Forum: Offtopic Bluthochdruck vom Spiele Installieren?


von Peter L. (Gast)


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Vorgeschichte:
Meine Tochter spielt E-Gitarre und wünschte sich das PC Spiel Rocksmith.
Also schnell kaufen (vielleicht motiviert es sie ja,
am nächsten Wochenende Mathe zu lernen)

Zuhause angekommen, muss es der Papa sofort installieren.
Am PC sind 2 Partitionen, darum kommt das Spiel natürlich auf "D".
Aber nix da, ohne irgend eine Fehlermeldung hängt sich die Installation 
nach gefühlten 10min auf. (Blutdruck steigt)
Als erfahrener Computernutzer kennt man natürlich solche Hürden und 
installiert halt auf die zum Bersten volle "C" Partition in das 
vorgeschlagene Verzeichnis.
Während der Installation bemerkt man, dass eigendlich auch U-Play ?! und 
Steam ?! installiert wird (Blutdruck steigt weiter)
Nach der Installation kommt das Anlegen der 2 (in Worten zwei) zum 
Spielen benötigten Accounts.
Bei einem der Beiden muss sie 18 (sie ist 14) sein (zum Gitarre 
spielen?!)
Irgendwann nach über einer Stunde läuft das Ding.
Endlich sinkt der Blutdruck wieder.
Am nächsten Morgen: "Papa, wie ist der Username und Passwort für 
Rocksmith?"

was, wie, warum, du willst ja nur am PC Gitarre spielen...also wieder zu 
Ihrem PC.
Um offline spielen zu können, muss Sie vorher online gehen....krank!

Bald wird es die neue Todesursache "Herzinfarkt beim Spiele 
installieren" geben.

von Karl H. (kbuchegg)


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> Um offline spielen zu können, muss Sie vorher online gehen....krank!

Ja da geb ich dir recht.
Das ist zur nervenden Unsitte geworden.

Genauso wie man mittlerweile bei jedem Setup höllisch aufpassen muss, 
welche Browser-Toolbars einem das Setup schon wieder unterjubeln will. 
Solange das Setup nach nachfrägt gehts ja noch. Aber wenn das ungefragt 
passiert, krieg ich schon mal Blutrausch.

Ich kann nur hoffen, dass es auch die dümmsten Hersteller in den 
nächsten Jahren lernen, dass sie sich mit solchen Mätzchen nur ins 
eigene Fleisch schneiden.

von Icke ®. (49636b65)


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Karl Heinz schrieb:
> Ich kann nur hoffen, dass es auch die dümmsten Hersteller in den
> nächsten Jahren lernen, dass sie sich mit solchen Mätzchen nur ins
> eigene Fleisch schneiden.

Die Hoffnung stirbt zuletzt. Wegen des Onlinezwangs verzichte ich schon 
seit Jahren auf neue PC-Spiele. Aber selbst an der Konsole bleibt man 
nicht verschont. Mal schnell auf der Playstation ein paar virtuelle 
Runden heizen, nix da: "Das System muß aktualisiert werden." Und das 
dauert manchmal eine halbe Stunde...

von Magic S. (magic_smoke)


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Wieso auf neue Spiele verzichten? Die fleißigen freiwilligen Helfer aus 
den Crackergroups sind doch meistens recht schnell mit den Bugfixes.

von Christian B. (luckyfu)


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Wobei sich mir da eine Frage stellt:
Ich hatte das schonmal, daß ein Original gekauftes Spiel nicht lief, da 
das Laufwerk ein Problem mit dem Kopierschutz hatte. (Zurückbringen 
geöffneter Software ist ja immer ein heißes Eisen, was ich mir nicht 
antun wollte) Die ge"patchte" Version indess lief. Ich hab es dann mit 
letztere gespielt und das Original im Schrank stehen gehabt. Mein 
Unrechtsbewusstsein war daher gleich null. Die Frage ist nur: Wie würde 
das der Hersteller solcher Software sehen?

von Dave C. (dave_chappelle)


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Alter Schwede, da bist du aber ganz schön langsam, da regt sich die 
Gamer-Komune schon jahrelang drüber auf ;)

Auf jeden Fall hat es auch ein paar Vorteile (immer noch weniger als 
Nachteile), so kannst du z.B. das Spiel auf einem neuen Rechner 
installieren wenn du die Disk verlegt hast.

von Dave C. (dave_chappelle)


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Christian B. schrieb:
> Die Frage ist nur: Wie würde
> das der Hersteller solcher Software sehen?

Na die Antwort kannst du dir wohl denken.. Raubkopie ist Raubkopie in 
den Augen der Hersteller (und auch einiger anderer Institutionen).

von Claus M. (energy)


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Dave Chappelle schrieb:
> Raubkopie ist Raubkopie in
> den Augen der Hersteller

Zum Glück ist hier nicht interessant was die Hersteller denken. Ich 
denke es spricht juristisch nichts gegen Christians vorgehen.

von Karl H. (kbuchegg)


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Christian B. schrieb:

> Unrechtsbewusstsein war daher gleich null. Die Frage ist nur: Wie würde
> das der Hersteller solcher Software sehen?

Wenn du genug Geld hast, ist das die falsche Frage.
Die richtige Frage lautet: wie sieht der Richter das?

von Dave C. (dave_chappelle)


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Claus M. schrieb:
> Ich
> denke es spricht juristisch nichts gegen Christians vorgehen.

Ich denke du irrst, DE ist in Sachen Gesetzgebung bzgl. Raubkopien nicht 
gerade zimperlich.

von Magic S. (magic_smoke)


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Also solange Du rechtmäßiger Besitzer einer Original-Version bist, bist 
Du auch zur Nutzung berechtigt. Meine Meinung ist die, daß das Brechen 
des Kopierschutzes zur Steigerung der Benutzerfreundlichkeit problemlos 
ist, solange keine Kopien angefertigt und das Programm nicht über den im 
Original zugestandenen Nutzungsumfang hinaus verwendet wird. Sprich das 
Programm darf dann weiterhin nur auf einem einzelnen Arbeitsplatz 
verwendet werden, wenn es durch die Online-Überwachung auf einen 
Arbeitsplatz gebunden werden sollte.

von Dimitri R. (Firma: port29 GmbH) (port29) Benutzerseite


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Christian B. schrieb:
> (Zurückbringen
> geöffneter Software ist ja immer ein heißes Eisen, was ich mir nicht
> antun wollte)

Nö, ist es nicht. Wenn ich mir eine Anwendung kaufe, dann habe ich da 
auch eine Gewährleistung drauf. Somit kannst du vom Verkäufer eine 
Nachbesserung verlangen. Da er diese wahrscheinlich nicht bringen kann, 
kannst du vom Kauf zurücktreten und dir das Geld erstatten lassen.

Habe ich auch ein Mal gemacht, bei STALKER Clear Sky, das Game war so 
grottig programmiert, dass es immer wieder abschmierte. Bei Karstadt gab 
es keine Probleme mit der Reklamation.

von Jörg P. R. (jrgp_r)


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Sind Sicherheitskopien nicht erlaubt worden?

von Sni T. (sniti)


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Claus M. schrieb:
> Zum Glück ist hier nicht interessant was die Hersteller denken.

Die haben seinen Download bei ihren Rechnungen dazu gezählt und jammern, 
dass es so viel mehr illegale Kopien als echte Käufe gibt ;-) Eventuell 
ist sein Download einmal abgebrochen, dann sieht die Statistik noch 
schlimmer aus ;-)

magic smoke schrieb:
> Meine Meinung ist die, daß das Brechen
> des Kopierschutzes zur Steigerung der Benutzerfreundlichkeit problemlos
> ist, solange keine Kopien angefertigt und das Programm nicht über den im
> Original zugestandenen Nutzungsumfang hinaus verwendet wird.

Nur weil du der Meinung bist, ist es noch lange nicht rechtens. Ein Dieb 
ist sicher auch der Meinung, dass er moralisch kein Problem mit dem 
Diebstal zu seinem eigenen Wohlergehen haben muss. Nur der Richter sieht 
das anders, der wird sich nämlich auf die Rechtslage berufen.


Jörg P. R. schrieb:
> Sind Sicherheitskopien nicht erlaubt worden?

Solange du keinen Kopierschutz umgehst, kannst du das machen ;-) Die 
Veränderung von Programmen oder das Umgehen des Kopierschutzes ist 
jedoch verboten.

von Magic S. (magic_smoke)


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Was soll denn dieser unsinnige Vergleich mit einem Dieb?? Wenn ich mir 
irgendwas nehme, was ich nicht bezahlt habe, dann gehört mir das nicht. 
Wenn ich eine Kopie eines Spiels oder sonstewas kaufe, dann gehört mir 
diese eine Kopie.

von Sni T. (sniti)


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magic smoke schrieb:
> Was soll denn dieser unsinnige Vergleich mit einem Dieb?? Wenn ich mir
> irgendwas nehme, was ich nicht bezahlt habe, dann gehört mir das nicht.
> Wenn ich eine Kopie eines Spiels oder sonstewas kaufe, dann gehört mir
> diese eine Kopie.

Nein, du hast nur bestimmte Nutzungsrechte. Die Rechtslage und 
-sprechung ist da eindeutig. Auch wenn du als Privatanwender relativ 
wenig zu befürchten hast, egal ob nun die Original-CD im Schrank liegt 
oder nicht.

Dass es dir (und sicher den meisten anderen, einschließlich mir) als 
moralisch unverwerflich erscheint, ändert an der ganzen Sachlage leider 
auch nichts.

von Sni T. (sniti)


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http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__95a.html

"Wirksame technische Maßnahmen zum Schutz eines nach diesem Gesetz 
geschützten Werkes oder eines anderen nach diesem Gesetz geschützten 
Schutzgegenstandes dürfen ohne Zustimmung des Rechtsinhabers nicht 
umgangen werden"

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Peter L. schrieb:
> Um offline spielen zu können, muss Sie vorher online gehen....krank!

Du kannst Steam auch im Offline Modus benutzen. Es muss zwar einmal 
installiert werden, aber danach braucht Steam (ausser bei Multiplayer 
Online Spielen) nicht zwingend den Online Modus. Ich schalte das auch 
immer ab, wenn ich Black Mesa spiele, denn der 'Achievement Overlay' 
nervt nur.

Schärfe deiner Tochter ein, das sie beim Starten von Steam den Button 
'Offline bleiben' drückt. Die entsprechende Einstellung findust du in 
der derzeitigen Steam Ausgabe (die sind ja ständig am Updaten) unter dem 
Menü 'Steam'-> Offline gehen.

von Dave C. (dave_chappelle)


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Danke Sni Ti endlich mal eine Diskussion die mit Fakten beendet wird ;)

von Läubi .. (laeubi) Benutzerseite


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Sni Ti schrieb:
> Wirksame technische Maßnahmen zum Schutz

Wenn Sie umgangen werden können sind sie ja wohl nicht wirksam ;-P

Aber das sit doch eine endlose Diskussion und Ärgerniss. Ich für meinen 
Teil kaufe weder CDs noch DVDs, Software oder Spiele mit solchen 
Gängelungen. Man muss auch nicht alles haben und wenn du dich fragst 
wieso

Peter L. schrieb:
> sie 18 (sie ist 14) sein (zum Gitarre spielen?!)

frage ich mich mal: Wozu braucht man einen PC zum Gitarrespielen?
Und dass hier

Peter L. schrieb:
> vielleicht motiviert es sie ja, am nächsten Wochenende Mathe zu lernen

hat doch wohl noch nie geklappt.

von Vn N. (wefwef_s)


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Christian B. schrieb:
> Wie würde
> das der Hersteller solcher Software sehen?

Die merken nicht, dass ihnen die Käufer wegen solcher leicht zu 
knackenden "Schutzmaßnahmen" davon laufen, sondern schieben es auf die 
bösen Raubmordkopierer, und begegnen dementsprechend den sinkenden (oder 
besser gesagt, nicht den Erwartung entsprechenden, denn steigen tun sie 
ja eh) Gewinnen mit weiteren Gängeleien. Wodurch sich natürlich noch 
mehr Käufer fragen, warum sie eigentlich Geld ausgeben sollen, wenn sie 
das selbe Spiel auf illegalem Wege schneller und problemloser bekommen.

"Netter" Nebeneffekt von solchen Account ist die Tatsache, dass man 
damit den Gebrauchtspielehandel recht einfach unterbinden kann, wodurch 
sich der Hersteller noch mehr gewinn erhofft. Dass diejenigen, die 
Spiele erst nach einem Jahr gebraucht kaufen oder gleich gar kein Geld 
dafür ausgeben wollen, auch den  Neupreis eher nicht zahlen würden, wird 
halt ignoriert.

Sni Ti schrieb:
> magic smoke schrieb:
>> Was soll denn dieser unsinnige Vergleich mit einem Dieb?? Wenn ich mir
>> irgendwas nehme, was ich nicht bezahlt habe, dann gehört mir das nicht.
>> Wenn ich eine Kopie eines Spiels oder sonstewas kaufe, dann gehört mir
>> diese eine Kopie.
>
> Nein, du hast nur bestimmte Nutzungsrechte. Die Rechtslage und
> -sprechung ist da eindeutig. Auch wenn du als Privatanwender relativ
> wenig zu befürchten hast, egal ob nun die Original-CD im Schrank liegt
> oder nicht.

Traurig aber wahr. Und diese Nutzungsrechte werden immer weiter 
beschnitten, so darfst du z.B. plötzlich manche Spiele nur noch drei mal 
neu installieren. Wer regelmäßig seinen Rechner neu aufsetzt (warum auch 
immer), hat also Pech.
Der Vergleich mit dem Dieb ist trotzdem Unsinn.

Sni Ti schrieb:
> "Wirksame technische Maßnahmen zum Schutz eines nach diesem Gesetz
> geschützten Werkes oder eines anderen nach diesem Gesetz geschützten
> Schutzgegenstandes dürfen ohne Zustimmung des Rechtsinhabers nicht
> umgangen werden"

Gut, wie wirksam diese Maßnahmen in der Realität sind, darüber lässt 
sich streiten.

von Magic S. (magic_smoke)


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Ein Schutz, der ohne größeren Aufwand mit einem Heim-PC und ein wenig 
Wissen in Sachen Programmierarbeit gebrochen werden kann, ist für mich 
kein wirksamer Schutz.

von Sni T. (sniti)


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vn nn schrieb:
> Der Vergleich mit dem Dieb ist trotzdem Unsinn.

Ja, der ist etwas schlecht rüber gekommen. Ich wollte Diebstahl nicht 
mit Kopieren gleichstellen, das überlasse ich den entsprechenden 
Branchen. Mir ging es nur darum, das etwas illegales, aus welchen 
moralisch richtig erscheinenden Gründen auch immer es getan wird, immer 
noch illegal ist.*

Läubi .. schrieb:
> Wenn Sie umgangen werden können sind sie ja wohl nicht wirksam ;-P

Ja, rein logisch schließt sich "wirksamer Schutz" und "umgangen werden" 
aus. Gemeint ist wohl wirksam im Sinne der Boardmittel. Sobald das mal 
vor Gericht angeführt wird, wird der Satz eben nochmal umgeschrieben, 
sodass man gar nicht mehr versteht, worum es gehen soll^^

magic smoke schrieb:
> Ein Schutz, der ohne größeren Aufwand mit einem Heim-PC und ein wenig
> Wissen in Sachen Programmierarbeit gebrochen werden kann, ist für mich
> kein wirksamer Schutz.

Siehe Diskussion oben. Du kannst das sehen wie du magst, ein Jurist wird 
es im entsprechenden Fall anders sehen. Solange du damit leben kannst, 
darfst du gerne deine Meinung haben ;-)



*Für die Korintenkacker; ja auch hier gibt es in Extremfällen 
Ausnahmen..

von Timm T. (Gast)


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Christian B. schrieb:
> Zurückbringen
> geöffneter Software ist ja immer ein heißes Eisen, was ich mir nicht
> antun wollte

Und genau deswegen läuft das: "Ich hab hier zwei DVDs gekauft, aber mein 
DVD-Spieler spielt die nicht ab." "Warum bringst Du sie dann nicht 
zurück." "Ach, haben doch nur 4 oder 5 Euro gekostet."

Dann bekommen meine Kinder die DVDs geschenkt, und ich hab die Wahl 
zwischen heulenden Kindern, oder ein illegales Programm ziehen und mich 
strafbar machen. Natürlich geh ich gern in den Knast, damit meine Kinder 
ihre Disney-Filme gucken können.

von Magic S. (magic_smoke)


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Also was den DVD-"Kopierschutz" angeht, bin ich erst recht der Meinung, 
daß es sich nicht um einen wirksamen Schutz handelt. CSS gilt als 
komplett gebrochen, ein 17jähriger Schüler hat beim Entwickeln eines 
Software-DVD-Players für Linux den Stein ins Rollen gebracht. Danach 
konnte man den DVD-Schlüssel ohne größeren Aufwand berechnen und 
inzwischen sind sogar alle 409 Player-Keys offengelegt. Das war vor 15 
Jahren. Damit ist CSS aus heutiger Sicht nutzlos.

Ja, ist meine Meinung und ich kann damit sehr gut leben! :)

von Sni T. (sniti)


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Wobei hier besonders derb vorgegangen wird. Zwischendurch durften ja 
nicht mal Newsseiten Links zu AnyDVD setzen und wurden entsprechend 
abgemahnt. Wobei das momentan wohl im Rahmen der journalistischen 
Berichterstattung wieder legal ist.

https://www.bundesverfassungsgericht.de/entscheidungen/rk20111215_1bvr124811.html

http://www.streifler.de/verfassungsrecht-3A-anydvd-_7118.html


magic smoke schrieb:
> Damit ist CSS aus heutiger Sicht nutzlos.

Wäre schön, wenn es dabei geblieben wäre. Heute muss man sich schon 
vorher genau überlegen, was man für Malware auf den PC bekommt, wenn man 
eine originale DVD einlegt.

https://de.wikipedia.org/wiki/Mr._%26_Mrs._Smith_%282005%29#Probleme_mit_der_DVD

von Timm T. (Gast)


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Sni Ti schrieb:
> Heute muss man sich schon
> vorher genau überlegen, was man für Malware auf den PC bekommt

Oder DVDs, die locker flockig das DVD-Video-Logo haben, sich aber nicht 
an den damit verbundenen Standard halten. Constanin Film z.B. verkauft 
anscheinend nur noch solche DVDs, scheint aber die sonst so rührigen 
Verbraucherschützer nicht zu interessieren...

von Magic S. (magic_smoke)


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Ach das war doch bei den stinknormalen CDs schon so nachdem die IFPI und 
So-nie ihre Finger dran hatten.

von Johannes O. (jojo_2)


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Meine Erfahrungen:

Ein Nachbar kaufte sich vor ein paar Jahren ein Spiel. Wir wollen es 
installieren. Geht nicht. CD-Key nicht korrekt. Nochmal probiert. Klappt 
ebenfalls nicht.
Dann sind wir drauf gekommen, dass beim Aufgedruckten CD-Key die letzte 
Stelle fehlt. Also einfach alles durchprobiert. Und ja! Es hat dann nach 
ca. 30 Versuchen auch funktioniert und das Spiel lässt sich 
installieren.
Da kauft man natürlich gerne Original!

Andere Spiele haben die Unart, dass sie unbedingt eine CD im Laufwerk 
haben wollen. Zum Installieren ist das kein Problem, gibt ja externe 
Laufwerke. Aber erklärt mir mal jemand, wie ich in einen kleinen Laptop 
noch ein CD-ROM Laufwerk einbauen soll? Oder soll ich jedes mal das 
Laufwerk mitschleppen? Im Endeffekt musste man dann einen "Patch" im 
Internet finden und herunterladen, damit es auch spielbar war.
Für sowas gibt man natürlich gerne Geld aus und läd irgendwelche fremden 
Programme auf den Rechner...

Mein Bruder hatte auch mal sowas: Spiel gekauft, CD-Key war aber 
blockiert. Also erstmal die (glaube ich kostenpflichtige) Hotline des 
Händlers anrufen, ewig in der Warteschleife hängen, damit es dann 
irgendwann gelöst wird. Letztendlich hats dann glaub ich auch mal 
funktioniert.

Eine CD oder DVD eines Spieles hat nach einigen Jahren auch mal den 
Geist aufgegeben. Eigentlich wäre es nun nicht mehr spielbar...

Von der ganzen anderen Pest mal ganz abgesehen: Steam, Origin und wie 
sie alle heißen. Unnötig. Ging die letzten 20 Jahre ja auch ohne!
Das einzig positive an Steam ist, dass es mittlerweile auch für Linux 
erhältlich ist, zusammen mit einigen guten Spielen. (mal davon 
abgesehen, dass ich mir damit mal eine Installation aufgearbeitet 
habe...)


Und wenn man dann daran denkt, dass die ganzen Tauschbörsenbenutzer das 
Ding einfach runterladen, installieren und frei spielen können, dann 
kommt man sich als zahlender Benutzer verarscht vor.
Das kommt aber nicht in Frage, denn die Entwickler und anderen 
Mitarbeiter können ja nix dafür, was von oben herab durchgesetzt wird.
Letztendlich bin ich schon raus aus dem Alter, wo man sich Spiele kauft 
und die Zeit für sowas hat. Zum Glück!

von A. $. (mikronom)


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Karl Heinz schrieb:
>> Um offline spielen zu können, muss Sie vorher online gehen....krank!
>
> Ja da geb ich dir recht.
> Das ist zur nervenden Unsitte geworden.

Ganz konsequent solche Software meiden! Solang wir Verbraucher keinen 
Druck ausüben, werden die immer weiter solchen Dreck erfinden.

von Timm T. (Gast)


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Andi $nachname schrieb:
> Solang wir Verbraucher keinen
> Druck ausüben, werden die immer weiter solchen Dreck erfinden.

Ich fürchte nur, es wird immer genug "Idioten" geben, die das Zeug 
trotzdem kaufen, weil sie es nicht besser wissen oder wissen wollen. Da 
machen die paar Verweigerer den Kohl nicht fett.

von A. $. (mikronom)


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Timm Thaler schrieb:
> Da
> machen die paar Verweigerer den Kohl nicht fett.

Das werden wir nie herausfinden, wenn wir jeden Dreck widerstandslos 
hinnehmen!

von Vn N. (wefwef_s)


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Andi $nachname schrieb:
> Karl Heinz schrieb:
>>> Um offline spielen zu können, muss Sie vorher online gehen....krank!
>>
>> Ja da geb ich dir recht.
>> Das ist zur nervenden Unsitte geworden.
>
> Ganz konsequent solche Software meiden! Solang wir Verbraucher keinen
> Druck ausüben, werden die immer weiter solchen Dreck erfinden

Wenn es doch nur so wäre. Die Reaktion darauf ist dann nämlich "wegen 
der bösen Raubmordkopien gehen die Verkaufszahlen zurück, beschneiden 
wir die Kundenrechte noch weiter". Dass steigende Preise bei immer 
knapper werdenden Nutzungsrechten und oft sinkender Qualität überhaupt 
erst der Grund sind, dass sich den legalen Weg immer weniger antun, 
merken sie halt nicht. Dass sie sich damit in einen Teufelskreis 
begeben, auch nicht.
Richtig paradox wird die ganze Urheberrechtspanik dann bei solchen 
Meldungen:
http://www.golem.de/news/spielemarkt-2012-deutsche-kaufen-mehr-computerspiele-denn-je-1302-97798.html

von A. $. (mikronom)


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vn nn schrieb:
>> Ganz konsequent solche Software meiden! Solang wir Verbraucher keinen
>> Druck ausüben, werden die immer weiter solchen Dreck erfinden
>
> Wenn es doch nur so wäre. Die Reaktion darauf ist dann nämlich "wegen
> der bösen Raubmordkopien gehen die Verkaufszahlen zurück, beschneiden
> wir die Kundenrechte noch weiter".

Sollen sie doch machen. Ich kaufe den Mist trotzdem nicht. Da 
verplempert man auch weniger Zeit sinnlos am PC, liest mal wieder ein 
Buch oder vergnügt sich mit Frau, den Kindern oder der Geliebten.

Wenn ihr spielsüchtig seid und euch zu Lemmingen der gewinngierigen 
Spieleindustrie machen wollt, dann akzeptiert auch, dass ihr dabei nach 
Strich und Faden besch*ssen werdet! Rumheulen ändert nichts, wenn man 
denen durch die eigenen Kaufentscheidungen zeigt, das sie alles richtig 
machen.

In meiner Familie gibt es ein Software-Kaufverbot. Bevor was gekauft 
wird muss ich zustimmen, nur ich habe die Admin-Zugänge, und ich schaue 
mir vorher ganz genau an, was Software, was Kuckuckseier sind und was 
Dreck ist. Da gibt es zwar regelmßig lange Gesichter, wenn ich "Nein!" 
sage, aber so ist das halt. Wenn ich mich um die Rechner kümmern soll, 
dann kommt auch nur das drauf, was ich freigebe.

von Magic S. (magic_smoke)


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> oder vergnügt sich mit Frau, den Kindern oder der Geliebten.
oO .. **räusper** .. ich glaub mit Kindern ist strafbar!

von Christian B. (luckyfu)


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magic smoke schrieb:
> oO .. **räusper** .. ich glaub mit Kindern ist strafbar!
ich bin mir sicher, daß das Strafbar ist und da bin ich auch dafür, daß 
das nicht umgangen wird.
Anders als beim Kopierschutz.

Allerdings gibt's manchmal auch nette Effekte.
Ich kann mich noch gut an Gothic2 erinnern. Das Spiel hatte eine sehr 
gute Comunity, die auch immer hilfsbereit war.
Als ca. 2 Wochen nach Release die ersten "Patches" auftauchten passierte 
erstmal noch nichts, aber der Kopierschutz war 2 Stufig. Die erste Stufe 
war somit schnell gebrochen. Als dann jedoch gehäuft Threads im Forum 
auftauchten mit der Meldung: Ich komme nicht in die Kolonie, woran 
liegt's? und immer nur die Antwort zu lesen stand: Kauf dir das 
Originalspiel!
Gab's schon lange Gesichter.

Ich fand das damals amüsant. Allerdings hatte Piranha Bytes auch einen 
Engen Kontakt zur Comunity. Somit war es "Ehrensache" die mit dem Kauf 
des Spiels auch zu unterstützen.

Prinzipiell ist der Kopierschutz aber fast so alt wie die Software 
selbst. Ich kann mich noch an Prince of Perisa erinnern, welcher in 
unregelmäßigen Abständen Teile aus dem Handbuch eingetippt sehen wollte. 
Da es damals noch kaum Kopierer gab war das ein halbwegs sicherer 
Kopierschutz, bis zum Crack.
Genauso alt dürfte die Erkenntnis sein, daß man sich mit dem 
Kopierschutz, neben einem Haufen verärgerter Legaler Kunden, allenfalls 
einen Zeitvorteil von ca. 2-4 Wochen erkauft.

von Timm T. (Gast)


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Christian B. schrieb:
> Ich kann mich noch an Prince of Perisa erinnern, welcher in
> unregelmäßigen Abständen Teile aus dem Handbuch eingetippt sehen wollte.

Damals gab es anscheinend noch witzige Lösungen. Heute allerdings wird 
auf das Eigentumsrecht des Kunden geschissen und mal eben das 
Betriebssystem oder der PC bis auf Boot-Ebene verseucht. Siehe Sony-CDs 
oder dieser Steam-Mist, der mal eben den PC scannt. Gestorben.

von A. $. (mikronom)


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Christian B. schrieb:
> Genauso alt dürfte die Erkenntnis sein, daß man sich mit dem
> Kopierschutz, neben einem Haufen verärgerter Legaler Kunden,

Und schon bleibt der Mist im Laden stehen. Ganz konsequent.

Wenn ich allein an Audio-CDs denke: Ich habe früher immer viel und gern 
Geld für Musik ausgegeben und würde das heute auch gern noch tun, aber 
ich sehe heute überhaupt nicht mehr ein, warum ich die Original-CD nicht 
am Computer mit meinem favorisierten Medienplayer anhören darf. Ins Auto 
gehört auch eine kopierte CD, die aufgrund des rauhen Umgangs dort bald 
zerkratzt sein wird und dann durch die nächste Kopie ersetzt wird, 
während das Original vor Verschleiß geschützt in der Wohnung liegt. Das 
will die Medienindustrie aber auch nicht, also sollen sie ihren Dreck 
behalten und sich an meinem Null-Umsatz-seit-Jahren erfreuen.

von Sni T. (sniti)


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Auch wenns natürlich gerade ums einseitige Rummeckern geht, muss ich 
mich doch kurz für Steam aussprechen.

Einzigen echten Kritikpunkt, den ich hier sehe ist der (kaum) mögliche 
Verkauf seiner Spiele.

Ansonsten finde ich es sehr brauchbar, auch wenn ich inzwischen kaum 
noch spiele:

-man braucht keine CD/DVDs mehr, wenn man ein Spiel Update will bekommt 
man es automatisch, so dass es läuft, inkl. Updates, Support

-Nur ein Programm. Keine zig verschiedenen Punkbuster, nicht zu jedem 
Spiel ein zig Einträge in der Registry, kein sonstiger 
Kopierschutzunfug.

Wenn man den PC platt macht und den Steam Ordner kopiert, funktioniert 
alles noch ohne Neuinstallation.

Eines der letzten Spiele, die ich gekauft habe war Supreme Commander. 
Ließ sich natürlich nicht einfach portieren, sprich bei neuem System 
musste es neu installiert werden. Also DVDs einlegen, zig Patches laden 
(natürlich gibt es keinen direkten Patch auf die neueste Version) und 
der Autopatcher kann nur 5 Patches, dann muss man erst mal wieder eine 
Zeit warten, bevor man die nächsten laden darf. Derartige Probleme 
bietet Steam nicht.



Andi $nachname schrieb:
> Karl Heinz schrieb:
>>> Um offline spielen zu können, muss Sie vorher online gehen....krank!
>>
>> Ja da geb ich dir recht.
>> Das ist zur nervenden Unsitte geworden.
>
> Ganz konsequent solche Software meiden! Solang wir Verbraucher keinen
> Druck ausüben, werden die immer weiter solchen Dreck erfinden.

Das man hier nicht online zum Spielen sein muss, wurde inzwischen doch 
geklärt.


Timm Thaler schrieb:
> Christian B. schrieb:
>> Ich kann mich noch an Prince of Perisa erinnern, welcher in
>> unregelmäßigen Abständen Teile aus dem Handbuch eingetippt sehen wollte.
>
> Damals gab es anscheinend noch witzige Lösungen.

Naja, witzig? Ich habe weder Lust zum spielen die CDs rauszuholen oder 
ständig etwas aus dem Handbuch abzutippen.


Timm Thaler schrieb:
> Heute allerdings wird
> auf das Eigentumsrecht des Kunden geschissen und mal eben das
> Betriebssystem oder der PC bis auf Boot-Ebene verseucht. Siehe Sony-CDs
> oder dieser Steam-Mist, der mal eben den PC scannt.

Wo verseucht Steam bitte das Sysstem auf Boot-Ebene oder scannt den PC 
ohne ausdrückliche Erlaubung? Würde mich jetzt interessieren, wo du das 
her hast.

von Sni T. (sniti)


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Andi $nachname schrieb:
> In meiner Familie gibt es ein Software-Kaufverbot. Bevor was gekauft
> wird muss ich zustimmen, nur ich habe die Admin-Zugänge, und ich schaue
> mir vorher ganz genau an, was Software, was Kuckuckseier sind und was
> Dreck ist. Da gibt es zwar regelmßig lange Gesichter, wenn ich "Nein!"
> sage, aber so ist das halt. Wenn ich mich um die Rechner kümmern soll,
> dann kommt auch nur das drauf, was ich freigebe.

Das ist natürlich Klasse. Statt der Familie Medienkompetenz 
nahezubringen und ihnen die Möglichkeit zu bieten sich selbst mit der 
Materie auseinanderzusetzen degradierst du einfach alle auf 
Kindergartenebene.
Das Haus darf man bei euch aber schon ab und an mal ohne Erlaubnis 
verlassen? ;-)

Ja, es ist nervig, wenn aller möglicher Müll auf PCs landet, aber 
irgendwann muss man hald mal lernen, wie man mit dem Zeug umgeht, aber 
das funktioniert mit derartiger Bevormundung sicher nicht. Wenn die 
Familie mit den PCs umgehen könnte, bräuchtest du dich auch nicht mehr 
so viel kümmern. So schwer ist das nun auch nicht ein Windowssystem am 
laufen zu halten und kleinere Probleme zu beseitigen, besonders zu 
Googlezeiten. Dann müsstest du dich nur noch bei ernsthaften Problemen 
mit den PCs auseinandersetzen. Aber vielleicht brauchst du es ja auch 
einfach so..

von Sni T. (sniti)


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Noch mal kurz zu Steam: Ich habe Spiele die ab 1998 bis vor 2 Jahren 
erschienen sind in meinem Steam. Steam habe ich einmal installiert, das 
Betriebssystem in der Zeit schon öfter. Alles läuft ohne 
Kompatibilitätsprobleme/ etc. Also insgesamt durchaus 
Bluthochdruckfreundlich, sofern man es nicht nur für ein Spiel 
installieren muss ;-)

von Dave C. (dave_chappelle)


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Kann ich nur zustimmen..

Auch wenn es mich nervt, wenn ich z.B. Half Life 2 installiere auf einem 
neuen Rechner und dann kommen erst mal 5 GB Updates rein..

von A. $. (mikronom)


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Sni Ti schrieb:
> Andi $nachname schrieb:
>> In meiner Familie gibt es ein Software-Kaufverbot. Bevor was gekauft
>> wird muss ich zustimmen, nur ich habe die Admin-Zugänge, und ich schaue
>> mir vorher ganz genau an, was Software, was Kuckuckseier sind und was
>> Dreck ist. Da gibt es zwar regelmßig lange Gesichter, wenn ich "Nein!"
>> sage, aber so ist das halt. Wenn ich mich um die Rechner kümmern soll,
>> dann kommt auch nur das drauf, was ich freigebe.
>
> Das ist natürlich Klasse. Statt der Familie Medienkompetenz
> nahezubringen

Medienkompetenz bestehe nicht darin, jeden Dreck mitzumachen.

> ihnen die Möglichkeit zu bieten sich selbst mit der
> Materie auseinanderzusetzen degradierst du einfach alle auf
> Kindergartenebene.

Kinder müssen nicht 8 Stunden pro Tag am Computer sitzen.

> Das Haus darf man bei euch aber schon ab und an mal ohne Erlaubnis
> verlassen? ;-)

Ja, dürfen sie. Leider sind ihre Schulkollegen so "medienkompetent", 
dass sie den ganzen Abend und an den Wochenenden ständig am PC sitzen. 
Wenn meine Kinder zur Tür rausgehen, dann meistens um recht bald zurück 
zu sein, weil die anderen lieber am Computer hocken statt etwas zusammen 
draußen oder sonstwo zu unternehmen.

Und du meinst meine Kinder sollen auch so werden? Kannst du ja mit 
deinen machen!

Wieviele Kinder hast du eigentlich und wie alt sind sie? Oder willst du 
hier den Eunuchen machen, der es noch nie gemacht hat, aber die Massen 
aufklären will, wie sie es zu tun haben?

von Vn N. (wefwef_s)


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Sni Ti schrieb:
> Auch wenns natürlich gerade ums einseitige Rummeckern geht, muss ich
> mich doch kurz für Steam aussprechen.
>
> Einzigen echten Kritikpunkt, den ich hier sehe ist der (kaum) mögliche
> Verkauf seiner Spiele.
>
> Ansonsten finde ich es sehr brauchbar, auch wenn ich inzwischen kaum
> noch spiele:
>
> -man braucht keine CD/DVDs mehr, wenn man ein Spiel Update will bekommt
> man es automatisch, so dass es läuft, inkl. Updates, Support
>
> -Nur ein Programm. Keine zig verschiedenen Punkbuster, nicht zu jedem
> Spiel ein zig Einträge in der Registry, kein sonstiger
> Kopierschutzunfug.
>
> Wenn man den PC platt macht und den Steam Ordner kopiert, funktioniert
> alles noch ohne Neuinstallation.
>
> Eines der letzten Spiele, die ich gekauft habe war Supreme Commander.
> Ließ sich natürlich nicht einfach portieren, sprich bei neuem System
> musste es neu installiert werden. Also DVDs einlegen, zig Patches laden
> (natürlich gibt es keinen direkten Patch auf die neueste Version) und
> der Autopatcher kann nur 5 Patches, dann muss man erst mal wieder eine
> Zeit warten, bevor man die nächsten laden darf. Derartige Probleme
> bietet Steam nicht.

Stimmt schon, von all den DRM-Softwares ist Steam definitiv das kleinste 
übel. Relativ herstellerübergreifend, bietet eine eigene 
Communityinteration, Klassiker und Indyspiele zu günsigen Preisen,...
Dort bekommt man als ausgleich zum DRM wenigstens einen Mehrwehrt 
geboten, im Gegensatz zu den DRM-Softwares der Hersteller. Und es 
funktioniert auch recht problemlos, ohne dass man sich gleich Rootkits 
auf den PC holt.

Sni Ti schrieb:
> Timm Thaler schrieb:
>> Christian B. schrieb:
>>> Ich kann mich noch an Prince of Perisa erinnern, welcher in
>>> unregelmäßigen Abständen Teile aus dem Handbuch eingetippt sehen wollte.
>>
>> Damals gab es anscheinend noch witzige Lösungen.
>
> Naja, witzig? Ich habe weder Lust zum spielen die CDs rauszuholen oder
> ständig etwas aus dem Handbuch abzutippen.

Naja, besser als die ganzen Steam-Abklatsche heutzutage, wo du jedes 
Spiel nur drei mal installieren kannst, und das auch nur bei ständiger 
Internetverbindung.

Andi $nachname schrieb:
> Medienkompetenz bestehe nicht darin, jeden Dreck mitzumachen.

Ja, aber Kompetenz definiert sich dadurch, dass man nicht alle 
Entscheidungen durch andere treffen lassen muss.

von A. $. (mikronom)


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vn nn schrieb:
> Andi $nachname schrieb:
>> Medienkompetenz bestehe nicht darin, jeden Dreck mitzumachen.
>
> Ja, aber Kompetenz definiert sich dadurch, dass man nicht alle
> Entscheidungen durch andere treffen lassen muss.

So so. Wieviele Kinder in welchem Alter hast du?

von Sni T. (sniti)


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Andi $nachname schrieb:

> Medienkompetenz bestehe nicht darin, jeden Dreck mitzumachen.

Da stimme ich dir vollauf zu. Sie besteht sehr viel mehr darin, selbst 
zu filtern, was man mitmachen will und was nicht.

> Kinder müssen nicht 8 Stunden pro Tag am Computer sitzen.

Habe ich auch nicht anders behauptet.

> Und du meinst meine Kinder sollen auch so werden? Kannst du ja mit
> deinen machen!

Auch das habe ich nie geschrieben. Oben schreibst du von der ganzen 
Familie, die nichts ohne deine Erlaubnis installieren darf.

Es wird sicher niemand behaupten, dass 5 jahrige Kinder einen Computer 
zur völlig freihen Verfügung brauchen. Aber "Familie" liest sich eben 
nicht als "Kinder" ;-)

vn nn schrieb:
> Spiel nur drei mal installieren kannst, und das auch nur bei ständiger
> Internetverbindung

Ja, derartiges sollte man natürlich nicht unterstützen. Bei Steam stört 
mich die ungeklärte Verkaufssituation schon genug, wobei ich das in 
Zusammenhang mit den Vorteilen hinnehmen kann. Aber ich gehöre auch 
nicht zu der Gruppe, die sich Spiele für 60€ kauft. Dann kann ich hald 
meine Spiele (die wohl im Schnitt pro Titel noch 2€ bringen könnten) 
nicht einzeln verkaufen. Aber die Zeitersparnis, das aufgeräumte System 
und der Support ist mir das allemal wert. Spiele die ständig Codes aus 
Handbüchern brauchen würde ich wohl genauso boykottieren wie oben 
erwähnte Unsittlichkeiten ;-)

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