Relativ kleine Firma  (ca 130 Mitarbeiter weltweit ca 100 dort wo ich 
anfange hier ist sie auch gegründet worden)
-extrem familiäres Arbeitsklima => mir werden Aufträge nach meinem 
Bildungsstand entsprechend aufgetragen
-keine Ausbildungswerkstatt => kann mehr mitarbeiten, bin näher am 
geschehen, mitarbeit in der Entwicklung je nach Interesse dennoch einmal 
in der Woche Übungen für die Berufsschule
-viel näher


Ich würde mich freuen wenn mir jemand bei meiner Entscheidung 
unterstützen würde. Vielleicht hat ja jemand Erfahrungen bei R&S und 
kann mir sagen ob das erste Ausbildungsjahr wirklich so langweilig für 
einen Hobbyelektroniker (begnadeter AVR Bastler) ist.

Ach ja sry Rechtschreibung ist nicht grad meine Stärke. :D

Danke
Gast #3408064
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Es wäre wohl besser wenn du jemanden fragst der in diesen Unternehmen 
bereits eine Ausbildung absolviert hat.
Die Frage ist was wird dir das Unternehmen dort beibringen.

Ich bin bei Lehrstellen sehr skeptisch. Hatte mit 16 auch die Wahl 
zwischen weiterführender Schule und Lehre. Habe mit 15 für 6 Monate eine 
Lehrstelle absolviert, habe mich danach aber für eine weiterführende 
Schule entschieden.
Es gibt viele Betriebe die Azubis nur als billige Arbeitskräfte sehen, 
und die Berufschule die ich damals gesehen habe war meiner Meinung nach 
für geistig unterentwickelte (die gesamte Atmosphäre war unter aller 
S**), selbst vor dem Schulgebäude wurde mit Drogen gedealt es hat Jahre 
gedauert bis sich das geändert hat soweit ich mitbekommen hat.

Es kommt auch sehr auf dich drauf an was Du aus Deiner Zeit machst, mach 
das was dir Spass macht und mach es konsequent.
Gast #3408070
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Martin Emlinger schrieb:
> Hallo zusammen
>
> Ich (16) bräuchte mal einen Rat von euch.
>
> Also ich hab 2 Zusagen für eine Ausbildung zum Elektroniker für Geräte
> und Systeme und kann mich jetzt nicht entscheiden wo ich unterschreiben
> soll da beide meine Traum-Firmen sind.
>
> Also
>
> Firma 1: Rhode und Schwarz
> sollte jeden klar sei.
>
> -sehr große Firma (einer von Tausenden Mitarbeitern)
> -mehr Ausbildungsvergütung
> -weit von meinem Heimatort entfernt
> -extra Ausbildungswerkstatt => mir wurde beim Vorstellungsgespräch
> gesagt dass ich mich aufgrund meines Vorwissens im ersten Jahr
> langweilen werde.
> -viele Sozialleistungen
>
> Firma 2: Congatec AG
> Hersteller von Embedded PCs
>
> -Relativ kleine Firma  (ca 130 Mitarbeiter weltweit ca 100 dort wo ich
> anfange hier ist sie auch gegründet worden)
> -extrem familiäres Arbeitsklima => mir werden Aufträge nach meinem
> Bildungsstand entsprechend aufgetragen
> -keine Ausbildungswerkstatt => kann mehr mitarbeiten, bin näher am
> geschehen, mitarbeit in der Entwicklung je nach Interesse dennoch einmal
> in der Woche Übungen für die Berufsschule
> -viel näher
>
>
> Ich würde mich freuen wenn mir jemand bei meiner Entscheidung
> unterstützen würde. Vielleicht hat ja jemand Erfahrungen bei R&S und
> kann mir sagen ob das erste Ausbildungsjahr wirklich so langweilig für
> einen Hobbyelektroniker (begnadeter AVR Bastler) ist.

Naja R&S und Congatec sind wirklich nicht vergleichbar.
Wenn Du schreibst, dass Du (begnadeter) AVR-Bastler bist, dann nehme ich 
an geht deine Intension dahingehend neues zu erschaffen, bsi dato 
unbekannte Fehler zu lösen und nicht Geräte nach Anleitung 
zusammenzubauen, abzugleichen oder zu reparieren?

Ohne jetzt R&S zu nahe zu treten, dürfte eine (kleine) Bude wie Congatec 
eher geeignet sein an die richtige Stelle zu rutschen wenn die eigene 
Profession nicht der eigenen Professur entspricht...
Andereseits ist Congatec halt ein kleiner Fisch in einem großen 
Haifischbecken und in den vergangenen Jahren durch ziemlich schwere See 
gesegelt und auch der (deutsche) Wettbewerb (alias Kongatec mit der 
deggendorfter Entwicklungsabteilung (ehemaligs Jumptec) steht momentan 
nicht mit dicken Backen da.
Den sicheren Job hättest Du sicherlich bei R&S.


Gruß

Vanilla
Gast #3408089
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Martin Emlinger schrieb:

> Hallo zusammen
>
> Ich (16) bräuchte mal einen Rat von euch.
>
> Also ich hab 2 Zusagen für eine Ausbildung zum Elektroniker für Geräte
> und Systeme und kann mich jetzt nicht entscheiden wo ich unterschreiben
> soll da beide meine Traum-Firmen sind.
>
> Also
>
> Firma 1: Rhode und Schwarz
> sollte jeden klar sei.
>
> -sehr große Firma (einer von Tausenden Mitarbeitern)

Das ist nichts negatives.

> -mehr Ausbildungsvergütung

> -weit von meinem Heimatort entfernt

Frag mal nach finanzieller Unterstützung für Unterkunft und Verpflegung. 
Sonst legst du schnell noch eigenes Geld drauf, ganz besonders in 
München wegen dortiger Mietpreise. Bei einer Fremdunterkunft auch darauf 
achten, daß es ausreichend Ruhe für z.B. Hausaufgaben gibt. Lärm und 
Randale von Mitbewohnern sind ultraschädlich. Vielleicht sowas wie ein 
Kolpinghaus suchen, wenn der Betrieb kein eigenes Wohnheim hat.

> -extra Ausbildungswerkstatt => mir wurde beim Vorstellungsgespräch
> gesagt dass ich mich aufgrund meines Vorwissens im ersten Jahr
> langweilen werde.

Auch positiv. Vermutlich gibt es einen gut durchdachten Ausbildungsplan 
mit allerhand verschiedenen theoretischen und praktischen Abschnitten. 
Es kann passieren, daß du da gut gefordert wirst, und gar nicht mal groß 
zu den privaten Basteleien kommst.

> -viele Sozialleistungen

Positiv.

> Firma 2: Congatec AG
> Hersteller von Embedded PCs
>
> -Relativ kleine Firma  (ca 130 Mitarbeiter weltweit ca 100 dort wo ich
> anfange hier ist sie auch gegründet worden)
> -extrem familiäres Arbeitsklima => mir werden Aufträge nach meinem
> Bildungsstand entsprechend aufgetragen
> -keine Ausbildungswerkstatt => kann mehr mitarbeiten, bin näher am
> geschehen, mitarbeit in der Entwicklung je nach Interesse dennoch einmal
> in der Woche Übungen für die Berufsschule
> -viel näher

Auch eine Firma mit 100 Mitarbeitern kann für Azubis einen guten 
Ausbildungsplan haben. So sah ich es selbst schon mal.

Erst bei Kleinklitschen Dorfelektriker & Co. kann es chaotisch werden.

> Ach ja sry Rechtschreibung ist nicht grad meine Stärke. :D

Geht doch, liest sich ganz gut.

> Danke

Bitte.



Ich selbst machte meine Ausbildung in den 1970-er Jahren auch beim 
Großunternehmen (Post/Telekom). Man brauchte im Vorfeld gar nicht so 
viel zu fragen, und wußte, daß sowas einfach gut durch organisiert ist. 
Was dort gemacht wird, ist ja ausreichend bekannt. Wir wurden vier Tage 
mit Aufnahmetests gestreßt: Drei Tage schulische Kenntnisse, und einen 
Tag medizinisch von der eigenen Betriebsarztabteilung auf den Kopf 
gestellt.

Bitte alle Fragen hier aus dem Forenthread auch vor Ort bei den 
Unternehmen stellen.
Gast #3408198
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Auf jedenfall die Konzernausbildung bei R&S mitnehmen.
Dort ist man um ausgebildet zu werden und nicht um zu schaffen. Bedeutet 
auch das dort viele Affenaufgaben wegfallen, wofür in kleinen Firmen die 
Azubis hergenommen werden.

Desweiteren hat ein großer Ausbildungsbetrieb auch ein gewisses Resümee, 
d.h. kann man davon manchmal in der Zukunft profitieren bei einem 
potentiellen anderen Arbeitgeber.

Habe selber im Konzern gelernt und in verschiedenen gearbeitet. Kenne 
auch KMU mit ca 150 Mitarbeitern. Da ist noch nichtmal ein 
eigenständiger Ausbilder über, da werden die Azubis zum helfen als 
Handlanger hergenommen um lukrativ produzieren zu können.

Gruss

Muecke
Gast #3408205
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Muecke schrieb:

> Auf jedenfall die Konzernausbildung bei R&S mitnehmen.
> Dort ist man um ausgebildet zu werden und nicht um zu schaffen. Bedeutet
> auch das dort viele Affenaufgaben wegfallen, wofür in kleinen Firmen die
> Azubis hergenommen werden.

Wie ist denn die Übernahmeaussicht nach der Ausbildung?

Bei Post/Telekom war es schon 1978 nicht sehr gut, wir sollten erstmals 
alle entsorgt werden. Der Jahrgang Fernmelder zuvor wurde noch beim 
reinen Postdienst ein Jahr lang als Zusteller zweckentfremdet bzw. 
zwischengeparkt, aber man versuchte ja, die Leute noch irgendwie zu 
behalten.

Auf jeden Fall wird man im Lebenslauf eine gute Referenz stehen haben.
Gast #3408260
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Man sollte schon drauf achten das der Ausbildungsplan auch zielgerichtet
eingehalten wird. Bei R&S hätte ich da keine Bedenken. Bei dem anderen
schon, so wie der TO das schildert. Nach der Lehre wäre die Ausbildung
von R&S dann Gold wert. Nur Praxiserfahrungen einer Branche, wie
anscheinend bei dem anderen, eher nicht. Die hätte nämlich nur in
diesem Unternehmen einen Wert.
Gast #3408273
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Rudi Radlos schrieb:
> In einer größeren Firma hat man oft mehr Entwicklungsmöglichkeiten.

Das würde ich nicht so sehen. Als Elektroniker steht man da ganz unten 
auf der Nahrungskette. In einem kleinen Unternehmen kann man sich eher 
mal hoch arbeiten.

Rein finanziell sieht es im Großunternehmen dafür meistens besser aus. 
Bei weniger Verantwortung, schließlich ist alles doppelt und dreifach 
abgesichert.
#3408305
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Willst Du einen 'sicheren' Job, dann 1.
Wenn Du bei 1 zum Beispiel einen Verbesserungsvorschlag vorträgst fühlt 
sich in der Regel Dein Vorgesetzter (hat lange geschleimt, bis er diesen 
Posten bekommen hat) auf den Schlips getreten und pfeift Dich zurück. 
Alles selbst bei Siemens (Großfirma) erlebt.

Bei 2 kannst Du höchstwahrscheinlich Deine Fähigkeiten (selbständiges 
und innovatives Denken und Handeln) besser anbringen. Da wirst Du wohl 
auch kein Ingenieurstitel brauchen um Dir dort Gehör zu verschaffen. Was 
bei 1 wiederum Voraussetzung ist.

Vielleicht trägst Du bei 2 die Argumente vor und vergewisserst Dich, ob 
es auch wirklich so ist. Du kannst ja auch auf diese Diskussion 
verweisen.

100 Mitarbeiter ist keine kleine Firma mehr.
#3408319
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Martin Emlinger schrieb:
> -extra Ausbildungswerkstatt => mir wurde beim Vorstellungsgespräch
> gesagt dass ich mich aufgrund meines Vorwissens im ersten Jahr
> langweilen werde.

Da geht es schon los.

Anstatt mal innovativ zu werden und Dich gleich in das 2. Lehrjahr zu 
stecken wird ein auf Eierschaukeln gemacht, was bei großen Firmen üblich 
ist. Große Firmen ähneln Behörden, da gibt es auch viele, die keine Lust 
haben zu denken und einfach nur froh sind, dass sie einen sicheren 
Arbeitsplatz haben, ansonsten aber nicht viel bewegen können.
#3408763
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Rainer S. schrieb:
> Wenn Du bei 1 zum Beispiel einen Verbesserungsvorschlag vorträgst fühlt
> sich in der Regel Dein Vorgesetzter (hat lange geschleimt, bis er diesen
> Posten bekommen hat) auf den Schlips getreten und pfeift Dich zurück.

Kann ich nicht bestätigen.
Die gelebte Kultur bei R&S ist wirklich super.
Dort wurde ich sogar als Leiharbeiter ernstgenommen.

Den Verbesserungsvorschlag schreibst du auf das KVP-Papier,
der wird geprüft und wenn er sinvoll ist und Geld spart
bekommst du auch was davon.
Und für deinen Vorgesetzen ist das positiv wenn von seinem Team
gute Vorschläge kommen.
#3410253
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Chr. Messener schrieb:
> Den Verbesserungsvorschlag schreibst du auf das KVP-Papier,
> der wird geprüft und wenn er sinvoll ist und Geld spart
> bekommst du auch was davon.
> Und für deinen Vorgesetzen ist das positiv wenn von seinem Team
> gute Vorschläge kommen.

Als TE würde ich dann vor der Lehre schon mal einen 
Verbesserungsvorschlag machen, dass sofort mit dem 2. Lehrjahr 
angefangen werden kann.

Begründung Zitat:
"mir wurde beim Vorstellungsgespräch
gesagt dass ich mich aufgrund meines Vorwissens im ersten Jahr
langweilen werde."

Wenn darauf eingegangen wird und TE sofort zu Lehrjahr 2 springen kann 
dann würde ich sagen: Top Firma.

Wer will sich schon gerne langweilen ohne Not.
#3410344
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Rainer S. schrieb:
> sofort mit dem 2. Lehrjahr
> angefangen

Könnte man machen,
man kann aber auch auf die schnelle die Pflicht absolvieren
und den Rest der Zeit für Projekte nutzen für die man Daheim
nicht die Zeit und Geräte bzw. Bedarf hat.

z.B. haben zu meiner Zeit ein paar Werksstudenten einen
Roboter gebaut der autonom in der Halle rumgefahren ist
und Post und Mat. verteilt hat.
Der fährt wahrscheinlich immer noch rum.

So hinterlässt man Spuren und macht sich einen Namen :)
Gast #3412540
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genervt schrieb:
> cyblord ---- schrieb:
>> R&S ist schon gut. Und die machen teilweise auch in Rüstung, da rollt
>> der Rubel.
>
> Das muss man mit seinem Gewissen vereinbaren können, sofern vorhanden.
> ;)

Viele töten und haben dabei ein reines Gewissen (Sie meinen, sie tun was 
Gutes). Ist so, wie wenn Andrea Berg singt.
Gast #3412604
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Analdo schrieb im Beitrag #3412598:
> Rainer Brüderle schrieb:
>> Analdo schrieb:
>>> Opportunist.
>>
>> :-) Ist ein Kompliment, gell?
>
> Kümmere dich lieber um "Frau und Hund".

Ist schon wieder Freitag? Bald.
Gast #3412638
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Analdo schrieb im Beitrag #3412623:
> Rainer Brüderle schrieb:
>> Ist schon wieder Freitag? Bald.
>
> Du bist doch sowieso hier jeden Tag anwesend.

Nur, solange ich ans Bett gefesselt bin ;-)
Gast #3413153
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Hallo Martin,

Glückwunsch, meiner Meinung nach die richtige Entscheidung.

Ich habe mich seinerzeit auch ausschließlich dort beworben, wo es eine
eigene Ausbildungswerkstatt gibt. Bei mir waren das Telekom und DB.

Der Hintergrund ist ein solides Ausbildungssystem und eben keine 
Ausbeutung
als billige Arbeitskraft. Das, was Du als "mehr Mitarbeit" bezeichnet 
hast,
bringt Dir vielleicht einige Erfahrungen, aber kaum mehr. 
Grundlagenwissen
erwirbst Du besser auf der Schulbank, mit Praktika im Betrieb und evtl.
mit einem anschließendem Fachstudium.

Ich würde Dir auch raten, nach der Lehre alle drei- vier Jahre den 
Betrieb
zu wechseln. Das bringt jedesmal eine neue Perspektive, neue Kollegen 
und
Freunde und auch jedesmal eine Gehaltserhöhung. (die Du innerhalb der
gleichen Firma kaum bekommen wirst)

Das von "unten nach oben durchdienen", wie damals bei Siemens, ist heute
Geschichte. Neue Stellen werden fast immer von extern besetzt. Dazu 
kommt
eine schöne "Betriebsblindheit". So werden Leute genannt, die seit der
Lehre in der gleichen Firma arbeiten und nichts neues mehr einbringen
können.

Naja, jeder wird Dir etwas anderes raten. Vielleicht macht es die
Mischung. Anregungen haben die anderen Forumsteilnehmer ja genügend
gegeben! :)

Viel Glück auf Deinem Werdegang, vielleicht läuft man sich ja mal
über den Weg, weiß man´s?

LG Chris

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