Hallo, ich bin auf der Suche nach Erfahrungen mit dem RFM23BP. Demnächst soll ich mit diesen Modulen eine drahtlose Kommunikation realisieren (für die benötigte Reichweite zwar völlig übertrieben; ist aber eine projektspezifische Vorgabe). Bisher bin ich aber lediglich am "experimentieren": a) interner ADC für Temperaturmessung funktioniert b) verwenden der GPIOs als DigOut funktioniert Auffällig war bisher die merkliche Erwärmung des Modules - kann dies jemand bestätigen (obwohl TX-/RX-Ant open)? Hat sonst noch jemand Erfahrungen? Vielen Dank für eure Antworten!
rfm23bp_nb schrieb: > Auffällig war bisher die merkliche Erwärmung des Modules - kann dies > jemand bestätigen (obwohl TX-/RX-Ant open)? Wenn keine Antenne dran ist und du sendest, wird die am Antennenanschluss reflektierte Leistung zwangsweise das Modul erwärmen.
Hallo, danke für die erste Antwort. Antenne ist selbstverständlich angeschlossen. Mit TX-/RX-Ant "open" wurde etwas missverständlich der Zustand der Pins für die Antennenumschaltung beschrieben. Aber auch die Verbindung dieser Pins mit GPIO0 bzw GPIO1 zur automatischen TR-Umschaltung (inklusive Kontrolle der zugehörigen Register) brachte nichts - weiterhin steigt die Temperatur an. Vielen Dank vorab für weitere Rückmeldungen.
Was erwartest du? 100mW Verlustleistung kann man problemlos per Fingerthermometer auf dem Chip fühlen. Also schau ins Datenblatt und auf dein Voltmeter.
Guten Abend, ich darf mich hier mal einklinken. Bin seit heute auch stolzer Besitzer eines RFM23BP. Leider saugt auch mein Modul mehr Strom als im Datenblatt angegeben und wird dadurch auch warm (laut Datenblatt sollte im Sleep-Mode nur 1µA verbraucht werden; in der Realität sind es aber 85mA!). Hat jemand ähnliche Erfahrungen? Danke!
Hallo Jeff, ich experimentiere schon ein paar Tage mit dem Modul. Mit den gleichen Ergebnissen. Ich versuche schon die ganze Zeit das Modul in der höchsten Leistungsstufe mit 30dBm (Testweise) zu programmieren. Komme dabei auf keinen grünen Nenner. Ich arbeite mit Interrupt-gesteuerten Funktionen (Sendeinterrupt u. Empfangsinterrupt). Mal funktioniert es scheinbar, mal nicht! Jedenfalls ist die bisherig erreichte Reichweite bei ca. 500m (bei freier Sicht). Halte ich für ein bisschen wenig! Vielleicht hängt es auch mit der Parametrierung zusammen. Wäre für ein Paar Tips Dankbar.... Mit freundlichen Grüßen Heinrich
Hallo Jeff, ich bin immer noch auf der Suche nach einer Lösung was das Senden mit 27dbm (500 mW) betrifft. Ich komme nicht über 400m, dann ist Ritze. Obwohl gute Antennen angeschlossen sind. Hast Du in dieser Richtung neue Erfahrungen? Vielleicht kann man sich ja mal kurzschliessen. Mit feundlichen Grüßen Heinrich Frühauf
Wie sieht deine Antenne genau aus? Eventuell hast du nicht Gegengewicht, also ne richtige Groundplane falls du nur ein Stück Draht verwendest.
Der thread ist zwar nichtmehr der jüngste, aber ich habe vor auf Basis des rfm eine funkstrecke aufzuziehen und das Thema passt sehr gut . Der thread hier bereitet mir etwas sorgen. Ich hatte gehofft etwa 1km weit zu kommen (Modellauto), aber wenn ich hier von 400m bei 27dbm lese, dann kommen mir da Zweifel. Hat sich das mit der Reichweite inzwischen gebessert (was war der Fehler?) und wie weit kommt man da bestenfalls?
Ich habe genau das selbe Problem. Das Modul wird ziemlich warm, auch wenn es nur angeschlossen ist, aber nichts sendet. Die SPI-Verbindung geht mal und mal nicht. Bei 4,4V aus'm USB-Port gehts, bei 5V aus'm Spannungsregler geht's nicht und das Modul wird heiß. Hängt man ein Multimeter dazwischen zum Strommessen, geht's meistens dann auch bei 5V. Habt ihr es inzwischen zum Laufen bekommen? Oder eine Idee woran es liegt? Übrigens ist da ein Fehler im Datenblatt: Die vorgeschlagene Möglichkeit die GPIO's mit TX_ON und RX_ON zu verbinden, funktioniert nicht. TX_ON soll 0 (Low) sein zum Senden. Obwohl der GPIO-Pin auf TX_STATE eingestellt ist, ist er 1, wenn das Modul sendet. Das war beim Vorgänger RFM22 auch ok, hier ist die Polarität allerdings umgekehrt. Wenn TX_ON per Hand (d.h. per µC) geschaltet wird (also Low, wenn gesendet wird), funktioniert zumindest der Power Amplifier korrekt (sofern das Modul überhaupt reagiert auf SPI-Kommandos, was ja leider nicht immer der Fall ist)
OK, Fehler gefunden: Die SPI-Pins sind nicht für 5V gedacht. Das steht also im Datenblatt falsch drin. Mit einem einfachen Spannungsteiler, so dass nur noch 3,3V auf den Pins SDI, SCK und NSEL am Funkmodul ankommen funktioniert es und zieht auch nicht mehr 80mA, die Erwärmung ist nur noch unwesentlich auch beim Senden (mit Draht-Antenne wohlgemerkt). Allerdings hängt es sich auf, sobald man mit mehr als 28dbm sendet.
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