Hallo Linuxer
Habe "Surfix" (http://www.heise.de/download/ct-surfix-1185970.html)
Ubuntu auf einen bootfähigen USB- Stick geladen.
Funktioniert auf meinen beiden Nootebooks mit unterschiedlichen
Bildschirm-
auflösungen einwandfrei.
Auf meinen 3 Desktop PCs läuft der Stick nur mit VGA- Auflösung.
Unter Systemeinstellung- Anzeigegeräte erscheint nur "Laptop" und im
Drop- Down Menü ist nur die VGA- Auflösung eingetragen d.h. keine höhere
Auflösung wählbar.
Als Newbie in Linux haben mir die Empfehlungen in den einschlägigen
Foren nicht geholfen bzw. waren für mich nicht nachvollziebar.
Gibt es unter Linux evt. eine editierbare Datei, in der man die
Auflösung einstellen kann?
Hallo,
probiers mal in der Shell mit
xrandr --output <Dein Bildschirm, z.B. VGA2> --mode <welche Auflösung
möchtest Du 1280x1024>
für mögliche Optionen auch
xrandr --help
viele Grüße
Danke Mathias, mit dem xrandr- Befehl habe ich schon erfolglos
rumlaboriert.
Wo finde ich unter Linux, wie mein Ausgabebildschirm ("Dein Bildschirm")
heißt?
Jochen schrieb:> Wo finde ich unter Linux, wie mein Ausgabebildschirm ("Dein Bildschirm")> heißt?
xrandr verrät dir das, einfach mal, wie bereits empfohlen, die Hilfe zu
dem Tool lesen...
linuxianer schrieb:> Jochen schrieb:>> Wo finde ich unter Linux, wie mein Ausgabebildschirm ("Dein Bildschirm")>> heißt?>> xrandr verrät dir das, einfach mal, wie bereits empfohlen, die Hilfe zu> dem Tool lesen...
Sicher? klar man kann den X! screen waehlen und manip., aber Infos zum
Geraet gibt es nicht.
Mit ddcprobe gibt es mehr zur Hardware
ddcprobe ->
(Beispiel, meiner alten Gurke)
------------------------
snipp
Standard timing 0: 60 Hz, 1280x1024
Standard timing 1: 72 Hz, 1024x768
Standard timing 2: 75 Hz, 1152x864
Detailed timing 0:
Pixel clock: 108000000
Horizontal active time (pixel width): 256
Horizontal blank time (pixel width): 1432
Vertical active time (pixel height): 0
Vertical blank time (pixel height): 1066
Horizontal sync offset: 48
Horizontal sync pulse width: 112
Vertical sync offset: 3
Vertical sync pulse width: 1
Dimensions: 376x301
Monitor details 2:
Timing ranges: horizontal = 31 - 83, vertical = 56 - 75
Monitor details 3:
Name: Belinea1975S
-----------------------
Evtl. hilft es dir weiter.
+/-5% schrieb Zeugs so.
Satz vergessen, Gedanken ueber das was er machen soll kann ich mir ja
erst machen wenn ich weiss was das Ding kann, oder?
In der Xorg.conf Version-XY gibt es bestimmt eine DDC-irgendwas option.
man xorg.conf
linuxianer schrieb:> +/-5% schrieb:>> Sicher?>> ganz sicher!
Muss mal bei Gelegenheit schauen.
Aber gerade wieder eingefallen. EDID, Extended Display Identification
Data heisst das. Bei manchen Karten bzw. deren Treibern, jdf. vor ein
paar Jahren, musste man das zu Fuss aktivieren.
Denn eigentlich will er ja nicht "gewaltsam einstellen", waere doch
schoener wenn das automatisch ...
Tja, das wird halt wieder ebenso kryptisch wie die Hilfen in anderen
Foren.
Ein eingefleischter Linuxer kann sich wahrscheinlich in die Gedankenwelt
eines Linux Newbie nicht mehr hineindenken....
Ich kriege nur das:
ctsurfix@ctsurfix:~$ ddcprobe
bash: ddcprobe: Kommando nicht gefunden.
Jochen schrieb:> Tja, das wird halt wieder ebenso kryptisch wie die Hilfen in anderen> Foren.
Sag das doch gleich, dass du eine nicht-kryptische Hilfe willst....
Systemeinstellungen - Bildschirm - Auflösung wählen - Speichern.
Mag aber je nach ubuntu-"Geschmacksrichtung" anders aussehen.
Ich vermute eher dass die Grafikkarte nicht korrekt erkannt wurde, und X
das vga Modul nutzt, was dann auch nur VGA Auflösung kann.
Poste doch mal die Ausgabe von:
sudo grep LoadModule /var/log/Xorg.0.log
Also wenn du etwas gewaltsames willst fällt mir sofort manuelles
editieren der xorg.conf ein ;-)
Du kannst versuchen dir eine ModeLine zu schreiben, das sieht dann in
etwa so aus:
Da kann man die timings genau angeben, wo du die für deinen Monitor
herkriegst weiß ich jedoch auch nicht. Probier doch mal nur die Option
PreferredMode
Aber poste doch mal deine Xorg.0.log aus /var/log
ein Gast schrieb:> Ich vermute eher dass die Grafikkarte nicht korrekt erkannt wurde, und X> das vga Modul nutzt, was dann auch nur VGA Auflösung kann.>> Poste doch mal die Ausgabe von:>> sudo grep LoadModule /var/log/Xorg.0.log
Auch meine Vermutung
> Also wenn du etwas gewaltsames willst fällt mir sofort manuelles> editieren der xorg.conf ein ;-)
Ist doch nicht gewaltsam, ganz natuerlicher Vorgang :)
> Auf meinen 3 Desktop PCs läuft der Stick nur mit VGA- Auflösung
Es fehlen 10 Angaben, wenigstens.
Welche Karten, Monitore, Treiber und welcher X-Server.
a) vesa-treiber in xorg.conf festlegen, als Aufloesung die kleinste
Gemeinsame.
b) richtig machen, entsprechend die Treiber vorhalten und EDID Daten der
Monitore lesen. wenn ddcprobe nicht funktioniert fehlt eben ein
entsprechendes Paket.
Gibt es ein "Surfix"-Forum oder Homepage?
...und wenn die Grafikkarte zwar korrekt erkannt wird, der Monitor aber
nicht (auch das gibts) helfen Einträge für den Monitor in der xorg.conf.
Alternativ kann man mit xrandr auch ModeLines festlegen. Generieren kann
man diese ModeLines übrigens wunderbar mit
http://xtiming.sourceforge.net
Hilft auch, wenn man (z.B. damit Flash nicht so weit hochskalieren muss)
den schicken Full-HD-Bildschirm gerne mit 960x540 fahren möchte, der
Bildschirm der Grafikkarte aber nicht mitteilt, dass er das kann.
MfG, Arno
Screen 0: minimum 320 x 200, current 1280 x 1024, maximum 4096 x 4096
3
VGA-0 connected 1280x1024+0+0 (normal left inverted right x axis y axis) 376mm x 301mm
4
1280x1024 60.0*+ 75.0
5
1152x864 75.0
6
1024x768 75.1 60.0
7
800x600 75.0 60.3
8
640x480 75.0 60.0
9
720x400 70.1
10
LVDS connected 1280x1024+0+0 (normal left inverted right x axis y axis) 305mm x 228mm
11
1400x1050 60.0 +
12
1280x1024 59.9*
13
1280x960 59.9
14
1280x854 59.9
15
1280x800 59.8
16
1280x720 59.9
17
1152x768 59.8
18
1024x768 59.9
19
800x600 59.9
20
848x480 59.7
21
720x480 59.7
22
640x480 59.4
23
S-video disconnected (normal left inverted right x axis y axis)
Wenn dort aber nur 640x480 drin steht, dann wird es wohl so sein wie
befürchtet, dass auf irgendeine Art Standardtreiber für die Grafik
zurückgefallen worden ist.
Ja Ernst, wie gleich eingangs geschrieben, funktioniert die grafische
Einstellung nicht: Keine andere Auflösung als VGA aufgführt in der Drop-
Down Liste.
Gast: Hier mal das Ergebni:
ctsurfix@ctsurfix:~$ sudo grep LoadModule /var/log/Xorg.0.log
[ 39.711] (II) LoadModule: "extmod"
[ 39.776] (II) LoadModule: "dbe"
[ 39.802] (II) LoadModule: "glx"
[ 39.841] (II) LoadModule: "record"
[ 39.850] (II) LoadModule: "dri"
[ 39.872] (II) LoadModule: "dri2"
[ 39.885] (II) LoadModule: "intel"
[ 39.918] (II) LoadModule: "vesa"
[ 39.934] (II) LoadModule: "fbdev"
[ 39.972] (II) LoadModule: "fbdevhw"
[ 39.988] (II) LoadModule: "fb"
[ 40.025] (II) LoadModule: "shadow"
[ 41.245] (II) LoadModule: "evdev"
ctsurfix@ctsurfix:~$
Also "xrandr" ist schon der richtige Weg, bei mir wird der Monitor auch
nicht richtig erkannt weil bei meinen VGA-Kabel nicht alle Pins belegt
sind.
Mit xrandr kann ich aber trotzdem die gewünschte Auflösung und
Bildwiederholfrequenz einstellen indem ich im Terminal folgende
Kommandos nacheinander ausführe:
Der Text zwischen den Anführungszeichen "1280x1024_60.00" ist der Name
für meine neue Auflösung, die dafür erforderlichen Daten in der ersten
Zeile habe ich von einem "Modeline-Generator" aus dem Internet, wobei
diese Konfiguration jetzt schon seit Ewigkeiten an jedem Monitor
funktioniert der 1280x1024 mit 60Hz kann.
"VGA1" passt jetzt halt gerade für meinen Computer, bei einem anderen
Gerät bzw.einer anderen Grafikkarte muss da eventuell auch "VGA2",
"VGA-1", "VGA-2", "HDMI-1", "HDMI-2", "HDMI1" oder irgendetwas ganz
anderes stehen.
Braucht man eine andere Auflösung, bzw. Bildwiederholfrequenz, so ist
eine neue "Modeline" in der ersten Zeile erforderlich, es reicht also
nicht aus einfach nur den Namen der Auflösung in z.B. "1920x1080_70.00"
zu ändern!
Wenn die Umschaltung der Auflösung funktioniert hat, kann man das auch
dauerhaft abspeichern, indem man die obigen Zeilen in einer Text-Datei
namens ".xprofile" im jeweiligen Benutzerorder abspeichert.
Natürlich lassen sich diese Zeilen auch in einer ausführbaren
Batch-Datei abspeichern, ich persönlich bevorzuge aber die
".xprofile"-Methode.
Hallo Albrecht
Schon nach Eingabe der 1. Befehlszeile bekomme ich Fehlermeldungen:
ctsurfix@ctsurfix:~$ xrandr --newmode "1280x1024_60.00" 109.00 1280
1368 1496 1712 1024 1027 1034 1063 -hsync +vsync
xrandr: Failed to get size of gamma for output default
X Error of failed request: BadName (named color or font does not exist)
Major opcode of failed request: 149 (RANDR)
Minor opcode of failed request: 16 (RRCreateMode)
Serial number of failed request: 19
Current serial number in output stream: 19
ctsurfix@ctsurfix:~$
Also die LoadModule Zeilen sagen dass er versucht das intel Modul zu
laden.
Das schlägt dann aber wahrscheinlich fehl.
Guck doch mal was um diese LoadModule Zeile drum herum steht, da wird
wahrscheinlich ein Fehler auftreten. (Fehler erkennt man am (EE))
Ich habe einen etwas älteren TFT-Monitor (nativ 1280×1024 Pixel) der
unter (*)ubuntu und anderen neueren Linuxen nur mit einer Auflösung von
1024×768 oder 1152x??? unterstützt wird. Unter Windows (da funktioniert
er einwandfrei) habe ich mir deshalb die Daten für eine
Modeline-Änderung geholt und diese mittels xrandr eingebunden. Beim
Aktivieren der geänderten Modeline wird aber ein CRTC 0 – Fehler vom
X-Server zurückgeschickt. Recherchen haben ergeben, dass das fehlerhafte
Auslesen der Monitordaten durch den X-Server die Ursache dafür ist.
Abhilfe schafft man, in dem man auf einer funktionierenden Installation,
die RAW-Monitordaten ausliest und diese dann als Custom-EDID an den
X-Server verfüttert.
Kurzablauf
1. Unter einer laufenden Konfiguration eine RAW-Datei mit den
Monitordaten erzeugen. (Windows: moninfo oder powerstrip; Linux:
read-edid-tools)
2. Mittels X -configure eine xorg.conf.new erzeugen. (XServer darf
nicht laufen: Alt + F1 und dann sudo stop (g/x/k)dm)
3. Die im home-Verzeichnis erzeugt xorg.conf.new editieren und in der
Device Section: „Option „CustomEDID“ „CRT-1:/pfad/zur/custom.edid“ und
in der „Screen“ Section: „DefaultDepth 16“ eintragen. Danach als
xorg.conf nach /etc/X11 kopieren.
4. Mittels „sudo start (g/x/k)dm“ den XServer wieder starten.
5. Falls es gar nicht läuft, die xorg.conf löschen, schon werden die
Standardskripte wieder genutzt.
ein Gast schrieb:> Guck doch mal was um diese LoadModule Zeile drum herum steht
Oder einfach mal das komplette X-Server-Log hier als Anhang hochladen.
Da sollten doch eigentlich keine sensitiven Informationen drin stehen.
Danke, danke für Eure Mühe! Bleibe wohl doch noch eine Weile Linux Dau
und muß mich erst mal weiter in die Grundlagen einarbeiten, damit ich
Eure Vorschläge verstehen und auch ausführen kann. Hoffentlich werde ich
so alt, daß mir das noch gelingt...
Jochen schrieb:> damit ich Eure Vorschläge verstehen und auch ausführen kann.
Naja, /var/log/Xorg.0.log hier als Anhang zu posten, sollte dir aber
auch ohne weitere Einarbeitung relativ schnell gelingen. ;-)
> Hoffentlich werde ich so alt, daß mir das noch gelingt...
Das keiner deine Hard&Software kennt ist dir aber klar?
Anfangen, dranbleiben.
> bash: ddcprobe: Kommando nicht gefunden.
Das stammt aus dem Paket xresprobe. ->
(sudo) apt-get install <package_name>
Eigentlich super einfach. Aaaber wie immer Tuecke im Details.
(Zb. auf deinem -modifizierten surfix Ubuntu- weiss keiner wie die
Rechte verteilt sind, CT sollte man annehmen wird das irgendwo
dokumentiert haben)
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(x)randr liest seit Vers. 1.2 EDID (Treiberunbhaengig)
Aber nicht alle aelteren Treiber, bes. wohl Invidias unterstuetzen halt
randr ...
have fun